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Renegades - Gefährlicher Freund

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Über das Buch

Sie sind eine Vereinigung speziell begabter Menschen. Nach einem Jahrzehnt der Gewalt und Anarchie haben sie in Gatlon City für Recht und Ordnung gesorgt: die Renegades. Seither gelten sie als Helden, zu denen alle aufsehen.

Alle außer den Anarchisten, die von den Renegades vertrieben wurden und die nun im Untergrund der Stadt auf Rache sinnen. Die 17-jährige Nova ist eine von ihnen. Sie hat ihre Familie auf schreckliche Weise verloren und allen Grund, die Renegades zu hassen. Aufgrund ihrer besonderen und geheimen Gabe soll sie sich bei den Renegades einschleichen – um sie dann von innen heraus zu zerstören. Alles verläuft nach Plan, bis sie sich ausgerechnet in den jungen Kommandanten Adrian verliebt – und er sich in sie. Eine Liebe, die nicht sein darf in Zeiten, wo sich Renegades und Anarchisten zum großen Kampf rüsten …

Editionen (1)

ISBN9783453271784
VerlagHeyne
Erscheinungsdatum10.09.18
Seitenzahl640

Rezensionen & Bewertungen

315 Bewertungen

73 Rezensionen

4,2

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  • scolardy
    scolardy

    675 Follower

    3,0

    „Gefährlicher Freund“ von Marissa Meyer ist der Auftakt der Renegades-Trilogie. Es beginnt mit einem Vorwort noch vor dem Prolog. Das unbetitelte Vorwort erklärt, wie es zu diesem gefühlt post-apokalyptischen Zustand der Welt gekommen ist. Der Prolog zeigt uns direkt einen Ausschnitt der tragischen Hintergrundgeschichte der Protagonistin. Mit einem ordentlichen Zeitsprung geht die Geschichte dann gleich actionreich los: mit einem Attentatsversuch der Anarchisten auf die Renegades bei einer Parade. Hierbei stellt uns Meyer direkt nahezu alle relevanten Charaktere samt „Geheimidentität“ vor. Die vielen Charaktere mit all ihren Aliasen und verschiedenen Superkräften sind gerade zu Beginn recht überwältigend. Die Verwirrung löst sich leider nie so recht auf. Dabei gibt es im Buch ein minimalistisches Personenverzeichnis, doch das hätte hier wirklich ausführlicher sein dürfen. Mit der Geheimhaltung nimmt man es in dieser Welt auch nicht zu genau, denn prinzipiell weiß jeder, welche Person hinter welchem Superhelden- oder Schurken-Alias steckt. Lediglich unsere beiden Protagonisten entwickeln jeweils ein Alter-Ego zu ihrem bekannten Alter-Ego. Eigentlich ein lustiges Konzept, wären wir Leser nicht von Anfang an darin involviert. Ziemlich verschenktes Potenzial, wie ich finde. Die Protagonisten, Nova und Adrian, sind in Ordnung. Viel mehr Eindruck haben sie bislang leider nicht bei mir hinterlassen. Nova hat definitiv den interessanteren Hintergrund, dementsprechend habe ich ihre Kapitel auch deutlich mehr genossen. Alle anderen Charaktere fallen leider ziemlich flach aus. Dabei bietet dieser Auftakt mit seinen über 600 Seiten in der deutschen Fassung definitiv genug Raum für Charakterentwicklung. Die Länge ist auch definitiv mein größter Kritikpunkt. In meinen Augen sollten Auftaktbände generell lieber kürzer ausfallen, um erst mal ein grundlegendes Interesse und ein Bedürfnis nach Mehr zu wecken, doch wenn sie schon so umfangreich sind, dann sollte definitiv mehr passieren. Mir fehlte hier etwas der rote Faden. Bei der Stange gehalten haben mich die unterhaltsamen und gut beschriebenen Action-Szenen, aber das reicht halt nicht aus, um mich vollends zu überzeugen. Ich war mir ziemlich sicher, wo die Geschichte hin möchte. Ich habe auch weiterhin so einige Ideen, aber das ursprüngliche Ziel wird es wohl nicht werden. Positiv dabei ist natürlich, dass Meyer mich offensichtlich doch überraschen konnte, obwohl dieser Superhelden-Geschichte voller Klischees steckt. Natürlich entwickelt sich auch eine etwas klischeehafte Liebesgeschichte zwischen Nova und Adrian. Da diese bislang aber absolut süß und unschuldig ist, stört mich das überhaupt nicht. Hoffentlich bleibt dieser Teil weiterhin so unaufdringlich. Fazit: Marissa Meyers „Gefährlicher Freund“ ist in meinen Augen ein etwas durchwachsener Auftakt für ihre Renegades-Trilogie. Superhelden treffen hier in einem Jugendbuch-Setting auf Superschurken – am Ende weiß niemand so genau, wer hier eigentlich gut oder böse sein soll. Diese Ungewissheit gefällt mir noch mit am besten, ebenso wie die kurzweilige, actionreiche Handlung. Über 600 Seiten sind trotzdem zu lang für diesen Auftakt, zumal der rote Faden zwischenzeitlich abhandengekommen ist. Die Nebencharaktere dürfen in den Fortsetzungen gerne mehr ausgearbeitet werden, generell erhoffe ich mir eine fokussiertere Handlung. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie es weitergeht. 3/5 Sterne.

    6. Feb. 2025

  • taia
    taia

    169 Follower

    4,0

    Dieses Buch erinnert mich an eine Mischung aus X-Men und My Hero Academia. Es gibt eine Welt mit Superhelden und Schurken die um die Vorherrschaft kämpfen und die ein oder andere Superkraft haben. Adrian gehört zu den Superhelden, Nova zu den Schurken und letztere versucht die Helden zu unterwandern und zu vernichten. Frau Meyer gelingt dabei eine spannende Geschichte, die aus der Sicht beider Parteien erzählt wird und dadurch zeigt, dass ein Held nicht immer nur gut ist und ein Schurke nicht immer nur böse. Etwas langatmig fand ich die Passagen wo es um die Auswirkungen der Superkräfte auf die Gesellschaft ging, aber die gibt es auch bei X-Men und My Hero Academia. Das scheint so ein Ding zu sein, dass sich die Leute in solchen Geschichten nicht als Einzelperson betrachten, sondern ihre Handlungen immer auf die Gesellschaft im Ganzen beziehen. Trotzdem hat mir das Buch gut gefallen und ich freue mich schon auf Band zwei.

    16. Aug. 2025

  • maja_wt
    maja_wt

    139 Follower

    3,0

    Irgendwie konnte mich das Buch nicht abholen. An sich mag ich Superheldengeschichten und die Tatsache, dass die Protagonisten auf unterschiedlichen Seiten stehen hat mich wirklich interessiert. Leider hat sich das Buch allerdings ewig gezogen und dafür, dass es über 550 Seiten hatte, ist irgendwie wenig passiert und ich konnte keine richtige Bindung zu den Charakteren aufbauen. Besonders zu Adrian fiel es mir total schwer eine Bindung zu entwickeln. Er war mir irgendwie zu langweilig von der Persönlichkeit her. Nova mochte ich allerdings. Ich denke nicht, dass ich die Reihe fortsetzen werde, da mich der erste Band dafür nicht genug umgehauen hat und ich habe mich gerade im Internet absichtlich selbst gespoilert, weil ich wissen wollte, wie es ausgeht.

    28. Okt. 2024

3 von 73 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Marissa Meyer

Marissa Meyer studierte Kreatives Schreiben und arbeitete als Lektorin in Seattle, bis sie ihren ersten Buchvertrag bekam. Mit den Luna-Chroniken gelang ihr auf Anhieb eine internationale Bestsellerserie, die in 27 Ländern verkauft wurde. Marissa Meyer lebt mit ihrem Mann und ihren beiden Töchtern in Tacoma, Washington.

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