Sturm über Christiansø
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Beschreibung
Mitten in der Ostsee, unweit der dänischen Sonneninsel Bornholm, liegen die kleinen Erbseninseln. Ein paar Dutzend Einwohner, viel Natur und malerische Fischerkaten: das perfekte Idyll. Bis die junge Umweltaktivistin Anna unter mysteriösen Umständen verschwindet. Besteht ein Zusammenhang mit ihrem erbitterten Kampf gegen einen großen Windpark vor der Küste? Lennart Ipsen, Leiter der Bornholmer Kripo, nimmt das Postschiff, um im winzigen Christiansø erste Ermittlungen anzustellen. Doch ein heftiger Sturm zieht auf, Lennart sitzt fest. Und muss, während der Wind die Inseln umtost, feststellen, dass auch dieser scheinbar so verwunschene Ort nicht von den Herausforderungen der modernen Zeit verschont geblieben ist – und Neid, Hass und Habgier ihren festen Platz haben …
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Er ist einer der erfolgreichsten deutschen Bestsellerautoren der letzten Jahre: Michael Kobr wurde in Kempten geboren, studierte in Erlangen Germanistik und Romanistik und arbeitete dann als Realschullehrer. 2003 veröffentlichte er zusammen mit Volker Klüpfel den ersten Fall für den Allgäuer Kommissar Kluftinger, »Milchgeld«. Beginn einer beispiellosen Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält – mit »Lückenbüßer« eroberte 2024 auch der 13.Teil der Reihe wieder Platz 1 der Bestsellerliste. Im Laufe der Jahre erhielten die Autoren zahlreiche Auszeichnungen für ihr Werk. Michael Kobr reist leidenschaftlich gern, eines seiner erklärten und langjährigen Lieblingsziele ist die dänische Ostseeinsel Bornholm. Dort spielt auch »Sonne über Gudhjem«, der Start seiner ersten Solo-Krimireihe um den Ermittler Lennart Ipsen. Der Autor lebt mit seiner Familie im Unterallgäu und in Österreich.
Beiträge
Enstpannt-unterhaltsamer Bornholm-Krimi
Mit „Sturm über Christiansø“ hat Michael Kobr mich jetzt bereits zum vierten Mal mit nach Bornholm genommen. Auch mit dem neuen Fall der Krimireihe hatte ich wieder entspannte Lesestunden. . Darum geht’s: Die junge Umweltaktivistin Anna verschwindet spurlos. Gibt es einen Zusammenhang mit ihrem Kampf gegen einen Windpark vor der Küste? Lennart Ipsen ermittelt wieder… . Ich muss sagen, dass die Story für meinen Geschmack diesmal nicht die stärkste war. Das ist aber halb so schlimm, weil Michael Kobr das mit einem gelungenen Gesamtpaket wettmacht, so dass „Sturm über Christiansø“ mich trotzdem richtig gut unterhalten hat. Allem voran ist dabei das herrliche Setting zu nennen, dass einfach für eine schöne und entspannende Atmosphäre sorgt – und dass, obwohl sich die Sonneninsel Bornholm mit Sturm und Regen diesmal von ihrer eher ungemütlichen Seite zeigt. Zwischen Naturidylle und malerischer Szenerie habe ich mir beim Lesen kräftig den Wind um die Nase wehen lassen. Und ich habe es genossen, weil mir dieses Lüftchen im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf freigepustet hat. Ein weiterer zuverlässiger Pluspunkt sind für mich die Charaktere, bei denen man sich einfach freut, sich wiederzusehen, ein bisschen Zeit miteinander zu verbringen und Neues zu erfahren. Lennart Ipsen ist ein liebenswerter Protagonist und ich mag das Zusammenspiel mit seinen Kollegen und seiner Familie. Vor allem die Vater-Sohn-Szenen zeichnen sich durch einen Humor aus, den ich einfach mag, weil er automatisch Leichtigkeit in den Alltag bringt. Es fängt bei mir meist mit einem Schmunzeln an und geht dann nahtlos in lautstarkes Lachen über. Da erkenne ich eindeutig den Einschlag der von mir so heißgeliebten Kluftinger-Krimis von Klüpfel/Kobr wieder. Ich mag’s halt nicht immer nur bierernst. . Insgesamt habe ich die Ermittlungen gerne verfolgt. Es geht zwar, überwiegend cosy-humorig zur Sache, der Krimi nimmt was Spannung und Wendungen angeht aber auch nochmal Fahrt auf. Alles in Allem ist "Sturm über Christiansø“ wieder gute Unterhaltung und eine angenehme Auszeit vom Alltag. Bis zum nächsten Mal!

Dunkle Schatten über der Idylle
Lennart Ipsen, Chef der Kripo von Bornholm, freut sich auf ein paar entspannte Tage im Herbst, er muss ja leider für den Segelschein noch einiges lernen. Leichtsinnigerweise hat er versprochen, den zusammen mit seiner Tochter Ida zu machen. Doch wieder einmal kommt ihm das Leben dazwischen: In Sichtweite seiner Wohnung in Rønne kommt es zu einer Protestaktion von Vogelschützern gegen einen bei Bornholm entstehenden Offshore-Windpark. Als das Gesicht der Aktivisten Anna Steenberg plötzlich verschwindet, führen die Ermittlungen Lennart auch auf die nahegelegenen „Erbseninseln“, von denen Anna stammt. Wegen eines Sturmes muss er dort übernachten und bekommt mit, dass auch in dieser Idylle Neid und Hass existieren… Mit dem vierten Teil seiner Bornholm-Krimireihe hat der Autor Michael Kobr wieder ein Buch geschaffen, das mich vom Anfang bis zum Ende gefesselt hat. Im ist es gelungen, viele Themen geschickt in die Story zu integrieren, ohne diese zu überladen. So zum Beispiel die Kontroverse zwischen den Befürwortern von „Grüner Energie“, die die Umwelt schützen sowie die Wirtschaftskraft der Insel stärken kann, und den Vogelschützern, die genau das Gegenteil befürchten, aber auch die Abhängigkeit der modernen Menschen von der Technik. Was mir besonders gut gefällt, ist, dass der Autor die Positionen der rivalisierenden Gruppen nicht in schwarz-weiß zeichnet, sondern dem Für und Wider Raum gibt. Tja, und nicht zuletzt haben mich bei all den ernsten Themen die mir einem Augenzwinkern erzählten persönlichen „Problemen“ von Lennart und seinem Vater Karl immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Meister Kobr, bitte rasch ans Werk für Band fünf!
Beschreibung
Mitten in der Ostsee, unweit der dänischen Sonneninsel Bornholm, liegen die kleinen Erbseninseln. Ein paar Dutzend Einwohner, viel Natur und malerische Fischerkaten: das perfekte Idyll. Bis die junge Umweltaktivistin Anna unter mysteriösen Umständen verschwindet. Besteht ein Zusammenhang mit ihrem erbitterten Kampf gegen einen großen Windpark vor der Küste? Lennart Ipsen, Leiter der Bornholmer Kripo, nimmt das Postschiff, um im winzigen Christiansø erste Ermittlungen anzustellen. Doch ein heftiger Sturm zieht auf, Lennart sitzt fest. Und muss, während der Wind die Inseln umtost, feststellen, dass auch dieser scheinbar so verwunschene Ort nicht von den Herausforderungen der modernen Zeit verschont geblieben ist – und Neid, Hass und Habgier ihren festen Platz haben …
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Er ist einer der erfolgreichsten deutschen Bestsellerautoren der letzten Jahre: Michael Kobr wurde in Kempten geboren, studierte in Erlangen Germanistik und Romanistik und arbeitete dann als Realschullehrer. 2003 veröffentlichte er zusammen mit Volker Klüpfel den ersten Fall für den Allgäuer Kommissar Kluftinger, »Milchgeld«. Beginn einer beispiellosen Erfolgsgeschichte, die bis heute anhält – mit »Lückenbüßer« eroberte 2024 auch der 13.Teil der Reihe wieder Platz 1 der Bestsellerliste. Im Laufe der Jahre erhielten die Autoren zahlreiche Auszeichnungen für ihr Werk. Michael Kobr reist leidenschaftlich gern, eines seiner erklärten und langjährigen Lieblingsziele ist die dänische Ostseeinsel Bornholm. Dort spielt auch »Sonne über Gudhjem«, der Start seiner ersten Solo-Krimireihe um den Ermittler Lennart Ipsen. Der Autor lebt mit seiner Familie im Unterallgäu und in Österreich.
Beiträge
Enstpannt-unterhaltsamer Bornholm-Krimi
Mit „Sturm über Christiansø“ hat Michael Kobr mich jetzt bereits zum vierten Mal mit nach Bornholm genommen. Auch mit dem neuen Fall der Krimireihe hatte ich wieder entspannte Lesestunden. . Darum geht’s: Die junge Umweltaktivistin Anna verschwindet spurlos. Gibt es einen Zusammenhang mit ihrem Kampf gegen einen Windpark vor der Küste? Lennart Ipsen ermittelt wieder… . Ich muss sagen, dass die Story für meinen Geschmack diesmal nicht die stärkste war. Das ist aber halb so schlimm, weil Michael Kobr das mit einem gelungenen Gesamtpaket wettmacht, so dass „Sturm über Christiansø“ mich trotzdem richtig gut unterhalten hat. Allem voran ist dabei das herrliche Setting zu nennen, dass einfach für eine schöne und entspannende Atmosphäre sorgt – und dass, obwohl sich die Sonneninsel Bornholm mit Sturm und Regen diesmal von ihrer eher ungemütlichen Seite zeigt. Zwischen Naturidylle und malerischer Szenerie habe ich mir beim Lesen kräftig den Wind um die Nase wehen lassen. Und ich habe es genossen, weil mir dieses Lüftchen im wahrsten Sinne des Wortes den Kopf freigepustet hat. Ein weiterer zuverlässiger Pluspunkt sind für mich die Charaktere, bei denen man sich einfach freut, sich wiederzusehen, ein bisschen Zeit miteinander zu verbringen und Neues zu erfahren. Lennart Ipsen ist ein liebenswerter Protagonist und ich mag das Zusammenspiel mit seinen Kollegen und seiner Familie. Vor allem die Vater-Sohn-Szenen zeichnen sich durch einen Humor aus, den ich einfach mag, weil er automatisch Leichtigkeit in den Alltag bringt. Es fängt bei mir meist mit einem Schmunzeln an und geht dann nahtlos in lautstarkes Lachen über. Da erkenne ich eindeutig den Einschlag der von mir so heißgeliebten Kluftinger-Krimis von Klüpfel/Kobr wieder. Ich mag’s halt nicht immer nur bierernst. . Insgesamt habe ich die Ermittlungen gerne verfolgt. Es geht zwar, überwiegend cosy-humorig zur Sache, der Krimi nimmt was Spannung und Wendungen angeht aber auch nochmal Fahrt auf. Alles in Allem ist "Sturm über Christiansø“ wieder gute Unterhaltung und eine angenehme Auszeit vom Alltag. Bis zum nächsten Mal!

Dunkle Schatten über der Idylle
Lennart Ipsen, Chef der Kripo von Bornholm, freut sich auf ein paar entspannte Tage im Herbst, er muss ja leider für den Segelschein noch einiges lernen. Leichtsinnigerweise hat er versprochen, den zusammen mit seiner Tochter Ida zu machen. Doch wieder einmal kommt ihm das Leben dazwischen: In Sichtweite seiner Wohnung in Rønne kommt es zu einer Protestaktion von Vogelschützern gegen einen bei Bornholm entstehenden Offshore-Windpark. Als das Gesicht der Aktivisten Anna Steenberg plötzlich verschwindet, führen die Ermittlungen Lennart auch auf die nahegelegenen „Erbseninseln“, von denen Anna stammt. Wegen eines Sturmes muss er dort übernachten und bekommt mit, dass auch in dieser Idylle Neid und Hass existieren… Mit dem vierten Teil seiner Bornholm-Krimireihe hat der Autor Michael Kobr wieder ein Buch geschaffen, das mich vom Anfang bis zum Ende gefesselt hat. Im ist es gelungen, viele Themen geschickt in die Story zu integrieren, ohne diese zu überladen. So zum Beispiel die Kontroverse zwischen den Befürwortern von „Grüner Energie“, die die Umwelt schützen sowie die Wirtschaftskraft der Insel stärken kann, und den Vogelschützern, die genau das Gegenteil befürchten, aber auch die Abhängigkeit der modernen Menschen von der Technik. Was mir besonders gut gefällt, ist, dass der Autor die Positionen der rivalisierenden Gruppen nicht in schwarz-weiß zeichnet, sondern dem Für und Wider Raum gibt. Tja, und nicht zuletzt haben mich bei all den ernsten Themen die mir einem Augenzwinkern erzählten persönlichen „Problemen“ von Lennart und seinem Vater Karl immer wieder zum Schmunzeln gebracht. Meister Kobr, bitte rasch ans Werk für Band fünf!





