1414°
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Description
Die Journalistin Lou McCarthy hat ihr Leben einem Ziel gewidmet: die dunklen Machenschaften der mächtigen Männer im Silicon Valley zu enthüllen. Durch ihren Kreuzzug hat sie alles verloren: ihr Zuhause, ihre Freunde und ihre Karriere. Und wofür? Die Milliardäre, über die sie schreibt, feiern Erfolg um Erfolg. Doch als zwei der bekanntesten Tech-Titanen in derselben Nacht auf spektakuläre Weise Selbstmord begehen, steht Lou plötzlich im Rampenlicht: Man macht sie für die Tode verantwortlich. Lou muss herausfinden, wer die Männer in den Tod getrieben hat. Offenbar steckt ein perfider Rachefeldzug hinter den Ereignissen – und Lou weiß bald nicht mehr, ob sie ihn stoppen oder ihm zum Erfolg verhelfen soll ...
Book Information
Author Description
Paul Bradley Carr hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht, bevor er mit »1414º« seinen ersten Roman verfasste. Seit über zwanzig Jahren beschäftigt er sich als Journalist für den Daily Telegraph, Private Eye, PandoDaily und Techcrunch mit der dunklen Seite des Silicon Valley. Paul Carr wurde im schottischen Dunfermline geboren und lebt heute in San Francisco und Palm Springs.
Posts
5 Sterne – Wenn die rosarote Brille zerbricht Dieses Buch ist kein klassisches „Wow-Erlebnis“, das einen glücklich zurücklässt. Es bekommt von mir die volle Punktzahl, weil es mich gnadenlos auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt hat. Als jemand, der eigentlich immer an das Gute im Menschen glaubt, hat Paul Bradley Carr mir hier die rosarote Brille abgenommen. Er zeigt eine Welt, in der Moral nichts zählt und am Ende nur drei Dinge regieren: Macht, Geld und das Geschlecht. Handwerklich sehr gut und mit einem Sog, dem man sich nicht entziehen kann – auch wenn man das, was man sieht, am liebsten gar nicht wissen wollte. Ein wichtiges, unbequemes Buch über die hässliche Realität hinter der glänzenden Tech-Fassade.
Spannend, mit Längen zwischendrin
Das Buch geht spannend los und hört spannend auf. In der Mitte gibt es hier und da einige Längen, durch die die Geschichte zu sehr ins Stocken gerät und zu zerfasern droht. Zum Ende hin zieht der Spannungsbogen wieder gut an, sodass es insgesamt ein empfehlenswertes Buch ist. Ein kleines Manko für mich ist auch die Protagonistin, die etwas blutleer wirkt, wie auch eigentlich alle anderen Figuren (ob es daran liegt, dass ein Mann eine Frauenfigur geschrieben hat, weiß ich nicht. Vielleicht soll es auch zum allgemeinen unterkühlten Klima der Tech-Bro-Umgebung beitragen). Insgesamt also: Geschichte stark, mit einigen Längen, die Figuren allesamt wenig eindrucksvoll.
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Die Journalistin Lou McCarthy hat ihr Leben einem Ziel gewidmet: die dunklen Machenschaften der mächtigen Männer im Silicon Valley zu enthüllen. Durch ihren Kreuzzug hat sie alles verloren: ihr Zuhause, ihre Freunde und ihre Karriere. Und wofür? Die Milliardäre, über die sie schreibt, feiern Erfolg um Erfolg. Doch als zwei der bekanntesten Tech-Titanen in derselben Nacht auf spektakuläre Weise Selbstmord begehen, steht Lou plötzlich im Rampenlicht: Man macht sie für die Tode verantwortlich. Lou muss herausfinden, wer die Männer in den Tod getrieben hat. Offenbar steckt ein perfider Rachefeldzug hinter den Ereignissen – und Lou weiß bald nicht mehr, ob sie ihn stoppen oder ihm zum Erfolg verhelfen soll ...
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Paul Bradley Carr hat bereits mehrere Bücher veröffentlicht, bevor er mit »1414º« seinen ersten Roman verfasste. Seit über zwanzig Jahren beschäftigt er sich als Journalist für den Daily Telegraph, Private Eye, PandoDaily und Techcrunch mit der dunklen Seite des Silicon Valley. Paul Carr wurde im schottischen Dunfermline geboren und lebt heute in San Francisco und Palm Springs.
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5 Sterne – Wenn die rosarote Brille zerbricht Dieses Buch ist kein klassisches „Wow-Erlebnis“, das einen glücklich zurücklässt. Es bekommt von mir die volle Punktzahl, weil es mich gnadenlos auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt hat. Als jemand, der eigentlich immer an das Gute im Menschen glaubt, hat Paul Bradley Carr mir hier die rosarote Brille abgenommen. Er zeigt eine Welt, in der Moral nichts zählt und am Ende nur drei Dinge regieren: Macht, Geld und das Geschlecht. Handwerklich sehr gut und mit einem Sog, dem man sich nicht entziehen kann – auch wenn man das, was man sieht, am liebsten gar nicht wissen wollte. Ein wichtiges, unbequemes Buch über die hässliche Realität hinter der glänzenden Tech-Fassade.
Spannend, mit Längen zwischendrin
Das Buch geht spannend los und hört spannend auf. In der Mitte gibt es hier und da einige Längen, durch die die Geschichte zu sehr ins Stocken gerät und zu zerfasern droht. Zum Ende hin zieht der Spannungsbogen wieder gut an, sodass es insgesamt ein empfehlenswertes Buch ist. Ein kleines Manko für mich ist auch die Protagonistin, die etwas blutleer wirkt, wie auch eigentlich alle anderen Figuren (ob es daran liegt, dass ein Mann eine Frauenfigur geschrieben hat, weiß ich nicht. Vielleicht soll es auch zum allgemeinen unterkühlten Klima der Tech-Bro-Umgebung beitragen). Insgesamt also: Geschichte stark, mit einigen Längen, die Figuren allesamt wenig eindrucksvoll.






