Blick ins Buch

Krimis

Verratenes Land

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Über das Buch

Ich hatte nie vor, meinen Bruder zu töten.

Ich hatte nie die Absicht, meinen Vater zu hassen. Ich hätte mir nie träumen lassen, dass ich meinen eigenen Sohn beerdigen würde. Und ich hätte mir auch nicht vorstellen können, dass ich den Kindheitsfreund betrügen würde, der mir das Leben rettete, oder dass ich für eine Lüge den Pulitzerpreis bekommen würde.
All diese Dinge habe ich getan, und doch würden mich die meisten Leute, die mich kennen, als ehrenwerten Mann bezeichnen. So weit würde ich nicht gehen. Aber ich versuche, ein guter Mensch zu sein, und ich glaube, dass es mir meistens gelingt. Wie ist das nur möglich? Wir leben in komplizierten Zeiten.
Und es ist nicht einfach, ein guter Mensch zu sein.

»Ein großartiges Werk von herausragender Bedeutung, voller Kraft und von großer Ernsthaftigkeit.«
Washington Post über die Natchez-Trilogie

Editionen (3)

ISBN9783959678834
VerlagHarperCollins
Erscheinungsdatum19.08.19
Seitenzahl896

Rezensionen & Bewertungen

26 Bewertungen

6 Rezensionen

4,3

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  • buecherbunzel
    buecherbunzel

    516 Follower

    3,5

    Nach sehr langem Einstieg wird man mit einer richtig starken Story belohnt!

    Das Buch war ein Zufallsfund und ist mir auf Thalias Grabbeltisch in die Hände gefallen. Ohne Bewertungen und Rezensionen gelesen zu haben, hat mich der Klappentext neugierig gemacht, sodass ich auf über 800 Seiten, sehr kleine Schrift und lange Kapitel vorerst hinweggesehen habe. Wir begleiten Marshall McEwan, einen Journalisten, der nach vielen Jahren in Washington in seine Heimatstadt Bienville zurückkehrt, um dort seinen Vater zu pflegen, zu dem er eigentlich keinen Kontakt hat. Kurz nach seiner Rückkehr wird Marshalls Ziehvater und Freund ermordet und der Journalist beginnt zu ermitteln. Um ehrlich zu sein, war ich nach über 200 Seiten kurz davor das Buch abzubrechen. Elend lange Geschichten aus der Vergangenheit, viele Rückblicke und lange Erläuterungen zu diversen Charakteren, Landschaften und Bauten haben mich wirklich gelangweilt. Keine Spannung, ein schlechter Thriller und ein mittelmäßiger Roman bis hierher, alles erzählt aus der Perspektive von Marshall. Dann aber, und glücklicherweise habe ich nicht abgebrochen, enden die Rückblicke und mit jedem Geschehen in der Gegenwart steigt die Spannung und es erklärt sich auch der müde Vorlauf. Um das richtige Feeling zu erhalten und die wirklich vielen Zusammenhänge zu verstehen, ist die Vergangenheit von Marshall und Bienville wichtig. Jedes Kapitel bringt Neuigkeiten und Wendungen mit sich und es liegt dauerhaft Spannung in der Luft. Die gesamte Story lebt von Intrigen, Bestechungen und Rücksichtslosigkeit mächtiger, reicher Männer der Stadt Bienville, ohne jedoch zu politisch zu werden. Mein Fazit: Wer die ersten 200 bis 250 Seiten durchhält, wird mit einer richtig guten Story belohnt und bekommt Spannung auf über 600 Seiten. Dennoch hätte alles weniger detailliert und kürzer sein dürfen.

    Nach sehr langem Einstieg wird man mit einer richtig starken Story belohnt!

    12. März 2024

  • annamy
    annamy

    62 Follower

    5,0

    Mein erstes Buch von Greg Iles, ein unvergessliches Leseerlebnis. Ein grandioses Buch. 🫶

    29. Mai 2025

  • kevinking
    kevinking

    10 Follower

    4,5

    Jeder hat sein Päckchen zu tragen .....

    Das Buch ist flüssig zu lesen, außerdem ist die Handlung stets spannend beschrieben, die Charaktere sind gut umschrieben und die Verwicklungen zwischen den Leuten und deren Schicksale sind verständlich und interessant dargestellt. Die Geschichte von Marshall, sein Schicksal seiner Familie ist so tragisch , dass man sich zeitweise fragt , wie er überhaupt weitermachen kann. Er verliert seinen Bruder und sein Kind , die Gunst seines Vaters und auch seine grosse Liebe wird nicht erwidert und trotzdem schafft er trotz der Widerstände eine gute Karriere zu haben, in seinen Heimatort einen Mord aufzuklären und Affäre mit der Frau seines Lebensretters zu führen....diese Handlungen sind meines Erachtens etwas zu viel konzipiert, obwohl ich die Handlung stets lesenswert empfand . Vorallem der Tod seines Vaters mit seinem letzten Wunsch hat mich sehr ergriffen. Ich empfinde Jets Handeln und ihr Verhalten mit den Wissen , was sie in den letzen Jahren alles erlebt hat, als sehr konstruiert, sie zeugt eher ein Kind mit den Vater ihres Mannes anstatt zu versuchen mit ihren Mann zu sprechen? Natürlich war Paul im schlechten Zustand , aber wenn man bedenkt, was er schon alles durchgestanden hat, so eine Entscheidung zu treffen , ist nicht passend.... vorallem wenn man sieht wie "einfach" es wirkt , wie sie am Ende den Club und ihren Mann davon überzeugt, dass sie weiss, was zu tun ist. Ich hätte mir ein anderes Ende gewünscht.

    3. Aug. 2025

3 von 6 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 55066%
prinzessin_chaos
prinzessin_chaos15. Jan. 2026

Call me unsensibel: Ich mag Jet nicht und will, dass er mit Nadine was anfängt. So.. jetzt ist es raus. Irgendwas an der ist.. komisch. Das zu einem Zeitpunkt zu schreiben, wenn die ihre Story mit Max erzählt ist gemein - ich weiß. Es ändert nichts für meine kritischen Gefühle ihr gegenüber.

Seite 70284%

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Autorin / Autor

Über Greg Iles

Greg Iles hat den Großteil seiner Jugend in Natchez, Mississippi verbracht. Sein Debütroman Spandau Phoenix, war der erste von 15 New-York-Times-Bestsellern. Iles‘ Romane wurden verfilmt und in mehr als 35 Ländern veröffentlicht. Er lebt mit seiner Frau und drei Kindern in Natchez, Mississippi.

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