Villa Flora
Jetzt kaufen
Durch das Verwenden dieser Links unterstützt du READO. Wir erhalten eine Vermittlungsprovision, ohne dass dir zusätzliche Kosten entstehen.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Nach einem Sprachstudium quer durch Europa war Karin Baron Übersetzerin, Redakteurin und Texterin, bis sie für den Adventskalender ihrer Töchter eine wilde Geschichte schrieb. Seither hat sie mit dem Geschichten-Schreiben nicht mehr aufgehört, zuletzt über ihre Lieblings- und Lebensstadt Hamburg. An der Elbe spielt auch Villa Flora, ihr erster Roman für Erwachsene.
Beiträge
"Denken die Leute, man lebt hinterm Mond, bloß weil man über achtzig ist? Und man hätte keine Ahnung mehr von den Dingen des Lebens? Ich habe mehr Ahnung als die alle zusammen… " Darf ich vorstellen: Flora Perleberg, rüstige 86, ein bisschen exzentrisch, gern mal bissig und keineswegs so dement, wie von manchen behauptet wird. Flora lebt mit Mops Schmeling, benannt nach dem bekannten Boxer, in einer herrschaftlichen Villa in Hamburg Blankenese. Ab und an kommen ihre deutlich jüngere Freundin und Steuerberaterin Barbara samt Anwaltfreund Robert zu Besuch. Nachbarin Alex vermutet die beiden jedoch als reine Erbschleicher. Als die Haushälterin Frau Stein kürzer treten will, ziehen Alex' Freundin Grit und ihre 12-jährige Tochter Mira in die Villa. Kurz darauf gesellt sich auch noch Austauschstudentin Claire aus Lyon dazu. Als eines Tages das Villengrundstück in der Zeitung zum Verkauf angeboten wird und eine Abrissgenehmigung auch schon vorliegt, kommt so richtig Schwung in die Hütte. Für Flora steht jedoch nicht nur der Verlust ihres Hauses, sondern auch die Enthüllung eines sorgsam gehüteten Geheimnisses auf dem Spiel. Karin Baron hat hier einen schönen Frauenroman geschaffen, der nicht nur das Zusammenleben unterschiedlicher Generationen und Charaktere beleuchtet, sondern dem Leser auch Zeitgeschichte bietet. In einem zweiten Erzählstrang erfahren wir nämlich rückblickend mehr aus Floras Leben vom Ende der Zwanziger Jahre bis hin zur Nachkriegszeit in einem zerstörten Hamburg und Jahre der Entbehrungen und des Versteckens. Die Recherchen und auch Interviews mit ZeitzeugInnen hierzu waren für die Autorin emotional sehr bedrückend und intensiv und das kommt in diesen Abschnitten auch sehr gut rüber. Dennoch ist Villa Flora aber ein wirklich unterhaltsamer Roman, bei dem man sehr oft schmunzeln und lachen kann, was unter anderem auch einfach am herrlich lockeren und leichten Schreibstil liegt. Fazit: Auch wenn die Handlung ab einem gewissen Punkt vorhersehbar war, tat dies dem Lesevergnügen keinen Abruf. Von daher eine klare Leseempfehlung von mir.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Nach einem Sprachstudium quer durch Europa war Karin Baron Übersetzerin, Redakteurin und Texterin, bis sie für den Adventskalender ihrer Töchter eine wilde Geschichte schrieb. Seither hat sie mit dem Geschichten-Schreiben nicht mehr aufgehört, zuletzt über ihre Lieblings- und Lebensstadt Hamburg. An der Elbe spielt auch Villa Flora, ihr erster Roman für Erwachsene.
Beiträge
"Denken die Leute, man lebt hinterm Mond, bloß weil man über achtzig ist? Und man hätte keine Ahnung mehr von den Dingen des Lebens? Ich habe mehr Ahnung als die alle zusammen… " Darf ich vorstellen: Flora Perleberg, rüstige 86, ein bisschen exzentrisch, gern mal bissig und keineswegs so dement, wie von manchen behauptet wird. Flora lebt mit Mops Schmeling, benannt nach dem bekannten Boxer, in einer herrschaftlichen Villa in Hamburg Blankenese. Ab und an kommen ihre deutlich jüngere Freundin und Steuerberaterin Barbara samt Anwaltfreund Robert zu Besuch. Nachbarin Alex vermutet die beiden jedoch als reine Erbschleicher. Als die Haushälterin Frau Stein kürzer treten will, ziehen Alex' Freundin Grit und ihre 12-jährige Tochter Mira in die Villa. Kurz darauf gesellt sich auch noch Austauschstudentin Claire aus Lyon dazu. Als eines Tages das Villengrundstück in der Zeitung zum Verkauf angeboten wird und eine Abrissgenehmigung auch schon vorliegt, kommt so richtig Schwung in die Hütte. Für Flora steht jedoch nicht nur der Verlust ihres Hauses, sondern auch die Enthüllung eines sorgsam gehüteten Geheimnisses auf dem Spiel. Karin Baron hat hier einen schönen Frauenroman geschaffen, der nicht nur das Zusammenleben unterschiedlicher Generationen und Charaktere beleuchtet, sondern dem Leser auch Zeitgeschichte bietet. In einem zweiten Erzählstrang erfahren wir nämlich rückblickend mehr aus Floras Leben vom Ende der Zwanziger Jahre bis hin zur Nachkriegszeit in einem zerstörten Hamburg und Jahre der Entbehrungen und des Versteckens. Die Recherchen und auch Interviews mit ZeitzeugInnen hierzu waren für die Autorin emotional sehr bedrückend und intensiv und das kommt in diesen Abschnitten auch sehr gut rüber. Dennoch ist Villa Flora aber ein wirklich unterhaltsamer Roman, bei dem man sehr oft schmunzeln und lachen kann, was unter anderem auch einfach am herrlich lockeren und leichten Schreibstil liegt. Fazit: Auch wenn die Handlung ab einem gewissen Punkt vorhersehbar war, tat dies dem Lesevergnügen keinen Abruf. Von daher eine klare Leseempfehlung von mir.




