Blick ins Buch

Romane

Vaterland

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Über das Buch

Hitler hat den Krieg gewonnen. Großdeutschland, das vom Rhein bis zum Ural reicht, dominiert Europa. Ständige Partisanenkämpfe und der Kalte Krieg mit den USA zermürben das Reich. In Berlin geschieht ein brutaler Mord an einem Parteibonzen – und Kripo-Sturmbannführer March gerät im Zuge seiner Ermittlungen gefährlich nah an die Wahrheit.

Editionen (6)

ISBN9783453421714
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum13.03.17
Seitenzahl448

Rezensionen & Bewertungen

163 Bewertungen

18 Rezensionen

4,0

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  • lucina1989
    lucina1989

    81 Follower

    4,0

    Ein Thriller, der mit seiner eindringlichen Darstellung einer alternativen Geschichte fesselt. Was, nebenbei erwähnt, auch ziemlich gruselig ist. Robert Harris verbindet politische Spannung mit Fiktion und schafft dsmit eine beklemmende, glaubwürdige Geschichte. Das Buch überzeugt durch interessante Figuren und subtil gesponnene Wendungen. Wobei manche Charaktere aus meiner Sicht noch mehr Raum hätten einnehmen können.

    7. Feb. 2026

  • felix_libris
    felix_libris

    16 Follower

    5,0

    Fesselnd und erschreckend zugleich

    In "Vaterland" von Robert Harris, einem alternativen Geschichtsroman, hat Deutschland den Zweiten Weltkrieg gewonnen. Die Handlung folgt einem SS-Ermittler, der einen Mordfall aufklärt, während er auf dunkle Geheimnisse des Nazi-Regimes stößt. Thematisch erinnert das Buch mich an „NSA“ von Eschbach. Eine unbedingte Leseempfehlung. Besonders an alle „Recht und Ordnung“ Fanatiker.

    3. Aug. 2024

  • buchstabe
    buchstabe

    23 Follower

    3,0

    Tolle Idee, starker Anfang, gute Mitte, verlaufener Schluss

    Die Idee ist wirklich gut: die Nationalsozialisten haben gewonnen und man begleitet einen Ermittler im Nazideutschland der 60er Jahre. Eine Mischung zwischen Fakten unserer Wirklichkeit, Wahrscheinlichkeiten und realen sowie fiktiven Figuren. Eine Leiche wird gefunden. Merz ermittelt und findet heraus, dass ehemalige hohe Tiere der Nationalsozialisten sterben. Mit der jungen US-Journalistin Charlie verfolgt er die Spuren, die zur grässlichen und menschenverachtenden Verbrechen der Nazis führt. Dabei geraten beide Figuren in Lebensgefahr und riskieren alles, um die Wahrheit aufzudecken. Die Erzählweise von Robert Harris ist typisch und lässt sich gut verfolgen. Die Bilder und die Alltäglichkeiten kann er nachvollziehbar aufbauen. Der Anfang ist mitnehmend - nicht mitreißend. Dann gibt es eine Flaute. Bestimmte Handlungen habe ich erwartet - leider. Eine wirkliche Überraschung gab es für mich nicht. Es gibt keinen Plottwist für mich - es steigert sich im klassischen Sinne. Das Ende ist sehr wirr und wirkt unausgegoren. Mich stört ein offenes Ende nicht, aber es wirkt so, als wenn der Autor an dieser Stelle die Story zu Ende bringen musste oder wollte. Daher war ich nach dem Abschluss des Buches leider etwas enttäuscht. Ansonsten hätte ich 4 Sterne gegeben.

    8. Mai 2024

3 von 18 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Robert Harris

Robert Harris wurde 1957 in Nottingham geboren und studierte in Cambridge. Seine Romane »Vaterland«, »Enigma«, »Aurora«, »Pompeji«, »Imperium«, »Ghost«, »Titan«, »Angst«, »Intrige«, »Dictator«, »Konklave«, »München«, »Der zweite Schlaf«, »Vergeltung«, »Königsmörder« und zuletzt »Abgrund« wurden allesamt internationale Bestseller. Sein Werk wurde in 40 Sprachen übersetzt; neun seiner Bücher wurden für Kino und TV verfilmt, zuletzt der oscarprämierte Spielfilm »Konklave«. Robert Harris lebt mit seiner Familie in Berkshire.

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