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„Shadow and Darkness“ von Jana Schikorra, ein Fantasyroman über die bunten Fantasien und dunklen Abgründe, die in jedem von uns liegen. Das Cover ist sehr gut gelungen. Man sieht, dass hier jemand Ahnung von Gestaltung hat und weiß, was er da tut. Ich persönlich mag das dunkle Ambiente zusammen mit den Lichtstrahlen, denn es passt genau zu dem Thema der Geschichte, die Jana uns hier erzählen will. Es geht direkt spannend los und man erfährt von den zahllosen Suiziden unter den Kindern, was so viele Fragen aufwirft. Genauso auch die Schattenwesen, die überall auftauchen. Zwar begegnet man diesen recht früh, doch weiß nicht, was genau es mit denen auf Sich hat. Der Plot wird aus zwei Sichten erzählt: Aus der von Anian und der von Liska. Zwei Unterschiedlichen Personen, die doch einiges gemeinsam haben. Besonders gut hat mir das Konzept gefallen. Die Vorstellung, woher die Fantasie kommt und was mit ihr passieren kann, hat mich richtig begeistert. So auch die einflügligen Schwalben, die einen zu Anfang an entlegene Plätze locken. Die Welt, hinter dem für Menschen Sichtbaren, war überzeugend gut ausgearbeitet. Leider ging die Spannung, die am Anfang so großartig aufgebaut wurde durch die Unterrichtseinheiten, die Liska und Anian über sich ergehen lassen mussten, um mit ihren neuen Fähigkeiten umzugehen lernen, schnell verloren, weshalb sich dieser Abschnitt etwas zieht. Zwar kommt die Spannung wieder, doch kann sie nicht mehr das Maß erreichen, das ich mir gewünscht hatte. Auch die Charaktere waren super ausgearbeitet. Anian war super nachvollziehbar für mich, ich habe mich ein Stück weit sogar mit ihm identifizieren können. Er liebt Bücher, versucht zu schreiben und würde für seine Freunde alles tun. Trotzdem bleibt dieses kleine Geheimnis in ihm, dass nicht einmal er sich richtig erklären kann, was ihn in meinen Augen geheimnisvoll mach. Bei Liska war es anders. Auch sie war ein guter Charakter mit nachvollziehbaren Motiven, doch hat mir irgendetwas an ihr gefehlt. Sie scheint nicht ganz vollständig. Ich hoffe, man lernt im nächsten Band etwas mehr über sie. Zum Schreibstil muss man nicht viel sagen. Jana Schikorra schreibt sehr angenehm flüssig, sodass man gut durch die Handlung durchgeführt wird. Fazit: Der erste Band „Shadow and Darkness“ ist spitzenmäßig gestartet und hat so viele Fragen und Geheimnisse aufgegeben, die ich unbedingt alle lösen möchte. Wir haben hier ein gelungenes World-Building mit einzigartigen Charakteren. Leider konnte sich die Spannung nicht bis zum Schluss halten. Dadurch, dass so viel in Monologen erklärt wurde, wurde mein Interesse auch etwas in den Hintergrund versetzt. Dennoch schließ das Buch mit einem Cliffhanger ab, weshalb ich gespannt auf den nächsten Band warte.

10. Feb. 2023
„Shadow and Darkness“ von Jana Schikorra, ein Fantasyroman über die bunten Fantasien und dunklen Abgründe, die in jedem von uns liegen. Das Cover ist sehr gut gelungen. Man sieht, dass hier jemand Ahnung von Gestaltung hat und weiß, was er da tut. Ich persönlich mag das dunkle Ambiente zusammen mit den Lichtstrahlen, denn es passt genau zu dem Thema der Geschichte, die Jana uns hier erzählen will. Es geht direkt spannend los und man erfährt von den zahllosen Suiziden unter den Kindern, was so viele Fragen aufwirft. Genauso auch die Schattenwesen, die überall auftauchen. Zwar begegnet man diesen recht früh, doch weiß nicht, was genau es mit denen auf Sich hat. Der Plot wird aus zwei Sichten erzählt: Aus der von Anian und der von Liska. Zwei Unterschiedlichen Personen, die doch einiges gemeinsam haben. Besonders gut hat mir das Konzept gefallen. Die Vorstellung, woher die Fantasie kommt und was mit ihr passieren kann, hat mich richtig begeistert. So auch die einflügligen Schwalben, die einen zu Anfang an entlegene Plätze locken. Die Welt, hinter dem für Menschen Sichtbaren, war überzeugend gut ausgearbeitet. Leider ging die Spannung, die am Anfang so großartig aufgebaut wurde durch die Unterrichtseinheiten, die Liska und Anian über sich ergehen lassen mussten, um mit ihren neuen Fähigkeiten umzugehen lernen, schnell verloren, weshalb sich dieser Abschnitt etwas zieht. Zwar kommt die Spannung wieder, doch kann sie nicht mehr das Maß erreichen, das ich mir gewünscht hatte. Auch die Charaktere waren super ausgearbeitet. Anian war super nachvollziehbar für mich, ich habe mich ein Stück weit sogar mit ihm identifizieren können. Er liebt Bücher, versucht zu schreiben und würde für seine Freunde alles tun. Trotzdem bleibt dieses kleine Geheimnis in ihm, dass nicht einmal er sich richtig erklären kann, was ihn in meinen Augen geheimnisvoll mach. Bei Liska war es anders. Auch sie war ein guter Charakter mit nachvollziehbaren Motiven, doch hat mir irgendetwas an ihr gefehlt. Sie scheint nicht ganz vollständig. Ich hoffe, man lernt im nächsten Band etwas mehr über sie. Zum Schreibstil muss man nicht viel sagen. Jana Schikorra schreibt sehr angenehm flüssig, sodass man gut durch die Handlung durchgeführt wird. Fazit: Der erste Band „Shadow and Darkness“ ist spitzenmäßig gestartet und hat so viele Fragen und Geheimnisse aufgegeben, die ich unbedingt alle lösen möchte. Wir haben hier ein gelungenes World-Building mit einzigartigen Charakteren. Leider konnte sich die Spannung nicht bis zum Schluss halten. Dadurch, dass so viel in Monologen erklärt wurde, wurde mein Interesse auch etwas in den Hintergrund versetzt. Dennoch schließ das Buch mit einem Cliffhanger ab, weshalb ich gespannt auf den nächsten Band warte.
10. Feb. 2023







