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Romane

Sommer wie Winter

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Über das Buch

Die trügerische Idylle eines kleinen Dorfes, der Schutz einer scheinbar liebenden Familie – und ein dunkles Geheimnis ...

In einem Krankenhaus in der österreichischen Provinz wird eine Familie behandelt, fünf Menschen, zwei von ihnen schwer verletzt. Sie alle sollen einem Therapeuten ihre Geschichte erzählen: die Mutter, ihre drei Töchter und vor allem Alexander, der Pflegesohn. In einem kleinen Dorf hatten sie einen Hof mit einer Pension für deutsche Touristen, die sie beneideten um ihr naturverbundenes Leben. Doch unter der scheinbaren Idylle brodelt es. Zorn, Neid und Eifersucht herrschen, auch wenn niemand darüber spricht. Bis es zu spät ist – und etwas Schreckliches passiert ...

Editionen (3)

ISBN9783442478330
VerlagGoldmann
Erscheinungsdatum21.01.13
Seitenzahl192

Rezensionen & Bewertungen

115 Bewertungen

17 Rezensionen

3,9

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  • laroute
    laroute

    131 Follower

    3,0

    Das war eine nette Sommerlektüre - nicht mehr, nicht weniger. In knappen Therapiegesprächen (die gesamte Familie ist in psychologischer Betreuung, der Grund wird am Ende des Buches klar) wird der Kriminalroman erzählt. Irgendwann ist aber recht klar, worauf es hinauslaufen wird.

    8. Juli 2025

  • 3,0

    Mehr Konzept als Gefühl

    „Sommer wie Winter“ ist ein Roman, der sich wenig Mühe gibt, es seinen Leserinnen und Lesern leicht zu machen. Eine klassische Handlung gibt es kaum, stattdessen setzt sich der Text ausschließlich aus Ausschnitten von Therapiegesprächen zusammen. Aus diesen Gesprächsfetzen entsteht nach und nach das Bild einer Figur, die mit Erinnerungen, Verlusten und inneren Blockaden ringt. Vieles bleibt dabei bewusst unausgesprochen, manches muss man sich eher zusammenreimen als wirklich nachlesen. Diese Erzählweise ist zunächst interessant, nutzt sich aber schnell ab. Die Gespräche kreisen oft um ähnliche Themen, die Sprache bleibt sachlich und therapeutisch, wodurch Distanz entsteht. Wirklich nah kommt man der Hauptfigur selten, obwohl gerade das Setting und die aufkeimenden Fragen eigentlich Intimität verspricht. Statt Spannung oder Entwicklung stellt sich stellenweise ein Gefühl von Stillstand ein. So wirkt Sommer wie Winter eher wie ein formales Experiment als wie ein mitreißender Roman: clever konstruiert, aber emotional kühl und auf Dauer etwas ermüdend.

    2. Jan. 2026

  • elarama
    elarama

    215 Follower

    3,5

    Bedrückende Familiengeschichte

    Alexander Sommer wächst als Pflegekind bei den Winters auf. In der Familie schwelen immer mehr Konflikte über die Zeit, die sich an einem Abend entladen und einen Autounfall zur Folge haben. Im Gesprächen mit einem Psychologen im Krankenhaus erzählen dann einzelne Familienmitglieder, wie es zu all dem kam. Die Atmosphäre der Geschichte wird gefühlt immer dichter und lässt ab einem gewissen Punkt erahnen, warum es zu dem Unfall kam. Der Aufbau über die Mitschrift zu den Gesprächen ist erstmal etwas ungewohnt, aber auch da finde ich kommt man schnell hinein. Definitiv ein Buch, das länger nachhallt.

    25. Apr. 2024

3 von 17 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Judith W. Taschler

Judith W. Taschler, 1970 in Linz geboren, im Mühlviertel aufgewachsen. Nach einem Auslandsaufenthalt und verschiedenen Jobs Studium der Germanistik und Geschichte. Sie lebt mit ihrer Familie in Innsbruck, arbeitet als Lehrerin und Autorin. Sie verfasste Drehbücher (u. a. die dramaturgische Überarbeitung von »Am anderen Ende der Brücke«). »Sommer wie Winter« ist ihr Debütroman.

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