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Wo Band 1 bereits "trashig", aber noch auf seine eigene Art unterhaltsam war, ist Band 2 leider nicht einmal mehr das.
Ich habe das Buch – wie bereits Band 1 – im Buddyread mit @lenamalou gelesen. Und leider waren sowohl sie als auch ich nicht überzeugt. Aber der Austausch war wie immer schön und hat mich durchhalten lassen, denn ohne wäre dieses Buch eventuell ein 2. Abbruch in diesem Jahr geworden. Es passiert gefühlt nichts, außer einer Menge übergriffigem Verhalten seitens Blake. Blake, der schon gegen Ende des 1. Bandes anfing rasch an Sympathien zu verlieren, hat diese hier komplett in den Sand gesetzt. Es gab eine Stelle, an der ich ungläubig lachend da saß, weil er in einem Kapitel meinte, es sei Zeit sich zu nehmen, was er wolle. Als ob er das nicht schon die ganze Zeit über getan hätte, ganz ohne auch nur eine Grenze zu achten. Bei so viel Selbstreflexion bleibe ich als Lesende sprachlos zurück. Aber fangen wir von vorne an. Bei "The Bond that burns" handelt es sich um den 2. von insgesamt drei Bänden der "Bloodwing Academy". Wo Band 1 bereits an Worldbuilding sparte, dafür aber mit einer Menge Drama und einem wilden Mix aus allen möglichen Fantasyfiguren und einigen fragwürdigen Verhaltensweisen seitens der Protagonistin Medra für einen gewissen Unterhaltungsfaktor ala "Trash TV" mit Vampiren, Fae und Drachen sorgte, war Band 2 nur noch anstrengend. Und das fand ich so schade. Gefühlt ist nichts passiert. Das hier war nicht nur ein typischer Mittelband, das hier war stellenweise eine Wiederholung von Band 1. Ich hätte mir mehr für die Geschichte gewünscht. Ein richtiges Worldbuilding bekommt man als Lesende hier immer noch nicht, dafür einen grumpy Drachen, der wohl im Bestfall an einen anderen bekannten grumpy Drachen erinnern hätte können, aber leider die meiste Zeit über unsympathisch blieb. Ich wollte Nyxaris wirklich mögen, aber es ging nicht. Die Verbindung, die sich zwischen ihm und Medra aufgebaut hat, habe ich genau so wenig gespürt wie die zwischen Medra und Blake. Da war schlichtweg nichts. Und ein weiterer Kritikpunkt meinerseits: Diese eine andere Sache mit Blake. Ich möchte nicht (noch mehr) spoilern, aber wer es gelesen hat, wird sicherlich wissen, was ich meine. Was sollte das? Wo kam das denn her? Für mich hat die Geschichte insgesamt immer mehr den Faden verloren, beziehungsweise zu viele Themen gemixt, die dafür sorgen, dass der Genre-Cocktail langsam aber sicher ungenießbar wird. Es tut mir leid, dass ich hier so ungewöhnlich harte Worte finde, aber ich habe jetzt drei für meinen Geschmack mittelmäßige bis schlechte Bücher hinter mir und hoffe darauf, dass es von nun an wieder bergauf geht. Für mich ist hiermit jedenfalls Schluss mit dem Besuch an der "Bloodwing Academy".

26. Apr. 2026
Wo Band 1 bereits "trashig", aber noch auf seine eigene Art unterhaltsam war, ist Band 2 leider nicht einmal mehr das.
Ich habe das Buch – wie bereits Band 1 – im Buddyread mit @lenamalou gelesen. Und leider waren sowohl sie als auch ich nicht überzeugt. Aber der Austausch war wie immer schön und hat mich durchhalten lassen, denn ohne wäre dieses Buch eventuell ein 2. Abbruch in diesem Jahr geworden. Es passiert gefühlt nichts, außer einer Menge übergriffigem Verhalten seitens Blake. Blake, der schon gegen Ende des 1. Bandes anfing rasch an Sympathien zu verlieren, hat diese hier komplett in den Sand gesetzt. Es gab eine Stelle, an der ich ungläubig lachend da saß, weil er in einem Kapitel meinte, es sei Zeit sich zu nehmen, was er wolle. Als ob er das nicht schon die ganze Zeit über getan hätte, ganz ohne auch nur eine Grenze zu achten. Bei so viel Selbstreflexion bleibe ich als Lesende sprachlos zurück. Aber fangen wir von vorne an. Bei "The Bond that burns" handelt es sich um den 2. von insgesamt drei Bänden der "Bloodwing Academy". Wo Band 1 bereits an Worldbuilding sparte, dafür aber mit einer Menge Drama und einem wilden Mix aus allen möglichen Fantasyfiguren und einigen fragwürdigen Verhaltensweisen seitens der Protagonistin Medra für einen gewissen Unterhaltungsfaktor ala "Trash TV" mit Vampiren, Fae und Drachen sorgte, war Band 2 nur noch anstrengend. Und das fand ich so schade. Gefühlt ist nichts passiert. Das hier war nicht nur ein typischer Mittelband, das hier war stellenweise eine Wiederholung von Band 1. Ich hätte mir mehr für die Geschichte gewünscht. Ein richtiges Worldbuilding bekommt man als Lesende hier immer noch nicht, dafür einen grumpy Drachen, der wohl im Bestfall an einen anderen bekannten grumpy Drachen erinnern hätte können, aber leider die meiste Zeit über unsympathisch blieb. Ich wollte Nyxaris wirklich mögen, aber es ging nicht. Die Verbindung, die sich zwischen ihm und Medra aufgebaut hat, habe ich genau so wenig gespürt wie die zwischen Medra und Blake. Da war schlichtweg nichts. Und ein weiterer Kritikpunkt meinerseits: Diese eine andere Sache mit Blake. Ich möchte nicht (noch mehr) spoilern, aber wer es gelesen hat, wird sicherlich wissen, was ich meine. Was sollte das? Wo kam das denn her? Für mich hat die Geschichte insgesamt immer mehr den Faden verloren, beziehungsweise zu viele Themen gemixt, die dafür sorgen, dass der Genre-Cocktail langsam aber sicher ungenießbar wird. Es tut mir leid, dass ich hier so ungewöhnlich harte Worte finde, aber ich habe jetzt drei für meinen Geschmack mittelmäßige bis schlechte Bücher hinter mir und hoffe darauf, dass es von nun an wieder bergauf geht. Für mich ist hiermit jedenfalls Schluss mit dem Besuch an der "Bloodwing Academy".
26. Apr. 2026









