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„Die Magie unserer Herzen“ von Tricia Levenseller ist der Abschluss der „Sisters of the Sword“-Dilogie. Es handelt sich um Fantasy für Jugendliche ab 14 Jahren. Wir fangen dort an, wo „Wie zwei Schneiden einer Klinge“ endet: auf dem Weg zu einem magischen Heiler, um Temra das Leben zu retten. Das erste Kapitel nutzt Levenseller gleich dazu, uns Leser wieder abzuholen - also keine Scheu, auch wenn Band 1 vielleicht schon etwas her ist. Die Charaktere fassen auf ihrem Weg noch einmal lose zusammen, was zuvor passiert ist und bekommen in einer Kampfsituation die Möglichkeit, ihre individuellen Stärken zu präsentieren. Dieses „Intro“ hat mich an so manche Fortsetzung in den Superhelden-Franchises erinnert – sehr amüsant. Danach folgt eine Aneinanderreihung von Rettungsmissionen, Gefangennahmen, Flucht…und wieder von vorne. Die Handlung selbst hat mich zuweilen nicht wirklich vom Hocker gerissen, die Charakterentwicklung dafür umso mehr. Das einzige Manko: „Die Magie unserer Herzen“ konzentriert sich hierbei ganz auf Ziva und Kellyn. Doch obgleich Ziva unsere Protagonistin ist, hätte ich mir ein wenig Einsicht bei Temra und Petrick gewünscht, wenn die Gruppe schon getrennt wird, aber man kann bekanntlich nicht alles haben. Zugegeben: Ziva hat auch die meiste Arbeit, wenn es um ihre persönliche Entwicklung geht. So viele Ängste, die es zu überwinden gilt – und nebenbei ist sie unfreiwillig in die Rettung der Welt verwickelt worden. Dafür schlägt sie sich aber erstaunlich gut. Wenn man ein Gefühl beim Beenden dieses Buches mitnimmt, dann ist es Stolz. Ziva wächst wirklich über sich hinaus! Die Liebesgeschichte(n) sind deutlich mehr im Vordergrund als zuvor, nehmen aber weiterhin nicht zu viel Raum ein. Zwar bringt Ziva eine Menge Frust mit rein, aber mit Kellyn hat Levenseller echt einen Traum geschrieben. Sein Einfühlungsvermögen, seine Engelsgeduld, seine Offenheit gegenüber dem Unbekannten…das ist ein fiktionaler Mann, für den die „Bookies“ schwärmen sollten. Viel gesünder als all die toxischen „Shadowdaddys“ da draußen. Alles in allem ist „Die Magie unserer Herzen“ etwas schwächer als der erste Band, doch die Dilogie in ihrer Gesamtheit ist und bleibt (hier wiederhole ich mich gerne) ein Juwel im Jugendbuchbereich. Levenseller liefert hier ein perfektes, rundes Ende, das einfach glücklich macht. 4/5 Sterne.
21. Okt. 2025
„Die Magie unserer Herzen“ von Tricia Levenseller ist der Abschluss der „Sisters of the Sword“-Dilogie. Es handelt sich um Fantasy für Jugendliche ab 14 Jahren. Wir fangen dort an, wo „Wie zwei Schneiden einer Klinge“ endet: auf dem Weg zu einem magischen Heiler, um Temra das Leben zu retten. Das erste Kapitel nutzt Levenseller gleich dazu, uns Leser wieder abzuholen - also keine Scheu, auch wenn Band 1 vielleicht schon etwas her ist. Die Charaktere fassen auf ihrem Weg noch einmal lose zusammen, was zuvor passiert ist und bekommen in einer Kampfsituation die Möglichkeit, ihre individuellen Stärken zu präsentieren. Dieses „Intro“ hat mich an so manche Fortsetzung in den Superhelden-Franchises erinnert – sehr amüsant. Danach folgt eine Aneinanderreihung von Rettungsmissionen, Gefangennahmen, Flucht…und wieder von vorne. Die Handlung selbst hat mich zuweilen nicht wirklich vom Hocker gerissen, die Charakterentwicklung dafür umso mehr. Das einzige Manko: „Die Magie unserer Herzen“ konzentriert sich hierbei ganz auf Ziva und Kellyn. Doch obgleich Ziva unsere Protagonistin ist, hätte ich mir ein wenig Einsicht bei Temra und Petrick gewünscht, wenn die Gruppe schon getrennt wird, aber man kann bekanntlich nicht alles haben. Zugegeben: Ziva hat auch die meiste Arbeit, wenn es um ihre persönliche Entwicklung geht. So viele Ängste, die es zu überwinden gilt – und nebenbei ist sie unfreiwillig in die Rettung der Welt verwickelt worden. Dafür schlägt sie sich aber erstaunlich gut. Wenn man ein Gefühl beim Beenden dieses Buches mitnimmt, dann ist es Stolz. Ziva wächst wirklich über sich hinaus! Die Liebesgeschichte(n) sind deutlich mehr im Vordergrund als zuvor, nehmen aber weiterhin nicht zu viel Raum ein. Zwar bringt Ziva eine Menge Frust mit rein, aber mit Kellyn hat Levenseller echt einen Traum geschrieben. Sein Einfühlungsvermögen, seine Engelsgeduld, seine Offenheit gegenüber dem Unbekannten…das ist ein fiktionaler Mann, für den die „Bookies“ schwärmen sollten. Viel gesünder als all die toxischen „Shadowdaddys“ da draußen. Alles in allem ist „Die Magie unserer Herzen“ etwas schwächer als der erste Band, doch die Dilogie in ihrer Gesamtheit ist und bleibt (hier wiederhole ich mich gerne) ein Juwel im Jugendbuchbereich. Levenseller liefert hier ein perfektes, rundes Ende, das einfach glücklich macht. 4/5 Sterne.
21. Okt. 2025







