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Es geht mir einfach nicht aus dem Kopf…Briseis geht mir nicht aus dem Kopf 💭❤️🩹
Ich habe das Buch Anfang Februar beendet und denke immer noch daran. Lieblingsbuch. Definitiv ein Lieblingsbuch. Es hat mich gepackt, in den Würgegriff genommen und komplett zerstört. Nichts wurde beschönigt, und jede mögliche Emotion wurde aus mir herausgequetscht. Nach dem beenden dieses Buch konnte ich dann elendig erledigt und tief traurig um Briseis weinen. Der Schreibstil war unglaublich packend. Der rohe Erzählstil wooowww! Und Briseis selbst, die so lebendig geschrieben war, dass ich wirklich das Gefühl hatte, sie zu kennen. Es ist wirklich ein unglaublich tief tragisches und unfassbar trauriges Buch. Es handelt von Leid. Von Verlust. Von Trauma. Von der Unterdrückung von Frauen ohne Stimme – wirklich ohne Stimme. Von Gewalt. Von gehirnlosen Männern mit kleinen P … gut, dass sage ich, denn es macht mich einfach wütend. Sorry wurde bissle mitgerissen. Ach Girls, es hallt immer noch nach, selbst einen Monat später. Es war unglaublich. Sehr lesenswert! Sehr. Es war super intensiv, und nach ‚Klytämnestra‘ (sehr empfehlenswert!!) fand ich es das perfekte Buch, weil ich dadurch einen sehr guten Überblick über alle Charaktere und Ereignisse hatte. So konnte ich ohne Probleme in die Story einsteigen und wusste direkt, wo, wieso, weshalb und wer mit wem. Für mich war es eine tolle „Ergänzung“. Jetzt möchte ich auch eine POV aus der Sicht von Hektors Frau lesen. Die ganzen Videos und Reels über den damaligen „Gladiator“-Film mit Brad Pitt – den ich ohnehin nie wirklich mochte (lol) kaum noch zu ertragen. Diese Übersexualisierung und die starke Romantisierung ihrer Beziehung geht meiner persönlichen Meinung nach nicht. Ich kann mir das einfach nicht geben. Und ehrlich gesagt macht es mich tief traurig. Ich würde nicht sagen, dass ich ihn hasse … aber doch. Ich hasse ihn. Doch doch. Ich finde es unglaublich, wie die Autorin ihn nicht einfach als ‚das Monster‘ darstellt, sondern es schafft, sogar Verständnis für ihn zu wecken. Vielleicht bin ich auch nur jemand, der versucht, Menschen emotional einzuordnen und ihr Verhalten zu verstehen. Obwohl er für Briseis definitiv ein Monster war , bringt die Autorin seine Charaktere, also die von Achill, so nah an uns heran, dass wir teilweise sogar Mitgefühl für ihn empfinden können. Natürlich nicht in allen Situationen, und wirklich nur teilweise. Denn ich habe mit Briseis gelitten. Gelitten wie ein Hund, gebe ich zu. Und das wegen dieser Männer…. Ich habe so sehr gehofft, dass Achill nicht den Schwanz einzieht und für sie kämpft…tja falsch gedacht ne … einfach ekelhaft. Wirklich ekelhaft was die sich erlaubten…. Bah Girls ich war viel zu oft wütend und traurig. Dann wieder unglaublich wütend und dann tief traurig. Dann kam Briseis mit Sprüchen wie; wir können eh nicht, wir verdienen nicht anderes. Oder ;es könnte schlimmer sein. Girl ? Schlimmer?? Wie schlimmer? Ah man sie zerstört mich ja❤️🩹 Was sehr beeindruckend war (gut, das ganze Buch war es) aber sein Beziehung zu Patroklos fand ich unglaublich emotional und „berührend“. Auf dieses Level an Anziehung hoffe ich auch in „Das Lied des Achill“, das ich bald lesen möchte. Man hat von Anfang bis Ende die Anziehung und die romantische Verbindung zwischen den beiden Männern gespürt, aber es wurde nie komplett ausgesprochen. Es blieb eher geheimnisvoll, aber gleichzeitig auch so greifbar – dass als eine bestimmte Szene passiert, man komplett zusammenbricht. Was er, Achill, dann mit der Leiche von Hektor macht…..nahhhh, ich sag’s euch es hatte schon Dark Romance Potenzial. (Achilles schändet den Leichnam, bis Hektors Vater Priamos ihn um die Herausgabe bittet… und das craaazzyyyy, er ist wirklich verrückt geworden. Verrückt) Auch wenn ich Achill eigentlich überhaupt nicht leiden kann, konnte ich seinen Schmerz und sein Leid kaum ertragen. Kaum. Ich weiß gar nicht, wie die Autorin es geschafft hat, das alles so gut, so nahbar so fühlbar schreiben. Es sind nicht einmal 400 Seiten, und sie haben mich komplett zerstört. Komplett. Ich wurde unglaublich tief in diese damalige Welt hineingezogen und war mit jeder einzelnen Seite schockiert und emotional durchgenommen. Ich wusste nie, was als Nächstes passieren wird, und habe das Buch wirklich ohne Pause durchgesuchtet. Ich habe es geliebt, dass das Buch zwar sehr gewaltvoll ist, die Szenen aber nie extrem detailliert beschrieben werden. Dadurch hatten sie eine noch stärkere Wirkung und einen viel längeren Nachhall. Man braucht keine krassen Details man weiß, was passiert ist… Ich mochte diese rohe Art zu erzählen. Diese direkte Art, ohne unnötiges Drumherum und ohne etwas zu beschönigen. In vielen Büchern wird so viel ausgeschmückt, nur um Seiten zu füllen, und davon bin ich teilweise wirklich müde. Ich möchte dieses Buch definitiv noch einmal lesen und wenn möglich noch ein paar Mal mehr. Und ich würde es wirklich jedem einzelnen von euch empfehlen. ⤵️ Patroklos räusperte sich. »Möchtest du, dass ich nach Briseis schicke?« » Was, für einen Abschiedsfick? Nein danke.« Stille. Ich stellte mir vor, dass Achill leicht beschämt aussah. »Nein, lass gut sein«, sagte er endlich. »Sie wird es noch früh genug erfahren.« Achill weinte, als ich fortgebracht wurde. Er weinte, ich weinte nicht. Nun, Jahre später, wo nichts von alldem mehr wichtig ist, bin ich noch immer stolz darauf. ( Agamemnon!!!! Nicht Achill ⤵️) Aber in dieser Nacht weinte ich. Was tat er, das so schrecklich war? Nichts Besonderes, vermute ich, nichts, was ich nicht erwartet hätte. Doch als ich dachte, es wäre vorüber und ich dürfte nun endlich gehen, nahm er mein Kinn zwischen Daumen und Zeigefinger und neigte mein Gesicht zu seinem hin. Einen irrsinnigen Augenblick lang dachte ich tatsächlich, er würde mich küssen - doch dann schob er mir einen Finger zwischen die Zähne, um meinen Mund aufzustemmen, zog einen großen Klumpen Rotz hoch, ganz gemächlich, er ließ sich Zeit damit, und spuckte ihn in meinen offenen Mund. »So«, sagte er. »Jetzt kannst du gehen.« Ich stolperte in der Dunkelheit auf dem unbekannten Gelände herum und stieß endlich auf die Hütte der Frauen. Die ganze Zeit über versuchte ich verzweifelt, mir mit dem Saum meiner Tunika den Mund auszuwischen, und musste bei dem Versuch so sehr würgen, dass ich mich auf den Sand übergab. Ich rieb mir noch den Mund ab, als sich eine Tür öffnete und Ritsa hinausspähte. Ich fiel ihr in die Arme. Lange Zeit konnte ich nichts sagen. Ich trauerte damals nicht um Achill und ich tue es heute nicht, aber ich denke sehr häufig an ihn. Wie könnte es anders sein? Er ist der Vater meines ersten Kindes. Doch es war schwer, mich an jenem Tag von ihm zu verabschieden. Ich erinnerte mich, wie er mein Kinn gepackt und meinen Kopf von einer Seite zur anderen gedreht hatte, ehe er in die Mitte des Platzes getreten war, beide Hände gehoben und gesagt hatte: »Danke schön, Männer. Sie genügt mir.«

Mar 7, 2026
Es geht mir einfach nicht aus dem Kopf…Briseis geht mir nicht aus dem Kopf 💭❤️🩹
Ich habe das Buch Anfang Februar beendet und denke immer noch daran. Lieblingsbuch. Definitiv ein Lieblingsbuch. Es hat mich gepackt, in den Würgegriff genommen und komplett zerstört. Nichts wurde beschönigt, und jede mögliche Emotion wurde aus mir herausgequetscht. Nach dem beenden dieses Buch konnte ich dann elendig erledigt und tief traurig um Briseis weinen. Der Schreibstil war unglaublich packend. Der rohe Erzählstil wooowww! Und Briseis selbst, die so lebendig geschrieben war, dass ich wirklich das Gefühl hatte, sie zu kennen. Es ist wirklich ein unglaublich tief tragisches und unfassbar trauriges Buch. Es handelt von Leid. Von Verlust. Von Trauma. Von der Unterdrückung von Frauen ohne Stimme – wirklich ohne Stimme. Von Gewalt. Von gehirnlosen Männern mit kleinen P … gut, dass sage ich, denn es macht mich einfach wütend. Sorry wurde bissle mitgerissen. Ach Girls, es hallt immer noch nach, selbst einen Monat später. Es war unglaublich. Sehr lesenswert! Sehr. Es war super intensiv, und nach ‚Klytämnestra‘ (sehr empfehlenswert!!) fand ich es das perfekte Buch, weil ich dadurch einen sehr guten Überblick über alle Charaktere und Ereignisse hatte. So konnte ich ohne Probleme in die Story einsteigen und wusste direkt, wo, wieso, weshalb und wer mit wem. Für mich war es eine tolle „Ergänzung“. Jetzt möchte ich auch eine POV aus der Sicht von Hektors Frau lesen. Die ganzen Videos und Reels über den damaligen „Gladiator“-Film mit Brad Pitt – den ich ohnehin nie wirklich mochte (lol) kaum noch zu ertragen. Diese Übersexualisierung und die starke Romantisierung ihrer Beziehung geht meiner persönlichen Meinung nach nicht. Ich kann mir das einfach nicht geben. Und ehrlich gesagt macht es mich tief traurig. Ich würde nicht sagen, dass ich ihn hasse … aber doch. Ich hasse ihn. Doch doch. Ich finde es unglaublich, wie die Autorin ihn nicht einfach als ‚das Monster‘ darstellt, sondern es schafft, sogar Verständnis für ihn zu wecken. Vielleicht bin ich auch nur jemand, der versucht, Menschen emotional einzuordnen und ihr Verhalten zu verstehen. Obwohl er für Briseis definitiv ein Monster war , bringt die Autorin seine Charaktere, also die von Achill, so nah an uns heran, dass wir teilweise sogar Mitgefühl für ihn empfinden können. Natürlich nicht in allen Situationen, und wirklich nur teilweise. Denn ich habe mit Briseis gelitten. Gelitten wie ein Hund, gebe ich zu. Und das wegen dieser Männer…. Ich habe so sehr gehofft, dass Achill nicht den Schwanz einzieht und für sie kämpft…tja falsch gedacht ne … einfach ekelhaft. Wirklich ekelhaft was die sich erlaubten…. Bah Girls ich war viel zu oft wütend und traurig. Dann wieder unglaublich wütend und dann tief traurig. Dann kam Briseis mit Sprüchen wie; wir können eh nicht, wir verdienen nicht anderes. Oder ;es könnte schlimmer sein. Girl ? Schlimmer?? Wie schlimmer? Ah man sie zerstört mich ja❤️🩹 Was sehr beeindruckend war (gut, das ganze Buch war es) aber sein Beziehung zu Patroklos fand ich unglaublich emotional und „berührend“. Auf dieses Level an Anziehung hoffe ich auch in „Das Lied des Achill“, das ich bald lesen möchte. Man hat von Anfang bis Ende die Anziehung und die romantische Verbindung zwischen den beiden Männern gespürt, aber es wurde nie komplett ausgesprochen. Es blieb eher geheimnisvoll, aber gleichzeitig auch so greifbar – dass als eine bestimmte Szene passiert, man komplett zusammenbricht. Was er, Achill, dann mit der Leiche von Hektor macht…..nahhhh, ich sag’s euch es hatte schon Dark Romance Potenzial. (Achilles schändet den Leichnam, bis Hektors Vater Priamos ihn um die Herausgabe bittet… und das craaazzyyyy, er ist wirklich verrückt geworden. Verrückt) Auch wenn ich Achill eigentlich überhaupt nicht leiden kann, konnte ich seinen Schmerz und sein Leid kaum ertragen. Kaum. Ich weiß gar nicht, wie die Autorin es geschafft hat, das alles so gut, so nahbar so fühlbar schreiben. Es sind nicht einmal 400 Seiten, und sie haben mich komplett zerstört. Komplett. Ich wurde unglaublich tief in diese damalige Welt hineingezogen und war mit jeder einzelnen Seite schockiert und emotional durchgenommen. Ich wusste nie, was als Nächstes passieren wird, und habe das Buch wirklich ohne Pause durchgesuchtet. Ich habe es geliebt, dass das Buch zwar sehr gewaltvoll ist, die Szenen aber nie extrem detailliert beschrieben werden. Dadurch hatten sie eine noch stärkere Wirkung und einen viel längeren Nachhall. Man braucht keine krassen Details man weiß, was passiert ist… Ich mochte diese rohe Art zu erzählen. Diese direkte Art, ohne unnötiges Drumherum und ohne etwas zu beschönigen. In vielen Büchern wird so viel ausgeschmückt, nur um Seiten zu füllen, und davon bin ich teilweise wirklich müde. Ich möchte dieses Buch definitiv noch einmal lesen und wenn möglich noch ein paar Mal mehr. Und ich würde es wirklich jedem einzelnen von euch empfehlen. ⤵️ Patroklos räusperte sich. »Möchtest du, dass ich nach Briseis schicke?« » Was, für einen Abschiedsfick? Nein danke.« Stille. Ich stellte mir vor, dass Achill leicht beschämt aussah. »Nein, lass gut sein«, sagte er endlich. »Sie wird es noch früh genug erfahren.« Achill weinte, als ich fortgebracht wurde. Er weinte, ich weinte nicht. Nun, Jahre später, wo nichts von alldem mehr wichtig ist, bin ich noch immer stolz darauf. ( Agamemnon!!!! Nicht Achill ⤵️) Aber in dieser Nacht weinte ich. Was tat er, das so schrecklich war? Nichts Besonderes, vermute ich, nichts, was ich nicht erwartet hätte. Doch als ich dachte, es wäre vorüber und ich dürfte nun endlich gehen, nahm er mein Kinn zwischen Daumen und Zeigefinger und neigte mein Gesicht zu seinem hin. Einen irrsinnigen Augenblick lang dachte ich tatsächlich, er würde mich küssen - doch dann schob er mir einen Finger zwischen die Zähne, um meinen Mund aufzustemmen, zog einen großen Klumpen Rotz hoch, ganz gemächlich, er ließ sich Zeit damit, und spuckte ihn in meinen offenen Mund. »So«, sagte er. »Jetzt kannst du gehen.« Ich stolperte in der Dunkelheit auf dem unbekannten Gelände herum und stieß endlich auf die Hütte der Frauen. Die ganze Zeit über versuchte ich verzweifelt, mir mit dem Saum meiner Tunika den Mund auszuwischen, und musste bei dem Versuch so sehr würgen, dass ich mich auf den Sand übergab. Ich rieb mir noch den Mund ab, als sich eine Tür öffnete und Ritsa hinausspähte. Ich fiel ihr in die Arme. Lange Zeit konnte ich nichts sagen. Ich trauerte damals nicht um Achill und ich tue es heute nicht, aber ich denke sehr häufig an ihn. Wie könnte es anders sein? Er ist der Vater meines ersten Kindes. Doch es war schwer, mich an jenem Tag von ihm zu verabschieden. Ich erinnerte mich, wie er mein Kinn gepackt und meinen Kopf von einer Seite zur anderen gedreht hatte, ehe er in die Mitte des Platzes getreten war, beide Hände gehoben und gesagt hatte: »Danke schön, Männer. Sie genügt mir.«
Mar 7, 2026








