Warum glücklich statt einfach nur normal?

Warum glücklich statt einfach nur normal?

Taschenbuch
3.823
KomikLesbischLebensgeschichteKinder

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Beschreibung

Mit sechs Monaten wird die Autorin Jeanette Winterson als Waisenkind zu einem kinderlosen Ehepaar in ein nordenglisches Arbeiterstädtchen gegeben. Die Adoptivmutter, eine streng gläubige Pfingstlerin, lebt in ständiger Erwartung der Apokalypse und sperrt Jeanette in den Kohlenkeller. Jeanette flüchtet sich aus der Realität, in der sie leben muss, und stürzt sich in die Lektüre von Büchern. Mit 16 verliebt sie sich in eine Frau und zieht aus. Viele Jahre später trifft sie auf ihre leibliche Mutter und fragt sich, was aus ihr selbst geworden wäre ohne all die Strenge und Freudlosigkeit der Adoptivmutter. Mit bissigem Witz und kraftvoll poetischer Sprache erzählt Winterson ihre Lebensgeschichte. Bewegend, komisch, furchtlos, wahr.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Biografien
Sub-Genre
Autobiografien
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
256
Preis
11.30 €

Autorenbeschreibung

Jeanette Winterson wurde 1959 in Manchester geboren. Für ihr literarisches Schaffen wurde sie vielfach ausgezeichnet, unter anderem mit dem Withbread Prize und dem John Llewellyn Rhys Prize. Sie lebt als freie Schriftstellerin in London.

Beiträge

3
Alle
4.5

depressioncore meets poetische selbstrettung

📚 4,5/5 Sterne Warum glücklich statt einfach nur normal? – Jeanette Winterson Jeanette Winterson erzählt in dieser autobiografischen Erzählung von ihrer Kindheit und Jugend als adoptiertes Kind in einem streng religiösen, emotional kalten Umfeld und von dem Versuch, trotz Ausgrenzung, Enge und Verlust den eigenen Platz im Leben zu finden. Im Zentrum steht dabei immer wieder dieselbe Frage: Reicht es, einfach „normal“ zu sein – oder darf man mehr vom Leben wollen? Dieses Buch war für mich ein absolutes Highlight auch wenn oder vielleicht gerade weil es kein leichtes Buch ist. Die Atmosphäre ist fast durchgehend düster, bedrückend und traurig. Winterson beschreibt ein Aufwachsen unter prekären Bedingungen und in einem lieblosen, engstirnigen Umfeld, und dieses Gefühl zieht sich durch das gesamte Buch: dieses permanente Kämpfen, dieses Suchen nach einem Ort, an dem Glück überhaupt möglich scheint. Selbst als das Ende versöhnlicher wird, bleibt etwas zurück nicht Hoffnungslosigkeit, aber das Gefühl eines Lebens, das sich vieles hart erkämpfen musste. Winterson schreibt gleichzeitig schonungslos direkt und überraschend poetisch. Manche Sätze treffen mit voller Wucht, andere sind so schön formuliert, dass man kurz innehält obwohl sie oft etwas sehr Schmerzhaftes beschreiben. Gerade diese Kombination aus Authentizität, Klarheit und literarischer Kraft macht das Buch für mich so eindrücklich. Es ist stellenweise verstörend, oft traurig, aber nie beliebig. Durch die autobiografische Perspektive entsteht eine Nähe, die manchmal fast unangenehm intensiv wirkt. Kein Buch, das „Spaß“ macht. Aber eines, das lange nachhallt. ⭐ 4,5/5 Habt ihr es gelesen?

depressioncore meets poetische selbstrettung
4

I have never read anything by Jeanette Winterson but I need to get my hands on Oranges are not the only fruit ASAP. Her writing is flawless and considering that novel is semi-biographical as well I feel like it would give someone a better reading experience knowing her most famous work.

She jumps around to much to random thoughts and opinions. Little of what is written is actually memoir

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