Two worlds, one moment

Two worlds, one moment

Taschenbuch
4.53

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Beschreibung

Naomi führt ein geordnetes Leben: behütet, privilegiert, mit klaren Zukunftsaussichten. Osaro kommt aus ganz anderen Verhältnissen – seine Wurzeln liegen in Nigeria, sein Alltag in Zürich ist geprägt von Kämpfen, Abstürzen und einem Neuanfang, der auf wackligen Beinen steht. Trotz aller Unterschiede finden die beiden zueinander, verbunden durch einen schicksalsträchtigen Moment. Doch als Osaro von seiner Vergangenheit eingeholt wird, bricht Naomis Welt auseinander. Sie beendet die Beziehung, obwohl ihr Herz etwas anderes sagt. Wochen später ist er verschwunden – keine Nachricht, kein Abschied. Aber manche Verbindungen lassen sich nicht einfach kappen. Was, wenn die Liebe nicht fragt, ob zwei Menschen zusammenpassen? Was, wenn genau dieser eine Mensch der einzige ist, bei dem du ganz du selbst bist?

Buchinformationen

Haupt-Genre
Liebesromane
Sub-Genre
N/A
Format
Taschenbuch
Seitenzahl
524
Preis
12.99 €

Autorenbeschreibung

Bridget Oko lebt mit ihrem Mann und drei Töchtern in einem beschaulichen Dorf in der Schweiz. Mit Schreiben hat sie erst spät angefangen, dafür hat diese Leidenschaft sie umso stärker gepackt. Ihre Texte greifen aktuelle Themen wie Migration, gesellschaftlichen Druck oder Sucht auf und verbinden diese mit emotionalen Geschichten über Liebe, Selbstfindung und den Weg ins Erwachsenenleben.

Beiträge

2
Alle
5

Der Klappentext von "Two worlds, one moment" verspricht zunächst eine Liebesgeschichte zwischen zwei jungen Menschen, die auf ihrem gemeinsamen Weg viele Hindernisse überwinden müssen. Und auf diese Geschichte bin ich direkt sehr gespannt gewesen. Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich gut lesen, die Kapitellänge ist unterschiedlich lang, jedoch nicht zu lang. Erzählt wird die Geschichte sowohl aus der Perspektive von Osaro als auch von Naomi. Die Geschichte hat mich gleich zu Beginn gefesselt, denn sie fängt mit einem großen Paukenschlag an, bei dem sich Osaros und Naomis Schicksale auf dramatische Weise miteinander verbinden. Wir erfahren im Laufe der Story immer mal wieder durch Rückblenden einiges aus Osaros Vergangenheit, wie er sich bereits in seiner Jugend durchschlagen musste und welche Rolle dabei unter anderem auch seine Familie und Herkunft gespielt hat. Die Figuren Osaro und Naomi haben mir sehr gefallen. Besonders Osaros innere Kämpfe, sein hin und her gerissen sein zwischen Vergangenheit und Gegenwart, wurden sehr deutlich vermittelt. Aber auch Naomi, mit der ich immer wieder Mitleid bekommen hatte auf ihrer Reise, war authentisch dargestellt. Manchmal war es mir nicht auf Anhieb klar, wenn ein Zeitsprung stattfand, doch das wurde durch den Kontext der Handlung relativ schnell ersichtlich und nach nur wenigen Sätzen war ich wieder mitten im Geschehen. Das einzige, woran ich mich irgendwann ein wenig gestört hatte, war, dass sich sehr viel um Drogenkonsum gedreht hat. Da waren mir persönlich ein paar Szenen zu viel mit diesem Thema. Dennoch war "Two worlds, one moment" ein Buch, das mich gut unterhalten und überrascht hat. Die junge Liebe zwischen den zwei Menschen wachsen zu sehen, war wunderschön und vor allem echt. Manchmal genügt eben ein einziger, winziger Moment, um zwei noch so gegensätzliche Welten miteinander verschmelzen zu lassen. Klare Leseempfehlung!

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3.5

Schöne Geschichte aus der Realität

Ich habe dieses Buch über die READO Verlosung bekommen. Mir fiel es etwas schwer in das Buch reinzukommen, da der Schreibstil anders ist, als ich gewohnt bin. Ob es daran liegt, dass es ein Schweizer Buch ist oder in der Gegenwartsform geschrieben wurde? Ich weiß es nicht..aber nach einigen Kapiteln hab ich mich dran gewöhnt und konnte flüssig lesen ☺️ Wenn mich Google nicht veräppelt, ist es das erste Buch von Bridget Oko, entsprechend finde ich es ein gelungenes erstes Buch ☺️ Die Geschichte handelt von Naomi, einer Schweizer Frau, die sich nicht wirklich Sorgen ums Geld machen muss und Osaro, einem Nigerianer, der von seinen Eltern im Alter von 13 in die Schweiz geholt haben, obwohl er das nicht wollte. Sein Leben erhält Drama. Es werden psychische Krankheiten, Drogen, Kriminalität und Sui*id thematisiert. Ich mag an dem Buch, dass es realitätsnah ist. Es ist keine Friede-Freude-Liebesgeschichte. Es gibt Drama, Rückfälle, Suchtprobleme. Es ist echt. In einer anderen Rezi habe ich gelesen, dass auch die nigerianische Kultur gut beschrieben wurde, dazu kann ich nichts sagen, damit kenne ich mich nicht aus, aber finde die Kapitel über die nigerianische Gesellschaft sehr interessant. Man beschäftigt sich viel zu wenig mit anderen Kulturen. Ich hätte mir noch etwas mehr Tiefe und Kapitel über die Priesterin und das Ahnenthema gewünscht, aber ich kann mir vorstellen, das so ein Thema für ein eigenes Buch reicht..das würde mich auf jeden Fall freuen :)

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