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Last Man in Tower

3.1(6)
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English
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About the book

From the Booker Prize-winning author of The White Tiger, a stunning novel of greed and murder in contemporary Mumbai.

At the heart of Adiga's gripping second novel ("his plots don't unwind, they surge" --USA Today) are two equally compelling men, poised for a showdown.

Real estate developer Dharmen Shah rose from nothing to create an empire and hopes to seal his legacy with a luxury building named the Shanghai. Larger-than-life Shah is a dangerous man to refuse. But he meets his match in retired schoolteacher Masterji. Shah offers a generous buyout to Masterji and his neighbors in a once respectable, now crumbling apartment building on whose site Shah's high-rise would be built. They can't believe their good fortune. Except, that is, for Masterji, who refuses to abandon the building he has long called home.

As the demolition deadline looms, desires mount; neighbors become enemies, and acquaintances turn into conspirators who risk losing their humanity to score their payday. Here is a richly told, suspense-fueled story of ordinary people pushed to their limits in a place that knows none: the new India as only Aravind Adiga could explore--and expose--it.

Editions (2)

ISBN9780307739834
PublisherKnopf Doubleday Publishing Group
Publication Date08/07/12

Reviews & Ratings

6 ratings

1 reviews

3.1

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  • carosbuecher
    carosbuecher

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    5.0

    Adiga zeichnet in seinem Buch ein korruptes, gespaltenes Mumbai, in dem ein Bauunternehmer zwei Wohntürme aufkaufen und abreißen lassen will, um dort seinen Traum hinzustellen - den Wolkenkratzer "Shanghai" (und schon dieser Name weckt eine Vielzahl von Assoziationen und spiegelt Shahs Charakter wider). Dafür müssen aber die jetzigen Genossenschaftsmitglieder ausziehen. Mr Shah meint, dies durch großzügige Geldangebote regeln zu können, doch drei Parteien stimmen dagegen. Ein Kampf entbrennt, der, von Gier, Egoismus und Verzweiflung getrieben, zum Selbstläufer wird und das Dunkelste im Menschen zum Vorschein bringt... Das Buch ist definitiv nicht schön. Es ist grausam und dadurch doch berührend und zum Nachdenken anregend. Und Aravind Adiga kann schreiben! Wow! Die Aufteilung in Wohnungseinheiten, an die der Autor sich durchweg hielt, fand ich sehr kreativ. So konnte er auf die einzelnen Profile der Personen intensiv eingehen und erzeugte aber gleichzeitig den Effekt, dass durch diese enge Begrenztheit eben gerade über den Tellerrand hinausgedacht, die dramatische Entwicklung der Handlungsentscheidungen der Vishram Society-Mitglieder eben nicht auf das Haus, auf Mumbai oder Indien beschränkt bleiben kann. Ebenfalls hat mir gut gefallen, dass es kein Gut und Böse in dem Sinne gab, alles vermischte sich miteinander, niemand (bis auf den kleinen, gelben Hund) war sympathisch, es stach kein Held heraus. Die sich wiederholenden Ereignisse (erst im Kleinen angedeutet, dann im großen Rahmen ausgeführt), Adigas zynischer Blick (und sein letzter Satz, der im Widerspruch zum Vorherigen steht und zugleich alles zusammenfasst) und unzählige Metaphern haben das Buch in meinen Augen sehr lesenswert und zu etwas Besonderem gemacht. Einziger Kritikpunkt war, dass meiner Meinung manchmal die Grenze zwischen Provokation und Diskriminierung zu leicht überschritten wurde. Ich bin mir immernoch nicht ganz sicher, ob über die Seiten hinweg eine subtile Frauenfeindlichkeit (auch hinter der zynischen Fassade) mitschwang oder ob ich mir das eingebildet habe. Dies ist auf alle Fälle ein Buch, das auch nach dem Lesen noch im Gedächtnis bleibt (auch wenn man einige Bilder wohl gerne daraus verbannen würde).

    May 31, 2024

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