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Nach sehr langem Einstieg wird man mit einer richtig starken Story belohnt!
Das Buch war ein Zufallsfund und ist mir auf Thalias Grabbeltisch in die Hände gefallen. Ohne Bewertungen und Rezensionen gelesen zu haben, hat mich der Klappentext neugierig gemacht, sodass ich auf über 800 Seiten, sehr kleine Schrift und lange Kapitel vorerst hinweggesehen habe. Wir begleiten Marshall McEwan, einen Journalisten, der nach vielen Jahren in Washington in seine Heimatstadt Bienville zurückkehrt, um dort seinen Vater zu pflegen, zu dem er eigentlich keinen Kontakt hat. Kurz nach seiner Rückkehr wird Marshalls Ziehvater und Freund ermordet und der Journalist beginnt zu ermitteln. Um ehrlich zu sein, war ich nach über 200 Seiten kurz davor das Buch abzubrechen. Elend lange Geschichten aus der Vergangenheit, viele Rückblicke und lange Erläuterungen zu diversen Charakteren, Landschaften und Bauten haben mich wirklich gelangweilt. Keine Spannung, ein schlechter Thriller und ein mittelmäßiger Roman bis hierher, alles erzählt aus der Perspektive von Marshall. Dann aber, und glücklicherweise habe ich nicht abgebrochen, enden die Rückblicke und mit jedem Geschehen in der Gegenwart steigt die Spannung und es erklärt sich auch der müde Vorlauf. Um das richtige Feeling zu erhalten und die wirklich vielen Zusammenhänge zu verstehen, ist die Vergangenheit von Marshall und Bienville wichtig. Jedes Kapitel bringt Neuigkeiten und Wendungen mit sich und es liegt dauerhaft Spannung in der Luft. Die gesamte Story lebt von Intrigen, Bestechungen und Rücksichtslosigkeit mächtiger, reicher Männer der Stadt Bienville, ohne jedoch zu politisch zu werden. Mein Fazit: Wer die ersten 200 bis 250 Seiten durchhält, wird mit einer richtig guten Story belohnt und bekommt Spannung auf über 600 Seiten. Dennoch hätte alles weniger detailliert und kürzer sein dürfen.

Mar 12, 2024
Nach sehr langem Einstieg wird man mit einer richtig starken Story belohnt!
Das Buch war ein Zufallsfund und ist mir auf Thalias Grabbeltisch in die Hände gefallen. Ohne Bewertungen und Rezensionen gelesen zu haben, hat mich der Klappentext neugierig gemacht, sodass ich auf über 800 Seiten, sehr kleine Schrift und lange Kapitel vorerst hinweggesehen habe. Wir begleiten Marshall McEwan, einen Journalisten, der nach vielen Jahren in Washington in seine Heimatstadt Bienville zurückkehrt, um dort seinen Vater zu pflegen, zu dem er eigentlich keinen Kontakt hat. Kurz nach seiner Rückkehr wird Marshalls Ziehvater und Freund ermordet und der Journalist beginnt zu ermitteln. Um ehrlich zu sein, war ich nach über 200 Seiten kurz davor das Buch abzubrechen. Elend lange Geschichten aus der Vergangenheit, viele Rückblicke und lange Erläuterungen zu diversen Charakteren, Landschaften und Bauten haben mich wirklich gelangweilt. Keine Spannung, ein schlechter Thriller und ein mittelmäßiger Roman bis hierher, alles erzählt aus der Perspektive von Marshall. Dann aber, und glücklicherweise habe ich nicht abgebrochen, enden die Rückblicke und mit jedem Geschehen in der Gegenwart steigt die Spannung und es erklärt sich auch der müde Vorlauf. Um das richtige Feeling zu erhalten und die wirklich vielen Zusammenhänge zu verstehen, ist die Vergangenheit von Marshall und Bienville wichtig. Jedes Kapitel bringt Neuigkeiten und Wendungen mit sich und es liegt dauerhaft Spannung in der Luft. Die gesamte Story lebt von Intrigen, Bestechungen und Rücksichtslosigkeit mächtiger, reicher Männer der Stadt Bienville, ohne jedoch zu politisch zu werden. Mein Fazit: Wer die ersten 200 bis 250 Seiten durchhält, wird mit einer richtig guten Story belohnt und bekommt Spannung auf über 600 Seiten. Dennoch hätte alles weniger detailliert und kürzer sein dürfen.
Mar 12, 2024








