Windstärke Tod (WaPo Cuxhaven 1)

Windstärke Tod (WaPo Cuxhaven 1)

Taschenbuch
3.619

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Beschreibung

Wer Wind erntet, wird Sturm säen

Ein Mord hält die Kripo Cuxhaven in Atem. Zu viele Verdächtige, zu wenige brauchbare Hinweise, wer Gunther Fluth, den Vermittler im Streit um einen Windpark vor der Küste, umgebracht haben könnte. Agatha Christensen ist Wasserschutzpolizistin. Sie hat die Leiche gefunden. Mord ist nicht ihr Zuständigkeitsbereich, aber das hält sie nicht ab, selbst zu ermitteln. Das kommt bei Victor Carvalho von der Kripo nicht gut an, aber der muss endlich Ergebnisse liefern und kann sich keine weitere Sackgasse erlauben …

Buchinformationen

Haupt-Genre
Krimis
Sub-Genre
Weibliche Ermittler
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
368
Preis
15.50 €

Autorenbeschreibung

Bente Storm ist ein Pseudonym, hinter dem sich die Bestsellerautorin Anja Goerz und der Autor Eric Niemann verbergen. Sie haben sich in einem Schreibcamp an der Mecklenburgischen Seenplatte kennengelernt und seitdem im norddeutschen Raum gemeinsam Spuren hinterlassen. Nach kriminellen Stationen auf Sylt und in Lübeck, in Flensburg und Helgoland haben sie nun in Cuxhaven eine neue Heimat gefunden. Neben Kriminalromanen schreiben die beiden auch Sachbücher, Hörspiele und Thriller.

Beiträge

6
Alle
3

Ein eher ruhiger Krimi.

Inhalt: Agatha Christensen von der Wasserschutzpolizei Cuxhaven findet die Leiche von Mediator Gunther Fluth. Selbst darf sie jedoch nicht ermitteln, da das nicht in ihren Zuständigkeitsbereich fällt. So übernimmt Victor Carvalho von der Kripo den Fall. Der Tote sollte bei einem Streit um einen geplanten Windpark an der Küste vermitteln. Einige der Beteiligten profitieren von Gunthers Tod. So bleibt es nicht aus, dass die Liste der Verdächtigen lang ist, aber Beweise schwer zu finden sind. Victor gerät immer mehr unter Druck den Fall endlich aufzuklären und Agatha lässt es sich nicht nehmen, doch eigene Ermittlungen anstellen...... Leseeindruck: "Windstärke Tod" ist der Auftakt einer Krimireihe rund um die Wasserschutzpolizei Cuxhaven. Es hat etwas gedauert bis ich in einen Lesefluss kam. Die Protagonisten sind zahlreich. Mir wäre ein Personenregister hilfreich gewesen. Aber auch ohne, konnte ich mich mit der Zeit immer mehr in die Geschichte einfinden. Neben einem undurchsichtigen Fall bietet diese auch einiges an Lokalkolorit. Die Figuren sind vielfältig und haben für Fortsetzungen noch Potential nach oben. Gut gefallen hat mir, dass ich intensiv an den Ermittlungen teilhaben und so meine eigenen Vermutungen anstellen konnte. Fazit: Insgesamt gesehen kommt "Windstärke Tod" eher ruhiger daher. Einen großen Showdown am Ende gibt es nicht. Dafür aber einen kleineren Cliffhanger, der mich gespannt auf die Fortsetzung warten lässt. Ein bisschen irreführend ist der Untertitel, der auf Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Cuxhaven verweist. Die darf wie geschrieben nämlich offiziell nicht ermitteln, sondern das macht die Kripo. Gefallen hat mir der Krimi trotzdem.

Ein eher ruhiger Krimi.
3

Cuxhaven, Nordsee & ein Mord

Ich habe dieses Buch nur gelesen weil mein Papa es mir empfohlen hat weil unsere Familie einem engen Bezug zu Cuxhaven hat. An sich ein sehr interessanter Krimi, man konnte es durchweg gut lesen, aber für mich persönlich war es zu langweilig. Es zog sich teilweise sehr hin, es waren mir zu viele Namen und die ganze Geschichte an sich war nicht so meins. Positiv für mich selbst ist einfach, dass man die Orte, die dort vorkommen, kennt und man immer weiß an welchen Orten die Personen gerade sind. Aber an sich nicht so mein Fall, schade.

Cuxhaven, Nordsee & ein Mord
4

Ein Krimi mit Urlaubsfeeling

Inhalt: An ihrem freien Tag findet die junge Wasserschutzpolizistin Agatha Christensen eine Wasserleiche. Natürlich alarmiert sie sofort die Kollegen von der Kripo. Bei dem Toten handelt es sich um den vermissen Mediator Gunther Fluth. Kommissar Victor Carvalhi fischt aber im Trüben, da es viele verdächtige gibt. Als Agatha sich dann auch noch bei den Ermittlungen einmischt ist Victor wenig erfreut. Doch dann kommt es zu einem 2. Mord, der die Karten neu mischt und ganz Cuxhaven in aufruhe bringt. Meinung: Ich persönlich liebe es ja Krimis von Orten zu lesen, die ich selber kenne. Daher war mir sofort klar, dass ich dieses Buch unbedingt lesen sollte, denn zur Küste habe ich es nicht weit. 💙 Das Cover finde ich sehr gut gelungen und auch die Geschichte war super zu lesen. Allerdings hätte es an manchen Stellen gerne etwas spannender sein können. Agatha und Victor waren mir beide sehr sympathisch. Der Schreibstil war super leicht zu lesen und man wurde richtig an das Buch gefesselt. Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung! 🌊

Ein Krimi mit Urlaubsfeeling
3

Ein gemütlicher regionaler Krimi für Zwischendurch

Als die Wasserschutzpolizistin Agatha Christensen an einem scheinbar entspannten Tag von ihrem Boot aus eine Leiche im Wasser findet, fragt sich die Polizei zunächst, wer der nur in Badehose bekleidete Mann ist. Schnell finden sie heraus:Es ist der Mediator, der in der politischen Diskussion rund um den geplanten Windpark im idyllischen Cuxhafen vermitteln sollte. Agathas Erfahrung wird nun zwar nicht mehr gebraucht, weil ihr Zuständigkeitsbereich lediglich das Wasser ist, jedoch wird ihr Spürsinn geweckt und sie kann es nicht lassen, auf eigene Faust zu ermitteln. Ist der Mediator ertrunken oder steckt mehr dahinter? Dabei gerät sie immer wieder mit dem jungen Ermittler Victor aneinander, der ebenfalls versucht, die Ereignisse zu rekonstruieren. Was haben die Teilnehmer der Diskussionsrunde um den Windpark mit dem Tod des Mediator zu tun? Und welche schmutzigen Geheimnisse verbirgt der Tote? Da ich mir bei diesem Buch einen gemütlichen, langsam vor sich "hinplätschernden" Krimi erhofft habe, würde ich keinesfalls enttäuscht. Der plakativ Titel gepaart mit dem harmonischen Cover haben mein Interesse geweckt und ich finde Nordsee - Setting im Allgemeinen immer sehr ansprechend. Auch als sehr angenehm empfand ich die kurzen Kapitel, die einem das Lesen deutlich flüssiger gestaltet haben. Anfangs war ich etwas verwirrt von den plötzlich so zahlreich auftretenden Figuren. Neben den Ermittlern bzw. Wasserschutzpolizisten, ein paar anderen Bewohnern von Cuxhafen sowie den Teilnehmenden an den Verhandlungen bezüglich des Windparks waren auch noch deren politisches Standig, die geschäftlichen Beziehungen und auch die persönlichen Beziehungen untereinander aufgetreten. Es hat zunächst also etwas gedauert, bis ich mich auf die Handlung so richtig einlassen konnte. Die Gliederung der Kapitel hat es leider nicht einfacher gemacht, denn die Geschichte wird aus zahlreichen Sichtweisen erzählt (was ich eigentlich immer sehr gut finde), aber ich hätte es gut gefunden, wenn über den Kapiteln kurz der Name der Person, um die es gerade geht genannt wird. Die Charaktere waren vielseitig und hielten immer wieder Überraschungen bereit, die die Geschichte in eine völlig neue Richtung brachten, das hat mir sehr gut gefallen. Leider konnte ich manche Handlungen der Protagonistin Agatha nicht ganz nachvollziehen, weil es ihr etwas an Tiefgang fehlte. Umso besser fand ich hingehen die Figur der Oberbürgermeisterin Helene ausgearbeitet. Andere Figuren und Handlungsstränge waren für mich jedoch etwas "Fehl am Platz". Ich kann mir vorstellen, dass diese in weiteren Bänden relevant werden, jedoch war mir das im Buch etwas "too much". Richtig gut gefallen hat mir das Setting der Hafenstadt und auch die Einblicke in die Arbeit der Wasserschutzpolizei. Auch die Aufarbeitung des Falls hat mir sehr gut gefallen und war größtenteils auch nachvollziehbar dargestellt. Ich kann hier eine Leseempfehlung für Krimi Fans aussprechen, die es nicht gerne blutig mögen und etwas leichtes für zwischendurch suchen.

Ein gemütlicher regionaler Krimi für Zwischendurch
4

Unterhaltsamer Nordseekrimi

Agatha Christensen findet an ihrem freien Tag eine Leiche im Wasser und informiert ihre Kollegen bei der Wasserschutzpolizei. Da ihr der Fall keine Ruhe lässt beginnt sie ebenfalls zu ermitteln. Das stößt nur bedingt auf Gegenliebe bei ihrem Chef und dem Polizeioberkommissar Victor Carvalho. Der Tote war Mediator in dem geplanten Offshore-Windpark-Projekt. Hat sein Tod mit seinem Job zu tun oder ist der Täter im privaten Umfeld zu finden? Die beiden Ermittler, Agatha und Victor, sind mir sehr sympathisch. Ich kann nachvollziehen, dass es Agatha schwerfällt sich aus dem Fall rauszuziehen, nachdem sie ja Polizistin ist und den Toten gefunden hat. Sie kommt Victor dabei teilweise in die Quere aber kann auch hilfreiche Hinweise geben. Dieses Zusammenspiel auf der zwischenmenschlichen Ebene gefällt mir wirklich gut. Der Schreibstil ist locker und leicht und die Kapitel recht kurz gehalten, wodurch sich das Buch wirklich gut lesen lies. Zwischenzeitlich ist für mich die Spannung aber mal zu kurz gekommen, denn der Täter am Mord des Mediators ist recht früh bekannt, sodass ich mir kurz die Frage gestellt habe, was nun noch passieren soll. Ein zweiter Toter bringt dann wieder etwas Spannung, auch wenn ich mit der Auflösung nicht ganz zufrieden war. Wer sich in Cuxhaven nicht auskennt, findet vorne im Buch eine Übersichtskarte, welche beim Lesen wirklich hilfreich war und mir wirklich gut gefallen hat. Für mich war es ein kurzweiliger und unterhaltsamer Küstenkrimi mit sympathischen Protagonisten, bei dem ich mich schon auf eine Fortsetzung freue. Denn das Ende vermittelt, dass hier weitere Bücher geplant sind.

3

Mord am Meer "Cuxhaven war irgendwie auch ein Dorf, trotz der knapp fünfzigtausend Einwohner." Mit "Windstärke Tod" hat Bente Storm einen leichten Küsten Krimi geschrieben, bei dem die Wasserpolizei eine wichtige Rolle spielt. Deshalb passt das Cover perfekt zu dem Buch. Die Karte von Cuxhaven passt zudem sehr gut und hilft bei der Orientierung während des Lesens, da die Handlung doch sehr schnell von einem Ort zum anderen springt. Das die Handlung so schnell von einem Ort zum anderen springt, ist den doch sehr kurzen Kapiteln geschuldet. Durch diese bekommt man zwar viele verschiedene Eindrücke durch unterschiedliche Perspektiven, allerdings wird dadurch auch so mancher Ermittlungsansatz unterbrochen. So wurde ich, hier und da, in meinem Lesefluss gestört, obwohl der Schreibstil recht angenehm war. Die verschiedenen Protagonisten haben mich außerdem, besonders zu beginn, sehr verwirrt, sodass ich mich mit ihnen erst zurechtfinden musste. Denn manchmal wurden sie mit Vornamen und manchmal mit Nachnamen angesprochen, was bei der Menge an Protagonisten seine Zeit gebraucht hat um zu wissen wer wer ist. Nichtsdestotrotz fand ich die meisten der Protagonisten sympathisch. Allerdings hat mir ein wenig die Spannung gefehlt, sowie Überraschungen und Wendungen, da die Auflösung am Ende, für mich, recht vorhersehbar war. Alles in allem also ein Krimi dem die Spannung etwas abhanden gekommen ist, der durch das Setting aber ein paar gemütliche Lesestunden versprechen kann.

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