Was ich gesehen habe

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Heft

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Beschreibung

Ein Schriftsteller schreibt einen Brief an einen „Cher Monsieur“, in dem er ihm von einer zutiefst verstörenden Beobachtung berichtet. Er hat gesehen, wie seine Freundin Henriette in einem Taxi einen Mann geküsst hat. Hin- und hergerissen zwischen dem Glauben an die Liebe Henriettes, die überzeugend ihre Unschuld beteuert, und der Gewissheit, dass das, was er gesehen hat, die Wahrheit ist, wird die Szene im Taxi zu einer Idée fixe, die die Grundfesten seiner Existenz erschüttert. Es kann nur eine Wahrheit geben, aber welche? Die Entscheidung über diese Frage ist dem Leser des Briefes überlassen. Das raffinierte Vexierspiel, das der Autor Emmanuel Bove mit dem Leser treibt, ist zugleich eine Reflexion über Wahrheit und Wahrhaftigkeit der Literatur.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Romane
Sub-Genre
Kurzgeschichten
Format
Heft
Seitenzahl
24
Preis
14.40 €

Autorenbeschreibung

Schon mit seinem ersten Roman "Mes amis" gelang Emmanuel Bove, der 1898 als Sohn eines russischen Juden in Paris geboren wurde, der Durchbruch – ein Meisterwerk, das einen ganz eigenen Ton anschlägt und keinem Vorbild, keiner literarischen Richtung zugeordnet werden kann. Es folgten weitere 22 Romane und über 30 Erzählungen, die Bove – im Sinne von Proust und Balzac – als Teile eines Ganzen verstand. Nach seinem frühen Tod im Jahr 1945 lange Zeit in Vergessen heit geraten, gilt Bove heute als großer Außenseiter der französischen Moderne.

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