The Woman in White
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Description
'In one moment, every drop of blood in my body was brought to a stop ... There, as if it had that moment sprung out of the earth ... stood the figure of a solitary Woman, dressed from head to foot in white'
The Woman in White famously opens with Walter Hartright's eerie encounter on a moonlit London road. Engaged as a drawing master to the beautiful Laura Fairlie, Walter is drawn into the sinister intrigues of Sir Percival Glyde and his 'charming' friend Count Fosco, who has a taste for white mice, vanilla bonbons and poison. Pursuing questions of identity and insanity along the paths and corridors of English country houses and the madhouse, The Woman in White is the first and most influential of the Victorian genre that combined Gothic horror with psychological realism.
The Penguin English Library - 100 editions of the best fiction in English, from the eighteenth century and the very first novels to the beginning of the First World War.
Book Information
Posts
Eine Geschichte die sich Anfangs sehr langsam entfaltet und später doch richtig spannend wurde.
»Dieser Bestseller von 1859 wird den Lesern von heute mindestens ebenso willkommen sein wie denen, die ihn vor mehr als hundert Jahren gelesen haben. Denn die Geschichte der mysteriösen Erbschaftsaffäre Limmeridge ist spannend vom Anfang bis zur letzten Zeile. Wilkie Collins, der Autor dieses berühmten Romans, läßt die Personen der Handlung selbst das Verbrechen enthüllen, dem die »Frau in Weiß« zum Opfer fiel und das nun Laura, die junge Erbin von Limmeridge, bedroht. Wie es allen echten Bösewichtern ergeht, so werden auch Sir Percival Glydes Pläne zum Schluß vereitelt: eine dunkle Vergangenheit wird sein Verhängnis.« 👰🏼♀️🪦💷 Mit diesem Buch hab ich mir doch etwas mehr Zeit gelassen um es zu Ende zu lesen. Es ist in drei Zeiträume unterteilt, wobei es mich erst ab dem zweiten wirklich gepackt hat. Der erste Zeitraum erzählt die Zeit vor der Hochzeit von Laura Fairlies und Sir Percival Glyde. Zu jener Zeit erhält Walter Hartright im Hause Limmeridge eine Anstellung als Zeichenlehrer. Dort soll er Laura Fairlies und ihre Halbschwester Marian Halcombe unterrichten. Zwischen Walter und Laura wächst eine stille Liebe, doch Laura es stellt sich heraus, dass sich bereits verlobt ist und bald heiraten wird. Dieser Zeitraum endet mit der Kündigung Walters und der Heirat zwischen Laura Und Sir Percival Glyde. Der zweite Zeitraum beinhaltet die Zeit nach der Hochzeit bis zum scheinbaren Tot von Laura Glyde. Es stellt sich heraus, dass Sir Percival hoch verschuldet ist und dringend des Geldes bedarf welches Laura Erbte. Diese verwehrt ihm das Geld. Es entspinnt sich ein spannender Komplott in dem der Zufall behilflich ist, das eine Frau Laura verblüffend ähnlich sieht. Diese Frau ist Anne Catherick. Der letzte Zeitraum befasst sich damit, wie Walter offenbart wird, dass Laura noch am Leben ist. Er setzt sich zum Ziel den Betrug aufzuklären. Er sammelt Beweis dafür, doch Sir Percival versucht dies zu verhindern. Ins Deutsche wurde dieses Buch von Arno Schmidt übersetzt. Zitat Klapptext: »In seiner brillanten Übersetzung ist es ihm gelungen, den leicht altertümlichen Tonfall des Originals im Deutschen zu erhalten...« Es verwundert wohl nicht, dass ich einige Zeit gebraucht habe mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Trotzdem trägt er viel zur Atmosphäre der Geschichte bei. Die Geschichte selber wird durch Berichte oder Tagebucheinträge der einzelnen Hauptbeteiligten erzählt. Jeder Bericht hat seine spezielle Charakteristik in der man die Person, die ihn verfasst hat, wieder erkennt. Trotz der Schwierigkeit, in den Schreibstil sich einzulesen, und dem anfänglichen dahin dümpeln der Geschichte wurde es ab dem zweiten Drittel wirklich spannend. Ich habe es gerne verfolgt wie sich der Erbschaftsbetrug zum Schluss aufgeklärt hat.

Die Frau in Weiß ist ein Klassiker der Kriminalliteratur mit einem für seine Zeit teilweise erstaunlich modernen Frauenbild. Besonders interessant wird Laura für mich immer dann, wenn sie versucht, Herrin über ihr eigenes Geld zu bleiben und sich gegen ihren tyrannischen Mann aufzulehnen. Die romantischen Elemente mit Walter wirken aus heutiger Sicht allerdings sehr antiquiert. Überhaupt ist vieles nach modernen Lesegewohnheiten deutlich zu langatmig erzählt. Interessant ist auch Marian, die sich gegen die Männer auflehnt. Spannend bleibt jedoch der raffinierte Aufbau des Plots, der zeigt, warum Wilkie Collins als Wegbereiter des Kriminalromans gilt. Ich habe als Kind die Verfilmung gesehen und war damals völlig begeistert. 1971 war das im Fernsehen ein echter „Straßenfeger“. Was sich mir allerdings auch nach fast 850 Seiten nicht wirklich erschlossen hat: warum die Contessa Fosco ihrem Mann derart hörig und ergeben ist. So bleiben dann doch noch Geheimnisse😉
Hmmm, nicht so überzeugt...
...aber das Hörbuch war toll. Walter Hartright ist Kunstlehrer und reist nach Limmeridge House in Cumberland, um dort den Schwestern Marian Halcombe und Laura Fairlie Zeichenunterricht zu geben. Auf seiner Reise spricht ihn eine verängstigte Frau an, die ganz in weiß gekleidet ist. Sie erzählt Walter, dass sie früher im Limmeridge House gelebt habe. Dort angekommen, spricht er mit Marian Halcombe über diese seltsame Begegnung und beide versuchen, der "Frau in weiß" auf den Grund zu gehen. Nun kommt es so, dass Walter sich in Laura verliebt, die aber mit Sir Percival Glyde verlobt ist. Daher entscheidet Walter sich, abzureißen. Laura erhält unterdessen einen anonymen Brief in dem sie gewarnt wird, Sir Percival zu heiraten, da es ein furchtbares Geheimnis gibt. Dieser Brief stammt von der "Frau in weiß"... Hmmm, was soll ich sagen... Ich habe dieses Buch gelesen und zwischendurch als Hörbuch gehört. Das Hörbuch fand ich toll vertont, da jeder Charakter eine eigene Stimme hatte. Aber die Geschichte konnte mich nicht so recht in seinen Bann ziehen. Sie konnte mich nicht begeistern. Dennoch ist es eine Geschichte, die ich empfehlen kann, wenn man einen Mystery Thriller im viktorianischen Zeitalter lesen möchte.
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'In one moment, every drop of blood in my body was brought to a stop ... There, as if it had that moment sprung out of the earth ... stood the figure of a solitary Woman, dressed from head to foot in white'
The Woman in White famously opens with Walter Hartright's eerie encounter on a moonlit London road. Engaged as a drawing master to the beautiful Laura Fairlie, Walter is drawn into the sinister intrigues of Sir Percival Glyde and his 'charming' friend Count Fosco, who has a taste for white mice, vanilla bonbons and poison. Pursuing questions of identity and insanity along the paths and corridors of English country houses and the madhouse, The Woman in White is the first and most influential of the Victorian genre that combined Gothic horror with psychological realism.
The Penguin English Library - 100 editions of the best fiction in English, from the eighteenth century and the very first novels to the beginning of the First World War.
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Eine Geschichte die sich Anfangs sehr langsam entfaltet und später doch richtig spannend wurde.
»Dieser Bestseller von 1859 wird den Lesern von heute mindestens ebenso willkommen sein wie denen, die ihn vor mehr als hundert Jahren gelesen haben. Denn die Geschichte der mysteriösen Erbschaftsaffäre Limmeridge ist spannend vom Anfang bis zur letzten Zeile. Wilkie Collins, der Autor dieses berühmten Romans, läßt die Personen der Handlung selbst das Verbrechen enthüllen, dem die »Frau in Weiß« zum Opfer fiel und das nun Laura, die junge Erbin von Limmeridge, bedroht. Wie es allen echten Bösewichtern ergeht, so werden auch Sir Percival Glydes Pläne zum Schluß vereitelt: eine dunkle Vergangenheit wird sein Verhängnis.« 👰🏼♀️🪦💷 Mit diesem Buch hab ich mir doch etwas mehr Zeit gelassen um es zu Ende zu lesen. Es ist in drei Zeiträume unterteilt, wobei es mich erst ab dem zweiten wirklich gepackt hat. Der erste Zeitraum erzählt die Zeit vor der Hochzeit von Laura Fairlies und Sir Percival Glyde. Zu jener Zeit erhält Walter Hartright im Hause Limmeridge eine Anstellung als Zeichenlehrer. Dort soll er Laura Fairlies und ihre Halbschwester Marian Halcombe unterrichten. Zwischen Walter und Laura wächst eine stille Liebe, doch Laura es stellt sich heraus, dass sich bereits verlobt ist und bald heiraten wird. Dieser Zeitraum endet mit der Kündigung Walters und der Heirat zwischen Laura Und Sir Percival Glyde. Der zweite Zeitraum beinhaltet die Zeit nach der Hochzeit bis zum scheinbaren Tot von Laura Glyde. Es stellt sich heraus, dass Sir Percival hoch verschuldet ist und dringend des Geldes bedarf welches Laura Erbte. Diese verwehrt ihm das Geld. Es entspinnt sich ein spannender Komplott in dem der Zufall behilflich ist, das eine Frau Laura verblüffend ähnlich sieht. Diese Frau ist Anne Catherick. Der letzte Zeitraum befasst sich damit, wie Walter offenbart wird, dass Laura noch am Leben ist. Er setzt sich zum Ziel den Betrug aufzuklären. Er sammelt Beweis dafür, doch Sir Percival versucht dies zu verhindern. Ins Deutsche wurde dieses Buch von Arno Schmidt übersetzt. Zitat Klapptext: »In seiner brillanten Übersetzung ist es ihm gelungen, den leicht altertümlichen Tonfall des Originals im Deutschen zu erhalten...« Es verwundert wohl nicht, dass ich einige Zeit gebraucht habe mich an den Schreibstil zu gewöhnen. Trotzdem trägt er viel zur Atmosphäre der Geschichte bei. Die Geschichte selber wird durch Berichte oder Tagebucheinträge der einzelnen Hauptbeteiligten erzählt. Jeder Bericht hat seine spezielle Charakteristik in der man die Person, die ihn verfasst hat, wieder erkennt. Trotz der Schwierigkeit, in den Schreibstil sich einzulesen, und dem anfänglichen dahin dümpeln der Geschichte wurde es ab dem zweiten Drittel wirklich spannend. Ich habe es gerne verfolgt wie sich der Erbschaftsbetrug zum Schluss aufgeklärt hat.

Die Frau in Weiß ist ein Klassiker der Kriminalliteratur mit einem für seine Zeit teilweise erstaunlich modernen Frauenbild. Besonders interessant wird Laura für mich immer dann, wenn sie versucht, Herrin über ihr eigenes Geld zu bleiben und sich gegen ihren tyrannischen Mann aufzulehnen. Die romantischen Elemente mit Walter wirken aus heutiger Sicht allerdings sehr antiquiert. Überhaupt ist vieles nach modernen Lesegewohnheiten deutlich zu langatmig erzählt. Interessant ist auch Marian, die sich gegen die Männer auflehnt. Spannend bleibt jedoch der raffinierte Aufbau des Plots, der zeigt, warum Wilkie Collins als Wegbereiter des Kriminalromans gilt. Ich habe als Kind die Verfilmung gesehen und war damals völlig begeistert. 1971 war das im Fernsehen ein echter „Straßenfeger“. Was sich mir allerdings auch nach fast 850 Seiten nicht wirklich erschlossen hat: warum die Contessa Fosco ihrem Mann derart hörig und ergeben ist. So bleiben dann doch noch Geheimnisse😉
Hmmm, nicht so überzeugt...
...aber das Hörbuch war toll. Walter Hartright ist Kunstlehrer und reist nach Limmeridge House in Cumberland, um dort den Schwestern Marian Halcombe und Laura Fairlie Zeichenunterricht zu geben. Auf seiner Reise spricht ihn eine verängstigte Frau an, die ganz in weiß gekleidet ist. Sie erzählt Walter, dass sie früher im Limmeridge House gelebt habe. Dort angekommen, spricht er mit Marian Halcombe über diese seltsame Begegnung und beide versuchen, der "Frau in weiß" auf den Grund zu gehen. Nun kommt es so, dass Walter sich in Laura verliebt, die aber mit Sir Percival Glyde verlobt ist. Daher entscheidet Walter sich, abzureißen. Laura erhält unterdessen einen anonymen Brief in dem sie gewarnt wird, Sir Percival zu heiraten, da es ein furchtbares Geheimnis gibt. Dieser Brief stammt von der "Frau in weiß"... Hmmm, was soll ich sagen... Ich habe dieses Buch gelesen und zwischendurch als Hörbuch gehört. Das Hörbuch fand ich toll vertont, da jeder Charakter eine eigene Stimme hatte. Aber die Geschichte konnte mich nicht so recht in seinen Bann ziehen. Sie konnte mich nicht begeistern. Dennoch ist es eine Geschichte, die ich empfehlen kann, wenn man einen Mystery Thriller im viktorianischen Zeitalter lesen möchte.









