Blick ins Buch

Thriller

Universality

3,4(26)
Sprache
Italienisch
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Über das Buch

In una tenuta dello Yorkshire occupata da un collettivo di attivisti, un rave illegale in pieno lockdown degenera: il leader viene colpito alla testa con un lingotto d'oro e rimane incosciente, mentre l'arma, dal valore di quasi mezzo milione di sterline, scompare misteriosamente. L'episodio violento è il cuore di un'inchiesta giornalistica che diventa virale, trasformando le vite dei protagonisti: Hannah, l'autrice, ne festeggia l'adattamento televisivo, eppure nemmeno il successo le garantisce l'affermazione sociale; Richard, il banchiere, proprietario di lingotto e tenuta, viene travolto da un'ondata di sdegno che mina il suo status; e poi c'è Lenny, editorialista controversa, che sfrutta l'eco mediatica della storia a suo vantaggio proponendosi come paladina della morale pubblica. Ognuno custodisce la sua verità, ma piano piano i fatti passano in secondo piano e la vicenda diventa l'ennesimo "caso", lasciando spazio solo alle opinioni di chi ne parla. Muovendosi tra thriller e satira sociale, Natasha Brown ci interroga sul nostro stesso modo di parlare del mondo e di partecipare, e ci propone un romanzo specchio della realtà contemporanea, dove i meccanismi di esclusione - di classe, di accesso, di possibilità - si nascondono nella retorica del discorso pubblico, rendendo sempre più elitario tutto ciò che dovrebbe essere universale.
ISBN9791255751144
VerlagNN Editore
Erscheinungsdatum10.02.26
Seitenzahl224

Rezensionen & Bewertungen

26 Bewertungen

4 Rezensionen

3,4

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  • maximus94
    maximus94

    98 Follower

    5,0

    Medien und Gesellschaft auf der Metaebene

    Beginnend als fiktiver Magazinartikel geht dieses Buch immer weiter auf die Metaebene der Medien und auch teilweise der Gesellschaft in England. Viele Leute nutzen sich gegenseitig aus, manche werden zurecht oder zu Unrecht niedergemacht. Das Buch hat bei mir den Gedanken weiter vertieft, dass bei vielen eine Agenda verfolgt wird, die man nicht unbedingt immer direkt wahrnehmen kann. Insofern regt mich dieses Buch weiter zu bewussten medialen Konsum an und ist aus meiner Sicht absolut lesenswert.

    15. Aug. 2025

  • crura
    crura

    131 Follower

    3,5

    Eine Satire über Aufmerksamkeitsindustrie, Kapitalismus und Echokammern – ein Roman, der gerne länger sein dürfte

    💳 Ein Antikapitalist schlägt einen anderen Antikapitalisten im Haus eines Bankers mit einem Goldbarren fast zu Tode. Diese bizarre Handlung bietet den Auftakt in Natasha Browns Roman. In fünf Abschnitten wird diese Situation aus unterschiedlichen Perspektiven bewertet, wobei der Schreibstil jeweils fundamental anders ist. Es geht nicht um die Aufklärung, sondern jeder Charakter projiziert etwas anderes in den Kriminalfall: Worauf können wir uns als Gesellschaft noch einigen? Natasha Brown spielt hier einerseits mit der Rolle von Journalismus und sozialen Medien, aber auch stark mit der Erwartungshaltung der Leser:innen. [Ab hier Spoiler zu übergeordneten Themen, aber nicht zur Handlung} So ist das erste Kapitel provokant schlecht geschrieben – bewusst, denn es handelt sich um eine Reportage der Journalistin Hannah, die effekthascherisch über den Goldbarren-Fall berichten will. Im weiteren Verlauf wird die dort präsentierte Wahrheit immer mehr verwässert, und plötzlich driftet der Roman immer weiter von dieser Handlung weg - und auch von Hannah, die uns im Klappentext als scheinbarer Hauptcharakter präsentiert wird. Stattdessen folgen wir plötzlich einer anti-woke Autorin, die Diversität als Verrat an der Bevölkerung und Weiße in der Minderheit sieht. Eine bewusst irritierende Entscheidung von Natasha Brown, der man als POC eigentlich einen anderen Fokus unterstellen würde. Was ist also von allgemeiner Gültigkeit, wenn wir als Leser:innen noch nicht einmal auf unsere Vorerwartungen an den Roman vertrauen können? Brown zeichnet eine Gesellschaft, die von den Wirren des Kapitalismus und Klassismus aufgerieben ist. Das einzige Ziel aller Charaktere ist es, Aufmerksamkeit und Deutungshoheit gegenüber anderen zu erreichen. Alle handeln nur für sich, eine allgemeine Gültigkeit kann es nicht mehr geben. Trotz dieser spannenden Gedankenspiele der Autorin ist das Buch leider insgesamt zu kurz und man kommt aufgrund der häufigen Stilwechsel nicht wirklich in den Fluss. Somit reicht es für mich nur als Gedankenanstoß und abwechslungsreiche Satire. Für eine intensive Auseinandersetzung mit einer spannenden Thematik reicht es aber nicht.

    Eine Satire über Aufmerksamkeitsindustrie, Kapitalismus und Echokammern – ein Roman, der gerne länger sein dürfte

    8. März 2026

  • cozy__booktime
    cozy__booktime

    34 Follower

    3,5

    Ziemlich technisch

    Grundsätzlich ist der Text gut gemacht, hat eine halbwegs spannende Story und einen interessanten Aufbau. Mir persönlich fiel es jedoch schwer zu den Figuren eine Beziehung aufzubauen. Insgesamt beinhaltete der Text viele eher langatmige und theoretische Gespräche über Medien, Politik und Gesellschaft. Das hat mich persönlich nicht so abgeholt, vielleicht aber auch weil es auf Englisch als Nicht-Muttersprachlerin schwer verständlich war.

    8. Aug. 2025

3 von 4 Rezensionen

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