25 letzte Sommer
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Description
Der Erfolgsroman des Jahres - »In Stephan Schäfers Debütroman geht es um nicht weniger als den Sinn des Lebens.« Sächsische Zeitung
Am Küchentisch eines alten Bauernhauses treffen zwei Menschen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Erzähler dieser Geschichte führt ein gehetztes Leben, das er als endlose To-do-Liste empfindet; Karl hingegen sortiert Tag für Tag Kartoffeln - und denkt nach. Als Karl seinen Gast mit der Tatsache konfrontiert, dass ihm noch ungefähr 25 Sommer bleiben, beginnen beide ein Gespräch über die großen Fragen des Lebens: Warum verbringen wir so viel Zeit mit unserer Arbeit anstatt mit den Menschen und Dingen, die uns wirklich wichtig sind? Woher nehmen wir den Mut, unsere eigenen Träume zu verwirklichen? Und warum beginnt das richtige Leben oft erst, wenn wir erkennen, dass wir nur eines haben?
Stephan Schäfer bringt uns dazu, Antworten auf diese Fragen in uns selbst zu suchen. 25 letzte Sommer ist eine warme, tiefe Erzählung, die uns in unserer Sehnsucht nach einem Leben in Gleichgewicht abholt, uns mitnimmt zu Karl und seinem Hof, zum See und auf den Kartoffelacker – zu einer Geschichte über Freundschaft, über das Zu-viel und Zu-wenig im Leben. Und über die Fragen, auf die wir alle so gerne Antworten finden wollen.
»Dieser Roman ermutigt, Leben ins Leben zu lassen.« NDR Kulturjournal
»In Stephan Schäfers Debütroman geht es um nicht weniger als den Sinn des Lebens.« Sächsische Zeitung
»Ein zauberhaftes Buch.« Christoph Amend, DIE ZEIT
Book Information
Author Description
Stephan Schäfer, geboren 1974 in Witten, war lange Jahre als Journalist, Chefredakteur und Vorstand tätig. Sein Roman 25 letzte Sommer stand über 30 Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde in mehrere Sprachen übersetzt und inspirierte ihn zu den in der Reihe Das Buch, das bleibt erschienenen Büchern 100 Fragen an meine Mutter und 100 Fragen an meinen Vater sowie 100 Fragen an mich. Mit seiner Familie lebt er in Hamburg und an der Schlei.
Characteristics
19 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
Posts
Das richtige Buch zur richtigen Zeit 🙏🏼✨
Ich brauchte definitiv mal Abwechslung zu den Büchern, die ich sonst oder gerade lese. Nicht, weil sie schlecht sind (auf gar keinen Fall!!), aber ich wollte „25 letzte Sommer“ schon sooo lange lesen und jetzt war einfach der Moment gekommen😍 Dieses Buch fand ich sooo toll! Der Schreibstil war total schön! Die Kapitel sind relativ kurz, aber man hat nie das Gefühl, dass die Story dadurch abgehackt ist oder so. Ich konnte mich so in den Erzähler hineinversetzen, und hab mich viel zu oft selbst drin wiedererkannt, sodass die Erzählungen/Anregungen von Karl mich auch zum Nachdenken gebracht haben 🫶🏼 Das Buch kam genau zur richtigen Zeit für mich und tat einfach gut. Ein Buch, dass ich immer wieder lesen werde 🫶🏼
🥔 Leben lieben 🥔 Karl und die Kartoffeln
Jeder braucht einen Karl in seinem Leben, der einem ohne Wertung zuhört und ohne "gut gemeinte" Ratschläge fragen stellt mit offenem und ehrlichem Interesse. Das Buch ist ein kleiner Ratgeber zum Selbstfibden, zum Enschleunigen und zum Zurück- und Nachvorneblicken. Es lässt sich gut zwischendurch lesen. Einiges Durchdenken und auch mal schmunzeln. Zwei unterschiedlich alte Männer lernen sich kennen, erzählen sich voneinander und werden Freunde. Richtig schön und einfach geschrieben. Ein paar Sätze, die ich mir merken möchte: "Das Beste ist immer noch der andere" (S. 65) "Gibt es dir Ruhe und Halt?" (S. 80) "... Säckchen voller Glück zu sammeln" (S. 160)
Ein kurzweiliges Buch, das man mal so zwischendurch liest, aber mir doch viele Denkanstöße gegeben hat über die Art zu leben in der heutigen schnelllebigen Zeit, wo viele wichtige Dinge auf der Strecke bleiben. Man sollte versuchen, öfter mal innezuhalten und sich zu fragen : Was ist mir eigentlich wirklich wichtig im Leben? Die Sprache des Autors hat mir sehr gefallen und es gab viele schöne Sätze und sprachliche Bilder. S. 137 : " Stell dir mal eine Welt ohne künstlerisches Schaffen vor. Wo finden unsere Herzen dann Unterschlupf, wenn es mal wieder gewittert? " S.150: " Ich fühlte mich oft so leergesprochen und vollgehört,dass mir die körperliche Energie und geistige Kapazität fehlte, mich auf andere Menschen einzulassen." S. 160 : " Ich beginne jetzt damit, Säckchen voller Glücksmomente zu sammeln. "
Der Ich- Erzähler ist ein gestresster Businessman, der zufällig auf Karl trifft, der Kartoffeln sortiert, übers Leben nachdenkt und auf die Natur schaut. Dem Ich- Erzähler bringt er zum nachdenken, als er ihn erzählt, dass er noch ungefähr 25 Sommer hat…. Wie will er die verbringen? An der Stelle hat mich das Buch auch zum nachdenken gebracht. Es ist ganz schön geschrieben. Erinnert mich aber zu sehr an bereits gelesene Bücher. ( z. Bsp.Das Café am Rande der Welt etc.). Kann man gut Verschenken.
Glück ist nicht das Ziel, sondern der Weg
Ganz viel um die Ohren. Ständig klingelt das Telefon und ein Termin jagt den nächsten; im Beruf wie auch im Privatleben. Willkommen im Anthropozän, dem Zeitalter in dem der Mensch glaubt alles zu können aber in Wahrheit zu nichts mehr kommt. Unser Protagonist kehrt seinem reizüberfluteten Alltag kurz den Rücken und fährt allein zu seinem Ferienhaus aufs Land. An einem See trifft er den rüstigen und mit Leichtigkeit beseelten Karl. Sein Leben wird nach dieser Begegnung nicht mehr das gleiche sein. Wie auch Mo Gawdat beweist „25 letzte Sommer“, dass Glück eigentlich die natürliche Ausgangslage des Menschen ist. Unsere Art wie wir leben erleichtert oder erschwert uns glücklich zu sein. Es ist eine bewusste Entscheidung tief in unserem Herzen. Und manchmal braucht es einen Menschen wie Karl, der uns zeigt, wie man zurück zum Glück findet, wie Kleinigkeiten einen grosse Wirkung entfalten und wie man bewusst lebt. Das Buch ist wie ein traumhafter Sommertag in der Natur, frei von Zwängen und Verpflichtungen. Man will garnicht aufhören zu lesen und ist doch etwas traurig, dass das Buch bald zu einem Ende kommt. Stephan Schäfer schreibt so klar, präzise und ohne Schnörkel. Es ist sprachlich einfach perfekt ohne vom Inhalt abzulenken. Ich verbeuge mich vor dem Können des Autors. „25 letzte Sommer“ ist das ideale Buch für die Sommertage oder all jene, die sich auf der Suche nach Sinn und Glück befinden.

25 letzte Sommer hat sich für mich nicht einfach wie Lesen angefühlt. Eher wie Durchatmen. Schon nach wenigen Seiten war ich komplett in dieser Atmosphäre drin. Zwischen Kaffee am Morgen, alten Traktoren, Kartoffelfeldern, gutem Essen, Seen, Büchern und langen Gesprächen über das Leben. Ich hatte wirklich das Gefühl, neben Karl auf diesem Hof zu sitzen. Der Schreibstil ist so warm, fein und gemütlich. Ganz schlicht eigentlich und trotzdem hat mich fast jeder Satz erreicht. Man merkt schnell, dass dieses Buch gar nicht von großer Handlung lebt, sondern von Stimmung und kleinen Momenten. Von der ersten Tasse Kaffee nach dem Baden. Von Fahrrädern am Abend Richtung See. Von Honigäpfeln aus der Pfanne und Gesprächen, die plötzlich etwas in einem auslösen. Und dann kamen auch noch Katzenbabys ins Spiel. Da war es endgültig vorbei. Wie cozy will dieses Buch eigentlich noch werden? ☺️😅 Das Buch entschleunigt wirklich. Es nimmt einen raus aus diesem ständigen Funktionieren, aus To do Listen, Handybildschirmen und dem Gefühl, immer erreichbar sein zu müssen. Ich glaube, viele Berufstätige werden sich darin sofort wiederfinden. Ich zumindest habe mich sehr oft erkannt gefühlt. Dabei ist die Geschichte eigentlich ziemlich einfach und teilweise auch klischeehaft. Der gestresste Protagonist trifft auf Karl, der mit seiner Frau ruhig auf dem Land lebt und irgendwann beschlossen hat, sein Leben nicht mehr nach den Erwartungen anderer auszurichten. Aber genau diese Einfachheit macht das Buch für mich so besonders. Es kratzt eher an der Oberfläche und lässt dadurch Raum für eigene Gedanken. Und trotzdem steckt so viel darin. Vor allem die Gespräche über Wünsche, Träume, Angst und das wirklich Wichtige im Leben haben mich sehr beschäftigt. Auch die Geschichte über den Tsunami 2004 und warum Karl seitdem vieles anders sieht, hat dem Ganzen nochmal eine tiefere und sehr menschliche Ebene gegeben. Ich habe beim Lesen so viele Stellen markiert. Dieses Zitat liebe ich besonders: „Kreativität entsteht durch Empathie – und Langeweile. Schönheit geht nicht schnell.“ Und irgendwie beschreibt genau das auch dieses Buch. Es ist ruhig. Langsam. Warm. Und gerade deshalb so besonders. Die kurzen Kapitel machen außerdem total süchtig. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Und als ich das Buch beendet hatte, habe ich wirklich angefangen auszurechnen, wie viele Sommer mir wohl noch bleiben. Ich glaube, mehr muss ein Buch manchmal gar nicht schaffen.

„Schönheit ist nicht schnell.“ Kurzweilig und wunderschön mit viel Lebensweisheit
Mir hat die kurzweilige Geschichte sehr gut gefallen, viele Denkanstöße, viele Weisheiten und eine wunderschöne bildhafte Sprache. Klare Leseempfehlung von mir . Werde ich glaube ich wieder lesen, kann man immer mal wieder daran erinnert werden.
„25 letzte Sommer“ von Stephan Schäfer ist ein emotionaler Roman, der sich mit den Themen Abschied, Vergänglichkeit und den tiefen Verbindungen zwischen Menschen auseinandersetzt. Der Protagonist, blickt auf die letzten 25 Sommer seines Lebens zurück und reflektiert über die Erfahrungen, die ihn geprägt haben. Eine große Leseempfehlung an alle, die ein entspanntes Buch suchen.
Jeder ist seines Glückes Schmied
Eine schöne Geschichte über das Leben und was man daraus machen kann. Es geht viel über Entschleunigung und Glück aus den kleinen Dingen schöpfen. Eine nettes Buch, das perfekt für zwischendurch ist. Leider habe ich mich ertappt, wie ich mich hier und da etwas gelangweilt habe.
Wie willst du deine 25 letzten Sommer verbringen?
Ein gestresster Angestellter trifft auf den Kartoffelbauern Karl und es entwickelt sich eine spontane Freundschaft zwischen den Männern. Karl lässt den Protagonisten über viele und essenzielle Fragen des Lebens nachdenken und verändert seine Sicht auf die Dinge. Wie möchtest du den Rest deines Lebens verbringen, was macht dich glücklich und was zählt wirklich im Leben? Auch wenn die Message toll und völlig angebracht in der heutigen Zeit ist, empfinde ich das Buch doch sehr überladen mit Weisheiten und Ratschlägen. Es wirkt konstruiert und ist dabei auch etwas zu kurz. Mehr Substanz hätte hier sicher nicht geschadet. Es ist ein kurzweiliges Buch, das zum nachdenken anregt aber gleichzeitig ein positives Gefühl hinterlässt. Sicher kann man es auch gut verschenken - auch an jemanden, der weniger ließt. Es ist eine Hommage an das Leben und den Optimismus. Man könnte wohl einen großen Teil des Buches in einer Rubrik für schöne und kluge Textstellen zitieren. Wie zum Beispiel: „Die Kunst als Vermittlerin des Unaussprechlichen. Stell dir mal eine Welt ohne künstlerisches Schaffen vor. Wo finden unsere Herzen dann Unterschlupf wenn es mal wieder gewittert?“ S.77
📝 „Bücher sind für mich die besten Therapeuten. Worte können trösten, Zeilen Hoffnung spenden.“ (S.65) 📖 Ein gehetzter Performer trifft an einem Samstagmorgen auf den Kartoffelbauer Karl. Eine Begegnung, die für den gestressten Erzähler genau zur richtigen Zeit kommt. 💭 Schäfer behandelt in seinem Buch Fragen, die sich jeder in unserer Leistungsgesellschaft stellen sollte. Wäre es einer der ersten Mindset-Bücher, die ich gelesen hätte, hätte mich das Werk wohl noch mehr begeistert. Nichtsdestotrotz gefällt mir das leichte Setting plus Tiefgang sehr gut. Für mich gab es in der Mitte des Buches einen ersten Höhepunkt, als Karl dem Erzähler, seine vier relevantesten Lebensfragen stellt. Als Grundaussage nehme ich mit, dass man in sich hineinhören und seiner Bestimmung folgen soll. Gewinnbringend war für mich Karls Umgang mit einem persönlichen Tiefpunkt. Daher lohnt es sich aus meiner Sicht auch, das Buch bis zum Ende zu lesen. Dabei wünsch ich euch viel Vergnügen :).

Idealisierte Lebenseinstellung in einer Begegnung zweier unterschiedlicher Männer verpackt
Der Roman liest sich sehr schnell und einfach. Man entwickelt einen guten Lesefluss und kann der Geschichte gut folgen. Die vermittelte Lebenseinstellung ist offensichtlich erstrebenswert und vermutlich den Lesenden auch bewusst, aber in der Realität aufgrund von vielen Einflussfaktoren schlicht nicht in Gänze möglich umsetzbar. Bei einer so kurzen Geschichte kann die Einstellung nicht all zu subtil und entwickelnd vermittelt werden. Es wirkt dadurch gezwungenermaßen etwas kitschig und aufgesetzt. Mir haben dennoch die in mir erzeugten Bilder gefallen und es ist erneut eine Erinnerung an die Entschleunigung und Fokussierung auf die wirklichen wertvollen Ding ein Leben. Für einen ruhigen Leseabend durchaus empfehlenswert! "Ich bin sprachlos" flüsterte ich [...]. "Hier sprechen sowieso die Bücher", antwortete er mir. (S. 64)
"25 letzten Sommer" ist ein Ratgeber-Büchlein in Romanform mit den Themen Achtsamkeit und Innehalten durch verschiedenen Sichtweisen auf das Leben. Das kurze Buch besticht in gut 170 Seiten durch kluge Lebensweisheiten und Lebenserfahrungen, die Jedem auf die eine oder andere Weise bekannt sind, ohne allerdings neue Ansätze zu liefern. Ein ruhiges Buch zum Abschalten und Runterkommen.
Ein poetisches Buch über den Sinn des Lebens.
Was ist im Leben wirklich wichtig? Was bereuen wir vielleicht am Ende nicht gemacht zu haben? Reden wir genug miteinander und vor allem hören wir gut genug zu? Zeigen wir genug Interesse und Empathie unseren Mitmenschen gegenüber? Karl gibt Denkanstöße in verschiedene Richtungen und regt an, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Es ist eine Geschichte über Abschied, Aufbruch, Achtsamkeit und Freundschaft - mal melancholisch, mal hoffnungsvoll. Ein Mini-Abzug, weil bei den Themen oft nur an der Oberfläche gekratzt wurde und es nicht ganz so tief ging, wie ich es mir gewünscht hätte. Dennoch ein sanftes, inspirierendes Buch, das mich noch lange beschäftigen wird. ❤️
Mehr Tiefe gewollt als erreicht
„25 letzte Sommer“ ist eine kleine, insgesamt schöne Geschichte, die sich angenehm und leicht liest. Stephan Schäfer gelingt es, ein sommerliches Gefühl einzufangen und eine melancholische Stimmung aufzubauen, die zum Nachdenken anregen soll. Allerdings bleibt die Wirkung für mich oberflächlich. Viele Passagen wirken zu gewollt tiefsinnig, fast schon wie aneinandergereihte Kalendersprüche. Statt echte Emotionen oder überraschende Gedanken entstehen zu lassen, bleibt der Text in einem pseudophilosophischen Ton stecken. Als leichte Urlaubslektüre durchaus nett – wer sich aber mehr Tiefe oder literarische Substanz erhofft, wird hier vermutlich enttäuscht. 2,5 von 5 Sternen – weil es charmant beginnt, aber sich selbst zu oft im großen Lebenssinn verliert. #25LetzteSommer #StephanSchäfer #ZuvielPathos
Gute Erinnerung daran, dass wir nur etwa 4000 Wochen Leben haben. Und die wertschätzen sollten.
Aber leider ist das Buch etwas konstruiert, und wirkt auch dadurch ein wenig seicht. Trotzdem gute Lektüre nicht nur im Sommer, denn man sollte sich diese entscheidenden Fragen schon stellen und etwas Leben ins Leben lassen.
Für mich ein Jahres Highlight!
Ich habe „25 letzte Sommer“ an zwei Tagen durchlesen und war von der ersten bis zur letzten Seite begeistert! In diesem Buch stecken für mich so viele wichtige und beeindruckende Weisheiten über das Leben und Fragen, die uns vielleicht bereits schon beschäftigt haben oder beschäftigen werden. Das Ganze verpackt der Autor in einer schönen leichten Geschichte über zwei Männer, deren Leben nicht unterschiedlicher nicht sein könnten und trotzdem doch so ähnlich sind. Ich habe es richtig genossen das Buch zu lesen und werde es sicher nach einer gewissen Zeit nochmal lesen.

Sehr sehr schön!
Knapp 180 Seiten mit so viel wichtigen Messages und so einer tollen kleinen Geschichte über das wichtige im Leben. Der Erzähler der Geschichte lebt sehr schnelllebig, immer am Handy& erreichbar und dann trifft er auf Karl, der auf seiner kleinen Farm den ganzen Tag Kartoffeln sortiert. Sie reden über die wichtigen Fragen des Lebens. Es hat mich wirklich sehr berührt und ich liebe solche Bücher, die in einen Roman verstrickt mir eine so tolle und wichtige Botschaft hinterlassen. Das Buch wird auf jeden Fall dieses Jahr des öfteren verschenkt.
„Und das hier ist mein Versuch, die Welt ein wenig besser zu verstehen. Bücher sind für mich die besten Therapeuten. Worte können trösten, Zeilen Hoffnung spenden.“ (Seite 64f.) Wenn du ein Buch zur Hand nimmst, es liest und jedes der Wörter sich in deinem Kopf zu einem Bild wandelt und während des Lesens so ein ganzer „Spielfilm“ entsteht, der eigentlich nicht enden sollte, dann ist das Buch in deiner Hand ein sehr gutes Buch. Stephan Schäfer schafft dieses bei mir mit seinem Buch „25 letzte Sommer“ und lässt mich gleichzeitig an so vielen Stellen über mich selber nachdenken; über mein Leben; über seinen bisherigen Verlauf und dem, was noch kommen mag. „25 letzte Sommer“ hat für mich so viel Tiefgang und so eine Wirkmacht. Es kommt auf jeden Fall auf die Liste der Lieblingsbücher, welche immer mal wieder zur Hand genommen werden. Ihr solltet das Buch übrigens auch zur Hand nehmen und ich hoffe, dass eure Köpfe dann auch diesen wundervollen Spielfilm abspulen. „Das Komponieren eines Liedes, das Modellieren einer Keramik, das Erforschen einer seltenen Pflanze, das Entstehen einer großen Liebe. Das alles benötigt Zeit. Nur wer nachdenkt, kommt auf wirklich Neues. Kreativität entsteht durch Empathie - und Langeweile. Schönheit geht nicht schnell.“ (Seite 118) „Die Kunst als Vermittlerin des Unaussprechlichen. Stell dir mal eine Welt ohne künstlerisches Schaffen vor. Wo finden unsere Herzen dann Unterschlupf, wenn es mal wieder gewittert?“ (Seite 137) „Und es zeigte sich mal wieder, dass man niemanden von außen ansehen kann, was das Innerste wirklich bewegt – und wie die Schatten fallen.“ (Seite 163)
Schöne Geschichte mit vielen Lebendweisheiten von Karl. Erinnert an "Das Café am Rande der Welt", gefällt mir aber sogar besser! (Fairerweise sei gesagt, dass ich das Café erst halb durch habe)
. KLAPPENTEXT Am Küchentisch eines alten Bauernhauses treffen zwei Menschen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Erzähler dieser Geschichte führt ein gehetztes Leben, das er als endlose To-do-Liste empfindet; Karl hingegen sortiert Tag für Tag Kartoffeln - und denkt nach. Als Karl seinen Gast mit der Tatsache konfrontiert, dass ihm noch ungefähr 25 Sommer bleiben, beginnen beide ein Gespräch über die großen Fragen des Lebens: Warum verbringen wir so viel Zeit mit unserer Arbeit anstatt mit den Menschen und Dingen, die uns wirklich wichtig sind? Woher nehmen wir den Mut, unsere eigenen Träume zu verwirklichen? Und warum beginnt das richtige Leben oft erst, wenn wir erkennen, dass wir nur eines haben? MEINUNG Eine Geschichte, die mich auf seine wahrscheinlich doch sehr unrealistische, aber träumerische Art und Weise sehr angesprochen hat. Auch wenn ich es noch nicht geschafft habe Das Café am Rande der Welt fertig zu lesen, erinnert mich dieses Buch sehr daran. Denn in beiden Büchern werden Fragen zum Leben gestellt. Fragen, was man für sich selbst mit Karriereschritten, langen Arbeitstagen und dem ein oder anderen weiteren Punkt, mit dem man seine Zeit füllt tut. Ob es der richtige Weg ist und ob es einen tatsächlich glücklich macht. Es mag vielleicht nicht alltäglich sein, dass man einen Menschen wie Karl trifft, der den Erzähler so ins Gespräch verwickelt und zu sich nach Hause einlädt. Ich mag es zwar oft realistisch, fand es in diesem Fall sogar eher passend, dass es nicht so war. Denn es ist ein kurzes Buch, das nicht unrealistisch in die Länge gezogen wird, sondern mit verschiedenen Fragen und Erzählungen aus Karls Leben Lebensweisheit teilt. Ich mochte den See, das Schwimmen, Karls Hof, Karl und seine Frau, die Familie, die Gedanken und Überlegungen des Erzählers, die kurzen Ausschnitte, die man auch aus seinem Leben mitbekommen hat. Es war eine kurze Momentaufnahme aus dem Leben des Erzählers. Der Moment, der wahrscheinlich etwas in ihm verändert hat und ganz viel ins Rollen gebracht hat. Für mich ein voller Erfolg, der durch seine eher wenigen Seiten und die Wirkung ein bisschen an eine Kurzgeschichte erinnert.

Verstehe den Hype nicht
Ich wollte das Buch mögen, aber es hat mich nicht erreicht. Die beiden Protagonisten wirken konstruiert und sind eher Sprachrohre für „kluge“ Gedanken, als echte, nahbare Menschen. Der Schreibstil ist zwar leicht und flüssig zu lesen, inhaltlich aber oft zäh. Vieles klingt gewollt schön, ich hatte durchgehend den Eindruck, der Autor hat sich zu sehr von einem „Weisheitenkalender“ inspirieren lassen. Große Themen wie Freundschaft, Vergänglichkeit und Sinnsuche sind da, bleiben aber ohne Tiefe. Nett gedacht, aber zu wenig draus gemacht. Die optische Aufmachung des Buches dagegen ist wirklich schön.

Lasse Leben in dein Leben
Fällt dir auch regelmäßig auf, wie du durch dein eigenes Leben hetzt und dabei wichtige Dinge nur am Rande beachtest? Egal, ob die Antwort ja oder nein lautet. Dieses Buch ist trotzdem empfehlenswert. Der Erzähler trifft beim morgendlichen Joggen auf Karl. Und nur an einem Wochenende entsteht eine großartige Freundschaft. Die beiden stellen sich an diesem Wochenende die großen Fragen des Lebens. Der Erzähler fängt an darüber nachdenken, wie sein Leben verläuft. Mir ging es beim Lesen ähnlich. Immer wieder sind die Gedanken abgeschweift, um mir die aufgeworfenen Fragen zu beantworten, darüber nachzudenken, wie ich mein Leben leben will. Eine Frage, die mich seit langem beschäftigt und mit diesem Buch noch Blickwinkel erhalten hat.
Ein zauberhaftes Buch☀️
Das Buch regt sehr zum nachdenken an, über das Leben und darüber seine Träumen zu verwirklichen. Ein wunderschönes Buch über zwei Männer, die sich zufällig über den Weg gelaufen sind, über ihr Leben und ihre Geschichte reden und aus all dem entwickelt sich eine Freundschaft, die nicht unterschiedlicher sein könnte. 5⭐️
Zwei alte, weiß Männer erklären das Leben - also die wirklich wichtigen Dinge.
Ich habe das Buch irgendwann in diesem Jahr (2025) gelesen. Da jetzt ein neues Buch des Autors angekündigt wurde, muss ich doch eine Rezension dazu schreiben. Stefan Schäfers 25 letzte Sommer möchte ein philosophischer Roman über Freundschaft, Vergänglichkeit und Selbstsuche sein – doch er bleibt im Versuch stecken. Zwei alte, weiße Männer, die über das Leben nachdenken (sollen), reden sich durch Szenen, die eher an ein Drehbuch aus Klischees erinnern als an gelebte Erfahrung. Tennis, Malerei, Erinnerungen an ferne Sommer – alles wirkt sorgsam komponiert, aber selten lebendig. Die Figuren sind schwer ernst zu nehmen: Der karrierebewusste Yuppie bleibt Karikatur, der ältere Freund ein Stichwortgeber. Von wirklicher Identifikation keine Spur. Schäfer deutet große, philosophische Gedanken an - doch wer gelesen hat, wie beispielsweise Jostein Gaarder mit spielerischer Leichtigkeit Philosophie erzählerisch zum Leuchten bringt - sieht hier nur inhaltsleere Phrasen-Dekoration. Es wird viel geredet, aber kaum gedacht. Hinzu kommen kleine Ungereimtheiten – eine Internetrecherche im Jahr 2004, Computerspiele Ende der Siebziger – die das ohnehin fragile Gerüst ins Wanken bringen. Und warum beide Figuren „25 - letzte - Sommer“ teilen sollen, obwohl sie ein größerer Altersunterschied trennt, bleibt rätselhaft. 25 letzte Sommer ist ein Roman, der Tiefe behauptet, wo nur Oberfläche glänzt. Sicher gut gemeint – und am Ende erstaunlich leer und nicht viel mehr als Plattitüden - wie sich ein Ex-Manager philosophische Lebensfragen vorstellt. Einen Stern gibt‘s für die wirklich schöne Gestaltung und Aufmachung des Buches.
Einfach Mal da sitzen und nichts tun 🙏🏻
Eines meiner absoluten Jahreshighlights! 🌟 Dieses Buch hat mich tief berührt und mich daran erinnert, wie wichtig es ist, das Leben zu entschleunigen, die kleinen Dinge zu schätzen und Momente wirklich zu genießen 🌿☀️ Die Botschaft ist so schön und zeitlos: einfach leben. 💛 Besonders ein langes Zitat (von einem Argentinier– Name weiß ich leider nicht mehr 😅) hat es mir angetan. Es war so bedeutungsvoll, dass ich es mir sogar auf Leinwand gemalt habe 🎨 – jetzt hängt es in meinem Flur und erinnert mich jeden Tag daran, wirklich im Moment zu sein. 25. Letzter Sommer ist ein kurzweiliges Buch, das man schnell liest – und das trotzdem so viel Tiefe und Nachklang hat. Für mich ein echtes Must-Read, wenn man sich nach mehr Achtsamkeit und Leichtigkeit im Alltag sehnt 🌸
Ich wurde mit Leichtigkeit abgeholt mehr in meinem Leben zu hinterfragen und Momente und Freude zu sammeln. Habe mir einige Stellen markiert (mach ich selten) und Motivation ein geliebtes Hobby nach über einem Jahrzehnt nochmal zu versuchen. Ich habe das Lesen sehr genossen und auch dass nicht alles „tot philosophiert“ sondern angerissen wurde. Für mich ein Jahreshighlight, weil es mich (handysüchtige, gehetzte Person) sehr abgeholt hat.
Gut gemeint ist nicht gut
Eigentlich hätte mich die Story einer zufälligen Bekanntschaft zweier unterschiedlicher Männer, die sich im Laufe von 2 Tagen zu einer tiefgehenden Freundschaft entwickelt, voll abholen müssen. Ich mag Geschichten, die Tiefgang haben und zum Nachdenken anregen. Wenn die großen Fragen des Lebens erörtert werden und sich die Protagonisten auf die Suche nach dem Sinn ihres Lebens machen. Das alles versucht diese Geschichte. Aber es will aus meiner Sicht nicht so wirklich gelingen. Die großen Themen werden angeschnitten, wir erhalten Einblick in das Leben der Protagonisten durch einzelne Anekdoten oder Gedankengänge. Aber für mich war es insgesamt zu oberflächlich. Ich konnte nicht so wirklich mitfühlen. Auch die starke emotionale Verbindung der beiden Männer war für mich nicht spürbar. Ja, der eine lässt den anderen an seiner Lebensgeschichte teilhaben und löst etwas bei ihm aus. Aber wie fühlt sich das für den anderen an? Das bleibt für mich zu sehr im Dunkeln. Und was der Ältere, weise Mann aus dieser Begegnung zieht, bleibt auch unausgesprochen.
Ein Buch das zum Nachdenken anregt
Wie würdest du dein Leben, deinen Alltag gestalten, wenn du wüsstest, dass dir nur mehr 25 Jahre bleiben? In einer Welt, die von Schnelllebigkeit geprägt ist und man von einem zum nächsten Termin hetzt, verliert man oft den Blick für das Wesentliche. Vielen fällt es heutzutage schon schwer, nur für eine Stunde sein Handy zur Seite zu legen. Einmal nicht erreichbar zu sein. Jeder Tag ist durchgetimed. Es treffen zwei Menschen aufeinander die unterschiedlicher nicht sein können. Der eine arbeitet jeden Tag seine To-Do Liste ab. Der andere hat hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kartoffeln zu zählen und sein Leben zu entschleunigen. Viele Passagen in diesem Buch haben mich sehr nachdenklich gemacht. Dieses Buch hat definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient!!
Das Buch ist sehr süß und kurzweilig und passt perfekt in den Sommer. Es ist leicht zu lesen, dabei aber mit einer Botschaft, die nachwirkt. Die Geschichte handelt von zwei Männern, die unterschiedlicher nicht sein können. Der eine ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, der andere führt ein ruhiges und zurückgezogenes Leben auf dem Land als Kartoffelbauer. Durch eine zufällige Begegnung der beiden wird der Geschäftsmann unerwartet mit seiner Vergangenheit und verpassten Chancen konfrontiert und er gibt sich auf eine emotionale Reise nach dem Sinn des Lebens. Die Geschichte hat mich aufgrund der philosophischen Botschaft sehr stark an Das Café am Rande der Welt erinnert – und mich dazu inspiriert, das Café nochmal zur Hand zu nehmen. 📖✨ Ja, manches im Buch ist vielleicht ein bisschen unrealistisch – aber das ist hier völlig okay. Denn worum es wirklich geht, ist nicht die Realität, sondern die Botschaft: sich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu nehmen. Für Freundschaft, Erinnerungen, das Jetzt. Das Buch will einen Impuls geben: innezuhalten, zurückzublicken und bewusst zu leben. Ein Buch, das einen sanft daran erinnert, wie wertvoll das Leben ist, dass es nie zu spät ist, neue Wege zu gehen und wie schnell ein Sommer vergehen kann.

Der Sprecher des Hörbuches hat eine sehr angenehme Stimme, die auch sehr gut zu der Geschichte passt. 25 letzte Sommer ist ein sehr ruhiges Buch, unaufgeregt, nachdenklich. Man hört gerne zu, zieht vielleicht hier und da Vergleiche. Konnte mich gut in die Stimmung hinein versetzen. Gelesen von Markus Hoffmann
Characteristics
19 reviews
Mood
Protagonist(s)
Pace
Writing Style
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Der Erfolgsroman des Jahres - »In Stephan Schäfers Debütroman geht es um nicht weniger als den Sinn des Lebens.« Sächsische Zeitung
Am Küchentisch eines alten Bauernhauses treffen zwei Menschen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Erzähler dieser Geschichte führt ein gehetztes Leben, das er als endlose To-do-Liste empfindet; Karl hingegen sortiert Tag für Tag Kartoffeln - und denkt nach. Als Karl seinen Gast mit der Tatsache konfrontiert, dass ihm noch ungefähr 25 Sommer bleiben, beginnen beide ein Gespräch über die großen Fragen des Lebens: Warum verbringen wir so viel Zeit mit unserer Arbeit anstatt mit den Menschen und Dingen, die uns wirklich wichtig sind? Woher nehmen wir den Mut, unsere eigenen Träume zu verwirklichen? Und warum beginnt das richtige Leben oft erst, wenn wir erkennen, dass wir nur eines haben?
Stephan Schäfer bringt uns dazu, Antworten auf diese Fragen in uns selbst zu suchen. 25 letzte Sommer ist eine warme, tiefe Erzählung, die uns in unserer Sehnsucht nach einem Leben in Gleichgewicht abholt, uns mitnimmt zu Karl und seinem Hof, zum See und auf den Kartoffelacker – zu einer Geschichte über Freundschaft, über das Zu-viel und Zu-wenig im Leben. Und über die Fragen, auf die wir alle so gerne Antworten finden wollen.
»Dieser Roman ermutigt, Leben ins Leben zu lassen.« NDR Kulturjournal
»In Stephan Schäfers Debütroman geht es um nicht weniger als den Sinn des Lebens.« Sächsische Zeitung
»Ein zauberhaftes Buch.« Christoph Amend, DIE ZEIT
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Author Description
Stephan Schäfer, geboren 1974 in Witten, war lange Jahre als Journalist, Chefredakteur und Vorstand tätig. Sein Roman 25 letzte Sommer stand über 30 Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde in mehrere Sprachen übersetzt und inspirierte ihn zu den in der Reihe Das Buch, das bleibt erschienenen Büchern 100 Fragen an meine Mutter und 100 Fragen an meinen Vater sowie 100 Fragen an mich. Mit seiner Familie lebt er in Hamburg und an der Schlei.
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Das richtige Buch zur richtigen Zeit 🙏🏼✨
Ich brauchte definitiv mal Abwechslung zu den Büchern, die ich sonst oder gerade lese. Nicht, weil sie schlecht sind (auf gar keinen Fall!!), aber ich wollte „25 letzte Sommer“ schon sooo lange lesen und jetzt war einfach der Moment gekommen😍 Dieses Buch fand ich sooo toll! Der Schreibstil war total schön! Die Kapitel sind relativ kurz, aber man hat nie das Gefühl, dass die Story dadurch abgehackt ist oder so. Ich konnte mich so in den Erzähler hineinversetzen, und hab mich viel zu oft selbst drin wiedererkannt, sodass die Erzählungen/Anregungen von Karl mich auch zum Nachdenken gebracht haben 🫶🏼 Das Buch kam genau zur richtigen Zeit für mich und tat einfach gut. Ein Buch, dass ich immer wieder lesen werde 🫶🏼
🥔 Leben lieben 🥔 Karl und die Kartoffeln
Jeder braucht einen Karl in seinem Leben, der einem ohne Wertung zuhört und ohne "gut gemeinte" Ratschläge fragen stellt mit offenem und ehrlichem Interesse. Das Buch ist ein kleiner Ratgeber zum Selbstfibden, zum Enschleunigen und zum Zurück- und Nachvorneblicken. Es lässt sich gut zwischendurch lesen. Einiges Durchdenken und auch mal schmunzeln. Zwei unterschiedlich alte Männer lernen sich kennen, erzählen sich voneinander und werden Freunde. Richtig schön und einfach geschrieben. Ein paar Sätze, die ich mir merken möchte: "Das Beste ist immer noch der andere" (S. 65) "Gibt es dir Ruhe und Halt?" (S. 80) "... Säckchen voller Glück zu sammeln" (S. 160)
Ein kurzweiliges Buch, das man mal so zwischendurch liest, aber mir doch viele Denkanstöße gegeben hat über die Art zu leben in der heutigen schnelllebigen Zeit, wo viele wichtige Dinge auf der Strecke bleiben. Man sollte versuchen, öfter mal innezuhalten und sich zu fragen : Was ist mir eigentlich wirklich wichtig im Leben? Die Sprache des Autors hat mir sehr gefallen und es gab viele schöne Sätze und sprachliche Bilder. S. 137 : " Stell dir mal eine Welt ohne künstlerisches Schaffen vor. Wo finden unsere Herzen dann Unterschlupf, wenn es mal wieder gewittert? " S.150: " Ich fühlte mich oft so leergesprochen und vollgehört,dass mir die körperliche Energie und geistige Kapazität fehlte, mich auf andere Menschen einzulassen." S. 160 : " Ich beginne jetzt damit, Säckchen voller Glücksmomente zu sammeln. "
Der Ich- Erzähler ist ein gestresster Businessman, der zufällig auf Karl trifft, der Kartoffeln sortiert, übers Leben nachdenkt und auf die Natur schaut. Dem Ich- Erzähler bringt er zum nachdenken, als er ihn erzählt, dass er noch ungefähr 25 Sommer hat…. Wie will er die verbringen? An der Stelle hat mich das Buch auch zum nachdenken gebracht. Es ist ganz schön geschrieben. Erinnert mich aber zu sehr an bereits gelesene Bücher. ( z. Bsp.Das Café am Rande der Welt etc.). Kann man gut Verschenken.
Glück ist nicht das Ziel, sondern der Weg
Ganz viel um die Ohren. Ständig klingelt das Telefon und ein Termin jagt den nächsten; im Beruf wie auch im Privatleben. Willkommen im Anthropozän, dem Zeitalter in dem der Mensch glaubt alles zu können aber in Wahrheit zu nichts mehr kommt. Unser Protagonist kehrt seinem reizüberfluteten Alltag kurz den Rücken und fährt allein zu seinem Ferienhaus aufs Land. An einem See trifft er den rüstigen und mit Leichtigkeit beseelten Karl. Sein Leben wird nach dieser Begegnung nicht mehr das gleiche sein. Wie auch Mo Gawdat beweist „25 letzte Sommer“, dass Glück eigentlich die natürliche Ausgangslage des Menschen ist. Unsere Art wie wir leben erleichtert oder erschwert uns glücklich zu sein. Es ist eine bewusste Entscheidung tief in unserem Herzen. Und manchmal braucht es einen Menschen wie Karl, der uns zeigt, wie man zurück zum Glück findet, wie Kleinigkeiten einen grosse Wirkung entfalten und wie man bewusst lebt. Das Buch ist wie ein traumhafter Sommertag in der Natur, frei von Zwängen und Verpflichtungen. Man will garnicht aufhören zu lesen und ist doch etwas traurig, dass das Buch bald zu einem Ende kommt. Stephan Schäfer schreibt so klar, präzise und ohne Schnörkel. Es ist sprachlich einfach perfekt ohne vom Inhalt abzulenken. Ich verbeuge mich vor dem Können des Autors. „25 letzte Sommer“ ist das ideale Buch für die Sommertage oder all jene, die sich auf der Suche nach Sinn und Glück befinden.

25 letzte Sommer hat sich für mich nicht einfach wie Lesen angefühlt. Eher wie Durchatmen. Schon nach wenigen Seiten war ich komplett in dieser Atmosphäre drin. Zwischen Kaffee am Morgen, alten Traktoren, Kartoffelfeldern, gutem Essen, Seen, Büchern und langen Gesprächen über das Leben. Ich hatte wirklich das Gefühl, neben Karl auf diesem Hof zu sitzen. Der Schreibstil ist so warm, fein und gemütlich. Ganz schlicht eigentlich und trotzdem hat mich fast jeder Satz erreicht. Man merkt schnell, dass dieses Buch gar nicht von großer Handlung lebt, sondern von Stimmung und kleinen Momenten. Von der ersten Tasse Kaffee nach dem Baden. Von Fahrrädern am Abend Richtung See. Von Honigäpfeln aus der Pfanne und Gesprächen, die plötzlich etwas in einem auslösen. Und dann kamen auch noch Katzenbabys ins Spiel. Da war es endgültig vorbei. Wie cozy will dieses Buch eigentlich noch werden? ☺️😅 Das Buch entschleunigt wirklich. Es nimmt einen raus aus diesem ständigen Funktionieren, aus To do Listen, Handybildschirmen und dem Gefühl, immer erreichbar sein zu müssen. Ich glaube, viele Berufstätige werden sich darin sofort wiederfinden. Ich zumindest habe mich sehr oft erkannt gefühlt. Dabei ist die Geschichte eigentlich ziemlich einfach und teilweise auch klischeehaft. Der gestresste Protagonist trifft auf Karl, der mit seiner Frau ruhig auf dem Land lebt und irgendwann beschlossen hat, sein Leben nicht mehr nach den Erwartungen anderer auszurichten. Aber genau diese Einfachheit macht das Buch für mich so besonders. Es kratzt eher an der Oberfläche und lässt dadurch Raum für eigene Gedanken. Und trotzdem steckt so viel darin. Vor allem die Gespräche über Wünsche, Träume, Angst und das wirklich Wichtige im Leben haben mich sehr beschäftigt. Auch die Geschichte über den Tsunami 2004 und warum Karl seitdem vieles anders sieht, hat dem Ganzen nochmal eine tiefere und sehr menschliche Ebene gegeben. Ich habe beim Lesen so viele Stellen markiert. Dieses Zitat liebe ich besonders: „Kreativität entsteht durch Empathie – und Langeweile. Schönheit geht nicht schnell.“ Und irgendwie beschreibt genau das auch dieses Buch. Es ist ruhig. Langsam. Warm. Und gerade deshalb so besonders. Die kurzen Kapitel machen außerdem total süchtig. Ich bin nur so durch die Seiten geflogen. Und als ich das Buch beendet hatte, habe ich wirklich angefangen auszurechnen, wie viele Sommer mir wohl noch bleiben. Ich glaube, mehr muss ein Buch manchmal gar nicht schaffen.

„Schönheit ist nicht schnell.“ Kurzweilig und wunderschön mit viel Lebensweisheit
Mir hat die kurzweilige Geschichte sehr gut gefallen, viele Denkanstöße, viele Weisheiten und eine wunderschöne bildhafte Sprache. Klare Leseempfehlung von mir . Werde ich glaube ich wieder lesen, kann man immer mal wieder daran erinnert werden.
„25 letzte Sommer“ von Stephan Schäfer ist ein emotionaler Roman, der sich mit den Themen Abschied, Vergänglichkeit und den tiefen Verbindungen zwischen Menschen auseinandersetzt. Der Protagonist, blickt auf die letzten 25 Sommer seines Lebens zurück und reflektiert über die Erfahrungen, die ihn geprägt haben. Eine große Leseempfehlung an alle, die ein entspanntes Buch suchen.
Jeder ist seines Glückes Schmied
Eine schöne Geschichte über das Leben und was man daraus machen kann. Es geht viel über Entschleunigung und Glück aus den kleinen Dingen schöpfen. Eine nettes Buch, das perfekt für zwischendurch ist. Leider habe ich mich ertappt, wie ich mich hier und da etwas gelangweilt habe.
Wie willst du deine 25 letzten Sommer verbringen?
Ein gestresster Angestellter trifft auf den Kartoffelbauern Karl und es entwickelt sich eine spontane Freundschaft zwischen den Männern. Karl lässt den Protagonisten über viele und essenzielle Fragen des Lebens nachdenken und verändert seine Sicht auf die Dinge. Wie möchtest du den Rest deines Lebens verbringen, was macht dich glücklich und was zählt wirklich im Leben? Auch wenn die Message toll und völlig angebracht in der heutigen Zeit ist, empfinde ich das Buch doch sehr überladen mit Weisheiten und Ratschlägen. Es wirkt konstruiert und ist dabei auch etwas zu kurz. Mehr Substanz hätte hier sicher nicht geschadet. Es ist ein kurzweiliges Buch, das zum nachdenken anregt aber gleichzeitig ein positives Gefühl hinterlässt. Sicher kann man es auch gut verschenken - auch an jemanden, der weniger ließt. Es ist eine Hommage an das Leben und den Optimismus. Man könnte wohl einen großen Teil des Buches in einer Rubrik für schöne und kluge Textstellen zitieren. Wie zum Beispiel: „Die Kunst als Vermittlerin des Unaussprechlichen. Stell dir mal eine Welt ohne künstlerisches Schaffen vor. Wo finden unsere Herzen dann Unterschlupf wenn es mal wieder gewittert?“ S.77
📝 „Bücher sind für mich die besten Therapeuten. Worte können trösten, Zeilen Hoffnung spenden.“ (S.65) 📖 Ein gehetzter Performer trifft an einem Samstagmorgen auf den Kartoffelbauer Karl. Eine Begegnung, die für den gestressten Erzähler genau zur richtigen Zeit kommt. 💭 Schäfer behandelt in seinem Buch Fragen, die sich jeder in unserer Leistungsgesellschaft stellen sollte. Wäre es einer der ersten Mindset-Bücher, die ich gelesen hätte, hätte mich das Werk wohl noch mehr begeistert. Nichtsdestotrotz gefällt mir das leichte Setting plus Tiefgang sehr gut. Für mich gab es in der Mitte des Buches einen ersten Höhepunkt, als Karl dem Erzähler, seine vier relevantesten Lebensfragen stellt. Als Grundaussage nehme ich mit, dass man in sich hineinhören und seiner Bestimmung folgen soll. Gewinnbringend war für mich Karls Umgang mit einem persönlichen Tiefpunkt. Daher lohnt es sich aus meiner Sicht auch, das Buch bis zum Ende zu lesen. Dabei wünsch ich euch viel Vergnügen :).

Idealisierte Lebenseinstellung in einer Begegnung zweier unterschiedlicher Männer verpackt
Der Roman liest sich sehr schnell und einfach. Man entwickelt einen guten Lesefluss und kann der Geschichte gut folgen. Die vermittelte Lebenseinstellung ist offensichtlich erstrebenswert und vermutlich den Lesenden auch bewusst, aber in der Realität aufgrund von vielen Einflussfaktoren schlicht nicht in Gänze möglich umsetzbar. Bei einer so kurzen Geschichte kann die Einstellung nicht all zu subtil und entwickelnd vermittelt werden. Es wirkt dadurch gezwungenermaßen etwas kitschig und aufgesetzt. Mir haben dennoch die in mir erzeugten Bilder gefallen und es ist erneut eine Erinnerung an die Entschleunigung und Fokussierung auf die wirklichen wertvollen Ding ein Leben. Für einen ruhigen Leseabend durchaus empfehlenswert! "Ich bin sprachlos" flüsterte ich [...]. "Hier sprechen sowieso die Bücher", antwortete er mir. (S. 64)
"25 letzten Sommer" ist ein Ratgeber-Büchlein in Romanform mit den Themen Achtsamkeit und Innehalten durch verschiedenen Sichtweisen auf das Leben. Das kurze Buch besticht in gut 170 Seiten durch kluge Lebensweisheiten und Lebenserfahrungen, die Jedem auf die eine oder andere Weise bekannt sind, ohne allerdings neue Ansätze zu liefern. Ein ruhiges Buch zum Abschalten und Runterkommen.
Ein poetisches Buch über den Sinn des Lebens.
Was ist im Leben wirklich wichtig? Was bereuen wir vielleicht am Ende nicht gemacht zu haben? Reden wir genug miteinander und vor allem hören wir gut genug zu? Zeigen wir genug Interesse und Empathie unseren Mitmenschen gegenüber? Karl gibt Denkanstöße in verschiedene Richtungen und regt an, sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Es ist eine Geschichte über Abschied, Aufbruch, Achtsamkeit und Freundschaft - mal melancholisch, mal hoffnungsvoll. Ein Mini-Abzug, weil bei den Themen oft nur an der Oberfläche gekratzt wurde und es nicht ganz so tief ging, wie ich es mir gewünscht hätte. Dennoch ein sanftes, inspirierendes Buch, das mich noch lange beschäftigen wird. ❤️
Mehr Tiefe gewollt als erreicht
„25 letzte Sommer“ ist eine kleine, insgesamt schöne Geschichte, die sich angenehm und leicht liest. Stephan Schäfer gelingt es, ein sommerliches Gefühl einzufangen und eine melancholische Stimmung aufzubauen, die zum Nachdenken anregen soll. Allerdings bleibt die Wirkung für mich oberflächlich. Viele Passagen wirken zu gewollt tiefsinnig, fast schon wie aneinandergereihte Kalendersprüche. Statt echte Emotionen oder überraschende Gedanken entstehen zu lassen, bleibt der Text in einem pseudophilosophischen Ton stecken. Als leichte Urlaubslektüre durchaus nett – wer sich aber mehr Tiefe oder literarische Substanz erhofft, wird hier vermutlich enttäuscht. 2,5 von 5 Sternen – weil es charmant beginnt, aber sich selbst zu oft im großen Lebenssinn verliert. #25LetzteSommer #StephanSchäfer #ZuvielPathos
Gute Erinnerung daran, dass wir nur etwa 4000 Wochen Leben haben. Und die wertschätzen sollten.
Aber leider ist das Buch etwas konstruiert, und wirkt auch dadurch ein wenig seicht. Trotzdem gute Lektüre nicht nur im Sommer, denn man sollte sich diese entscheidenden Fragen schon stellen und etwas Leben ins Leben lassen.
Für mich ein Jahres Highlight!
Ich habe „25 letzte Sommer“ an zwei Tagen durchlesen und war von der ersten bis zur letzten Seite begeistert! In diesem Buch stecken für mich so viele wichtige und beeindruckende Weisheiten über das Leben und Fragen, die uns vielleicht bereits schon beschäftigt haben oder beschäftigen werden. Das Ganze verpackt der Autor in einer schönen leichten Geschichte über zwei Männer, deren Leben nicht unterschiedlicher nicht sein könnten und trotzdem doch so ähnlich sind. Ich habe es richtig genossen das Buch zu lesen und werde es sicher nach einer gewissen Zeit nochmal lesen.

Sehr sehr schön!
Knapp 180 Seiten mit so viel wichtigen Messages und so einer tollen kleinen Geschichte über das wichtige im Leben. Der Erzähler der Geschichte lebt sehr schnelllebig, immer am Handy& erreichbar und dann trifft er auf Karl, der auf seiner kleinen Farm den ganzen Tag Kartoffeln sortiert. Sie reden über die wichtigen Fragen des Lebens. Es hat mich wirklich sehr berührt und ich liebe solche Bücher, die in einen Roman verstrickt mir eine so tolle und wichtige Botschaft hinterlassen. Das Buch wird auf jeden Fall dieses Jahr des öfteren verschenkt.
„Und das hier ist mein Versuch, die Welt ein wenig besser zu verstehen. Bücher sind für mich die besten Therapeuten. Worte können trösten, Zeilen Hoffnung spenden.“ (Seite 64f.) Wenn du ein Buch zur Hand nimmst, es liest und jedes der Wörter sich in deinem Kopf zu einem Bild wandelt und während des Lesens so ein ganzer „Spielfilm“ entsteht, der eigentlich nicht enden sollte, dann ist das Buch in deiner Hand ein sehr gutes Buch. Stephan Schäfer schafft dieses bei mir mit seinem Buch „25 letzte Sommer“ und lässt mich gleichzeitig an so vielen Stellen über mich selber nachdenken; über mein Leben; über seinen bisherigen Verlauf und dem, was noch kommen mag. „25 letzte Sommer“ hat für mich so viel Tiefgang und so eine Wirkmacht. Es kommt auf jeden Fall auf die Liste der Lieblingsbücher, welche immer mal wieder zur Hand genommen werden. Ihr solltet das Buch übrigens auch zur Hand nehmen und ich hoffe, dass eure Köpfe dann auch diesen wundervollen Spielfilm abspulen. „Das Komponieren eines Liedes, das Modellieren einer Keramik, das Erforschen einer seltenen Pflanze, das Entstehen einer großen Liebe. Das alles benötigt Zeit. Nur wer nachdenkt, kommt auf wirklich Neues. Kreativität entsteht durch Empathie - und Langeweile. Schönheit geht nicht schnell.“ (Seite 118) „Die Kunst als Vermittlerin des Unaussprechlichen. Stell dir mal eine Welt ohne künstlerisches Schaffen vor. Wo finden unsere Herzen dann Unterschlupf, wenn es mal wieder gewittert?“ (Seite 137) „Und es zeigte sich mal wieder, dass man niemanden von außen ansehen kann, was das Innerste wirklich bewegt – und wie die Schatten fallen.“ (Seite 163)
Schöne Geschichte mit vielen Lebendweisheiten von Karl. Erinnert an "Das Café am Rande der Welt", gefällt mir aber sogar besser! (Fairerweise sei gesagt, dass ich das Café erst halb durch habe)
. KLAPPENTEXT Am Küchentisch eines alten Bauernhauses treffen zwei Menschen aufeinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Der Erzähler dieser Geschichte führt ein gehetztes Leben, das er als endlose To-do-Liste empfindet; Karl hingegen sortiert Tag für Tag Kartoffeln - und denkt nach. Als Karl seinen Gast mit der Tatsache konfrontiert, dass ihm noch ungefähr 25 Sommer bleiben, beginnen beide ein Gespräch über die großen Fragen des Lebens: Warum verbringen wir so viel Zeit mit unserer Arbeit anstatt mit den Menschen und Dingen, die uns wirklich wichtig sind? Woher nehmen wir den Mut, unsere eigenen Träume zu verwirklichen? Und warum beginnt das richtige Leben oft erst, wenn wir erkennen, dass wir nur eines haben? MEINUNG Eine Geschichte, die mich auf seine wahrscheinlich doch sehr unrealistische, aber träumerische Art und Weise sehr angesprochen hat. Auch wenn ich es noch nicht geschafft habe Das Café am Rande der Welt fertig zu lesen, erinnert mich dieses Buch sehr daran. Denn in beiden Büchern werden Fragen zum Leben gestellt. Fragen, was man für sich selbst mit Karriereschritten, langen Arbeitstagen und dem ein oder anderen weiteren Punkt, mit dem man seine Zeit füllt tut. Ob es der richtige Weg ist und ob es einen tatsächlich glücklich macht. Es mag vielleicht nicht alltäglich sein, dass man einen Menschen wie Karl trifft, der den Erzähler so ins Gespräch verwickelt und zu sich nach Hause einlädt. Ich mag es zwar oft realistisch, fand es in diesem Fall sogar eher passend, dass es nicht so war. Denn es ist ein kurzes Buch, das nicht unrealistisch in die Länge gezogen wird, sondern mit verschiedenen Fragen und Erzählungen aus Karls Leben Lebensweisheit teilt. Ich mochte den See, das Schwimmen, Karls Hof, Karl und seine Frau, die Familie, die Gedanken und Überlegungen des Erzählers, die kurzen Ausschnitte, die man auch aus seinem Leben mitbekommen hat. Es war eine kurze Momentaufnahme aus dem Leben des Erzählers. Der Moment, der wahrscheinlich etwas in ihm verändert hat und ganz viel ins Rollen gebracht hat. Für mich ein voller Erfolg, der durch seine eher wenigen Seiten und die Wirkung ein bisschen an eine Kurzgeschichte erinnert.

Verstehe den Hype nicht
Ich wollte das Buch mögen, aber es hat mich nicht erreicht. Die beiden Protagonisten wirken konstruiert und sind eher Sprachrohre für „kluge“ Gedanken, als echte, nahbare Menschen. Der Schreibstil ist zwar leicht und flüssig zu lesen, inhaltlich aber oft zäh. Vieles klingt gewollt schön, ich hatte durchgehend den Eindruck, der Autor hat sich zu sehr von einem „Weisheitenkalender“ inspirieren lassen. Große Themen wie Freundschaft, Vergänglichkeit und Sinnsuche sind da, bleiben aber ohne Tiefe. Nett gedacht, aber zu wenig draus gemacht. Die optische Aufmachung des Buches dagegen ist wirklich schön.

Lasse Leben in dein Leben
Fällt dir auch regelmäßig auf, wie du durch dein eigenes Leben hetzt und dabei wichtige Dinge nur am Rande beachtest? Egal, ob die Antwort ja oder nein lautet. Dieses Buch ist trotzdem empfehlenswert. Der Erzähler trifft beim morgendlichen Joggen auf Karl. Und nur an einem Wochenende entsteht eine großartige Freundschaft. Die beiden stellen sich an diesem Wochenende die großen Fragen des Lebens. Der Erzähler fängt an darüber nachdenken, wie sein Leben verläuft. Mir ging es beim Lesen ähnlich. Immer wieder sind die Gedanken abgeschweift, um mir die aufgeworfenen Fragen zu beantworten, darüber nachzudenken, wie ich mein Leben leben will. Eine Frage, die mich seit langem beschäftigt und mit diesem Buch noch Blickwinkel erhalten hat.
Ein zauberhaftes Buch☀️
Das Buch regt sehr zum nachdenken an, über das Leben und darüber seine Träumen zu verwirklichen. Ein wunderschönes Buch über zwei Männer, die sich zufällig über den Weg gelaufen sind, über ihr Leben und ihre Geschichte reden und aus all dem entwickelt sich eine Freundschaft, die nicht unterschiedlicher sein könnte. 5⭐️
Zwei alte, weiß Männer erklären das Leben - also die wirklich wichtigen Dinge.
Ich habe das Buch irgendwann in diesem Jahr (2025) gelesen. Da jetzt ein neues Buch des Autors angekündigt wurde, muss ich doch eine Rezension dazu schreiben. Stefan Schäfers 25 letzte Sommer möchte ein philosophischer Roman über Freundschaft, Vergänglichkeit und Selbstsuche sein – doch er bleibt im Versuch stecken. Zwei alte, weiße Männer, die über das Leben nachdenken (sollen), reden sich durch Szenen, die eher an ein Drehbuch aus Klischees erinnern als an gelebte Erfahrung. Tennis, Malerei, Erinnerungen an ferne Sommer – alles wirkt sorgsam komponiert, aber selten lebendig. Die Figuren sind schwer ernst zu nehmen: Der karrierebewusste Yuppie bleibt Karikatur, der ältere Freund ein Stichwortgeber. Von wirklicher Identifikation keine Spur. Schäfer deutet große, philosophische Gedanken an - doch wer gelesen hat, wie beispielsweise Jostein Gaarder mit spielerischer Leichtigkeit Philosophie erzählerisch zum Leuchten bringt - sieht hier nur inhaltsleere Phrasen-Dekoration. Es wird viel geredet, aber kaum gedacht. Hinzu kommen kleine Ungereimtheiten – eine Internetrecherche im Jahr 2004, Computerspiele Ende der Siebziger – die das ohnehin fragile Gerüst ins Wanken bringen. Und warum beide Figuren „25 - letzte - Sommer“ teilen sollen, obwohl sie ein größerer Altersunterschied trennt, bleibt rätselhaft. 25 letzte Sommer ist ein Roman, der Tiefe behauptet, wo nur Oberfläche glänzt. Sicher gut gemeint – und am Ende erstaunlich leer und nicht viel mehr als Plattitüden - wie sich ein Ex-Manager philosophische Lebensfragen vorstellt. Einen Stern gibt‘s für die wirklich schöne Gestaltung und Aufmachung des Buches.
Einfach Mal da sitzen und nichts tun 🙏🏻
Eines meiner absoluten Jahreshighlights! 🌟 Dieses Buch hat mich tief berührt und mich daran erinnert, wie wichtig es ist, das Leben zu entschleunigen, die kleinen Dinge zu schätzen und Momente wirklich zu genießen 🌿☀️ Die Botschaft ist so schön und zeitlos: einfach leben. 💛 Besonders ein langes Zitat (von einem Argentinier– Name weiß ich leider nicht mehr 😅) hat es mir angetan. Es war so bedeutungsvoll, dass ich es mir sogar auf Leinwand gemalt habe 🎨 – jetzt hängt es in meinem Flur und erinnert mich jeden Tag daran, wirklich im Moment zu sein. 25. Letzter Sommer ist ein kurzweiliges Buch, das man schnell liest – und das trotzdem so viel Tiefe und Nachklang hat. Für mich ein echtes Must-Read, wenn man sich nach mehr Achtsamkeit und Leichtigkeit im Alltag sehnt 🌸
Ich wurde mit Leichtigkeit abgeholt mehr in meinem Leben zu hinterfragen und Momente und Freude zu sammeln. Habe mir einige Stellen markiert (mach ich selten) und Motivation ein geliebtes Hobby nach über einem Jahrzehnt nochmal zu versuchen. Ich habe das Lesen sehr genossen und auch dass nicht alles „tot philosophiert“ sondern angerissen wurde. Für mich ein Jahreshighlight, weil es mich (handysüchtige, gehetzte Person) sehr abgeholt hat.
Gut gemeint ist nicht gut
Eigentlich hätte mich die Story einer zufälligen Bekanntschaft zweier unterschiedlicher Männer, die sich im Laufe von 2 Tagen zu einer tiefgehenden Freundschaft entwickelt, voll abholen müssen. Ich mag Geschichten, die Tiefgang haben und zum Nachdenken anregen. Wenn die großen Fragen des Lebens erörtert werden und sich die Protagonisten auf die Suche nach dem Sinn ihres Lebens machen. Das alles versucht diese Geschichte. Aber es will aus meiner Sicht nicht so wirklich gelingen. Die großen Themen werden angeschnitten, wir erhalten Einblick in das Leben der Protagonisten durch einzelne Anekdoten oder Gedankengänge. Aber für mich war es insgesamt zu oberflächlich. Ich konnte nicht so wirklich mitfühlen. Auch die starke emotionale Verbindung der beiden Männer war für mich nicht spürbar. Ja, der eine lässt den anderen an seiner Lebensgeschichte teilhaben und löst etwas bei ihm aus. Aber wie fühlt sich das für den anderen an? Das bleibt für mich zu sehr im Dunkeln. Und was der Ältere, weise Mann aus dieser Begegnung zieht, bleibt auch unausgesprochen.
Ein Buch das zum Nachdenken anregt
Wie würdest du dein Leben, deinen Alltag gestalten, wenn du wüsstest, dass dir nur mehr 25 Jahre bleiben? In einer Welt, die von Schnelllebigkeit geprägt ist und man von einem zum nächsten Termin hetzt, verliert man oft den Blick für das Wesentliche. Vielen fällt es heutzutage schon schwer, nur für eine Stunde sein Handy zur Seite zu legen. Einmal nicht erreichbar zu sein. Jeder Tag ist durchgetimed. Es treffen zwei Menschen aufeinander die unterschiedlicher nicht sein können. Der eine arbeitet jeden Tag seine To-Do Liste ab. Der andere hat hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kartoffeln zu zählen und sein Leben zu entschleunigen. Viele Passagen in diesem Buch haben mich sehr nachdenklich gemacht. Dieses Buch hat definitiv mehr Aufmerksamkeit verdient!!
Das Buch ist sehr süß und kurzweilig und passt perfekt in den Sommer. Es ist leicht zu lesen, dabei aber mit einer Botschaft, die nachwirkt. Die Geschichte handelt von zwei Männern, die unterschiedlicher nicht sein können. Der eine ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, der andere führt ein ruhiges und zurückgezogenes Leben auf dem Land als Kartoffelbauer. Durch eine zufällige Begegnung der beiden wird der Geschäftsmann unerwartet mit seiner Vergangenheit und verpassten Chancen konfrontiert und er gibt sich auf eine emotionale Reise nach dem Sinn des Lebens. Die Geschichte hat mich aufgrund der philosophischen Botschaft sehr stark an Das Café am Rande der Welt erinnert – und mich dazu inspiriert, das Café nochmal zur Hand zu nehmen. 📖✨ Ja, manches im Buch ist vielleicht ein bisschen unrealistisch – aber das ist hier völlig okay. Denn worum es wirklich geht, ist nicht die Realität, sondern die Botschaft: sich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge im Leben zu nehmen. Für Freundschaft, Erinnerungen, das Jetzt. Das Buch will einen Impuls geben: innezuhalten, zurückzublicken und bewusst zu leben. Ein Buch, das einen sanft daran erinnert, wie wertvoll das Leben ist, dass es nie zu spät ist, neue Wege zu gehen und wie schnell ein Sommer vergehen kann.

Der Sprecher des Hörbuches hat eine sehr angenehme Stimme, die auch sehr gut zu der Geschichte passt. 25 letzte Sommer ist ein sehr ruhiges Buch, unaufgeregt, nachdenklich. Man hört gerne zu, zieht vielleicht hier und da Vergleiche. Konnte mich gut in die Stimmung hinein versetzen. Gelesen von Markus Hoffmann
























































