#1 NEW YORK TIMES BESTSELLER • "A thrilling finale to a trilogy that will stand as one of the great achievements in American fantasy fiction."-Stephen King
You followed The Passage. You faced The Twelve. Now enter The City of Mirrors for the final reckoning. As the bestselling epic races to its breathtaking finale, Justin Cronin's band of hardened survivors await the second coming of unspeakable darkness.
The world we knew is gone. What world will rise in its place?
The Twelve have been destroyed and the terrifying hundred-year reign of darkness that descended upon the world has ended. The survivors are stepping outside their walls, determined to build society anew-and daring to dream of a hopeful future.
But far from them, in a dead metropolis, he waits: Zero. The First. Father of the Twelve. The anguish that shattered his human life haunts him, and the hatred spawned by his transformation burns bright. His fury will be quenched only when he destroys Amy-humanity's only hope, the Girl from Nowhere who grew up to rise against him.
One last time light and dark will clash, and at last Amy and her friends will know their fate.
Look for the entire Passage trilogy: THE PASSAGE | THE TWELVE | THE CITY OF MIRRORS
Praise for The City of Mirrors
"Compulsively readable."-The New York Times Book Review
"The City of Mirrors is poetry. Thrilling in every way it has to be, but poetry just the same . . . The writing is sumptuous, the language lovely, even when the action itself is dark and violent."-The Huffington Post
"This really is the big event you've been waiting for . . . A true last stand that builds and comes with a bloody, roaring payoff you won't see coming, then builds again to the big face off you've been waiting for."-NPR
"A masterpiece . . . with The City of Mirrors, the third volume in The Passage trilogy, Justin Cronin puts paid to what may well be the finest post-apocalyptic epic in our dystopian-glutted times. A stunning achievement by virtually every measure."-The National Post
"Justin Cronin's Passage trilogy is remarkable for the unremitting drive of its narrative, for the breathtaking sweep of its imagined future, and for the clear lucidity of its language."-Stephen King
Selten habe ich eine Reihe gelesen, die mich so gefesselt hat, dass ich alle Bücher direkt hintereinander gelesen habe, ohne dazwischen etwas anderes zu lesen.
Alle Handlungsstränge und Protagonisten erhalten ein würdiges Ende, sodass am Ende keine offenen Fragen mehr bleiben und man bis zur letzten Seite mit den Protagonisten mitfiebert.
Der Schreibstil von Justin Cronin ist einfach sprachgewaltig und fesselt durchgehend. Auch die vielen Wendungen und neuen Schauplätze, wie der Wiederaufbau der Kolonien oder "die Rettung" kamen unerwartet.
Schade, dass die Reihe nun vorbei ist, aber jede einzelne Seite war es wert! Absolutes Kino.
May 11, 2025
5.0
WOW! Phänomenaler Abschluss der Trilogie
Selten habe ich eine Reihe gelesen, die mich so gefesselt hat, dass ich alle Bücher direkt hintereinander gelesen habe, ohne dazwischen etwas anderes zu lesen.
Alle Handlungsstränge und Protagonisten erhalten ein würdiges Ende, sodass am Ende keine offenen Fragen mehr bleiben und man bis zur letzten Seite mit den Protagonisten mitfiebert.
Der Schreibstil von Justin Cronin ist einfach sprachgewaltig und fesselt durchgehend. Auch die vielen Wendungen und neuen Schauplätze, wie der Wiederaufbau der Kolonien oder "die Rettung" kamen unerwartet.
Schade, dass die Reihe nun vorbei ist, aber jede einzelne Seite war es wert! Absolutes Kino.
ACHTUNG SPOILER!!!
Genialer Abschluss der Passage Trilogie von Justin Cronin. Episch, sprachgewaltig und absolut phänomenal.
Die zwölf sind vernichtet und mit ihnen ihre Virals. Die Menschen verlassen ihre schützenden Mauern und versuchen ein neus Leben aufzubauen. Sie suchen die zerstörten Städte auf und siedeln sich wieder an. Stets darum bemüht die Schrecken des Virus hinter sich zulassen und neu beginnen zu können. Doch da gibt es noch den EINEN. Zero, der Erste. Verborgen im zerstörten New York, fristet er ein Dasein in der Grand Central Station im reich seiner Erinnerungen. Einstmals Tim Fanning, ein grandioser Wissenschaftler und nun von seinen dunklen Erinnerungen und dem Virus beherrscht.
Peter Jackson zieht Caleb den Sohn seines Bruders wie einen eigenen Sohn gross. Er hat sich von der Armee abgewandt und erfreut sich an einem einfachen Leben. Sara, mittlerweile Ärztin hat Hollis wiedergefunden und lebt ein hartes aber zufriedenes Leben. Wie durch ein Wunder hat sie in Die Zwölf ihre Tochter Kate gefunden. Kate ebenfalls schon erwachsen, verheiratet mit Bill, einem nichtsnutzigen Spieler und Mutter zweier hübscher Mädchen.
Lish, Alicia Donadio, nicht Mensch nicht Viral zieht mit Soldier, ihrem treu ergebenen Pferd durch die Lande auf der Suche nach Frieden. Sie begräbt Rose, ihr kleines Mädchen welches nur ein paar Stunden leben durfte und zerbricht fast daran.
Michael, ehemals Akku, fährt mit seiner Nautilus immer weiter auf den Ozean hinaus ebenso auf der Suche nach Ruhe und Frieden. Das Virus scheint besiegt zu sein doch alle haben ihre inneren Geister zu bekämpfen.
Amy das Mädchen von Nirgendwo, zum Viral geworden im Kampf gegen die Zwölf. In ihren Gedanken verbunden mit Carter und auf einem gestrandeten Schiff verborgen wird sie aufrecht erhalten.
Zeros leben wird detailliert dargestellt. Beginnend mit seiner Annahme in Harvard begeben wir uns auf eine reise durch sein Leben. Eine unerfüllte Liebe und tiefgehende Freundschaft wird hier detailliert dargestellt sowie eine alles bestimmende Enttäuschung die letztendlich Tim Fannings zu Zero werden lässt.
Die Menschen fangen wieder an zu siedeln und Caleb ist mittlerweile verheiratet mit Pim und Vater von Theo. Sie gehen in die Outlands um ein neues Leben zu beginnen.
Doch Zero hat andere Pläne für die Menschheit. Er, der ERSTE entsendet seine Virals und langsam werden die Kolonien heimgesucht von den Virals. Keiner rechnet mehr damit und als die schreckliche Wahrheit gewiss wird ist es fast zu spät. Amy wird aus ihrem Dasein befreit und durch Peter wieder zum Mensch gemacht und Lish versucht den Kämpfern klar zu machen das ein Kampf gegen Zero und seine Armee zwecklos ist. Amy ist es die Zero haben möchte.
Die Kolonie, in welche sich die Reste der Menschheit zurückgezogen hat kann nicht verteidigt werden und letztendlich bleibt ihnen nur noch eins, die Flucht auf die Bergensfjord. Ein Passagierschiff welches die letzten 20 Jahre von Michael in Stand gesetzt wurde.
Mit der Bergensfjord wollen sie auf eine Insel gelangen wo sie ein neues Leben beginnen wollen ohne der Gefahr der Virals ausgesetzt zu sein.
Das Buch detailliert zu beschreiben würde Stunden dauern und die Anschläge würden nicht reichen. Die ersten Hundert Seiten ist ein Rückblick auf die einzelnen Charaktere. Dieser Rückblick ist auch nötig und sehr hilfreich da Justin Cronin in jedem der drei Bücher sehr detailliert geschrieben hat so das man die einzelnen Handlungsstränge unmöglich behalten kann. Der Einstieg in das Buch liesst sich sehr langsam und es ist kein Buch was man einfach mal so nebenher lesen kann. Es gibt immer wieder Perspektivenwechsel und grosse Zeitsprünge.
Sehr viele Kapitel sind Zero gewidmet, bzw. die Entstehung von Zero. Diese Kapitel habe ich sehr erfrischend gefunden. Eine Abwechslung zu der verworrenen Welt und Zeit nach dem Virus. Keine Sprünge von einem Charakter zum Anderen. Sehr tolle Darstellung der jungen Jahre von Tim an der Harvard Universität. Geprägt von Selbstfindung, Freundschaft, Verlusten und der grossen Liebe. Man lernt Zero kennen und auch die Hintergründe warum er zu Zero wurde. Warum Grand Central so eine bedeutende Rolle spielt wird sehr schön beschrieben.
Trotz der fast tausend Seiten habe ich das Buch sehr schnell gelesen. Der Anfang war etwas zäh, jedoch unausweichlich wenn man nicht total in der Verwirrung der einzelnen Charaktere untergehen wollte. Wie man es von Cronin gewöhnt ist gibt es keine schnellen und oberflächlichen Beschreibungen. Verschachtelte Sätze, Beschreibungen bis ins kleinste Detail sind auch in diesem Buch an der Tagesordnung. Nicht immer nötig, jedoch macht dies meiner Meinung nach einen Grossteil des Charme des Buches aus.
Der Epilog vom Buch war für mich jedoch wirklich sehr langweilig. Hätte man schneller abhandeln können.
Alles in allem ein genialer Abschluss der Trilogie wenn auch manchmal etwas langatmig. Sehr detailreich und sehr gut ausgearbeitet wenn auch zeitweise verwirrend. Der Leser muss sich sehr auf dieses Buch und die Geschichte konzentrieren um sich nicht in den Verwirrungen zu verlieren.
Von mir eine ganz klare Leseempfehlung die auf Dystopie mit einem Anteil Fantasy stehen. Jedoch empfehle ich die drei Bücher sehr kurz hintereinander zu lesen um nicht den Faden zu verlieren. Ich habe sie innerhalb von neun Monaten gelesen und hatte hier und da meine Probleme mich an manche Protagonisten oder Begebenheiten zu erinnern.
Ich wünsche Euch viel Spass beim Lesen !!!
Apr 14, 2024
4.0
ACHTUNG SPOILER!!!
Genialer Abschluss der Passage Trilogie von Justin Cronin. Episch, sprachgewaltig und absolut phänomenal.
Die zwölf sind vernichtet und mit ihnen ihre Virals. Die Menschen verlassen ihre schützenden Mauern und versuchen ein neus Leben aufzubauen. Sie suchen die zerstörten Städte auf und siedeln sich wieder an. Stets darum bemüht die Schrecken des Virus hinter sich zulassen und neu beginnen zu können. Doch da gibt es noch den EINEN. Zero, der Erste. Verborgen im zerstörten New York, fristet er ein Dasein in der Grand Central Station im reich seiner Erinnerungen. Einstmals Tim Fanning, ein grandioser Wissenschaftler und nun von seinen dunklen Erinnerungen und dem Virus beherrscht.
Peter Jackson zieht Caleb den Sohn seines Bruders wie einen eigenen Sohn gross. Er hat sich von der Armee abgewandt und erfreut sich an einem einfachen Leben. Sara, mittlerweile Ärztin hat Hollis wiedergefunden und lebt ein hartes aber zufriedenes Leben. Wie durch ein Wunder hat sie in Die Zwölf ihre Tochter Kate gefunden. Kate ebenfalls schon erwachsen, verheiratet mit Bill, einem nichtsnutzigen Spieler und Mutter zweier hübscher Mädchen.
Lish, Alicia Donadio, nicht Mensch nicht Viral zieht mit Soldier, ihrem treu ergebenen Pferd durch die Lande auf der Suche nach Frieden. Sie begräbt Rose, ihr kleines Mädchen welches nur ein paar Stunden leben durfte und zerbricht fast daran.
Michael, ehemals Akku, fährt mit seiner Nautilus immer weiter auf den Ozean hinaus ebenso auf der Suche nach Ruhe und Frieden. Das Virus scheint besiegt zu sein doch alle haben ihre inneren Geister zu bekämpfen.
Amy das Mädchen von Nirgendwo, zum Viral geworden im Kampf gegen die Zwölf. In ihren Gedanken verbunden mit Carter und auf einem gestrandeten Schiff verborgen wird sie aufrecht erhalten.
Zeros leben wird detailliert dargestellt. Beginnend mit seiner Annahme in Harvard begeben wir uns auf eine reise durch sein Leben. Eine unerfüllte Liebe und tiefgehende Freundschaft wird hier detailliert dargestellt sowie eine alles bestimmende Enttäuschung die letztendlich Tim Fannings zu Zero werden lässt.
Die Menschen fangen wieder an zu siedeln und Caleb ist mittlerweile verheiratet mit Pim und Vater von Theo. Sie gehen in die Outlands um ein neues Leben zu beginnen.
Doch Zero hat andere Pläne für die Menschheit. Er, der ERSTE entsendet seine Virals und langsam werden die Kolonien heimgesucht von den Virals. Keiner rechnet mehr damit und als die schreckliche Wahrheit gewiss wird ist es fast zu spät. Amy wird aus ihrem Dasein befreit und durch Peter wieder zum Mensch gemacht und Lish versucht den Kämpfern klar zu machen das ein Kampf gegen Zero und seine Armee zwecklos ist. Amy ist es die Zero haben möchte.
Die Kolonie, in welche sich die Reste der Menschheit zurückgezogen hat kann nicht verteidigt werden und letztendlich bleibt ihnen nur noch eins, die Flucht auf die Bergensfjord. Ein Passagierschiff welches die letzten 20 Jahre von Michael in Stand gesetzt wurde.
Mit der Bergensfjord wollen sie auf eine Insel gelangen wo sie ein neues Leben beginnen wollen ohne der Gefahr der Virals ausgesetzt zu sein.
Das Buch detailliert zu beschreiben würde Stunden dauern und die Anschläge würden nicht reichen. Die ersten Hundert Seiten ist ein Rückblick auf die einzelnen Charaktere. Dieser Rückblick ist auch nötig und sehr hilfreich da Justin Cronin in jedem der drei Bücher sehr detailliert geschrieben hat so das man die einzelnen Handlungsstränge unmöglich behalten kann. Der Einstieg in das Buch liesst sich sehr langsam und es ist kein Buch was man einfach mal so nebenher lesen kann. Es gibt immer wieder Perspektivenwechsel und grosse Zeitsprünge.
Sehr viele Kapitel sind Zero gewidmet, bzw. die Entstehung von Zero. Diese Kapitel habe ich sehr erfrischend gefunden. Eine Abwechslung zu der verworrenen Welt und Zeit nach dem Virus. Keine Sprünge von einem Charakter zum Anderen. Sehr tolle Darstellung der jungen Jahre von Tim an der Harvard Universität. Geprägt von Selbstfindung, Freundschaft, Verlusten und der grossen Liebe. Man lernt Zero kennen und auch die Hintergründe warum er zu Zero wurde. Warum Grand Central so eine bedeutende Rolle spielt wird sehr schön beschrieben.
Trotz der fast tausend Seiten habe ich das Buch sehr schnell gelesen. Der Anfang war etwas zäh, jedoch unausweichlich wenn man nicht total in der Verwirrung der einzelnen Charaktere untergehen wollte. Wie man es von Cronin gewöhnt ist gibt es keine schnellen und oberflächlichen Beschreibungen. Verschachtelte Sätze, Beschreibungen bis ins kleinste Detail sind auch in diesem Buch an der Tagesordnung. Nicht immer nötig, jedoch macht dies meiner Meinung nach einen Grossteil des Charme des Buches aus.
Der Epilog vom Buch war für mich jedoch wirklich sehr langweilig. Hätte man schneller abhandeln können.
Alles in allem ein genialer Abschluss der Trilogie wenn auch manchmal etwas langatmig. Sehr detailreich und sehr gut ausgearbeitet wenn auch zeitweise verwirrend. Der Leser muss sich sehr auf dieses Buch und die Geschichte konzentrieren um sich nicht in den Verwirrungen zu verlieren.
Von mir eine ganz klare Leseempfehlung die auf Dystopie mit einem Anteil Fantasy stehen. Jedoch empfehle ich die drei Bücher sehr kurz hintereinander zu lesen um nicht den Faden zu verlieren. Ich habe sie innerhalb von neun Monaten gelesen und hatte hier und da meine Probleme mich an manche Protagonisten oder Begebenheiten zu erinnern.
Ich wünsche Euch viel Spass beim Lesen !!!
Melancholischer und tiefgründiger als ich vermutet hätte. Tolles Finale 🙌
Nach Der Übergang und Die Zwölf dachte ich eigentlich, ich wüsste ungefähr, worauf das Finale hinauslaufen würde. Großer Spektakel, maximaler Endkampf, klassische Gut-gegen-Böse-Dynamik. Stattdessen wurde dieser letzte Band viel ruhiger, persönlicher und emotionaler, als ich erwartet hätte.
Gerade Amy und Zero stehen hier stark im Mittelpunkt und besonders Zeros POV (der Part war einfach nur genial!!!!) hat mich komplett überrascht. Über zwei Bände hinweg war er für mich eher Symbol als Mensch –das Grauen hinter allem. Und plötzlich gibt Cronin ihm Raum, Tiefe und eine tragische Geschichte, die dafür sorgt, dass man ihn nicht entschuldigt, aber beginnt zu verstehen. Genau das war für mich eine der größten Stärken dieses Bandes.
Was Die Spiegelstadt gleichzeitig faszinierend und anspruchsvoll macht, ist die Art, wie Vergangenheit, Erinnerungen, Visionen und Gegenwart miteinander verschwimmen. Der Band fühlt sich stellenweise fast traumartig an und vieles ergibt erst nach und nach Sinn. Nicht jede Frage wird beantwortet, manches bleibt bewusst offen – das muss man definitiv mögen.
Auch das Finale selbst wird wahrscheinlich nicht jedem gefallen, weil Cronin sich bewusst gegen ein riesiges actiongeladenes Spektakel entscheidet und stattdessen ein ruhigeres, fast melancholisches Ende erzählt. Für mich hat genau das aber funktioniert.
🫠Und dann dieser Epilog…
Dieser enorme Zeitsprung und die neue Perspektive haben nochmal alles in ein völlig anderes Licht gerückt. Spätestens dort wurde mir klar, dass diese Reihe nie nur eine klassische postapokalyptische Geschichte sein wollte. Es ging immer auch um Erinnerung, Verlust und darum, wie Geschichten weiterleben.
Die gesamte Trilogie ist definitiv keine leichte „Nebenbei“-Reihe. Viele Perspektiven, Zeitsprünge und langsames Erzähltempo verlangen Aufmerksamkeit. Trotzdem hat mich lange keine Geschichte mehr emotional, atmosphärisch und gedanklich so konstant gefesselt wie diese.
Und deshalb bleibt mir am Ende eigentlich nur noch eins zu sagen:
Lest diese Reihe! 🙌
May 21, 2026
5.0
Melancholischer und tiefgründiger als ich vermutet hätte. Tolles Finale 🙌
Nach Der Übergang und Die Zwölf dachte ich eigentlich, ich wüsste ungefähr, worauf das Finale hinauslaufen würde. Großer Spektakel, maximaler Endkampf, klassische Gut-gegen-Böse-Dynamik. Stattdessen wurde dieser letzte Band viel ruhiger, persönlicher und emotionaler, als ich erwartet hätte.
Gerade Amy und Zero stehen hier stark im Mittelpunkt und besonders Zeros POV (der Part war einfach nur genial!!!!) hat mich komplett überrascht. Über zwei Bände hinweg war er für mich eher Symbol als Mensch –das Grauen hinter allem. Und plötzlich gibt Cronin ihm Raum, Tiefe und eine tragische Geschichte, die dafür sorgt, dass man ihn nicht entschuldigt, aber beginnt zu verstehen. Genau das war für mich eine der größten Stärken dieses Bandes.
Was Die Spiegelstadt gleichzeitig faszinierend und anspruchsvoll macht, ist die Art, wie Vergangenheit, Erinnerungen, Visionen und Gegenwart miteinander verschwimmen. Der Band fühlt sich stellenweise fast traumartig an und vieles ergibt erst nach und nach Sinn. Nicht jede Frage wird beantwortet, manches bleibt bewusst offen – das muss man definitiv mögen.
Auch das Finale selbst wird wahrscheinlich nicht jedem gefallen, weil Cronin sich bewusst gegen ein riesiges actiongeladenes Spektakel entscheidet und stattdessen ein ruhigeres, fast melancholisches Ende erzählt. Für mich hat genau das aber funktioniert.
🫠Und dann dieser Epilog…
Dieser enorme Zeitsprung und die neue Perspektive haben nochmal alles in ein völlig anderes Licht gerückt. Spätestens dort wurde mir klar, dass diese Reihe nie nur eine klassische postapokalyptische Geschichte sein wollte. Es ging immer auch um Erinnerung, Verlust und darum, wie Geschichten weiterleben.
Die gesamte Trilogie ist definitiv keine leichte „Nebenbei“-Reihe. Viele Perspektiven, Zeitsprünge und langsames Erzähltempo verlangen Aufmerksamkeit. Trotzdem hat mich lange keine Geschichte mehr emotional, atmosphärisch und gedanklich so konstant gefesselt wie diese.
Und deshalb bleibt mir am Ende eigentlich nur noch eins zu sagen:
Lest diese Reihe! 🙌
Nach gut einem Drittel bin ich nun so richtig in die Geschichte reingekommen. Besonders gut gefallen hat mir die Episode über das “Leben davor” von Tim Fanning. War ja bis zu einem gewissen Punkt ein ganz normaler Mensch. Ob wohl die unglückliche Liebe zu Liz aus ihm gemacht hat was er ist oder war es die Summe seines gesamten Lebens inklusive des Zerwürfnisses mit seinen Eltern?
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