Über das Buch
Camus sieht die Vereinigten Staaten mit den Augen des Europäers der unvermittelbaren Nachkriegszeit, der sich nach fünf Jahren der Finsternis unvermittelt in einem von Licht und Reichtum überfluteten Land findet, wo alles darauf abzielt, zu beweisen, daß das Leben nicht tragisch ist. Die oft nur andeutungsweise zwischen den Zeilen gezogenen Vergleiche führen Camus dazu, die Beschäftigung mit dem Roman „Die Pest“ zu investieren und die Auseinandersetzung mit dem Existenzialismus zu vertiefen. So wird dieser Bericht auf vielfältige Weise für den heutigen Leser zu einem fesselnden Erlebnis.
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Autorin / Autor
Über Albert Camus
Albert Camus wurde am 7. November 1913 als Sohn einer Spanierin und eines Elsässers in Mondovi, Algerien, geboren. Er studierte an der Universität Algier Philosophie, 1935 trat er der Kommunistischen Partei Algeriens bei und gründete im Jahr darauf das «Theater der Arbeit». 1937 brach er mit der KP. 1938 entstand sein erstes Drama, Caligula, das 1945 uraufgeführt wurde, 1947 sein Roman «Die Pest». Neben seinen Dramen begründeten der Roman Der Fremde und der Essay Der Mythos des Sisyphos sein literarisches Ansehen. 1957 erhielt Albert Camus den Nobelpreis für Literatur. Am 4. Januar 1960 starb er bei einem Autounfall.Das Gesamtwerk von Albert Camus liegt im Rowohlt Verlag vor.
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