Blick ins Buch

Thriller

Ungelöst – Die erste Zeugin

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Über das Buch

Auftakt der brandneuen Thriller-Serie von Nr. 1-Bestsellerautor Arno Strobel: Luisa Menkhoff und Ramin Brunner sind die Cold-Case-Einheit!


Medizinstudentin Luisa Menkhoff kennt die verschwundene Frau auf dem Flugblatt. Es ist Jahre her, dass sie sie gesehen hat. Aber trotzdem kann sie sich erinnern, als wäre es gestern gewesen. Nicole Klement war die Lebensgefährtin des Mannes, der Luisa als Fünfjährige entführt hat. Und damals ebenfalls in die Sache verwickelt.

Luisa wendet sich umgehend an die Münchner Polizei und trifft auf Hauptkommissar Ramin Brunner, der gerade im Begriff ist, eine neue Cold-Case-Einheit aufzubauen, die alte Fälle mit modernen Mitteln aufklären soll.

Als Luisa ihm die Umstände ihrer Entführung als Kind schildert, ist Ramin verblüfft. Luisa hat ein eidetisches Gedächtnis und erinnert sich an jedes Detail einer einmal erlebten Situation. Und alles, was sie sagt, deutet darauf hin, dass ihr damaliger Entführer - Dr. Joachim Lichner - jetzt Nicole Klement in seiner Gewalt hat.

Luisa wird als externe Beraterin zu dem aktuellen Vermisstenfall hinzugezogen. Bis klar wird, dass sie sich getäuscht haben muss. Denn es gibt Hinweise, dass es Lichner nicht gewesen sein kann. Aber warum fühlt Luisa sich dann beobachtet? Zu spät erkennen sie und Ramin, dass sie etwas Entscheidendes übersehen haben, das allen Beteiligten zum Verhängnis werden könnte.

Editionen (4)

ISBN9783596712984
VerlagFISCHER Taschenbuch
Erscheinungsdatum25.02.26
Seitenzahl384

Merkmale

17 Bewertungen

SympathischAnschaulichGlaubwürdigSpannendEinfachEntwickelnd

Rezensionen & Bewertungen

1187 Bewertungen

328 Rezensionen

4,1

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  • myrilicious
    myrilicious

    2857 Follower

    4,0

    First ☝🏼 Strobel…

    Ja, das gibt es. Asche über mein Haupt. 🙈 Late to the party, I know. 😬 Von den Klappentexten her waren mir seine Bücher bisher oft zu polizeilastig - ich mag es eher gemischt und möglichst wenig blutig. 😅 ABER: Ich wusste natürlich, dass er auch starke Thriller kann. 🧐 Und durch seine Zusammenarbeit mit meiner Lieblingsautorin Ursula Poznanski bin ich sowieso immer wieder über ihn gestolpert… Also dachte ich mir: Mal Zeit für ein Solo-Date mit Strobel. Dieses Setting = 🔝 🎧 Wir gehen rein: 📂 Cold-Case-Einheit 👮🏻‍♂️ Hauptkommissar Ramin 👩🏻‍⚕️ Medizinstudentin Luisa 🧠 Eidetisches Gedächtnis 🏚 Alte Traumata 👤 Vermisstenfälle 🧩 Verstrickungen .... 🖐🏼 Hoppla. Mega, oder❓️ 💣 Das mit dem eidetischen Gedächtnis musste ich erstmal googeln - quasi ein fotografisches Gedächtnis. Und ja… ich sehe mich da mit leichten Ansätzen selbst. 😳 (Wenn auch nicht annähernd so ausgeprägt wie Luisa.) Diese stößt auf ein Vermisstenplakat - und erkennt darin eine Person, die sie mit einem traumatischen Erlebnis aus ihrer Vergangenheit verbindet. Aus persönlichem Antrieb - und mit dem Gefühl, dass Damals und Heute zusammenhängen - unterstützt sie die Polizei. Und damit auch den gutaussehenden Hauptkommissar Ramin. 🤝🏼 Ramin soll eigentlich die neu gegründete Cold-Case-Einheit übernehmen, wird jedoch kurzfristig in diesen aktuellen Fall hineingezogen. 🗃 Was folgt: 💥 Abweisende Zeugen 💥 Psychotische Rückblicke 💥 Verstörende Fotos ... und dann verschwindet noch ein Kind. Die Ereignisse überschlagen sich. Alles steuert auf eine Theorie zu, die… ... komplett falsch ist. 👀 Und ich sag's, wie es ist: Der ganze "Revier-Kram", den ich sonst eher meide, hat mir hier mal richtig gut gefallen. 🙌🏻 Vielleicht auch, weil: 🎧 die Hörbuchsprecher großartig waren 🎭 die Ermittlerrollen super inszeniert sind Es fühlt sich stellenweise wie eine richtige Schnitzeljagd an - man merkt sofort: Da weiß jemand genau, was er tut. 😬 Zwischendurch war ich mir nicht mal sicher, aus welcher Perspektive ich gerade lese/höre - das war war natürlich gewollt und hat die Spannung nochmal erhöht‼️ Ein kleiner 🤏🏼 Kritikpunkt bleibt: Das Finale war mir - gemessen am intensiven Aufbau - 👉🏼 etwas zu schnell abgehandelt 👉🏼 und die Auflösung einen Tick zu blass Aber das ist definitiv Geschmackssache. 💭 🥇🥈🥉 Fazit: Extrem unterhaltsam. Definitiv nicht mein letzter Strobel – zum Glück wartet da noch einiges auf meinem SuB. 🤩 ✅️ Gelungener Einstieg

    First ☝🏼 Strobel…

    19. Apr. 2026

  • beajayy
    beajayy

    433 Follower

    3,0

    Wenn das Schloss schon im Schlüssel steckt. Irgendwo in der Stadt liegt eine Leiche, deren Geschichte noch niemand kennt. Und irgendwo in einem Kopf ist sie bereits abgespeichert, pixelscharf, unvergesslich, abrufbar wie eine Datei.

    Ich hab „Ungelöst” an einem trüben Dienstagabend das erste Mal aufgeschlagen, nach einem langen Tag voller Arbeit. Genau das richtige Buch, dachte ich. Ein Krimi, der mich aus dem Alltag zieht, rein in den Nebel einer echten Ermittlung. Arno Strobel kann schreiben. Das meine ich nicht als Floskel, das ist meine Beobachtung. Die Kapitel laufen flüssig ineinander, der Rhythmus stimmt, und die Atmosphäre hat diese angenehm dichte Textur, die ich an deutschsprachigen Krimis mag. Ich bin durch die ersten hundert Seiten geglitten wie durch einen Herbstabend zügig, ohne Widerstand, mit dem angenehmen Gefühl, gut unterhalten zu werden. Die Protagonistin Luisa, eine junge Medizinstudentin, bringt dabei eine frische Energie mit. Man merkt, dass Strobel etwas Neues ausprobieren wollte. Aber dann kam das Schloss-Schlüssel-Problem. Luisa, hat ein eidetisches Gedächtnis. Und ich, ich hab tief durchgeatmet. Nicht aus Überraschung, sondern aus einer Art müder Wiedererkennung. Es ist inzwischen beinahe ein Genre-Reflex, Ermittlerfigur braucht eine Sonderfähigkeit, also bekommt sie eine. Das eidetische Gedächtnis ist dabei besonders beliebt, weil es praktisch ist. Hinweise müssen nicht kombiniert, sondern nur abgerufen werden. Das Rätsel löst sich nicht durch kluges Denken, sondern durch ein biologisches Feature. Als Leser darf ich zuschauen, wie ein Super-Apparat läuft. Das ist handwerklich ordentlich gebaut, aber kriminalistisch entlüftet. Dazu kommt, dass ich einer 22-jährigen Medizinstudentin, die quasi über Nacht zur Beraterin einer Ermittlungseinheit der Polizei wird, beim besten Willen nicht ganz folgen konnte. Irgendwo zwischen der zweiten und dritten solcher Szene hab ich innerlich die Schultern gezuckt, nicht wütend, eher so, wie man lächelt, wenn jemand einen Zaubertrick erklärt und ihn dann trotzdem noch mal vorführt. Ich vermisse Figuren wie Philip Marlowe. Ermittler, die keine Gabe mitbringen außer Erfahrung, Hartnäckigkeit und die Bereitschaft, sich zu irren. Figuren, die scheitern können, weil sie keine Abkürzung haben. Genau das erzeugt für mich echte kriminalistische Spannung, das Gefühl, dass die Lösung nicht garantiert ist. „Ungelöst” ist wie ein Detektivroman, dem jemand vorsorglich schon alle Schlüssel hingelegt hat. Man liest trotzdem weiter, aber das leise Knistern echter Unsicherheit fehlt. Manchmal ist ein ungelöstes Rätsel, das wirklich offen bleibt, spannender als eines, das einen Generalschlüssel im Kopf trägt.

    29. März 2026

  • bookaholic612
    bookaholic612

    330 Follower

    4,0

    Wieder ein gelungenes Buch von Arno Strobel🤓… Am Anfang etwas weniger Spannung, die aber mit jeder Seite steigt und einen hinein in die Story zieht… klare Empfehlung und volle 4⭐️

    18. März 2026

3 von 328 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 10%
myrilicious
myrilicious29. März 2026

Habe ich schon erwähnt, dass das mein 1. Strobel ist❓️🫣 ... und es ist einfach sooo gut. 😱

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Autorin / Autor

Über Arno Strobel

Arno Strobel liebt Grenzerfahrungen und teilt sie gern mit seinen Leserinnen und Lesern. Deshalb sind seine Thriller wie spannende Entdeckungsreisen zu den dunklen Winkeln der menschlichen Seele und machen auch vor den größten Urängsten nicht Halt.Seine Themen spürt er dabei meist im Alltag auf und erst, wenn ihn eine Idee nicht mehr loslässt und er den Hintergründen sofort mit Hilfe seines Netzwerks aus Experten auf den Grund gehen will, weiß er, dass der Grundstein für seinen nächsten Roman gelegt ist. Alle seine bisherigen Thriller waren Bestseller.Arno Strobel lebt als freier Autor in der Nähe von Trier.

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