Blick ins Buch

Fantasy

Windjäger

3,8(22)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Kämpfe, Intrigen und Abenteuer in einer unvergesslichen Welt

Seit der Nebel die ganze Welt überzogen hat, leben die Menschen in festungsartigen Städten auf den Gipfeln der Berge. Den Nebel zu betreten kann tödlich sein. Dennoch fallen Truppen der Gipfelfestung Aurora in das Gebiet von Albion ein, und ein Krieg kann nicht mehr abgewendet werden. Der Gipfelfürst von Albion ruft seine Verbündeten zusammen und bereitet sein Volk auf den Kampf vor. Die Flotte ist stark, die Männer und Frauen sind gut ausgebildet. Doch seine größte Hoffnung setzt der Gipfelfürst auf die geheime Mission von Kapitän Grimm und dessen Luftschiff Jäger.

Editionen (1)

ISBN9783734160004
VerlagBlanvalet
Erscheinungsdatum14.03.16
Seitenzahl768

Rezensionen & Bewertungen

22 Bewertungen

11 Rezensionen

3,8

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  • fred.k
    fred.k

    110 Follower

    4,0

    Luftschiffe, Katzen und ein heraufziehender Krieg.

    Mal was ganz anderes für mich - ich lese eigentlich nur selten Science Fiction, habe im Laufe der Jahre aber ein Interesse für Steampunk entwickelt. Das Setting dieses Buchs ist sehr spannend und das Worldbuilding für mich das Highlight des Buches. Wir befinden uns in einer Art Dystopie, in der Menschen nur noch in riesigen Türmen hausen können, in denen ganze Städte untergebracht sind. Die Oberfläche des Planeten ist nicht bewohnbar. Wieso, wird bestenfalls nur angedeutet. Einzelne Türme, quasi ein Äquivalent zu unseren heutigen Nationen, stehen in verschiedenen Beziehungen zueinander. Kontakt, sei es im Handel oder Krieg wird über Luftschiffe gehalten, angetrieben durch Energieströme und Kristalle, die diese Ströme in Elektrizität umwandeln können. Sobald die Luftschiffe im Einsatz sind (leider seltener als erhofft) wurde es dann auch richtig spannend, mit viel Liebe zum Detail und ausgiebig (und gut) beschriebenen Luftschlachten. Wir lernen in diesem ersten Buch verschiedene Fraktionen kennen. Es existieren Kaufleute, Aeronauten, Soldaten und Menschen, die die Energieströme manipulieren können. Es gibt aber auch die unterklassigen, aber arroganten und intelligenten Katzen und eine spezielle Kriegerkaste, die "kätzliche" Eigenschaften besitzen. Ziemlich interessante Mischung, wobei die Katzen eindeutig ein Highlight des Buches sind. Insgesamt ist das Buch aus verschiedenen Perspektiven geschrieben, was es zum einen abwechslungsreich und kurzweilig wirken lässt, zum anderen aber sehr viel Komplexität reinbringt, die vor allem am Anfang etwas erschlagen kann. Einige Charakteren wird dabei mehr Zeit zur Entwicklung gegeben als anderen, was sich hoffentlich im späteren Bänden etwas ausgleichen wird. Die Charaktere sind insgesamt gut geschrieben, aber wirken phasenweise etwas unnahbar. Der Anfang der Geschichte ist in meinen Augen etwas holprig und, wie mir später aufgefallen ist, etwas abgekoppelt von der weiteren Erzählung. Insgesamt hat das Buch aber einen guten Spannungsbogen und wurde trotz seiner lange nie langweilig. Ich bin auf jeden Fall gut unterhalten worden und werde definitiv weiterlesen. Die beschriebene Welt gefällt mir sehr gut und macht neugierig.

    25. Sept. 2025

  • andasue
    andasue

    135 Follower

    5,0

    Luftschiffe und Katzen!

    «Das ist was für dich«, hat mein Mann mir erklärt, «Steampunk mit Luftschiffen und sprechenden Katzen.« Und schon war ich überzeugt. Die Menschheit lebt in Spires über der gefährlichen Oberfläche des Planeten. Die Spires entsprechen unterschiedlichen Staaten und das aggressive Aurelia überfällt die Hauptstadt Albions. Freibeuterkapitän Grimm und seine Crew sowie Benedict, Gwen, Bridget und Kater Rowl, allesamt angehende Wächter/innen, vereiteln den Überfall und werden anschließend vom Monarchen auf eine Mission in eine andere Stadt geschickt. Sie sollen Etherealist Ferus und Lehrling Folly unterstützen. Das Buch hat mir sehr gut gefallen: Alle Charaktere waren von Anfang an interessant und ich wollte gern mehr über sie erfahren. Das Konzept der Etherealisten, die große übersinnliche Macht haben, dies aber mit zunehmender Verwirrung bezahlen, fand ich sehr gelungen. Die Handlung ist spannend und schreitet schnell voran, Längen gibt es keine. Und die Hauptkontrahentin ist wirklich sehr unangenehm. Ich setze mich definitiv gleich an den zweiten Teil. 😊

    16. Aug. 2024

  • monkeymoon
    monkeymoon

    9 Follower

    4,0

    3,5 Sterne Ich frage mich oft, wie ich eine Rezension am besten anfangen soll. Mit dem Schlechten? Mit dem Guten? Mit einer Zusammenfassung des Inhalts? Vorneweg muss ich sagen, der deutsche Klappentext eine absolute Katastrophe ist. Noch nicht einmal der Name des Luftschiffs ist richtig! Da hat der Verlag echt geschlampt. Auch inhaltlich bietet der Klappentext nicht wirklich einen Anhaltspunkt, worum es in diesem Buch geht. Ich hatte den Eindruck, dass es in diesem ca. 760 Seiten dicken Wälzer hauptsächlich darum ging, Jim Butchers neuste Welt vorzustellen. Leider ist im das meiner Meinung nach nur bedingt gelungen, denn zumindest ich habe immer noch nicht wirklich eine Vorstellung davon, wie diese Welt aussieht. Die Menschen leben in Türmen -> verstanden. Diese Türmen sind riiiiiesen groß -> ok... Die Oberfläche ist nicht mehr bewohnbar und gruselige Tiere leben dort -> Warum? Auf all diesen Seiten wurde keine Erklärung für diesen Zustand geliefert. Was ich hingegen unglaublich toll fand waren die Luftschiffe und die Beschreibungen dieser. Alleine der Detailgrad ihrer technischen Funktionsweise hat mir persönlich sehr gut gefallen. Von den coolen Luftschlachten mal ganz abgesehen (Diese haben auch die Bewertung des Buches gerettet ;-)) Was gibt es über die Charaktere zu sagen: Es gibt recht viele. Bridgett, Gwen, Benedict, Ferus, Grim, Folly, Rowl ... Teilweise sind sie mir zu blass geblieben. Es wird zum Beispiel immer wieder betont wie arrogant Gwen ist, aber wirklich etwas davon zu spüren bekommt man kaum. Auch hätte es mich Interessiert, wie genau es dazu gekommen ist, dass Rowl und Bridgett befreundet sind, oder was es mit den Kriegerstämmigen (Halb Katzen Menschen) genau auf sich hat, bei denen ich dauernd an die Khajiit aus der Elder Scrolls Serie denken musste :-D. Ich hatte den Eindruck, dass man noch am meisten über Kapitän Grim erfahren hat. Natürlich kann man an dieser Stelle darauf hinweisen, dass es in Jim Butcher Manier natürlich noch viele, viele Teile in dieser Reihe geben soll, aber trotzdem habe ich mir für diese 760 Seiten irgendwie etwas mehr Tiefgang erwartet. Trotz allem war der Schreibstil toll. Da es sich um einen ersten teil handelt, bin ich etwas nachsichtig mit der Sterne Vergabe und hoffe auf etwas mehr Inhalt im nächsten Teil, den ich auf jeden Fall auch lesen werde.

    21. Okt. 2023

3 von 11 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Jim Butcher

Jim Butcher ist der Autor der Dresden Files, des Codex Alera und der Cinder-Spires-Serie. Sein Lebenslauf enthält eine lange Liste von Fähigkeiten, die vor ein paar Jahrhunderten nützlich waren – wie zum Beispiel Kampfsport –, und er spielt ziemlich schlecht Gitarre. Als begeisterter Gamer beschäftigt er sich mit Tabletop-Spielen in verschiedenen Systemen, einer Vielzahl von Videospielen auf PC und Konsole und LARPs, wann immer er Zeit dafür findet. Zurzeit lebt Jim in den Bergen außerhalb von Denver, Colorado.

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