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🎃 This is Halloween… Ähm… this is Manga Sunday 🎃
Mitten im Nebel von Halloween Town, zwischen Kürbislaternen und Schattenwesen, erhebt sich ein vertrautes Gefühl: Heimat. Nightmare Before Christmas begleitet mich schon seit vielen Jahren – ein Film, der mir Trost spendet, wann immer sich das Leben schwer anfühlt. Umso schöner ist es, nun in Form des Mangas Zeros Reise Part 1 nach Halloween Town zurückzukehren. Diesmal steht nicht Jack Skellington im Mittelpunkt, sondern sein treuer Geisterhund Zero – ein Begleiter, der endlich die Aufmerksamkeit bekommt, die er verdient. Die Illustrationen haben mir sehr gefallen, weil sie den schaurig-schönen Charme von Halloween Town und seinen Bewohnern perfekt eingefangen haben. Es hat Spaß gemacht, die schrulligen, aber liebenswerten Figuren wiederzusehen – fast wie ein herzliches Klassentreffen. Besonders schön war zu erleben, dass sich bei ihnen nichts geändert hat: Der Bürgermeister ist immer noch unfähig, Entscheidungen ohne Jack zu treffen, und Jack ist nach wie vor so von seinen Forschungen besessen, dass er alles um sich herum vergisst. Leider auch seinen Freund Zero, der durch einen unglücklichen Zufall plötzlich in dem mir bereits bekannten Christmas Town landet. An dieser Stelle hätte ich einen anderen Ort bevorzugt, denn bisher kenne ich nur das quitschbunte Weihnachtsland, weiß aber, dass es noch andere Länder gibt, die unterschiedliche Feiertage repräsentieren. Das hätte ich spannender gefunden, da ich persönlich kein großer Fan von Weihnachten bin und daher nicht viel mit Christmas Town anfangen kann. Aber der Film heißt schließlich Nightmare Before Christmas und nicht Nightmare Before Easter, nicht wahr? Doch ab diesem Moment nimmt Zeros Geschichte ihren Lauf: Der Fokus liegt nun auf dem süßen Geisterhund mit der leuchtenden Kürbisnase. Meinem Empfinden nach haben sich die Zeichner besonders viel Mühe gegeben: Zero ist nicht nur niedlich, seine Mimik ist so fein gezeichnet, dass ich jederzeit nachvollziehen konnte, wie er sich gerade fühlt – und das, obwohl er nicht sprechen kann. Das habe ich in dieser Form nicht erwartet. Dasselbe gilt für Christmas Town, das mir aus dem Film bereits vertraut war und deshalb zunächst wenig Reiz versprach. Ich dachte, es würde nur kitschig wirken, wie bei den Whos aus Dr. Seuss’ Der Grinch. Doch der Manga bringt das Leben der Bewohner auf überraschend lebendige Weise näher – und nicht jeder begegnet Zero freundlich. Diese Nuance überraschte mich, denn im Film wirkte alles stets überladen, bunt und voller Friede-Freude-Eierkuchen. Umso mehr hat es mein von flackernden Kürbislaternen erleuchtetes Herz getroffen, dass hier auch Themen wie Verlust und Trauer eine Rolle spielen. Gerade deshalb würde ich sagen: Hätte ich Kinder, würde ich diesen Manga mit ihnen gemeinsam lesen und besprechen. Denn das oft schwierige Thema Tod und Trauer wird hier zwar emotional, aber zugleich empathisch und kindgerecht aufgearbeitet. Erwartet hatte ich eine nostalgische Reise in meinen schaurigen Safe Space, mit einem süßen Zero, der storytechnisch eher wenig zu bieten hat. Bekommen habe ich jedoch einen kleinen Geisterhund voller Emotionen und Mitgefühl – und eine tiefgründigere Geschichte, als es auf den ersten Blick vermuten ließ. Umso gespannter bin ich nun, wohin die Reise im zweiten Teil führen wird. Denn die ehemalige Crew von Oogie Boogie sorgt neben Zero in Christmas Town für reichlich Unordnung und Chaos.
14. Sept. 2025
🎃 This is Halloween… Ähm… this is Manga Sunday 🎃
Mitten im Nebel von Halloween Town, zwischen Kürbislaternen und Schattenwesen, erhebt sich ein vertrautes Gefühl: Heimat. Nightmare Before Christmas begleitet mich schon seit vielen Jahren – ein Film, der mir Trost spendet, wann immer sich das Leben schwer anfühlt. Umso schöner ist es, nun in Form des Mangas Zeros Reise Part 1 nach Halloween Town zurückzukehren. Diesmal steht nicht Jack Skellington im Mittelpunkt, sondern sein treuer Geisterhund Zero – ein Begleiter, der endlich die Aufmerksamkeit bekommt, die er verdient. Die Illustrationen haben mir sehr gefallen, weil sie den schaurig-schönen Charme von Halloween Town und seinen Bewohnern perfekt eingefangen haben. Es hat Spaß gemacht, die schrulligen, aber liebenswerten Figuren wiederzusehen – fast wie ein herzliches Klassentreffen. Besonders schön war zu erleben, dass sich bei ihnen nichts geändert hat: Der Bürgermeister ist immer noch unfähig, Entscheidungen ohne Jack zu treffen, und Jack ist nach wie vor so von seinen Forschungen besessen, dass er alles um sich herum vergisst. Leider auch seinen Freund Zero, der durch einen unglücklichen Zufall plötzlich in dem mir bereits bekannten Christmas Town landet. An dieser Stelle hätte ich einen anderen Ort bevorzugt, denn bisher kenne ich nur das quitschbunte Weihnachtsland, weiß aber, dass es noch andere Länder gibt, die unterschiedliche Feiertage repräsentieren. Das hätte ich spannender gefunden, da ich persönlich kein großer Fan von Weihnachten bin und daher nicht viel mit Christmas Town anfangen kann. Aber der Film heißt schließlich Nightmare Before Christmas und nicht Nightmare Before Easter, nicht wahr? Doch ab diesem Moment nimmt Zeros Geschichte ihren Lauf: Der Fokus liegt nun auf dem süßen Geisterhund mit der leuchtenden Kürbisnase. Meinem Empfinden nach haben sich die Zeichner besonders viel Mühe gegeben: Zero ist nicht nur niedlich, seine Mimik ist so fein gezeichnet, dass ich jederzeit nachvollziehen konnte, wie er sich gerade fühlt – und das, obwohl er nicht sprechen kann. Das habe ich in dieser Form nicht erwartet. Dasselbe gilt für Christmas Town, das mir aus dem Film bereits vertraut war und deshalb zunächst wenig Reiz versprach. Ich dachte, es würde nur kitschig wirken, wie bei den Whos aus Dr. Seuss’ Der Grinch. Doch der Manga bringt das Leben der Bewohner auf überraschend lebendige Weise näher – und nicht jeder begegnet Zero freundlich. Diese Nuance überraschte mich, denn im Film wirkte alles stets überladen, bunt und voller Friede-Freude-Eierkuchen. Umso mehr hat es mein von flackernden Kürbislaternen erleuchtetes Herz getroffen, dass hier auch Themen wie Verlust und Trauer eine Rolle spielen. Gerade deshalb würde ich sagen: Hätte ich Kinder, würde ich diesen Manga mit ihnen gemeinsam lesen und besprechen. Denn das oft schwierige Thema Tod und Trauer wird hier zwar emotional, aber zugleich empathisch und kindgerecht aufgearbeitet. Erwartet hatte ich eine nostalgische Reise in meinen schaurigen Safe Space, mit einem süßen Zero, der storytechnisch eher wenig zu bieten hat. Bekommen habe ich jedoch einen kleinen Geisterhund voller Emotionen und Mitgefühl – und eine tiefgründigere Geschichte, als es auf den ersten Blick vermuten ließ. Umso gespannter bin ich nun, wohin die Reise im zweiten Teil führen wird. Denn die ehemalige Crew von Oogie Boogie sorgt neben Zero in Christmas Town für reichlich Unordnung und Chaos.
14. Sept. 2025






