Vesperae solennes de Confessore (Klavierauszug)

Vesperae solennes de Confessore (Klavierauszug)

Taschenbuch

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Beschreibung

In Mozarts letzten Salzburger Jahren 1779 und 1780 sind die beiden Vesperkompositionen KV 321 und KV 339 entstanden. Von Mozarts vielfältigem Verdruss ist der Musik dieser Vespern nichts anzumerken. Mit großer Konzentration hat sich der Komponist seiner Aufgabe gewidmet, und der vorletzte Teil der Vesper KV 339, „Laudate Dominum“ (Ps. 116), hat ihn zu einer getragenen Kantilene inspiriert, die zum unvergänglichen Erbe der klassischen Musik gehört. Die vorliegende Kritische Ausgabe der „Vesperae solennes de Confessore“ KV 339 von Wolfgang Horn stützt sich erstmals seit dem Erscheinen des Werkes in der alten Gesamtausgabe von 1880 auf Mozarts autographe Partitur, die nach dem Zweiten Weltkrieg längere Zeit als verschollen galt, seit etlichen Jahren aber in der Biblioteka Jagiellonska zu Krakau wieder zugänglich ist.

Buchinformationen

Haupt-Genre
Fachbücher
Sub-Genre
Kunst
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
64
Preis
14.40 €

Autorenbeschreibung

Als Sohn des Vizekapellmeisters des Salzburger Fürsterzbischofs war Mozart bereits in seiner Jugend beständig von Kirchenmusik umgeben. Auf seinen Reisen lernte Mozart die Kirchenmusik Italiens kennen, in Wien studierte er später Werke Bachs und Händels. Nach seiner Umsiedlung nach Wien stellen sich mit Oper und Klavierkonzert neue Herausforderungen, bezeichnenderweise bleibt die „c-Moll-Messe“ KV 427, das größte kirchenmusikalische Werk der ersten Wiener Jahre, unvollendet. Die letzte Lebenszeit zeigt wieder eine Hinwendung zur Kirchenmusik: Mozart bewirbt sich mit Erfolg um die Nachfolge des todkranken Leopold Hoffmann als Kapellmeister am Stephansdom, doch kann er die Stelle nicht antreten, da er noch vor Hoffmann stirbt. Ein Kleinod wie das „Ave verum“ KV 618 und das unvollendet gebliebene „Requiem“ KV 626 lassen ahnen, was Mozart als Kirchenkomponist hätte noch leisten können, wäre er in diese verantwortliche Position gelangt.