Sand & Wind
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
"Sand & Wind" war wie ein guter Freund, der mich willkommen geheißen und freundlich durch die Seiten begleitet hat, einer, mit dem ich gar nicht gerechnet habe, aber über den ich mich umso mehr gefreut habe. Ich liebe die Geschichte! Sie war perfekt für mich und diesen Moment. Das Setting und die Stimmung, die liebenswerten und etwas schnoddrigen Charaktere, die casual Queerness, um die kein großes Aufhebens gemacht wird, Flecki und die erste Erwähnung von Pigment-Flecken, die ich bewusst mitbekommen habe, ein Abenteuer, das ohne außerordentlich grimmiges Drama auskommt und so viel Spannung und Spaß und Wärme der Wüste. Noch dazu der Ort, an dem es spielt, eine Fantasywelt mit persisch/arabischem Setting, einer Djadda, einem Schah, authentischen Gerichten, Geschichten und Legenden und ein bisschen Magie und fremdartigen Völkern, ohne dabei zu viel reinzuwerfen oder zu viel abzukupfern. Im Gegenteil, es war rundum gelungen! Ich mochte besonders die unbeholfene und schüchterne Art von Elis, der erst nach und nach in seine Rolle wirklich hineinwächst und wie stürmisch Quiro in all das hinein schlittert. Die Liebesgeschichte war genau richtig für mich dosiert und der Bösewicht im richtigen Maß auf dem Level "grrr ich will ihn erwürgen, kann dem endlich das Handwerk gelegt werden". Manchmal bin ich nämlich genervt von Büchern, in denen sich der Rückschlag für den Protagonisten ewig hinzieht und der vermeintliche Triumph der Bösen ewig dauert. Das hier war ein richtiges Wohlfühlabenteuer, das sich so weggelesen hat. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band und zähle "Sand & Wind" definitiv zu meinen Jahreshighlights.
Der Frieden zwischen den Wüstenstädten Zarbahan und Ylas scheint gefährdet zu werden. Um einen drohenden Krieg zu verhindern muss Schah Elis auf die Hilfe wichtiger Verbündeter hoffen. Elea Brandt hat mit „Sand & Wind“ einen großartigen Fantasyroman mit orientalischem Setting geschaffen. Das fängt schon mit dem Aufbau der Welt an. Alles ist derart detailliert beschrieben, dass man wirklich mit den Charakteren mitgehen kann und in die Welt hineingesogen wird. Auch die Charaktere wissen zu begeistern und hier merkt man auch einfach, wieviel Spaß Elea Brandt beim Schreiben hat. Alle Charaktere haben Tiefe, Licht- und Schattenseiten und sind nicht nur eindimensional böse und gut. Kurz und knapp: Ich hatte lange nicht mehr so viel Spaß beim Lesen. Alle Daumen hoch für diesen Geheimtipp und unbedingte Kaufempfehlung!
Ich mag dir Bücher von Elea Brandt wirklich gern. Dieses hier ist mein 3tes von ihr und leider das erste, das mich nicht vollends überzeugen konnte. Mit war alles etwas zu sehr vorhersehbar und ich gebe auch zu, dass ich mit dem Sultan gar nicht warm geworden bin. Ich empfand ihn als anstrengend und stellenweise echt nervig. Dafür konnten die Prinzessin und Quiro bei mir punkten. Einfach wegen dem, wie sie agierten. Schade, aber der ein oder andere wird bestimmt mehr Freude daran haben.
Spaßiges Abenteuer im heißen Wüstensand „Sand und Wind“ ist ein kurzweiliger Roman von Elea Brandt mit einer leichten Story und einer gelungenen Prise Humor. Gauner Quiro schlägt sich so durchs Leben, während der junge Schah Elis versucht, sein Reich vor einem Krieg zu bewahren. Als Elis verschwindet, wird Quiro auserkoren, seinen Platz einzunehmen – denn der Gauner ist in Wahrheit der Zwillingsbruder des Schahs. Doch damit fällt er in ein Schlangennest aus Intrigen. Auf den ersten Blick mag man denken, dass „Sand und Wind“ aufgrund des ähnlichen Orient-Settings in Verwandtschaft zu Elea Brandts Roman „Opfermond“ steht, doch sind dies zwei völlig voneinander losgelöste Werke. Dies merkt man auch recht schnell, denn wo „Opfermond“ düster ist, besticht „Sand und Wind“ durch seine charmanten Figuren, den flotten, leichten Erzählstil und die raschen, zum Teil sehr lustigen Dialoge. Das Ensemble ist sehr gegensätzlich angelegt und so ist auch genug Feuer für jede Menge spaßige Reibereien gegeben. Mich hat die Geschichte sehr gut unterhalten, es fehlt ihr in meinen Augen aber der letzte Drive. Der Leser erfährt sehr früh, wer der Gegenspieler von Elis und Quiro ist, inklusive seiner Motivation. Diese ist zwar nachvollziehbar, es macht manche Teile des Buches aber weniger spannend, als sie hätten sein können. Dies konnte dann auch der Humor nicht gänzlich auffangen. Zudem hätte ich mir für Elis einen größeren Part gewünscht, er geht in der zweiten Hälfte im Gegensatz zu Quiro leider etwas unter. Auch wenn es vielleicht nicht ganz fair ist, weil die Romane gänzlich anders angelegt sind, muss ich doch sagen, dass Elea Brands ernsterer, düsterer „Opfermond“ besser gefallen hat, da er bis zur letzten Seite fesseln konnte. Für mich ist „Sand und Wind“ daher „nur“ eine 7/10, weil ich etwas andere Erwartungen hatte. Wer jedoch auf der Suche nach einem orientalisch angehauchten Märchenabenteuer voller sprühender Dialoge ist, kann bedenkenlos zugreifen.
Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
"Sand & Wind" war wie ein guter Freund, der mich willkommen geheißen und freundlich durch die Seiten begleitet hat, einer, mit dem ich gar nicht gerechnet habe, aber über den ich mich umso mehr gefreut habe. Ich liebe die Geschichte! Sie war perfekt für mich und diesen Moment. Das Setting und die Stimmung, die liebenswerten und etwas schnoddrigen Charaktere, die casual Queerness, um die kein großes Aufhebens gemacht wird, Flecki und die erste Erwähnung von Pigment-Flecken, die ich bewusst mitbekommen habe, ein Abenteuer, das ohne außerordentlich grimmiges Drama auskommt und so viel Spannung und Spaß und Wärme der Wüste. Noch dazu der Ort, an dem es spielt, eine Fantasywelt mit persisch/arabischem Setting, einer Djadda, einem Schah, authentischen Gerichten, Geschichten und Legenden und ein bisschen Magie und fremdartigen Völkern, ohne dabei zu viel reinzuwerfen oder zu viel abzukupfern. Im Gegenteil, es war rundum gelungen! Ich mochte besonders die unbeholfene und schüchterne Art von Elis, der erst nach und nach in seine Rolle wirklich hineinwächst und wie stürmisch Quiro in all das hinein schlittert. Die Liebesgeschichte war genau richtig für mich dosiert und der Bösewicht im richtigen Maß auf dem Level "grrr ich will ihn erwürgen, kann dem endlich das Handwerk gelegt werden". Manchmal bin ich nämlich genervt von Büchern, in denen sich der Rückschlag für den Protagonisten ewig hinzieht und der vermeintliche Triumph der Bösen ewig dauert. Das hier war ein richtiges Wohlfühlabenteuer, das sich so weggelesen hat. Ich bin sehr gespannt auf den zweiten Band und zähle "Sand & Wind" definitiv zu meinen Jahreshighlights.
Der Frieden zwischen den Wüstenstädten Zarbahan und Ylas scheint gefährdet zu werden. Um einen drohenden Krieg zu verhindern muss Schah Elis auf die Hilfe wichtiger Verbündeter hoffen. Elea Brandt hat mit „Sand & Wind“ einen großartigen Fantasyroman mit orientalischem Setting geschaffen. Das fängt schon mit dem Aufbau der Welt an. Alles ist derart detailliert beschrieben, dass man wirklich mit den Charakteren mitgehen kann und in die Welt hineingesogen wird. Auch die Charaktere wissen zu begeistern und hier merkt man auch einfach, wieviel Spaß Elea Brandt beim Schreiben hat. Alle Charaktere haben Tiefe, Licht- und Schattenseiten und sind nicht nur eindimensional böse und gut. Kurz und knapp: Ich hatte lange nicht mehr so viel Spaß beim Lesen. Alle Daumen hoch für diesen Geheimtipp und unbedingte Kaufempfehlung!
Ich mag dir Bücher von Elea Brandt wirklich gern. Dieses hier ist mein 3tes von ihr und leider das erste, das mich nicht vollends überzeugen konnte. Mit war alles etwas zu sehr vorhersehbar und ich gebe auch zu, dass ich mit dem Sultan gar nicht warm geworden bin. Ich empfand ihn als anstrengend und stellenweise echt nervig. Dafür konnten die Prinzessin und Quiro bei mir punkten. Einfach wegen dem, wie sie agierten. Schade, aber der ein oder andere wird bestimmt mehr Freude daran haben.
Spaßiges Abenteuer im heißen Wüstensand „Sand und Wind“ ist ein kurzweiliger Roman von Elea Brandt mit einer leichten Story und einer gelungenen Prise Humor. Gauner Quiro schlägt sich so durchs Leben, während der junge Schah Elis versucht, sein Reich vor einem Krieg zu bewahren. Als Elis verschwindet, wird Quiro auserkoren, seinen Platz einzunehmen – denn der Gauner ist in Wahrheit der Zwillingsbruder des Schahs. Doch damit fällt er in ein Schlangennest aus Intrigen. Auf den ersten Blick mag man denken, dass „Sand und Wind“ aufgrund des ähnlichen Orient-Settings in Verwandtschaft zu Elea Brandts Roman „Opfermond“ steht, doch sind dies zwei völlig voneinander losgelöste Werke. Dies merkt man auch recht schnell, denn wo „Opfermond“ düster ist, besticht „Sand und Wind“ durch seine charmanten Figuren, den flotten, leichten Erzählstil und die raschen, zum Teil sehr lustigen Dialoge. Das Ensemble ist sehr gegensätzlich angelegt und so ist auch genug Feuer für jede Menge spaßige Reibereien gegeben. Mich hat die Geschichte sehr gut unterhalten, es fehlt ihr in meinen Augen aber der letzte Drive. Der Leser erfährt sehr früh, wer der Gegenspieler von Elis und Quiro ist, inklusive seiner Motivation. Diese ist zwar nachvollziehbar, es macht manche Teile des Buches aber weniger spannend, als sie hätten sein können. Dies konnte dann auch der Humor nicht gänzlich auffangen. Zudem hätte ich mir für Elis einen größeren Part gewünscht, er geht in der zweiten Hälfte im Gegensatz zu Quiro leider etwas unter. Auch wenn es vielleicht nicht ganz fair ist, weil die Romane gänzlich anders angelegt sind, muss ich doch sagen, dass Elea Brands ernsterer, düsterer „Opfermond“ besser gefallen hat, da er bis zur letzten Seite fesseln konnte. Für mich ist „Sand und Wind“ daher „nur“ eine 7/10, weil ich etwas andere Erwartungen hatte. Wer jedoch auf der Suche nach einem orientalisch angehauchten Märchenabenteuer voller sprühender Dialoge ist, kann bedenkenlos zugreifen.








