Blick ins Buch

Fantasy

Schattenelfen - Die weinende Stadt

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Über das Buch

Alathaia, die Fürstin von Langollion, schien endgültig besiegt zu sein. Doch dann wendet sie das Blatt der Geschichte: Sie findet eine Waffe, mit der sie binnen Augenblicken eine ganze Stadt vernichten könnte. Nun fordert sie ihr Fürstentum zurück und obendrein den Kopf der Elfenkönigin Emerelle. Sich ihr jetzt noch zu widersetzen, heißt einen grausamen Tod zu sterben – und das Leben tausender Unschuldiger zu gefährden. Finden der Wolfself Melwyn, die Lutin Zafira und der Kobold Broja eine Lösung dieses schrecklichen Dilemmas? Sonst wird in Albenmark ein Zeitalter der Tyrannei anbrechen ...

Editionen (2)

ISBN9783453274105
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum28.02.24
Seitenzahl448

Rezensionen & Bewertungen

47 Bewertungen

11 Rezensionen

4,4

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  • siralexfelixson
    siralexfelixson

    323 Follower

    4,0

    Ein fast perfektes Finale.

    "Wir hätten sie alle retten können. Wir hätten die Geschichte des Nordens umgeschrieben, denn der Winter hätte der Beginn einer immerwährenden Freundschaft zwischen unseren drei Völkern werden können. Stattdessen hatten wir die Geschichte des Hasses fortgeführt." "Die weinende Stadt" ist nun schon das Finale von Bernhard Hennens fünfbändiger Schattenelfen-Reihe. Das Buch beginnt tief in den Gewässern der Walbucht. Kapitän Swid und seine Zwergenschar sitzen im Aal fest und sind sich sicher, dass dies ihre letzte Tauchfahrt ist. Doch alles kommt anders und so verschlägt es die Zwerge nach Ishaven - der verschollenen, sagenumwobenen Zwergenstadt. Hier ist es kälter, als es sein dürfte und irgendwas lauert hier, dass sich die Nackenhaare der Zwergenschar aufstellen. Währenddessen sind Alathaia und ihre Gefährten dem Labyrinth der Nacht entkommen, sehr zum Leidwesen der Trolle. Doch nun trachtet Alathaia nach dem Albenstein, der in Skangas Besitz ist. Die Schamanin der Trolle wird diesen jedoch nicht leichtfertig hergeben. Doch Alathaia wäre nicht Alathaia, wenn sie nicht eine Lösung für dieses Problem hätte. Sie hat bereits bewiesen, dass sie alles tun würde, um ihr Ziel zu erreichen, selbst wenn dies den Tod des eigenen Kindes bedeutet. Doch sie ist sich auch bewusst, dass Emerelle und ihre Gefährten sie jagen und ihr auf den Fersen sind. Königin Emerelle kann Alathaia nicht damit durchkommen lassen, sie wird versuchen Alathaia aufzuhalten... Schön war es, das Finale, wenn auch gefühlt viel zu kurz! Ich kann es nicht glauben, dass die Geschichte nun schon vorbei ist. Dass ich Broja Büffelfuss, den Wolfselfen Melvin und die Lutin Zafira nicht mehr begleiten kann, sind sie mir doch sehr ans Herz gewachsen. 🥹 Obwohl in diesem letzten Band auch viel auf die Geschehnisse der Drachenelfen-Reihe eingegangen wird, kann man die komplette Reihe ohne deren Vorkenntnisse lesen. Hennen hat es wieder geschafft mich zu verzaubern und in seine Welt eintauchen zu lassen. Besonders haben mir die Szenen der Zwerge in Ishaven gefallen, aus denen auch das oben stehende Zitat stammt. Dieser Zwergenstadt wohnte für mich ein ganz besonderer Zauber inne, genauso wie der Geschichte, die sich um diese Stadt rankt. Auch dem Kobold Broja bin ich wieder sehr gerne gefolgt, ist er doch mein persönlicher kleiner Schatz in dieser Buchreihe. Seine vorwitzige freche Art ist immer ganz besonders erfrischend, auch wenn er dabei manchmal vergisst, wer vor ihm steht. 😂 Dass Eleborn dann auch noch auftauchte, war ebenfalls ein toller Moment für mich. ACHTUNG SPOILER! Ein kleines Manko gibt es dann aber doch für mich: Mir hat es gar nicht gefallen, wie schnell und plötzlich das Ende kam und der Geistdrache und Alathaia besiegt wurden. In diesem Punkt hätte ich mir etwas mehr Epik und Dramatik gewünscht, vor allem, da Melvin bei diesem Kampf stirbt. Sein Opfer wurde gar nicht vernünftig gewürdigt. Alles in allem war es aber wieder ein wirklich großartiges Lesevergnügen!

    Ein fast perfektes Finale.

    8. März 2024

  • 5,0

    Und so schnell ist die Reihe auch wieder vorbei. Und die Lücke zwischen der Elfen- und der Elfenritter Reihe schließt sich. Da ich die Elfenritter schon kenne, wusste oder ahnte ich vielmehr wie es endet. Ich wusste von welchen Figuren wir uns verabschieden mussten. Das hat mich aber nicht davon abgehalten, trotzdem mit ihnen mitzufiebern und es mir anders zu wünschen. Kleines verräterisches Herz. 💔 Wieder einmal eine großartige Reihe, welche für mich vor allem durch ihre Charaktere besticht. Es kommen unfassbar viele unterschiedliche Figuren vor, mit fantastischen Namen. Und trotz meines eher schlecht ausgeprägtem Namensgedächtnisses, konnte ich alle Geschichten miteinander vereinen. Denn jeder für sich war einzigartig, besonders. Ob besonders gut oder böse, lustig oder liebenswert, verträumt oder kämpferisch, das darf jede:r Lesende für sich selbst entscheiden. An der Reihe hat mir persönlich, besonders die Nähe zur Drachenelfen Reihe gefallen. Immer noch meine liebsten Erzählungen aus Albenmark. Alte Figuren namentlich erneut genannt zu bekommen, fühlte sich nach Heimat an. Und ich reise gerne in vielen weiteren zukünftigen Geschichten hierher zurück.

    13. Juni 2024

  • sto_liz
    sto_liz

    49 Follower

    4,0

    Sehr gutes Buch mit einem viel zu knappen Ausgang

    Über die fünf Bänder hinweg hat sich ein epischer Kampf zwischen den beiden Rivalinnen angedeutet, doch kam das Ende leider viel zu schnell. Das Buch war aber trotzdem sehr spannend und es hat mir gut gefallen. Man hätte dem Ende jedoch einige Zeilen mehr widmen können.

    14. März 2024

3 von 11 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Bernhard Hennen

Bernhard Hennen, 1966 geboren, studierte Germanistik, Geschichte und Vorderasiatische Altertumskunde. Mit seiner »Elfen«-Saga stürmte er alle Bestsellerlisten und schrieb sich an die Spitze der deutschen Fantasy-Autoren. Bernhard Hennen lebt mit seiner Familie in Krefeld.

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