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Der sogenannte Thriller ist der zweite Fall für Vanessa Frank, und schon das erschwerte mir den Einstieg in das Buch. Klar, ich weiß, dass das bei Thrillern nicht so tragisch ist, aber trotzdem nervt es mich, wenn ich eine Vorgeschichte nicht kenne, die es aber offensichtlich gibt. Pascal Engman greift ein schwieriges Thema noch schwieriger auf. Denn es geht um Frauenfeindlichkeit. Es passieren Morde und Verbrechen an Frauen und immer wieder kommt auch ein Mann Namens Tom vor, der noch nie näheren Kontakt zu einer Frau hatte und allem anderen die Schuld gibt, außer sich selbst. Obwohl ich eine Frau bin, denke ich mittlerweile, dass unser Postfeminismus, alles voran die #metoo-Debatte zu weit geht. Immerhin wollen wir gleichbehandelt werden, wie unsere Männer. Nicht schlechter, aber doch auch nicht besser? Wahrscheinlich wurde ich mit dem Buch auch deshalb nicht warm, weil mich das Thema etwas irritierte. Und weil ich mit der Struktur des Buches leider nicht zurechtkam: Die einzelnen Kapitel waren sehr kurz und handelten immer wieder von neuen Charakteren, deren Position in der Geschichte ich erst spät erkannte. Zu spät, möchte ich meinen, denn die meisten Leser halten ein Buch nicht mal 50 Seiten lang aus, wenn es sie verwirrt. Ich kann dem Buch also nur zwei Sterne geben und kann es euch auch nicht weiterempfehlen.
23. Sept. 2022
Der sogenannte Thriller ist der zweite Fall für Vanessa Frank, und schon das erschwerte mir den Einstieg in das Buch. Klar, ich weiß, dass das bei Thrillern nicht so tragisch ist, aber trotzdem nervt es mich, wenn ich eine Vorgeschichte nicht kenne, die es aber offensichtlich gibt. Pascal Engman greift ein schwieriges Thema noch schwieriger auf. Denn es geht um Frauenfeindlichkeit. Es passieren Morde und Verbrechen an Frauen und immer wieder kommt auch ein Mann Namens Tom vor, der noch nie näheren Kontakt zu einer Frau hatte und allem anderen die Schuld gibt, außer sich selbst. Obwohl ich eine Frau bin, denke ich mittlerweile, dass unser Postfeminismus, alles voran die #metoo-Debatte zu weit geht. Immerhin wollen wir gleichbehandelt werden, wie unsere Männer. Nicht schlechter, aber doch auch nicht besser? Wahrscheinlich wurde ich mit dem Buch auch deshalb nicht warm, weil mich das Thema etwas irritierte. Und weil ich mit der Struktur des Buches leider nicht zurechtkam: Die einzelnen Kapitel waren sehr kurz und handelten immer wieder von neuen Charakteren, deren Position in der Geschichte ich erst spät erkannte. Zu spät, möchte ich meinen, denn die meisten Leser halten ein Buch nicht mal 50 Seiten lang aus, wenn es sie verwirrt. Ich kann dem Buch also nur zwei Sterne geben und kann es euch auch nicht weiterempfehlen.
23. Sept. 2022






