The Lovely Bones.
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Description
Book Information
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Fesselnd und außergewöhnlich
Susie ist ein vierzehnjähriges Mädchen welches ein normales Leben führt bis sie von ihrem Vergewaltiger umgebracht wird. Damit startet das Buch. Danach verfolgt Susie in ihrem Himmel das Leben ihrer Eltern und Freunde die nach ihrem Mörder suchen und versuchen mit dem Verlust umzugehen. So unscheinbar wie das Buch auch aussieht so überraschend ist dessen Inhalt. Ich möchte gar nicht viel mehr dazu sagen. Ich habe das Buch das erste Mal mit 14 gelesen und es ist mir seit dem nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Die Geschichte ist so traurig und irgendwie aber auch Hoffnungsvoll. Für mich ein Must-Read.

In meinem Himmel
Den Anfang des Buches fand ich sehr spannend. Zwischendrin gab es für mich viele Längen. Das Ende war ok. Den Schreibstil des Buches fand ich gut und flüssig. Manchmal fand ich es etwas verwirrend, weil oft zwischen dem Gedachten und dem Geschehnis gewechselt wird. Das macht das Buch aber auch gleichzeitig lebendiger. Alles in allem, fand ich das Buch ok. Aber umgehauen hat es mich nicht
Ergreifend
Vor ein paar Jahren habe ich den Film gesehen und wusste nicht einmal, dass es eine Romanvorlage dafür gab. Der Film hatte mich schon sehr erschüttert, aber das Buch übertrifft es noch bei weitem. Man hat fast das Gefühl, man würde wirklich das Tagebuch eines ermordeten Mädchens lesen. Man fiebert und freut sich mit ihr, fühlt und leidet mit ihr. Und wünscht der Familie Aufklärung und dass sie ihr Leben weiterleben können.
Bildlich wie eine Geschichte die vor den Augen passiert
Mir wurde diese Buch geschenkt, ich habe es auf Englisch gelesen. Es war so spannend und rührend das ich Angst habe den Film zu sehen… Die Finsternis vom Entführer und wie Sie von oben alles mit an sehen kann wie die Ermittler im Dunkeln tappen hat mich mitgerissen… ich habe innerlich auf ein „Happy End“gehofft… wie auch immer man in so einer Situation ein Happy End betrachten mag… Ich wollte einfach das man sich von ihr verabschieden kann auf einer Art die es der Leser erhofft aber es kam anders… das Buch ist sehr zu empfehlen und vielleicht traue ich mich irgendwann an den Film :)
In meinem Himmel 🌈🌧🌦
Ich habe dieses Buch zufällig im Bücherschrank entdeckt & nachdem ich den Film schon 2-3x zufällig im TV gesehen hatte, dachte ich es schadet nicht auch das Buch dazu zu lesen. An sich hat mir das Buch sehr gut gefallen, leider finde ich, dass es sich die letzten 150 Seiten extrem zieht & leider auch viele Sachen kommen, die man meiner Meinung nach, hätte weglassen können. Würde es trotzdem weiterempfehlen! Die Geschichte ist einfach total berührend & wichtig!
Eins meiner absoluten Lieblingsbücher. Sehr traurig und doch schön. Ich habe damals zu erst den Film gesehen, dieser hat mich so gefesselt, dass ich tagelang darüber nachdenken musste und so hab ich beschlossen auch das Buch zu lesen. Im Buch wird alles noch viel genauer und heftiger beschrieben als im Film dargestellt. Ich fand es wirklich schlimm und grausam, was der kleinen Susi widerfahren ist. Aber es lohnt sich sehr das Buch zu lesen. Wirklich ein gutes Buch!
Susi Salmon - wie Lachs
Ein interessantes Thema für ein Buch, gut geschrieben. Es ist traurig ja, aber nicht nur. Es macht wütend, zu sehen, was letztlich herauskommt, aber nicht nur. Es ist auch schön zu sehen, wie Susie trotz ihres tragischen Todes, "heranwächst" durch das Leben ihrer Geschwister und Freunde und wie sich alles so entwickelt, wie es verdient ist. Trotz der enttäuschenden "Strafe" für Mr. Harvey, Susies Mörder, ist das Buch ein kleines Highlight.
habs gehasst. wahrscheinlich eins der wenigen bücher, bei denen die verfilmung um weiten besser ist. habe teilweise nicht einmal mehr den bezug zum eigentlichen thema erkannt - so viele irrelevanten informationen, obwohls doch eher interessant gewesen wäre mehr über Mr. Harvey zu lesen oder Suzies Leben in der Vergangenheit. Fands schön aber auch komisch, als sie in den körper von ruth treten konnte, aber auch wiederrum langweilig, dass sie sich nur dafür entschieden hatte mit ray zu schlafen und nicht mehr die möglichkeit hatte buckley anzurufen bzw. ihren tot aufzuklären alles in allem ziemliche zeitverschwendung, den film liebe ich trotzdem immer noch :)
Susie, eine unschuldige Vierzehnjährige wird zu Beginn des Buches von einem Nachbarn in einen Hinterhalt gelockt, vergewaltigt und anschließend getötet. Das Buch wird aus ihrer Sicht beschrieben und genau das macht das ganze so außergewöhnlich. Die eigentliche Tat dauert gefühlt keine zwei Sätze, aber alles was es auslöst, füllt dieses Buch. Der Vater verdächtigt bereits nach kurzer Zeit genau diesen Nachbarn, wird aber nicht gehört. Die Mutter flieht vor ihren Gefühlen und lässt ihre anderen Kinder im Stich. Und diese Kinder wachsen heran und leben. Etwas was Susie nicht mehr kann, aber sie beobachtet sie aus ihrem Himmel. Und das ist unglaublich schön geschrieben.
Was auf den ersten Blick auf den Klappentext erst einmal nach verschrobenem Esoterik Schnulzenwerk klingt, entpuppt sich beim Lesen als ein relativ vielschichtiger Roman, in dem nicht etwa der Tod eines Mädchens oder das Verbrechen an sich im Mittelpunkt steht, sondern der Fokus auf das Leben aller Anderen nach diesem Tod gerichtet ist. Welch weitreichende Effekte eintreten können und wie sehr ein einziges Leben so viele andere beeinflusst hat, auch wenn es nur ein flüchtiges ‘vorüber streifen’ gewesen ist. Wie immer gefiel mir natürlich die Figur des Polizisten – Len Fenerman – am Besten, auch wenn er neben den Hauptakteuren, namentlich Susie’s nächste Verwandte und ihr Mörder, etwas außen vor blieb. Dennoch kommt seine Rolle zum Tragen. Ich hatte den Eindruck, Alice Sebold hat sehr genau beobachtet, bevor sie die Reaktionen ihrer Figuren niedergeschrieben hat. Zuweilen wirkten sie dennoch etwas zu problembeladen. Sie alle – Ruth, Ray, Abigail, Jack, Len, Buckley – haben so schwer zu tragen an ihren persönlichen Niederlagen und ihrem “unangepasst sein” oder wie in Abigail’s Fall ihrem “zu angepasst sein” und dazu der Tod Susie’s, dass es manchmal doch etwas zu viel des Guten ist. Es gibt Abschnitte, die so wundervoll geschrieben sind und andere, die etwas schwächelten. Unter dem Strich bleibt eine Geschichte, auf die man sich einlassen muss, Charaktere, die man nicht zu kritisch sehen sollte und ein schön-trauriges Buch, in dem vielleicht nicht alle Probleme und Problemchen gelöst werden, um für das passende Happy End zu garantieren, in dem aber der Grundgedanke und die Kernaussage eine klar positive ist. Leben ist schwer, aber es lohnt sich dennoch, egal wie viele Stolpersteine und Tragödien einem in den Weg gelegt werden. Ein paar Worte die Verfilmung betreffend: Ich habe den Film gesehen (mehrfach sogar) bevor ich das Buch gelesen habe. Eine 1:1 Umsetzung war natürlich auch hier nicht möglich, aber alle Elemente, die wichtig sind… Die plötzliche Heftigkeit des Todes, die schleimige Anbiederei George Harveys, die Zerrissenheit Len Fernermans und die unterschiedlichen Wege der “Trauerbewältigung”, die die Familienmitglieder gehen, sind da. Ebenso wie der Einblick in Susie’s Himmel und warum er ist, wie er ist. Ich kann also beides empfehlen und beides ist unabhängig voneinander gut verständlich und sich nicht gegenseitig im Weg.
Sie ist vierzehn, als ein Nachbar sie in ein Maisfeld lockt, sie vergewaltigt und ermordet. Seitdem ist Susie in ihrem Himmel und beobachtet, wie ihre Familie an dem Drama zu zerbrechen droht. Ihre Leiche wurde nie gefunden, nur ihre Mütze und ein Ellenbogen. Ihr Vater verbeißt sich schon bald in die Verdächtigung des Nachbarn, aber da die Polizei keine handfesten Beweise hat, ist sie schon bald genervt von seinen Anrufen. Auch seine Frau treibt er damit immer weiter von sich fort und zu guter Letzt aus dem Haus. Susies Schwester Lindsay hingegen legt sich eine äußerst harte Schale zu, denn es ist schwer ein Teenager zu sein, bei den anderen aber nur die Schwester des Mordopfers. Ohne Eingreifen zu können, muss Susie zusehen, wie das Leben weitergeht. Wie ihre erste Liebe aufs College geht, der Mörder ungestraft durchs Land zieht und die Ehe ihrer Eltern zerbricht. Aber auch Neuanfänge, die erst möglich waren durch ihr Verschwinden und dann geschieht doch noch ein kleines Wunder. „In meinem Himmel“ ist ein sehr ergreifendes Werk. Es zeigt die Ohnmacht einer verwaisten Familie, die mit dem Mord eines geliebten Menschen zurechtkommen muss und mit der Tatsache, dass der Mörder nie gefunden wurde. Jede Person in diesem Buch beschreitet ihren eigenen Weg der Trauerbewältigung und auch wenn es so scheint, als würde die Tragödie alle weiter von einander entfernen, so bleibt doch das Fazit das letztendlich die Familie zählt. Ein bisschen aufgelockert, wird das doch recht melancholische Werk durch die eigensinnige, divenhafte Großmutter, die das Zepter übernimmt, als ihre Tochter es nicht mehr kann. Eindrucksvoll ist auch die Protagonistin Susie, die all die Geschehnisse aus ihrer Sicht kommentiert und die feststellen muss, dass in ihrem Himmel nicht die andauernde Glückseligkeit herrscht. Die lernen muss, das ihr größter Wunsch, wieder am Leben zu sein, unerfüllt bleibt. Doch manchmal geschehen selbst auf Eden kleine Wunder. Ich hatte mehr als einmal einen Kloß im Hals während des Lesens und hoffe, dass es wirklich für jeden einen eigenen Himmel gibt, in dem es möglich ist immer in der Nähe seiner Lieben verweilen zu können.
Schönes Buch, darüber wie Familien einen so schlimmen Verlust überleben.
Ich kannte bisher nur den Film, den ich schon echt schön fand. Dieser ist insgesamt recht nah am Buch, wobei natürlich einiges weggekürzt wude. Dieses Buch hat mich in der ersten Hälfte sehr gefesselt, dann aber etwas nachgelassen. Ich weiß nicht genau woran es lag. Manchmal waren die Sätze wahnsinnig lang und verschachtelt, wodurch das Lesen etwas anstrengender wurde, aber es ist eine schöne und lesenswerte Geschichte. Es lässt einen sehr nachdenklich zurück.
Schmerzlich und ergreifend
Für Leser, die bereit sind sich auch mit weniger angenehmen gesellschaftlichen Themen auseinander zu setzen, eine echte Empfehlung. Auch wenn die Story dem Leser immer wieder emotional zusetzt, bleibt sie stetig spannend. Oft kann man das Buch nicht aus der Hand legen, selbst wenn eine Träne vergossen werden muss. 😅 Mit knapp 400 Seiten hat das Buch eine schöne Länge. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm und hat ein angemessenes Tempo. Alles in allem ein vielseitiges und emotionales Leseerlebniss.

Nicht den Hype wert.
Leider nur 2 Sterne. Fand das Buch sehr langweilig. Die Charaktere waren so wenig beschrieben, dass man gar nicht das Gefühl hatte man weiß wer sie sind. Außerdem hat mir der schreibstil überhaupt nicht gefallen, sehr sprunghaft. Man muss oft zwischen den Zeilen lesen, sehr anstrengend. Sehr langweiliges Ende, nichts sinnvolles aus dem Buch mitgenommen.
I've been excited about reading the book since people raved about how good it was and how awful the movie adaption of it was. I didn't watch the adaption but I did finally finish the book. I can see why people like it but it wasn't for me. The story was intrigued and horrified me at the same time and it delivered very well the first 120 pages or so. But then it slipped away for me. All the flashbacks were already too much and then all the jumps into the future happened and they made me lose interest in and connection with the characters. It became harder and harder to motivate myself to keep on reading. Some characters were very well written and I liked reading about them but others I wanted to disappear. I'm not going to give anything away from the ending but it was very dissatisfying for me, not that I expected a big twist but it didn't really feel like wrapping up for me. Maybe it wasn't supposed to but it felt incomplete. I quite enjoyed the writing apart from a few sentences and there are elements I liked but I wouldn't read the book again.
I don’t quite know what to say about this book. It was okay, but I didn’t like the writing style. It had me hooked for the first and the last few chapters but I couldn’t tell you what happened in between. In the middle of this book it kind of started to drag, nothing was really happening and I had to force myself to continue reading. Overall I would say that this book wasn’t good but it also wasn’t bad. 2 stars.
https://lesenundhoeren.wordpress.com/2016/04/01/buch-review-alice-sebolds-the-lovely-bones-beruehrend-deprimierend-fesselnd/ Kritik: Cover: Passend. Hellblauer Himmel. Ein Armband mit einem Anhänger. Passend zum Inhalt. Zurückhaltend und dennoch irgendwie schön. Eindrücke/Inhalt: Kurz vorweg. Ich habe in den letzten Jahren mehrfache Anläufe für dieses Buch gebraucht. Dann kam der Film, der mich nicht ganz erreicht hat. Also hab ich es erst mal zur Seite gelegt. Doch das war ein Fehler. Ich hätte länger durchhalten sollen. Mal ein Buch, wo sowohl Originaltitel und Übersetzung einfach passend sind. “In meinem Himmel”. Genau da sind wir, in Susies Himmel. Die Geschichte begleitet Susie in “ihrem” Himmel. Deprimierend und gleichzeitig irgendwie spannend und auf seine eigene Weise auch schön. Es beginnt alles gleich mit dem Mord an Susie. Wir wissen sofort, wer es war. Nicht mysteriös. Nicht viel bleibt verborgen. Ab da an begleiten wir Susie in ihrem Himmel. Wir sehen ihre Familie und Freunde, und erfahren, wie Susies Tod sie beeinflusst. Dabei ist das Buch überwiegend deprimierend. Zu traurig hat es mich gemacht, wie es Susies Eltern “zerstört” hat. Dabei ist die Geschichte so glaubhaft und realistisch bei allen “übernatürlichen” Elementen (Susie als Geist, etc.), dass man einfach nur mitfühlen kann und deshalb einfach nur traurig gestimmt ist. Es gibt kein Entrinnen, keine Hoffnung, sie ist und bleibt tot. Und es ist einfach grausam, was ihr passiert ist. Wir erleben aber auch so viel kleine Momente, die in all der Traurigkeit auch bittersüß sind. Selbst Ruth und Ray in ihrer seltsamen Beziehung geben irgendwie Hoffnung. Irgendwie muss es ja weiter gehen. Sicher ist das Ende etwas Geschmackssache. Doch irgendwo ist es auch befriedigend und jeder kann seine eigenen Schlüsse ziehen. Charaktere: Man merkt, dass die Autorin jede ihrer Figuren liebt. Somit kann man sich auch mit fast allen identifizieren, so verschieden und teilweise auch böse sie sind. Susie ist 14 Jahre. Ein besonderes, in mancher Hinsicht noch sehr naives, in anderer Hinsicht schon sehr erwachsenes Mädchen. Manche kritisieren, die doch manchmal sehr erwachsenen Kommentare, die Susie aus ihrem Himmel heraus macht. Mir ist das so eigentlich nicht aufgefallen. Für mich war sie eh eher “alterslos”. Sie war ein Teenager, ein Opfer. Und das war der Hauptteil der Geschichte. Ich mochte Susie und ihre Erzählweise. Aber auch alle anderen Figuren bekommen genügend Raum. Ein besonderer Platz in meinem Herzen gehört Susies Papa. Genau so stelle ich mir die Reaktion eines Vaters vor. Er ist verletzt, wütend auf die Welt und macht sich eigenhändig auf die Suche nach dem Mörder. Meine liebste Figur in dem Buch, denn mit ihm kann ich mich selbst am besten idendifizieren. Aber auch die Großmutter ist einfach herrlich. Sie bringt etwas Leichtmut und Humor in die ansonsten doch sehr düster Geschichte. Stil/Gliederung: Man merkt, dass dieses Buch aus dem Herzen geschrieben ist. Emotional, fantasiereich, wortreich. Sprachlich angenehm zu lesen. Fazit: Ein wirklich gelungener Roman, der es zurecht auf die Bestsellerlisten geschafft hatte. Doch sich nicht für jeden, denn auch sehr deprimierend. Ich habe schon eine Weile gebraucht, denn obwohl die Geschichte fantastisch geschrieben ist, hat sie mich häufig doch sehr traurig gemacht. Ich bin aber froh, sie endlich zu Ende gelesen zu haben. Es ist auf jeden Fall eine Empfehlung an alle Leser, die auch gerne mal eine Geschichte nah an ihr Herz ranlassen und leidensfähig sind.
Several years have passed since the publication of Alice Sebold's most famous novel, but back when it was released, The Lovely Bones hit the literary world in a perhaps surprising way. Bluntly dealing with the effects of a young girl's rape and murder and her family's reactions, Alice Sebold uses interesting writing techniques to delve into different viewpoints and point out the enormous impact of such a horrifying family disaster. In case you haven't read this book yet, it is easy to enter it with wrong expectations. Is it a gruesome, horrifying and tear-jerking account of one family's devastating fate? At some points yes, but overall it is written with a rather hopeful undertone, emphasizing the author's intention to balance out the different elements of the story. Early on in the novel, the main character Susie Salmon is raped and killed on her way home from school, with her soul ascending to heaven. Alice Sebold creates a comforting and soothing image of the heaven Susie's soul rests in to compensate the horrible time Susie's family has to go through in the wake of her death. The book has been confronted with very mixed opinions; after all, even on Goodreads you will find about as many 5-star ratings as you can find 1-star ratings. Susie's voice accompanies the reader throughout the entirety of the novel, yet she often withdraws into the position of an observer; Sebold presents us with the family's reactions and the events surrounding the search for Susie's real murderer, but rarely gives Susie a chance to comment on what she is capable of seeing from her position in heaven. Thus it may be difficult to relate with any of the characters, even though the author still succeeds in painting a convincing picture of a family's mourning and their longing to find peace again which can only be achieved by the murderer's arrest and punishment. In addition, the narrative is difficult to get into since Susie seems to be capable of reading the minds of her family with no explanation given; apparently Alice Sebold expected us to accept and embrace Susie's ability, but it left me disturbed because Susie kept switching between being an observer and a mind reader. <img src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/G/01/LITTLems/SEBOLD_ALICE_0316044938_2._V204761650_.jpg" Susie's heaven in the 2009 movie adaption. If you have watched the movie, then you should give another thought to reading the book since it approaches the story in a more insightful and moving way than the movie succeeded to do. On the other hand, if you only know the book, you will not regret not watching the movie since it isn't an adaption you could necessarily call 'successful' (or you may watch the trailer which spoils everything that happens in the movie). Even apart from all the criticism this novel certainly deserved, it can still be recommended for quite a lot of strengths: in the writing of her book, Alice Sebold knew how to convincingly portray a grieving family; she knew how to create a heaven without losing herself in religious details and possibly contradicting descriptions which can easily occur with such a difficult topic. As many readers also pointed out, the first 20% of the novel were mesmerizing and intriguingly written, and during the rest of the book it constantly loses its appeal, then picks it up again only to lose it again after another couple of pages. You may love it or hate it, every reader might find a different approach to either embrace the beautiful aspects of the novel (which were definitely present), or to criticize the rather offsetting moments. (To give an example, right before the ending a scene occured which I had to completely block out of my memory because it made me want to throw my book against the wall in frustration.) One of the book's greatest qualities may be that it somehow manages to stay with you. However, even if the premise interests you there is no guarantee you will love the book, just as you may like it even though the premise sounds dull to you. Personally, I liked the novel (definitely more than the movie), but neither did it convince nor annoy me. If you haven't yet, you may want to wait with reading the book until you really feel in the proper mood for it.
Ein kleines Meisterwerk
Selten hat mich ein Buch emotional so mitgenommen und berührt. Die Schreibweise und der Erzählstil, aus Sicht einer 14-Jährigen im Himmel, die unter gewaltsamen Umständen zu Tode gekommen ist, sind einmalig und einzigartig. Die Autorin schafft es in ihrer Geschichte Melancholie, Trauer, Verlust , Hoffnung und teils auch gewaltvolle Schilderungen zu einer herzergreifenden Geschichte zu kombinieren, die einen nicht mehr loslässt. Die Charaktere sind meiner Meinung nach fantastisch ausgearbeitet, vor allem die Hauptfigur Susie. Im Fokus stehen einerseits die ihr nahestehenden Personen und deren ganz unterschiedlicher Umgang mit ihrem Verlust, andererseits aber Susies eigene Träume und Wünsche die auch oder gerade nach ihrem Tod fortbestehen. Eine berührende und sehr aufwühlende Geschichte, die zum Schluss ein fast schon hoffnungsvolles Gefühl aufkommen lässt, indem man liest wie sie selbst und ihre Familie und Freunde eine Art Abschluss finden. Eine Triggerwarnung ist besonders fürs erste Kapitel auszusprechen, auch wenn die Autorin nicht darauf setzt, durch Gewalt zu schocken. Man hat eher das Gefühl, es wird so viel genannt wie nötig, um eine Geschichte zu erzählen, die wichtig ist und den/ die Leser*in verstehen lässt, mit welch traumatischen Ereignissen Susie und ihre Familie konfrontiert werden. Ich empfehle besonders das (englische) Hörbuch. Man sollte sich dennoch bewusst sein dass man mit schweren Themen konfrontiert wird und höchstwahrscheinlich Tränen beim Lesen/ Hören vergossen werden.
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Fesselnd und außergewöhnlich
Susie ist ein vierzehnjähriges Mädchen welches ein normales Leben führt bis sie von ihrem Vergewaltiger umgebracht wird. Damit startet das Buch. Danach verfolgt Susie in ihrem Himmel das Leben ihrer Eltern und Freunde die nach ihrem Mörder suchen und versuchen mit dem Verlust umzugehen. So unscheinbar wie das Buch auch aussieht so überraschend ist dessen Inhalt. Ich möchte gar nicht viel mehr dazu sagen. Ich habe das Buch das erste Mal mit 14 gelesen und es ist mir seit dem nicht mehr aus dem Kopf gegangen. Die Geschichte ist so traurig und irgendwie aber auch Hoffnungsvoll. Für mich ein Must-Read.

In meinem Himmel
Den Anfang des Buches fand ich sehr spannend. Zwischendrin gab es für mich viele Längen. Das Ende war ok. Den Schreibstil des Buches fand ich gut und flüssig. Manchmal fand ich es etwas verwirrend, weil oft zwischen dem Gedachten und dem Geschehnis gewechselt wird. Das macht das Buch aber auch gleichzeitig lebendiger. Alles in allem, fand ich das Buch ok. Aber umgehauen hat es mich nicht
Ergreifend
Vor ein paar Jahren habe ich den Film gesehen und wusste nicht einmal, dass es eine Romanvorlage dafür gab. Der Film hatte mich schon sehr erschüttert, aber das Buch übertrifft es noch bei weitem. Man hat fast das Gefühl, man würde wirklich das Tagebuch eines ermordeten Mädchens lesen. Man fiebert und freut sich mit ihr, fühlt und leidet mit ihr. Und wünscht der Familie Aufklärung und dass sie ihr Leben weiterleben können.
Bildlich wie eine Geschichte die vor den Augen passiert
Mir wurde diese Buch geschenkt, ich habe es auf Englisch gelesen. Es war so spannend und rührend das ich Angst habe den Film zu sehen… Die Finsternis vom Entführer und wie Sie von oben alles mit an sehen kann wie die Ermittler im Dunkeln tappen hat mich mitgerissen… ich habe innerlich auf ein „Happy End“gehofft… wie auch immer man in so einer Situation ein Happy End betrachten mag… Ich wollte einfach das man sich von ihr verabschieden kann auf einer Art die es der Leser erhofft aber es kam anders… das Buch ist sehr zu empfehlen und vielleicht traue ich mich irgendwann an den Film :)
In meinem Himmel 🌈🌧🌦
Ich habe dieses Buch zufällig im Bücherschrank entdeckt & nachdem ich den Film schon 2-3x zufällig im TV gesehen hatte, dachte ich es schadet nicht auch das Buch dazu zu lesen. An sich hat mir das Buch sehr gut gefallen, leider finde ich, dass es sich die letzten 150 Seiten extrem zieht & leider auch viele Sachen kommen, die man meiner Meinung nach, hätte weglassen können. Würde es trotzdem weiterempfehlen! Die Geschichte ist einfach total berührend & wichtig!
Eins meiner absoluten Lieblingsbücher. Sehr traurig und doch schön. Ich habe damals zu erst den Film gesehen, dieser hat mich so gefesselt, dass ich tagelang darüber nachdenken musste und so hab ich beschlossen auch das Buch zu lesen. Im Buch wird alles noch viel genauer und heftiger beschrieben als im Film dargestellt. Ich fand es wirklich schlimm und grausam, was der kleinen Susi widerfahren ist. Aber es lohnt sich sehr das Buch zu lesen. Wirklich ein gutes Buch!
Susi Salmon - wie Lachs
Ein interessantes Thema für ein Buch, gut geschrieben. Es ist traurig ja, aber nicht nur. Es macht wütend, zu sehen, was letztlich herauskommt, aber nicht nur. Es ist auch schön zu sehen, wie Susie trotz ihres tragischen Todes, "heranwächst" durch das Leben ihrer Geschwister und Freunde und wie sich alles so entwickelt, wie es verdient ist. Trotz der enttäuschenden "Strafe" für Mr. Harvey, Susies Mörder, ist das Buch ein kleines Highlight.
habs gehasst. wahrscheinlich eins der wenigen bücher, bei denen die verfilmung um weiten besser ist. habe teilweise nicht einmal mehr den bezug zum eigentlichen thema erkannt - so viele irrelevanten informationen, obwohls doch eher interessant gewesen wäre mehr über Mr. Harvey zu lesen oder Suzies Leben in der Vergangenheit. Fands schön aber auch komisch, als sie in den körper von ruth treten konnte, aber auch wiederrum langweilig, dass sie sich nur dafür entschieden hatte mit ray zu schlafen und nicht mehr die möglichkeit hatte buckley anzurufen bzw. ihren tot aufzuklären alles in allem ziemliche zeitverschwendung, den film liebe ich trotzdem immer noch :)
Susie, eine unschuldige Vierzehnjährige wird zu Beginn des Buches von einem Nachbarn in einen Hinterhalt gelockt, vergewaltigt und anschließend getötet. Das Buch wird aus ihrer Sicht beschrieben und genau das macht das ganze so außergewöhnlich. Die eigentliche Tat dauert gefühlt keine zwei Sätze, aber alles was es auslöst, füllt dieses Buch. Der Vater verdächtigt bereits nach kurzer Zeit genau diesen Nachbarn, wird aber nicht gehört. Die Mutter flieht vor ihren Gefühlen und lässt ihre anderen Kinder im Stich. Und diese Kinder wachsen heran und leben. Etwas was Susie nicht mehr kann, aber sie beobachtet sie aus ihrem Himmel. Und das ist unglaublich schön geschrieben.
Was auf den ersten Blick auf den Klappentext erst einmal nach verschrobenem Esoterik Schnulzenwerk klingt, entpuppt sich beim Lesen als ein relativ vielschichtiger Roman, in dem nicht etwa der Tod eines Mädchens oder das Verbrechen an sich im Mittelpunkt steht, sondern der Fokus auf das Leben aller Anderen nach diesem Tod gerichtet ist. Welch weitreichende Effekte eintreten können und wie sehr ein einziges Leben so viele andere beeinflusst hat, auch wenn es nur ein flüchtiges ‘vorüber streifen’ gewesen ist. Wie immer gefiel mir natürlich die Figur des Polizisten – Len Fenerman – am Besten, auch wenn er neben den Hauptakteuren, namentlich Susie’s nächste Verwandte und ihr Mörder, etwas außen vor blieb. Dennoch kommt seine Rolle zum Tragen. Ich hatte den Eindruck, Alice Sebold hat sehr genau beobachtet, bevor sie die Reaktionen ihrer Figuren niedergeschrieben hat. Zuweilen wirkten sie dennoch etwas zu problembeladen. Sie alle – Ruth, Ray, Abigail, Jack, Len, Buckley – haben so schwer zu tragen an ihren persönlichen Niederlagen und ihrem “unangepasst sein” oder wie in Abigail’s Fall ihrem “zu angepasst sein” und dazu der Tod Susie’s, dass es manchmal doch etwas zu viel des Guten ist. Es gibt Abschnitte, die so wundervoll geschrieben sind und andere, die etwas schwächelten. Unter dem Strich bleibt eine Geschichte, auf die man sich einlassen muss, Charaktere, die man nicht zu kritisch sehen sollte und ein schön-trauriges Buch, in dem vielleicht nicht alle Probleme und Problemchen gelöst werden, um für das passende Happy End zu garantieren, in dem aber der Grundgedanke und die Kernaussage eine klar positive ist. Leben ist schwer, aber es lohnt sich dennoch, egal wie viele Stolpersteine und Tragödien einem in den Weg gelegt werden. Ein paar Worte die Verfilmung betreffend: Ich habe den Film gesehen (mehrfach sogar) bevor ich das Buch gelesen habe. Eine 1:1 Umsetzung war natürlich auch hier nicht möglich, aber alle Elemente, die wichtig sind… Die plötzliche Heftigkeit des Todes, die schleimige Anbiederei George Harveys, die Zerrissenheit Len Fernermans und die unterschiedlichen Wege der “Trauerbewältigung”, die die Familienmitglieder gehen, sind da. Ebenso wie der Einblick in Susie’s Himmel und warum er ist, wie er ist. Ich kann also beides empfehlen und beides ist unabhängig voneinander gut verständlich und sich nicht gegenseitig im Weg.
Sie ist vierzehn, als ein Nachbar sie in ein Maisfeld lockt, sie vergewaltigt und ermordet. Seitdem ist Susie in ihrem Himmel und beobachtet, wie ihre Familie an dem Drama zu zerbrechen droht. Ihre Leiche wurde nie gefunden, nur ihre Mütze und ein Ellenbogen. Ihr Vater verbeißt sich schon bald in die Verdächtigung des Nachbarn, aber da die Polizei keine handfesten Beweise hat, ist sie schon bald genervt von seinen Anrufen. Auch seine Frau treibt er damit immer weiter von sich fort und zu guter Letzt aus dem Haus. Susies Schwester Lindsay hingegen legt sich eine äußerst harte Schale zu, denn es ist schwer ein Teenager zu sein, bei den anderen aber nur die Schwester des Mordopfers. Ohne Eingreifen zu können, muss Susie zusehen, wie das Leben weitergeht. Wie ihre erste Liebe aufs College geht, der Mörder ungestraft durchs Land zieht und die Ehe ihrer Eltern zerbricht. Aber auch Neuanfänge, die erst möglich waren durch ihr Verschwinden und dann geschieht doch noch ein kleines Wunder. „In meinem Himmel“ ist ein sehr ergreifendes Werk. Es zeigt die Ohnmacht einer verwaisten Familie, die mit dem Mord eines geliebten Menschen zurechtkommen muss und mit der Tatsache, dass der Mörder nie gefunden wurde. Jede Person in diesem Buch beschreitet ihren eigenen Weg der Trauerbewältigung und auch wenn es so scheint, als würde die Tragödie alle weiter von einander entfernen, so bleibt doch das Fazit das letztendlich die Familie zählt. Ein bisschen aufgelockert, wird das doch recht melancholische Werk durch die eigensinnige, divenhafte Großmutter, die das Zepter übernimmt, als ihre Tochter es nicht mehr kann. Eindrucksvoll ist auch die Protagonistin Susie, die all die Geschehnisse aus ihrer Sicht kommentiert und die feststellen muss, dass in ihrem Himmel nicht die andauernde Glückseligkeit herrscht. Die lernen muss, das ihr größter Wunsch, wieder am Leben zu sein, unerfüllt bleibt. Doch manchmal geschehen selbst auf Eden kleine Wunder. Ich hatte mehr als einmal einen Kloß im Hals während des Lesens und hoffe, dass es wirklich für jeden einen eigenen Himmel gibt, in dem es möglich ist immer in der Nähe seiner Lieben verweilen zu können.
Schönes Buch, darüber wie Familien einen so schlimmen Verlust überleben.
Ich kannte bisher nur den Film, den ich schon echt schön fand. Dieser ist insgesamt recht nah am Buch, wobei natürlich einiges weggekürzt wude. Dieses Buch hat mich in der ersten Hälfte sehr gefesselt, dann aber etwas nachgelassen. Ich weiß nicht genau woran es lag. Manchmal waren die Sätze wahnsinnig lang und verschachtelt, wodurch das Lesen etwas anstrengender wurde, aber es ist eine schöne und lesenswerte Geschichte. Es lässt einen sehr nachdenklich zurück.
Schmerzlich und ergreifend
Für Leser, die bereit sind sich auch mit weniger angenehmen gesellschaftlichen Themen auseinander zu setzen, eine echte Empfehlung. Auch wenn die Story dem Leser immer wieder emotional zusetzt, bleibt sie stetig spannend. Oft kann man das Buch nicht aus der Hand legen, selbst wenn eine Träne vergossen werden muss. 😅 Mit knapp 400 Seiten hat das Buch eine schöne Länge. Auch der Schreibstil ist sehr angenehm und hat ein angemessenes Tempo. Alles in allem ein vielseitiges und emotionales Leseerlebniss.

Nicht den Hype wert.
Leider nur 2 Sterne. Fand das Buch sehr langweilig. Die Charaktere waren so wenig beschrieben, dass man gar nicht das Gefühl hatte man weiß wer sie sind. Außerdem hat mir der schreibstil überhaupt nicht gefallen, sehr sprunghaft. Man muss oft zwischen den Zeilen lesen, sehr anstrengend. Sehr langweiliges Ende, nichts sinnvolles aus dem Buch mitgenommen.
I've been excited about reading the book since people raved about how good it was and how awful the movie adaption of it was. I didn't watch the adaption but I did finally finish the book. I can see why people like it but it wasn't for me. The story was intrigued and horrified me at the same time and it delivered very well the first 120 pages or so. But then it slipped away for me. All the flashbacks were already too much and then all the jumps into the future happened and they made me lose interest in and connection with the characters. It became harder and harder to motivate myself to keep on reading. Some characters were very well written and I liked reading about them but others I wanted to disappear. I'm not going to give anything away from the ending but it was very dissatisfying for me, not that I expected a big twist but it didn't really feel like wrapping up for me. Maybe it wasn't supposed to but it felt incomplete. I quite enjoyed the writing apart from a few sentences and there are elements I liked but I wouldn't read the book again.
I don’t quite know what to say about this book. It was okay, but I didn’t like the writing style. It had me hooked for the first and the last few chapters but I couldn’t tell you what happened in between. In the middle of this book it kind of started to drag, nothing was really happening and I had to force myself to continue reading. Overall I would say that this book wasn’t good but it also wasn’t bad. 2 stars.
https://lesenundhoeren.wordpress.com/2016/04/01/buch-review-alice-sebolds-the-lovely-bones-beruehrend-deprimierend-fesselnd/ Kritik: Cover: Passend. Hellblauer Himmel. Ein Armband mit einem Anhänger. Passend zum Inhalt. Zurückhaltend und dennoch irgendwie schön. Eindrücke/Inhalt: Kurz vorweg. Ich habe in den letzten Jahren mehrfache Anläufe für dieses Buch gebraucht. Dann kam der Film, der mich nicht ganz erreicht hat. Also hab ich es erst mal zur Seite gelegt. Doch das war ein Fehler. Ich hätte länger durchhalten sollen. Mal ein Buch, wo sowohl Originaltitel und Übersetzung einfach passend sind. “In meinem Himmel”. Genau da sind wir, in Susies Himmel. Die Geschichte begleitet Susie in “ihrem” Himmel. Deprimierend und gleichzeitig irgendwie spannend und auf seine eigene Weise auch schön. Es beginnt alles gleich mit dem Mord an Susie. Wir wissen sofort, wer es war. Nicht mysteriös. Nicht viel bleibt verborgen. Ab da an begleiten wir Susie in ihrem Himmel. Wir sehen ihre Familie und Freunde, und erfahren, wie Susies Tod sie beeinflusst. Dabei ist das Buch überwiegend deprimierend. Zu traurig hat es mich gemacht, wie es Susies Eltern “zerstört” hat. Dabei ist die Geschichte so glaubhaft und realistisch bei allen “übernatürlichen” Elementen (Susie als Geist, etc.), dass man einfach nur mitfühlen kann und deshalb einfach nur traurig gestimmt ist. Es gibt kein Entrinnen, keine Hoffnung, sie ist und bleibt tot. Und es ist einfach grausam, was ihr passiert ist. Wir erleben aber auch so viel kleine Momente, die in all der Traurigkeit auch bittersüß sind. Selbst Ruth und Ray in ihrer seltsamen Beziehung geben irgendwie Hoffnung. Irgendwie muss es ja weiter gehen. Sicher ist das Ende etwas Geschmackssache. Doch irgendwo ist es auch befriedigend und jeder kann seine eigenen Schlüsse ziehen. Charaktere: Man merkt, dass die Autorin jede ihrer Figuren liebt. Somit kann man sich auch mit fast allen identifizieren, so verschieden und teilweise auch böse sie sind. Susie ist 14 Jahre. Ein besonderes, in mancher Hinsicht noch sehr naives, in anderer Hinsicht schon sehr erwachsenes Mädchen. Manche kritisieren, die doch manchmal sehr erwachsenen Kommentare, die Susie aus ihrem Himmel heraus macht. Mir ist das so eigentlich nicht aufgefallen. Für mich war sie eh eher “alterslos”. Sie war ein Teenager, ein Opfer. Und das war der Hauptteil der Geschichte. Ich mochte Susie und ihre Erzählweise. Aber auch alle anderen Figuren bekommen genügend Raum. Ein besonderer Platz in meinem Herzen gehört Susies Papa. Genau so stelle ich mir die Reaktion eines Vaters vor. Er ist verletzt, wütend auf die Welt und macht sich eigenhändig auf die Suche nach dem Mörder. Meine liebste Figur in dem Buch, denn mit ihm kann ich mich selbst am besten idendifizieren. Aber auch die Großmutter ist einfach herrlich. Sie bringt etwas Leichtmut und Humor in die ansonsten doch sehr düster Geschichte. Stil/Gliederung: Man merkt, dass dieses Buch aus dem Herzen geschrieben ist. Emotional, fantasiereich, wortreich. Sprachlich angenehm zu lesen. Fazit: Ein wirklich gelungener Roman, der es zurecht auf die Bestsellerlisten geschafft hatte. Doch sich nicht für jeden, denn auch sehr deprimierend. Ich habe schon eine Weile gebraucht, denn obwohl die Geschichte fantastisch geschrieben ist, hat sie mich häufig doch sehr traurig gemacht. Ich bin aber froh, sie endlich zu Ende gelesen zu haben. Es ist auf jeden Fall eine Empfehlung an alle Leser, die auch gerne mal eine Geschichte nah an ihr Herz ranlassen und leidensfähig sind.
Several years have passed since the publication of Alice Sebold's most famous novel, but back when it was released, The Lovely Bones hit the literary world in a perhaps surprising way. Bluntly dealing with the effects of a young girl's rape and murder and her family's reactions, Alice Sebold uses interesting writing techniques to delve into different viewpoints and point out the enormous impact of such a horrifying family disaster. In case you haven't read this book yet, it is easy to enter it with wrong expectations. Is it a gruesome, horrifying and tear-jerking account of one family's devastating fate? At some points yes, but overall it is written with a rather hopeful undertone, emphasizing the author's intention to balance out the different elements of the story. Early on in the novel, the main character Susie Salmon is raped and killed on her way home from school, with her soul ascending to heaven. Alice Sebold creates a comforting and soothing image of the heaven Susie's soul rests in to compensate the horrible time Susie's family has to go through in the wake of her death. The book has been confronted with very mixed opinions; after all, even on Goodreads you will find about as many 5-star ratings as you can find 1-star ratings. Susie's voice accompanies the reader throughout the entirety of the novel, yet she often withdraws into the position of an observer; Sebold presents us with the family's reactions and the events surrounding the search for Susie's real murderer, but rarely gives Susie a chance to comment on what she is capable of seeing from her position in heaven. Thus it may be difficult to relate with any of the characters, even though the author still succeeds in painting a convincing picture of a family's mourning and their longing to find peace again which can only be achieved by the murderer's arrest and punishment. In addition, the narrative is difficult to get into since Susie seems to be capable of reading the minds of her family with no explanation given; apparently Alice Sebold expected us to accept and embrace Susie's ability, but it left me disturbed because Susie kept switching between being an observer and a mind reader. <img src="https://images-na.ssl-images-amazon.com/images/G/01/LITTLems/SEBOLD_ALICE_0316044938_2._V204761650_.jpg" Susie's heaven in the 2009 movie adaption. If you have watched the movie, then you should give another thought to reading the book since it approaches the story in a more insightful and moving way than the movie succeeded to do. On the other hand, if you only know the book, you will not regret not watching the movie since it isn't an adaption you could necessarily call 'successful' (or you may watch the trailer which spoils everything that happens in the movie). Even apart from all the criticism this novel certainly deserved, it can still be recommended for quite a lot of strengths: in the writing of her book, Alice Sebold knew how to convincingly portray a grieving family; she knew how to create a heaven without losing herself in religious details and possibly contradicting descriptions which can easily occur with such a difficult topic. As many readers also pointed out, the first 20% of the novel were mesmerizing and intriguingly written, and during the rest of the book it constantly loses its appeal, then picks it up again only to lose it again after another couple of pages. You may love it or hate it, every reader might find a different approach to either embrace the beautiful aspects of the novel (which were definitely present), or to criticize the rather offsetting moments. (To give an example, right before the ending a scene occured which I had to completely block out of my memory because it made me want to throw my book against the wall in frustration.) One of the book's greatest qualities may be that it somehow manages to stay with you. However, even if the premise interests you there is no guarantee you will love the book, just as you may like it even though the premise sounds dull to you. Personally, I liked the novel (definitely more than the movie), but neither did it convince nor annoy me. If you haven't yet, you may want to wait with reading the book until you really feel in the proper mood for it.
Ein kleines Meisterwerk
Selten hat mich ein Buch emotional so mitgenommen und berührt. Die Schreibweise und der Erzählstil, aus Sicht einer 14-Jährigen im Himmel, die unter gewaltsamen Umständen zu Tode gekommen ist, sind einmalig und einzigartig. Die Autorin schafft es in ihrer Geschichte Melancholie, Trauer, Verlust , Hoffnung und teils auch gewaltvolle Schilderungen zu einer herzergreifenden Geschichte zu kombinieren, die einen nicht mehr loslässt. Die Charaktere sind meiner Meinung nach fantastisch ausgearbeitet, vor allem die Hauptfigur Susie. Im Fokus stehen einerseits die ihr nahestehenden Personen und deren ganz unterschiedlicher Umgang mit ihrem Verlust, andererseits aber Susies eigene Träume und Wünsche die auch oder gerade nach ihrem Tod fortbestehen. Eine berührende und sehr aufwühlende Geschichte, die zum Schluss ein fast schon hoffnungsvolles Gefühl aufkommen lässt, indem man liest wie sie selbst und ihre Familie und Freunde eine Art Abschluss finden. Eine Triggerwarnung ist besonders fürs erste Kapitel auszusprechen, auch wenn die Autorin nicht darauf setzt, durch Gewalt zu schocken. Man hat eher das Gefühl, es wird so viel genannt wie nötig, um eine Geschichte zu erzählen, die wichtig ist und den/ die Leser*in verstehen lässt, mit welch traumatischen Ereignissen Susie und ihre Familie konfrontiert werden. Ich empfehle besonders das (englische) Hörbuch. Man sollte sich dennoch bewusst sein dass man mit schweren Themen konfrontiert wird und höchstwahrscheinlich Tränen beim Lesen/ Hören vergossen werden.








































