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Super gut geschrieben, bewegend, gutes paceing
22. Juni 2024
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Blick ins Buch
14 Bewertungen
2 Rezensionen
4,2
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22. Juni 2024
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Vom Land von Dominik Varta erzählt die Geschichte einer Familie, eines Dorfes, des Lebens auf dem Land in Österreich.Theresa spricht nicht mehr. Sie isst nicht mehr und nach 40 Jahren Arbeit auf dem Hof geht es ihr schlecht. Ihr Mann Erwin ist hilflos und die Kinder wissen auch nicht weiter. Sie haben ohnehin nichts mit dem Leben auf dem elterlichen Bauernhof am Hut. Und alle haben sie ihre eigenen Probleme. Da sind die Flüchtlinge, die Max zufolge nichts bei ihnen zu suchen haben. Da ist der Mann, der Rosalie betrügt. Und da sind die ganz eigenen Problemchen aller beteiligten. Und dann ist da noch Daniel, Theresa's Enkel, der sich mit einem Flüchtlingsjungen anfreundet.Das Buch ist schnell gelesen aber das ist überhaupt nicht schlimm. Als Erstlingswerk fand ich es erstaunlich leicht geschrieben, auf den Punkt und sehr ruhig. Meiner Meinung nach ist die Stärke des Buches, dass es viel angesagt lässt und trotzdem - oder genau deswegen - so gut wirkt. Kein unnötiger Firlefanz und gleichzeitig keineswegs auf Kosten der Atmosphäre. Ich, selber auf dem Land großgeworden, habe jede Zeile gespürt. Sowohl die schönen Seiten - das ungestörte Spielen im Wald -, als auch die unschönen Seiten - das stetige Urteilen der Nachbarn, der Mikrokosmos der Dorfgemeinschaft. Es geht um Erwartungen, um Familie und um den Schmerz, der ein stilles, pflichtbewusstes Leben manchmal mit sich bringt. Aber, meiner Meinung nach, auch um Hoffnung und das Weitermachen.Ich glaube, dass es eines meiner Lieblingsbücher dieses Jahr ist. Ganz ganz große Leseempfehlung!
4. Mai 2026
Vom Land von Dominik Varta erzählt die Geschichte einer Familie, eines Dorfes, des Lebens auf dem Land in Österreich.Theresa spricht nicht mehr. Sie isst nicht mehr und nach 40 Jahren Arbeit auf dem Hof geht es ihr schlecht. Ihr Mann Erwin ist hilflos und die Kinder wissen auch nicht weiter. Sie haben ohnehin nichts mit dem Leben auf dem elterlichen Bauernhof am Hut. Und alle haben sie ihre eigenen Probleme. Da sind die Flüchtlinge, die Max zufolge nichts bei ihnen zu suchen haben. Da ist der Mann, der Rosalie betrügt. Und da sind die ganz eigenen Problemchen aller beteiligten. Und dann ist da noch Daniel, Theresa's Enkel, der sich mit einem Flüchtlingsjungen anfreundet.Das Buch ist schnell gelesen aber das ist überhaupt nicht schlimm. Als Erstlingswerk fand ich es erstaunlich leicht geschrieben, auf den Punkt und sehr ruhig. Meiner Meinung nach ist die Stärke des Buches, dass es viel angesagt lässt und trotzdem - oder genau deswegen - so gut wirkt. Kein unnötiger Firlefanz und gleichzeitig keineswegs auf Kosten der Atmosphäre. Ich, selber auf dem Land großgeworden, habe jede Zeile gespürt. Sowohl die schönen Seiten - das ungestörte Spielen im Wald -, als auch die unschönen Seiten - das stetige Urteilen der Nachbarn, der Mikrokosmos der Dorfgemeinschaft. Es geht um Erwartungen, um Familie und um den Schmerz, der ein stilles, pflichtbewusstes Leben manchmal mit sich bringt. Aber, meiner Meinung nach, auch um Hoffnung und das Weitermachen.Ich glaube, dass es eines meiner Lieblingsbücher dieses Jahr ist. Ganz ganz große Leseempfehlung!
4. Mai 2026
Autorin / Autor
Dominik Barta, geboren 1982 in Oberösterreich, studierte in Wien, Bonn und Florenz. Er gewann 2009 den ZEIT-Essaywettbewerb und 2017 einen Ö1-Literaturwettbewerb und schreibt auch fürs Theater. Im Zsolnay Verlag erschienen seine Romane Vom Land (2020) und Tür an Tür (2022).
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