Meine Freunde
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Beschreibung
"In seinem Roman schildert Bove einen Abschnitt aus dem Leben des Victor Baton, eines Kriegsinvaliden, der mit seiner niedrigen Rente im Paris der zwanziger Jahre lebt und sich nichts sehnsüchtiger wünscht, als einen Freund zu haben, um seiner Einsamkeit zu entrinnen. Die Versuche, die Baton in dieser Richtung; unternimmt, scheitern jedoch alle: am Ende lebt er, nachdem ihm sein Dachzimmer gekündigt wurde, in einem heruntergekommenen Hotel."
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Emmanuel Bove wurde 1898 geboren; er starb, 47jährig, in Paris. Im Alter von 23 Jahren schrieb er Meine Freunde, das als sein Hauptwerk gelten kann.
Beiträge
Perspektivenwechsel
Es ist definitiv kein aufmunterndes aber dafür umso erhellenderes Buch. Für mich ergibt sich diese Positive Bewertung rückblickend - also nachdem ich mich umfassender mit der Wirkung dieser Erzählung auseinandergesetzt habe. Es gibt nicht viele Bücher die bei mir solche negativen Empfindungen und Ansichten hervorrufen. Das klingt erstmal abschreckend, ist aber bei näherer Betrachtung sehr bereichernd. Bove schreibt sehr nüchtern und kalt über Einsamkeit, gesellschaftliche Isolation und soziale Inkompetenz. Er lässt mich dabei Ansichten haben und Dinge fühlen, die mir fremd sind oder die ich (zum Glück) selten empfinde. Doch hier kommt der springende Punkt - nur über das was man selbst gefühlt hat wird man intensiver nachdenken. Und auch wenn die Erzählung alt ist, wird sie als unumgänglicher Teil der Menschheit immer aktuell sein.
Beschreibung
"In seinem Roman schildert Bove einen Abschnitt aus dem Leben des Victor Baton, eines Kriegsinvaliden, der mit seiner niedrigen Rente im Paris der zwanziger Jahre lebt und sich nichts sehnsüchtiger wünscht, als einen Freund zu haben, um seiner Einsamkeit zu entrinnen. Die Versuche, die Baton in dieser Richtung; unternimmt, scheitern jedoch alle: am Ende lebt er, nachdem ihm sein Dachzimmer gekündigt wurde, in einem heruntergekommenen Hotel."
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Emmanuel Bove wurde 1898 geboren; er starb, 47jährig, in Paris. Im Alter von 23 Jahren schrieb er Meine Freunde, das als sein Hauptwerk gelten kann.
Beiträge
Perspektivenwechsel
Es ist definitiv kein aufmunterndes aber dafür umso erhellenderes Buch. Für mich ergibt sich diese Positive Bewertung rückblickend - also nachdem ich mich umfassender mit der Wirkung dieser Erzählung auseinandergesetzt habe. Es gibt nicht viele Bücher die bei mir solche negativen Empfindungen und Ansichten hervorrufen. Das klingt erstmal abschreckend, ist aber bei näherer Betrachtung sehr bereichernd. Bove schreibt sehr nüchtern und kalt über Einsamkeit, gesellschaftliche Isolation und soziale Inkompetenz. Er lässt mich dabei Ansichten haben und Dinge fühlen, die mir fremd sind oder die ich (zum Glück) selten empfinde. Doch hier kommt der springende Punkt - nur über das was man selbst gefühlt hat wird man intensiver nachdenken. Und auch wenn die Erzählung alt ist, wird sie als unumgänglicher Teil der Menschheit immer aktuell sein.





