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Wenn doch nur alle Charaktere so feinfühlig, charmant und echt wären, wie die von Alice Oseman
„Hallo, hoffentlich hört mir jemand zu…“. Das sind die berühmten ersten Worte von Radio Silence in seinem Podcast Universe City. Frances liebt diesen Podcast, aber vor allem liebt sie das Rätsel rund um die verschiedenen Figuren, besonders das um Radio. Als sie eines Tages erfährt, wer ihr Lieblingscreator ist, wendet sich alles für sie. Sie ist zielstrebig und ehrgeizig und tut alles für ihre Bewerbung an der Cambridge University. Aber mit der Zeit merkt sie, dass es auf andere Dinge ankommt, als nur Lernen. Alice Oseman gibt ihren Charakteren zwar den jugendlichen Leichtsinn, aber auch eine Tiefe, die mir in anderen YA Romanen fehlt. Sie reden miteinander, lösen Konflikte - ein solches Vorbild hätte ich gerne früher gehabt. Einzig die inflationäre Verwendung des Begriffs „intelligent“ hat mich gestört. Ist man wirklich nur intelligent, wenn man viel lernt? Ich denke, dass auch andere Parameter das ausmachen, was man als „intelligent“ bezeichnen kann. Nothing left for us ist ein Buch über Freunde, die lernen, dass sie miteinander alles schaffen können, aber sie trotzdem jede*r eine eigene Person ist. Es ist ein Mutmacher für alle, die das Gefühl haben, nicht rein zu passen und nicht zu wissen, wo ihr Weg langführen wird.
Feb 4, 2026
Wenn doch nur alle Charaktere so feinfühlig, charmant und echt wären, wie die von Alice Oseman
„Hallo, hoffentlich hört mir jemand zu…“. Das sind die berühmten ersten Worte von Radio Silence in seinem Podcast Universe City. Frances liebt diesen Podcast, aber vor allem liebt sie das Rätsel rund um die verschiedenen Figuren, besonders das um Radio. Als sie eines Tages erfährt, wer ihr Lieblingscreator ist, wendet sich alles für sie. Sie ist zielstrebig und ehrgeizig und tut alles für ihre Bewerbung an der Cambridge University. Aber mit der Zeit merkt sie, dass es auf andere Dinge ankommt, als nur Lernen. Alice Oseman gibt ihren Charakteren zwar den jugendlichen Leichtsinn, aber auch eine Tiefe, die mir in anderen YA Romanen fehlt. Sie reden miteinander, lösen Konflikte - ein solches Vorbild hätte ich gerne früher gehabt. Einzig die inflationäre Verwendung des Begriffs „intelligent“ hat mich gestört. Ist man wirklich nur intelligent, wenn man viel lernt? Ich denke, dass auch andere Parameter das ausmachen, was man als „intelligent“ bezeichnen kann. Nothing left for us ist ein Buch über Freunde, die lernen, dass sie miteinander alles schaffen können, aber sie trotzdem jede*r eine eigene Person ist. Es ist ein Mutmacher für alle, die das Gefühl haben, nicht rein zu passen und nicht zu wissen, wo ihr Weg langführen wird.
Feb 4, 2026







