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Hätte bei besserer Umsetzung Potential gehabt.
Als ich dieses Buch angefangen habe, war ich ziemlich sicher das es schlecht werden würde (immer ne gute Ausgangslage). Lag vermutlich daran, dass der erste Teil so antiklimaktisch und vorhersehbar endete. Zu dem Zeitpunkt hatte ich dieses Buch allerdings schon, also warum nicht lesen? Zum einen, weil es einfach schlecht geschrieben ist. Der Schreibstil ist okay, aber viel zu repetitive. Außerdem ist es teilweise viel zu langatmig und erklärend. Ich muss nicht 8000x daran erinnert werden welche Traumata die Protagonisten mit sich rumschleppen. Das würde den Protagonisten auch gut tun, denn wirkliche Tiefe haben die nicht. Da hätten wir zum einen die besessene (literally) , aber leider völlig unfähige Ermittlerin die irgendwie die Anführerin ist. Besessen ist sie übrigens von einem Psycho-Parasiten, der von sich selbst behauptet in 19 Dimensionen denken zu können (übertreib bitte), dafür aber erstaunlich eindimensional ist. Zum Anderen einen Arzt mit sozialer Persönlichkeitsstörung und heftigem PTBS. Einen grünen Roboter der Züge mag (was er dann aber im laufe des Buches vergisst und dann als charatertrait nur noch „grün“ besitzt). Und einen toten Piloten aka Lover-Boy der irgendwie als Hologram wieder aufersteht und unsterblich in die Ermittlerin verschossen ist, weil die vor X Jahren mal ein sexy Wochenende miteinander verbracht haben. Das wäre an sich ertragbar, wenn das Buch vom Plot getragen werden würde aber *SPOILER* tut es nicht. Wir kommen auf dem Planeten an und - oooohhh - da gibts Zombies. Wir finden raus das es ein Bergwerk gibt, aus dem die wohl alle kommen, finden irgendwie einen merkwürdigen Überlebenden (den einzigen), wir gehen ins Bergwerk, Showdown, merkwürdiger Überlebender steckt mit Direktorin Lang unter einer Decke und die gehören zu einer politischen Gruppierung DIE VORHER NOCH NIE ERWÄHNT WURDE UND AUCH NOCH KEINE ROLLE GESPIELT HAT. Wir bringen den Typen um und entfesseln eine böse Zombies-erschaffende Machtquelle in Form eines Borg-Kubus die jetzt die Menschheit auslöschen will. Uppsie. Dann kommt irgendwie die tote Hologramm-Mum von Ermittlerin und rettet alle verbliebenen vom Planeten. Dazu kommen diverse Plotholes. Beispielsweise wird nie wirklich erklärt warum Lover-Boy ein Hologramm ist. Außer im allerletzten Kapitel (in dem David wohl aufgefallen ist das er Dinge auch mal erklären muss), in dem eine „neue und fortschrittliche Technologie“ mal kurz als Erklärungsversuch in den Raum geworfen wird. Oder warum es auf einmal eine politische Bewegung geben die terrestrische Regierung gibt. Und was deren Beweggründe sind. Oder warum dieser Psychoparasit plötzlich einen Wirt braucht um sich fortzubewegen. Oder warum diese Mum ständig wieder auftaucht. Da gibt es noch einige mehr, die erspare ich dir. Aber wenn man über all das hinwegsehen kann ist es ne nette Geschichte für zwischendurch. Wenn David ein bisschen mehr Liebe in das Buch hätte fließen lassen wäre das auf jeden Fall was geworden. Tränen habe ich übrigens gelacht als Lover-Boy, obwohl er schon tot ist, NOCHMAL stirbt und von dem Borg-Kubus als Zombie wieder zurück geholt wird. Wie sehr kann man als Autor seinen Charakter eigentlich hassen?
12. Mai 2026
Hätte bei besserer Umsetzung Potential gehabt.
Als ich dieses Buch angefangen habe, war ich ziemlich sicher das es schlecht werden würde (immer ne gute Ausgangslage). Lag vermutlich daran, dass der erste Teil so antiklimaktisch und vorhersehbar endete. Zu dem Zeitpunkt hatte ich dieses Buch allerdings schon, also warum nicht lesen? Zum einen, weil es einfach schlecht geschrieben ist. Der Schreibstil ist okay, aber viel zu repetitive. Außerdem ist es teilweise viel zu langatmig und erklärend. Ich muss nicht 8000x daran erinnert werden welche Traumata die Protagonisten mit sich rumschleppen. Das würde den Protagonisten auch gut tun, denn wirkliche Tiefe haben die nicht. Da hätten wir zum einen die besessene (literally) , aber leider völlig unfähige Ermittlerin die irgendwie die Anführerin ist. Besessen ist sie übrigens von einem Psycho-Parasiten, der von sich selbst behauptet in 19 Dimensionen denken zu können (übertreib bitte), dafür aber erstaunlich eindimensional ist. Zum Anderen einen Arzt mit sozialer Persönlichkeitsstörung und heftigem PTBS. Einen grünen Roboter der Züge mag (was er dann aber im laufe des Buches vergisst und dann als charatertrait nur noch „grün“ besitzt). Und einen toten Piloten aka Lover-Boy der irgendwie als Hologram wieder aufersteht und unsterblich in die Ermittlerin verschossen ist, weil die vor X Jahren mal ein sexy Wochenende miteinander verbracht haben. Das wäre an sich ertragbar, wenn das Buch vom Plot getragen werden würde aber *SPOILER* tut es nicht. Wir kommen auf dem Planeten an und - oooohhh - da gibts Zombies. Wir finden raus das es ein Bergwerk gibt, aus dem die wohl alle kommen, finden irgendwie einen merkwürdigen Überlebenden (den einzigen), wir gehen ins Bergwerk, Showdown, merkwürdiger Überlebender steckt mit Direktorin Lang unter einer Decke und die gehören zu einer politischen Gruppierung DIE VORHER NOCH NIE ERWÄHNT WURDE UND AUCH NOCH KEINE ROLLE GESPIELT HAT. Wir bringen den Typen um und entfesseln eine böse Zombies-erschaffende Machtquelle in Form eines Borg-Kubus die jetzt die Menschheit auslöschen will. Uppsie. Dann kommt irgendwie die tote Hologramm-Mum von Ermittlerin und rettet alle verbliebenen vom Planeten. Dazu kommen diverse Plotholes. Beispielsweise wird nie wirklich erklärt warum Lover-Boy ein Hologramm ist. Außer im allerletzten Kapitel (in dem David wohl aufgefallen ist das er Dinge auch mal erklären muss), in dem eine „neue und fortschrittliche Technologie“ mal kurz als Erklärungsversuch in den Raum geworfen wird. Oder warum es auf einmal eine politische Bewegung geben die terrestrische Regierung gibt. Und was deren Beweggründe sind. Oder warum dieser Psychoparasit plötzlich einen Wirt braucht um sich fortzubewegen. Oder warum diese Mum ständig wieder auftaucht. Da gibt es noch einige mehr, die erspare ich dir. Aber wenn man über all das hinwegsehen kann ist es ne nette Geschichte für zwischendurch. Wenn David ein bisschen mehr Liebe in das Buch hätte fließen lassen wäre das auf jeden Fall was geworden. Tränen habe ich übrigens gelacht als Lover-Boy, obwohl er schon tot ist, NOCHMAL stirbt und von dem Borg-Kubus als Zombie wieder zurück geholt wird. Wie sehr kann man als Autor seinen Charakter eigentlich hassen?
12. Mai 2026





