Tote essen kein Fast Food

Tote essen kein Fast Food

Taschenbuch
3.82
KrimiHumor

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Beschreibung

Sylt. Ausgerechnet! Gegen eine Insel weiter südlich hätte die 16-jährige Fanny nichts einzuwenden gehabt. Aber Sylt, dieser sandige Haken in der Nordsee – garantiert ständig unter einer fetten Regenwolke und garantiert völlig öde. Doch dann werden Ferien auf der Insel alles andere als langweilig: Fanny macht unfreiwillig Bekanntschaft mit der Sylter Bunkerwelt und mit Jan, dem Jungen vom Strand. Gemeinsam machen sie sich auf die Spur nach einem verschwundenen Mädchen. Faszinierender Schauplatz: die Bunkeranlagen der Insel. Authentische und sympathische Heldin.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Jugendbücher
Sub-Genre
Abenteuer
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
224
Preis
10.30 €

Autorenbeschreibung

Karin Baron war Übersetzerin, Redakteurin, und Texterin, bevor sie sich ganz dem Schreiben von Kinder- und Jugendromanen widmete. Erfolgsgeheimnis ihrer Bücher ist ihr frecher und witziger Erzählstil. Sie lebt mit ihrem Mann und zwei erwachsenen Töchtern in Hamburg.

Beiträge

1
Alle
4

Fanny kann es nicht fassen. Ihr Vater will Urlaub auf Sylt machen, ausgerechnet Sylt, wo ihrer Meinung nach eh nichts spannendes passiert. Die Tatsache, dass ihr Vater sie dort mit seiner neuen Freundin und ihrer 10jährigen - für Fanny echt nervtötenden - Tochter Frida bekannt macht, hebt ihr Laune nicht unbedingt. Nachdem sie am Strand mit ihrem Hund Jasper erwischt wurden, flieht Fanny vor dem Strandaufsehen und plötzlich ist alles dunkel. Fanny findet sich in einem Loch wieder, welches zu einem alten Bunker gehört und kommt ohne Hilfe nicht mehr raus. Frida, die sich nicht anders zu helfen weiss, holt Jan zu Hilfe, für welchen Fanny inzwischen etwas schwärmt. Noch ehe sich alle drei versehen, stecken sie in einem Abenteuer, welches die Insel gar nicht mehr so langweilig erscheinen lässt und doch bleibt eine Frage weiterhin offen: Was hat die gesuchte 17jährige Mia mit all dem zu tun und vor allem, wo steckt Mia?! Der Schreibstil war flüssig und für die entsprechende Altergruppe ab 12 optimal. Bereits am Anfang des Buches hat mich die Autorin mit dem Verhalten von Fanny zum Schmunzeln gebracht. Auch wenn sie anfangs wirklich gegen Svea und ihre Tochter Frida ist, ändert sich ihre Meinung im Laufe des Buches, zumal auch Svea wirklich kein Blatt vor den Mund nimmt und Frida erst recht nicht. Der Titel hat meiner Meinung nach nicht sonderlich viel mit dem Buch zu tun, aber dennoch hatte ich wirklich Spaß beim Lesen. Der Spannungsfaktor ist für dieses Buch auf einem angemessenen Level und auch die kleine Liebesgeschichte, welche sich zwischen Fanny und Jan entwickelt, hat durchaus in dieses Buch gepasst. Während des Buches, welches hauptsächlich von Fanny erzählt wird, tauchen kleine Tagebucheinträge auf, welche den Leser schließlich zu Mia führen. Wieso und vorallem, was sie mit den Bunkern zu tun hat, artet in einen kleinen Krimi aus, welcher auf Jugendliche abgestimmt ist, auch wenn mir persönlich noch einige Fragen offen geblieben sind. 4/5 Schneeflöckchenbäume für diesen Ausflug auf Sylt, mit angemessenem Spannungslevel für Jugendliche und vor allem für Sylt - Fans.

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