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Romane

Vom Land

4,2(14)
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Über das Buch

„Dieser Text durchbricht die Kälte unserer Zeit und legt offen, was wir in unserem Innersten sind.“ (Katja Gasser, ORF) Das starke, gesellschaftlich relevante Debüt von Dominik Barta Dass Theresa, um die sechzig und Bäuerin, sich plötzlich krank fühlt, bringt alle Gewissheiten ins Wanken. Die erwachsenen Kinder müssen anreisen, von wo auch immer es sie hin verschlagen hat, um endlich wieder miteinander zu reden. Theresas Mann muss lernen, Hilfe und Gefühle zu akzeptieren. Und selbst der zwölfjährige Daniel muss seinem verbohrten Onkel Max entschlossen entgegentreten, um seinen einzigen wirklichen Freund zu schützen. Theresa aber schweigt, findet keine Worte, keinen Weg. Mit großer Präzision und archaischer Kraft und Empathie erzählt Dominik Barta in seinem Debütroman von den Menschen und den Umständen. Er schreibt eine große Tradition der österreichischen Literatur fort und geht dorthin, wo die Provinz heute politisch ist.

Editionen (1)

ISBN9783552059900
VerlagZsolnay, Paul
Erscheinungsdatum27.01.20
Seitenzahl176

Rezensionen & Bewertungen

14 Bewertungen

2 Rezensionen

4,2

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  • melfself
    melfself

    3 Follower

    5,0

    Super gut geschrieben, bewegend, gutes paceing

    22. Juni 2024

  • ganzleiselaut
    ganzleiselaut

    5 Follower

    5,0

    Vom Land von Dominik Varta erzählt die Geschichte einer Familie, eines Dorfes, des Lebens auf dem Land in Österreich.Theresa spricht nicht mehr. Sie isst nicht mehr und nach 40 Jahren Arbeit auf dem Hof geht es ihr schlecht. Ihr Mann Erwin ist hilflos und die Kinder wissen auch nicht weiter. Sie haben ohnehin nichts mit dem Leben auf dem elterlichen Bauernhof am Hut. Und alle haben sie ihre eigenen Probleme. Da sind die Flüchtlinge, die Max zufolge nichts bei ihnen zu suchen haben. Da ist der Mann, der Rosalie betrügt. Und da sind die ganz eigenen Problemchen aller beteiligten. Und dann ist da noch Daniel, Theresa's Enkel, der sich mit einem Flüchtlingsjungen anfreundet.Das Buch ist schnell gelesen aber das ist überhaupt nicht schlimm. Als Erstlingswerk fand ich es erstaunlich leicht geschrieben, auf den Punkt und sehr ruhig. Meiner Meinung nach ist die Stärke des Buches, dass es viel angesagt lässt und trotzdem - oder genau deswegen - so gut wirkt. Kein unnötiger Firlefanz und gleichzeitig keineswegs auf Kosten der Atmosphäre. Ich, selber auf dem Land großgeworden, habe jede Zeile gespürt. Sowohl die schönen Seiten - das ungestörte Spielen im Wald -, als auch die unschönen Seiten - das stetige Urteilen der Nachbarn, der Mikrokosmos der Dorfgemeinschaft. Es geht um Erwartungen, um Familie und um den Schmerz, der ein stilles, pflichtbewusstes Leben manchmal mit sich bringt. Aber, meiner Meinung nach, auch um Hoffnung und das Weitermachen.Ich glaube, dass es eines meiner Lieblingsbücher dieses Jahr ist. Ganz ganz große Leseempfehlung!

    4. Mai 2026

Autorin / Autor

Über Dominik Barta

Dominik Barta, geboren 1982 in Oberösterreich, studierte in Wien, Bonn und Florenz. Er gewann 2009 den ZEIT-Essaywettbewerb und 2017 einen Ö1-Literaturwettbewerb und schreibt auch fürs Theater. Im Zsolnay Verlag erschienen seine Roman Vom Land (2020) und Tür an Tür (2022).

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