Stillschweigen
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Katrin Pichler, geboren 1997 in Italien, ist gelernte Verkäuferin. Nach drei Jahren Berufserfahrung im Verkauf entschied sie sich, in eine neue Welt einzutauchen und eine Lehre zur Maschinenbauschlosserin zu starten, die sie auch im Jahr 2022 erfolgreich abgeschlossen hat. Seit sie 18 Jahre alt ist, engagiert sie sich freiwillig beim Weißen Kreuz und steht den Bürgerinnen und Bürgern dabei jederzeit zur Hilfe.
Beiträge
✨
Die Story beginnt etwas verwirrend sodass ich Zeit gebraucht habe um in die Geschichte rein zu kommen was aber nicht weiter störend war. Der Schreibstil ist flüssig aber manchmal sind die Sätze etwas unpassend gewählt oder widersprechen sich, z.B. das Zimmer ist stockdunkel aber durch das Fenster sieht man den sehr großen runden Mond und in der Ecke brennt ein Nachtlicht…naja unter stockdunkel verstehe ich etwas anderes. Das dies öfter vorkam hat es mich doch gestört beim lesen. Die Protagonistin Caroline fand ich sehr authentisch und sie war mir auch schnell sympathisch. Zeitweise empfand ich sie als etwas naiv was jedoch sehr gut zu ihrem Krankheitsbild gepasst hat. Die Autorin gibt am Ende des Buchs auch an das sie sich schriftstellerische Freiheiten genommen hat weswegen einiges unrealistisch erscheinen kann. Mir was es im gesamten jedoch zu viel des Guten. Sehr weit entfernt von der Realität und leider völlig vorhersehbar.

Sichtweise: Wir schlüpfen in die Rolle von Caroline, die ihr Gedächtnis verloren hat. Ihre Gedanken und Emotionen gehen auf den Leser über, lassen einen spüren, wie es ist, sich an nichts zu Erinnern. ich konnte mich sehr gut in Caroline hineinversetzen. Story/Spannung: Obwohl das Buch nicht mal 250 Seiten hat, hat Katrin Pichler es geschafft, einen horrormäßigen Thriller zu schreiben. Die Spannung steigt unaufhörlich und man fragt sich immer wieder "Wann erinnert Caroline sich wieder?". Für mich war das kein Thriller sondern hat mich eher an Horrorfilme denken lassen. Mit unerwarteten Wendungen schockt Katrin uns am Ende nochmal richtig und ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Auch wenn ich ab einem gewissen Punkt ahnen konnte, was es mit Caroline's Unfall auf sich hat, hat mich das Buch komplett in seinen Bann gezogen und lässt mich auch Tage später nicht so ganz los. Die Geschichte selber spielt auf einem ziemlich engem Zeitraum, der für manche vielleicht unrealistisch wirkt, mich aber keinesfalls gestört hat. Es war sehr bewegend zu Lesen wie Caroline versucht den Problemen im Alltag durch ihren Gedächtnisverlust zurecht zukommen und wie sie Lösungen dafür findet. Alle Elemente fügen sich sehr schön zusammen. Fazit: Ich finde es ist eine Kunst auf so wenigen Seiten, so einen Horrorfilm im Kopf entstehen zu lassen. Klare Leseempfehlung und gerne mehr davon.
"Alles in diesem Raum ist still und niemand will etwas dazu sagen. Im Ohr höre ich meinen Herzschlag, der durch meine Knochen schließt." Was würdet ihr machen, wenn ihr aus dem Koma mit einer Amnesie erwacht und keiner euch sagen kann, was genau passiert ist? Genauso toll wie bei #ichsagedirwarumdustirbst war auch hier der Schriebstil und die Anordnung der Kapitel. Ich war direkt in der Geschichte drin, obwohl sie so mysteriös und beklemmend war, dass sich immer wieder meine Wahrnehmungen und Vermutungen gewandelt haben. Bis zuletzt hatte ich einigen Verdachtsmomente, die sich aber nur in gewisser Weise bestätigt haben. Ich bin, wie auch beim ersten Thriller, durch die Seiten geflogen. Auch dieses hat definitiv das Potenzial, an einem Tag gelesen zu werden. Ich fand die Protagonisten alle sehr spannend, war gleichermaßen aber auch eher distanziert, da ich nie wusste, wem ich wirklich trauen kann und was im Hintergrund vor sich geht. Besonder gut haben mir die Flashbacks und Entwicklung alles wieder in Frage zu stellen gefallen. Für mich war dieses Buch einzigartig und anders, als andere Bücher. Die Herangehensweise an die Thematik und den Umgang damit fand ich grandios gewählt und habe mich selbst so einige male vor Spannung mit der Hauptprota Caroline gegruselt, vor allem unter dem Aspekt ihrer Amnesie. 5/5
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Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Katrin Pichler, geboren 1997 in Italien, ist gelernte Verkäuferin. Nach drei Jahren Berufserfahrung im Verkauf entschied sie sich, in eine neue Welt einzutauchen und eine Lehre zur Maschinenbauschlosserin zu starten, die sie auch im Jahr 2022 erfolgreich abgeschlossen hat. Seit sie 18 Jahre alt ist, engagiert sie sich freiwillig beim Weißen Kreuz und steht den Bürgerinnen und Bürgern dabei jederzeit zur Hilfe.
Beiträge
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Die Story beginnt etwas verwirrend sodass ich Zeit gebraucht habe um in die Geschichte rein zu kommen was aber nicht weiter störend war. Der Schreibstil ist flüssig aber manchmal sind die Sätze etwas unpassend gewählt oder widersprechen sich, z.B. das Zimmer ist stockdunkel aber durch das Fenster sieht man den sehr großen runden Mond und in der Ecke brennt ein Nachtlicht…naja unter stockdunkel verstehe ich etwas anderes. Das dies öfter vorkam hat es mich doch gestört beim lesen. Die Protagonistin Caroline fand ich sehr authentisch und sie war mir auch schnell sympathisch. Zeitweise empfand ich sie als etwas naiv was jedoch sehr gut zu ihrem Krankheitsbild gepasst hat. Die Autorin gibt am Ende des Buchs auch an das sie sich schriftstellerische Freiheiten genommen hat weswegen einiges unrealistisch erscheinen kann. Mir was es im gesamten jedoch zu viel des Guten. Sehr weit entfernt von der Realität und leider völlig vorhersehbar.

Sichtweise: Wir schlüpfen in die Rolle von Caroline, die ihr Gedächtnis verloren hat. Ihre Gedanken und Emotionen gehen auf den Leser über, lassen einen spüren, wie es ist, sich an nichts zu Erinnern. ich konnte mich sehr gut in Caroline hineinversetzen. Story/Spannung: Obwohl das Buch nicht mal 250 Seiten hat, hat Katrin Pichler es geschafft, einen horrormäßigen Thriller zu schreiben. Die Spannung steigt unaufhörlich und man fragt sich immer wieder "Wann erinnert Caroline sich wieder?". Für mich war das kein Thriller sondern hat mich eher an Horrorfilme denken lassen. Mit unerwarteten Wendungen schockt Katrin uns am Ende nochmal richtig und ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Auch wenn ich ab einem gewissen Punkt ahnen konnte, was es mit Caroline's Unfall auf sich hat, hat mich das Buch komplett in seinen Bann gezogen und lässt mich auch Tage später nicht so ganz los. Die Geschichte selber spielt auf einem ziemlich engem Zeitraum, der für manche vielleicht unrealistisch wirkt, mich aber keinesfalls gestört hat. Es war sehr bewegend zu Lesen wie Caroline versucht den Problemen im Alltag durch ihren Gedächtnisverlust zurecht zukommen und wie sie Lösungen dafür findet. Alle Elemente fügen sich sehr schön zusammen. Fazit: Ich finde es ist eine Kunst auf so wenigen Seiten, so einen Horrorfilm im Kopf entstehen zu lassen. Klare Leseempfehlung und gerne mehr davon.
"Alles in diesem Raum ist still und niemand will etwas dazu sagen. Im Ohr höre ich meinen Herzschlag, der durch meine Knochen schließt." Was würdet ihr machen, wenn ihr aus dem Koma mit einer Amnesie erwacht und keiner euch sagen kann, was genau passiert ist? Genauso toll wie bei #ichsagedirwarumdustirbst war auch hier der Schriebstil und die Anordnung der Kapitel. Ich war direkt in der Geschichte drin, obwohl sie so mysteriös und beklemmend war, dass sich immer wieder meine Wahrnehmungen und Vermutungen gewandelt haben. Bis zuletzt hatte ich einigen Verdachtsmomente, die sich aber nur in gewisser Weise bestätigt haben. Ich bin, wie auch beim ersten Thriller, durch die Seiten geflogen. Auch dieses hat definitiv das Potenzial, an einem Tag gelesen zu werden. Ich fand die Protagonisten alle sehr spannend, war gleichermaßen aber auch eher distanziert, da ich nie wusste, wem ich wirklich trauen kann und was im Hintergrund vor sich geht. Besonder gut haben mir die Flashbacks und Entwicklung alles wieder in Frage zu stellen gefallen. Für mich war dieses Buch einzigartig und anders, als andere Bücher. Die Herangehensweise an die Thematik und den Umgang damit fand ich grandios gewählt und habe mich selbst so einige male vor Spannung mit der Hauptprota Caroline gegruselt, vor allem unter dem Aspekt ihrer Amnesie. 5/5






