Vaim (Spanish Edition)
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Beschreibung
«Un heredero legítimo de Kafka, de Beckett y de Thomas Bernhard, un místico que provoca adicción y uno de los grandes escritores vivos. No se lo pierdan'.
Javier Cercas
A bordo de su barco Eline, Jatgeir llega a Bjørgvin desde Vaim, la pequeña ciudad donde vive. Necesita comprar hilo y aguja para coser un botón, pero en las tiendas le piden un precio exorbitante y es doblemente estafado. Antes de volver a casa con las manos vacías, fondea en una aldea de pescadores para dormir en su barco, pero una voz familiar lo despierta en medio de la noche: es Eline, su gran amor de juventud, que ha dejado a su marido, Frank, y quiere regresar a Vaim con él.
Vaim es la primera novela escrita por Fosse después de haber recibido el Premio Nobel de Literatura en 2023, y también el primer volumen de un tríptico sobre la ciudad ficticia de Vaim. Es una novela de amor, muerte y triángulos amorosos en continuo movimiento, de barcos pesqueros y de hombres que aceptan las reglas que impone una mujer dueña de una fuerte y rara determinación.
ENGLISH DESCRIPTION
By Nobel Laureate in Literature Jon Fosse, Vaim begins a trilogy of novels set in a remote Norwegian fishing village.
Jatgeir travels from the fishing village of Vaim to the city in search of a needle and thread. Cheated twice, he returns to his boat, where he falls asleep as waves rock the hull. Soon he is awakened by a voice: a woman is calling his name from the quay. There stands Eline, the secret love of his youth--and the namesake of his boat--with a packed suitcase. Eline pleads to come aboard. In what follows, this single encounter reverberates across three stories: three narrators, three deaths.
The first new work from Jon Fosse since he was awarded the 2023 Nobel Prize in Literature, Vaim is a spectral novel that wanders and watches, imbued with things half-seen, perhaps not of this world yet still caught in its rhythms. The first in a trilogy of novels, it continues his investigation into the human condition: the subtle encounters that come to define our lives and our deaths, and what lies in the threshold between what is and what is longed for.
Buchinformationen
Beiträge
Ich mag den Stil von Jon Fosse. Seine Art zu schreiben und Geschichten zu erzählen. Auch hier wieder, eine Parabel auf das Leben, den Tod. Was ist der eigene Willen, was ist Vorsehung, was bestimmen andere für einen. Die Geschichte öffnet einen Lebenskosmos aus Sicht von drei Personen. Alles ist verwoben und Leben berühren einander. Die Gedanken fließen und drehen sich im Kreis.
Ein außergewöhnliches Buch mit einer ungewöhnlichen Geschichte
Vaim ist ein außergewöhnliches Buch mit einer ungewöhnlichen Geschichte. Worum geht es? Das Buch erzählt in drei Teilen von zwei ungewöhnlichen Beziehungen. Eine Frau und zwei Männer, dazwischen eingeschoben erzählt ein Freund einer der Männer vom Leben und vom Tod.
Monoton, wiederholend, langweilig. Den versprochenen "feinen Humor" habe ich gesucht und weder ge- noch empfunden. Eine Dreiecksgeschichte aus drei Perspektiven in einer tristen Beschreibung von Norwegen. Mühevoll in langen Sätzen ohne Satzendungszeichen verpackt. Die Schicksale rühren mich auch nicht. Literaturnobelpreis hin oder her - meins ist es nicht. Und muss es ja auch nicht werden.
VAIM Jon Fosse ET: 12.12.25 „Vaim“ ist für mich das erste Buch des Literaturnobelpreisträgers von 2023, entsprechend groß war meine Neugier auf diesen Roman. Jatgeir lebt als Fischer ein zurückgezogenes Leben in Vaim, einem fiktiven Ort in den norwegischen Fjorden. Sein Boot hat er einst nach seinem Jugendschwarm Eline benannt – ohne dass sie je davon wusste. Seine Eltern sind mittlerweile verstorben, und nur sein einziger Freund Elias besucht ihn gelegentlich. Als Jatgeir eines Tages nach Bjørgvin fährt, um ein paar Besorgungen zu erledigen, taucht plötzlich und völlig unerwartet Eline selbst vor ihm auf – mit gepacktem Koffer und der Bitte, ihn zu begleiten. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen, am besten findet ihr selbst heraus, welche Rolle ihr Mann Frank und dessen bester Freund in dem Roman spielen, denn auch sie mischen kräftig mit. In drei Teilen kommen drei Männer zu Wort, deren Perspektiven sich zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügen. Jon Fosse überzeugt dabei mit seinem ganz eigenen, ruhigen Schreibstil, der von Wiederholungen geprägt ist – ein Stilmittel, das mir überraschend gut gefallen hat. „Vaim“ ist ein leises, nachhallendes Buch, das sich nicht überstürzen lässt. Obwohl der Roman mit nur 156 Seiten recht schmal ist, habe ich mir drei Tage Zeit dafür genommen. Man muss langsam lesen, den Text wirken lassen und ihm Raum geben, damit er sich vollständig entfalten kann. Fazit: Ein feines literarisches Schmankerl, das ich sehr gern weiterempfehle. 4/5

Wenn das Schweigen lauter spricht als Worte
Still liegt der Fjord da, als hätte er beschlossen, jedes Wort zu verschlucken. In dieser Stille beginnt Vaim zu wirken: nicht laut, nicht drängend, sondern wie ein langsamer Strom, dem man sich irgendwann widerstandslos hingibt. Jon Fosse erzählt nicht, er umkreist. Gedanken kehren zurück, Sätze atmen, als würden sie prüfen, ob sie wirklich gesagt werden müssen. Das Lesen wird zu einem Zustand, nicht zu einer Handlung. Jatgeir ist ein Mann, der sich treiben lässt, vom Wasser wie von seinem eigenen Leben. Seine Fahrt in die Stadt, diese scheinbar banale Besorgung, entfaltet eine leise Tragikomik, in der sich Entfremdung, Kränkung und Sehnsucht bündeln. Besonders eindringlich ist die Rückkehr zu Eline, deren Entschiedenheit wie ein Kontrapunkt zu seiner Passivität steht. Sie ist keine Projektionsfläche, sondern eine Kraft, die den Raum verändert, sobald sie ihn betritt. Die Dreiecksbeziehung entfaltet sich nicht als Drama im klassischen Sinn, sondern als inneres Beben. Vieles bleibt unausgesprochen, schwebt zwischen den Zeilen, fordert Geduld und Aufmerksamkeit. Manchmal wünschte sich mein Herz etwas mehr Halt, etwas mehr narrative Erdung. Doch gerade diese Zumutung gehört zu Fosses Wahrheit: Leben ist Wiederholung, Zögern, ein ständiges Kreisen um das, was man nicht festhalten kann. Vaim ist kein Buch für Eile. Es ist eines für lange Abende, für Leserinnen, die bereit sind, sich verlieren zu lassen und darin etwas Eigenes zu finden.

Beschreibung
«Un heredero legítimo de Kafka, de Beckett y de Thomas Bernhard, un místico que provoca adicción y uno de los grandes escritores vivos. No se lo pierdan'.
Javier Cercas
A bordo de su barco Eline, Jatgeir llega a Bjørgvin desde Vaim, la pequeña ciudad donde vive. Necesita comprar hilo y aguja para coser un botón, pero en las tiendas le piden un precio exorbitante y es doblemente estafado. Antes de volver a casa con las manos vacías, fondea en una aldea de pescadores para dormir en su barco, pero una voz familiar lo despierta en medio de la noche: es Eline, su gran amor de juventud, que ha dejado a su marido, Frank, y quiere regresar a Vaim con él.
Vaim es la primera novela escrita por Fosse después de haber recibido el Premio Nobel de Literatura en 2023, y también el primer volumen de un tríptico sobre la ciudad ficticia de Vaim. Es una novela de amor, muerte y triángulos amorosos en continuo movimiento, de barcos pesqueros y de hombres que aceptan las reglas que impone una mujer dueña de una fuerte y rara determinación.
ENGLISH DESCRIPTION
By Nobel Laureate in Literature Jon Fosse, Vaim begins a trilogy of novels set in a remote Norwegian fishing village.
Jatgeir travels from the fishing village of Vaim to the city in search of a needle and thread. Cheated twice, he returns to his boat, where he falls asleep as waves rock the hull. Soon he is awakened by a voice: a woman is calling his name from the quay. There stands Eline, the secret love of his youth--and the namesake of his boat--with a packed suitcase. Eline pleads to come aboard. In what follows, this single encounter reverberates across three stories: three narrators, three deaths.
The first new work from Jon Fosse since he was awarded the 2023 Nobel Prize in Literature, Vaim is a spectral novel that wanders and watches, imbued with things half-seen, perhaps not of this world yet still caught in its rhythms. The first in a trilogy of novels, it continues his investigation into the human condition: the subtle encounters that come to define our lives and our deaths, and what lies in the threshold between what is and what is longed for.
Buchinformationen
Beiträge
Ich mag den Stil von Jon Fosse. Seine Art zu schreiben und Geschichten zu erzählen. Auch hier wieder, eine Parabel auf das Leben, den Tod. Was ist der eigene Willen, was ist Vorsehung, was bestimmen andere für einen. Die Geschichte öffnet einen Lebenskosmos aus Sicht von drei Personen. Alles ist verwoben und Leben berühren einander. Die Gedanken fließen und drehen sich im Kreis.
Ein außergewöhnliches Buch mit einer ungewöhnlichen Geschichte
Vaim ist ein außergewöhnliches Buch mit einer ungewöhnlichen Geschichte. Worum geht es? Das Buch erzählt in drei Teilen von zwei ungewöhnlichen Beziehungen. Eine Frau und zwei Männer, dazwischen eingeschoben erzählt ein Freund einer der Männer vom Leben und vom Tod.
Monoton, wiederholend, langweilig. Den versprochenen "feinen Humor" habe ich gesucht und weder ge- noch empfunden. Eine Dreiecksgeschichte aus drei Perspektiven in einer tristen Beschreibung von Norwegen. Mühevoll in langen Sätzen ohne Satzendungszeichen verpackt. Die Schicksale rühren mich auch nicht. Literaturnobelpreis hin oder her - meins ist es nicht. Und muss es ja auch nicht werden.
VAIM Jon Fosse ET: 12.12.25 „Vaim“ ist für mich das erste Buch des Literaturnobelpreisträgers von 2023, entsprechend groß war meine Neugier auf diesen Roman. Jatgeir lebt als Fischer ein zurückgezogenes Leben in Vaim, einem fiktiven Ort in den norwegischen Fjorden. Sein Boot hat er einst nach seinem Jugendschwarm Eline benannt – ohne dass sie je davon wusste. Seine Eltern sind mittlerweile verstorben, und nur sein einziger Freund Elias besucht ihn gelegentlich. Als Jatgeir eines Tages nach Bjørgvin fährt, um ein paar Besorgungen zu erledigen, taucht plötzlich und völlig unerwartet Eline selbst vor ihm auf – mit gepacktem Koffer und der Bitte, ihn zu begleiten. Mehr möchte ich an dieser Stelle nicht vorwegnehmen, am besten findet ihr selbst heraus, welche Rolle ihr Mann Frank und dessen bester Freund in dem Roman spielen, denn auch sie mischen kräftig mit. In drei Teilen kommen drei Männer zu Wort, deren Perspektiven sich zu einem stimmigen Gesamtbild zusammenfügen. Jon Fosse überzeugt dabei mit seinem ganz eigenen, ruhigen Schreibstil, der von Wiederholungen geprägt ist – ein Stilmittel, das mir überraschend gut gefallen hat. „Vaim“ ist ein leises, nachhallendes Buch, das sich nicht überstürzen lässt. Obwohl der Roman mit nur 156 Seiten recht schmal ist, habe ich mir drei Tage Zeit dafür genommen. Man muss langsam lesen, den Text wirken lassen und ihm Raum geben, damit er sich vollständig entfalten kann. Fazit: Ein feines literarisches Schmankerl, das ich sehr gern weiterempfehle. 4/5

Wenn das Schweigen lauter spricht als Worte
Still liegt der Fjord da, als hätte er beschlossen, jedes Wort zu verschlucken. In dieser Stille beginnt Vaim zu wirken: nicht laut, nicht drängend, sondern wie ein langsamer Strom, dem man sich irgendwann widerstandslos hingibt. Jon Fosse erzählt nicht, er umkreist. Gedanken kehren zurück, Sätze atmen, als würden sie prüfen, ob sie wirklich gesagt werden müssen. Das Lesen wird zu einem Zustand, nicht zu einer Handlung. Jatgeir ist ein Mann, der sich treiben lässt, vom Wasser wie von seinem eigenen Leben. Seine Fahrt in die Stadt, diese scheinbar banale Besorgung, entfaltet eine leise Tragikomik, in der sich Entfremdung, Kränkung und Sehnsucht bündeln. Besonders eindringlich ist die Rückkehr zu Eline, deren Entschiedenheit wie ein Kontrapunkt zu seiner Passivität steht. Sie ist keine Projektionsfläche, sondern eine Kraft, die den Raum verändert, sobald sie ihn betritt. Die Dreiecksbeziehung entfaltet sich nicht als Drama im klassischen Sinn, sondern als inneres Beben. Vieles bleibt unausgesprochen, schwebt zwischen den Zeilen, fordert Geduld und Aufmerksamkeit. Manchmal wünschte sich mein Herz etwas mehr Halt, etwas mehr narrative Erdung. Doch gerade diese Zumutung gehört zu Fosses Wahrheit: Leben ist Wiederholung, Zögern, ein ständiges Kreisen um das, was man nicht festhalten kann. Vaim ist kein Buch für Eile. Es ist eines für lange Abende, für Leserinnen, die bereit sind, sich verlieren zu lassen und darin etwas Eigenes zu finden.










