Rebel Island
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Ich hatte vom gleichen Autor schon ein Buch über die Seidenstraße gelesen, das ich echt gut fand. Da war es irgendwie nur logisch, noch etwas von Jonathan Clements zu lesen. Da ich noch nie etwas Konkretes über die Geschichte Taiwans gelesen hatte, fiel meine Wahl darauf. Ich fand das Buch in diesem Fall aber leider nur OK. Clements packt (wieder) viele Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende, in ~350 Seiten. Vieles davon war interessant und gut beschrieben. Es hatte aber seine Längen, während ich an anderer Stelle das Gefühl hatte, der Autor rutscht nur "der Vollständigkeit halber" Mal drüber. An einer Stelle musste ich außerdem etwas schmunzeln. Clements geht im Nachwort auf die Sprachen auf Taiwan und dem chinesischen Festland ein und es fällt der Satz (frei übersetzt): "..für mich ist Pinyin die logischste Romanisierung der chinesischen Sprache(n)." Diesen Satz kann nur ein "westlicher" Wissenschaftler überhaupt in Erwägung ziehen zu stoppen. Weil, was sonst soll logischer als eine Romanisierung der chinesischen Sprache sein, als eine Umschrift, die in China für die chinesischen Sprachen entwickelt wurde? Der Satz ist also in etwa so wichtig zu erwähnen, wie man unbedingt betonen müsste, dass es ja jetzt viel besser ist, dass wir die lateinische Schrift statt der alten Runen zur Darstellung unserer modernen Sprachen in Europa verwenden. Nach diesem Rant 🤣 Ende ich diese Bewertung mit: das Buch war trotzdem OK und sicherlich nicht das letzte, das ich über Taiwan gelesen haben werde. Ein guter Einstieg war es allemal.
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Ich hatte vom gleichen Autor schon ein Buch über die Seidenstraße gelesen, das ich echt gut fand. Da war es irgendwie nur logisch, noch etwas von Jonathan Clements zu lesen. Da ich noch nie etwas Konkretes über die Geschichte Taiwans gelesen hatte, fiel meine Wahl darauf. Ich fand das Buch in diesem Fall aber leider nur OK. Clements packt (wieder) viele Jahrhunderte, wenn nicht gar Jahrtausende, in ~350 Seiten. Vieles davon war interessant und gut beschrieben. Es hatte aber seine Längen, während ich an anderer Stelle das Gefühl hatte, der Autor rutscht nur "der Vollständigkeit halber" Mal drüber. An einer Stelle musste ich außerdem etwas schmunzeln. Clements geht im Nachwort auf die Sprachen auf Taiwan und dem chinesischen Festland ein und es fällt der Satz (frei übersetzt): "..für mich ist Pinyin die logischste Romanisierung der chinesischen Sprache(n)." Diesen Satz kann nur ein "westlicher" Wissenschaftler überhaupt in Erwägung ziehen zu stoppen. Weil, was sonst soll logischer als eine Romanisierung der chinesischen Sprache sein, als eine Umschrift, die in China für die chinesischen Sprachen entwickelt wurde? Der Satz ist also in etwa so wichtig zu erwähnen, wie man unbedingt betonen müsste, dass es ja jetzt viel besser ist, dass wir die lateinische Schrift statt der alten Runen zur Darstellung unserer modernen Sprachen in Europa verwenden. Nach diesem Rant 🤣 Ende ich diese Bewertung mit: das Buch war trotzdem OK und sicherlich nicht das letzte, das ich über Taiwan gelesen haben werde. Ein guter Einstieg war es allemal.




