Pilze für Madeleine
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Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Marie Hermanson, 1956 geboren, lebt in Göteborg und hat etliche Jahre ihres Lebens als Journalistin gearbeitet. Sie debütierte mit einer Sammlung von Erzählungen, die, so ein schwedischer Kritiker, Zeichen sind »einer großen, sich entwickelnden Autorin, welche die altnordische Saga mit den besten Exempeln angloamerikanischer Fantasy und Science-Fiction zu vereinen versteht und deren Wurzeln bis hin zu Poe reichen«. Sie erhielt für ihren Roman Die Schmetterlingsfrau (1995) den renommierten schwedischen August-Preis. Mit ihrem Roman Muschelstrand (1998) gelang ihr der internationale Durchbruch.
Beiträge
Holger Haglund gilt als der "Pilzkönig". Niemand kennt sich besser mit Pilzen aus als er und immer, wenn er eines seiner berühmten Seminare abhält, liegen ihm die Frauen förmlich zu Füßen. So auch Madeleine, eine welterfahrende Schlossbesitzerin, welche Holger später sogar heiratet. Sehr zum Leidwesen seines Sohnes, welcher sich ebenfalls in Madeleine verschossen hat. Während Gunnar versucht, Herr über seine Gefühle zu werden und sich Madeleine doch nicht richtig entziehen kann, reift in Holger, dessen Liebe zu ihr abgekühlt ist, ein heimtückischer Plan. Ich muss ehrlich sagen, dass mir der Schreibstil zwar wirklich gefallen hat, aber dass ich auf der anderen Seite doch etwas.. ich will nicht sagen, dass ich enttäuscht bin, aber irgendwie.. habe ich ein bisschen etwas anderes erwartet. Wirklich sympatisch war mir von Charakteren her eigentlich anfangs nur Holger. Er ist ein Meister seines Fachs und man hat wirklich viel von seinem Wissen erfahren. Man hat deutlich gemerkt, dass Pilze quasi sowas wie sein Leben sind. Es gab sogar einige Passagen, an denen mich überrascht hat, was er alles über Pilze erzählen konnte. Ich weiss nicht, woran es lag, aber Madeleine und Gunnar waren mir dann wirklich weniger sympatisch. Vielleicht lag es daran, dass Madeleine nicht mal wirklich Anstalten gemacht hat, Gunnar irgendwie.. sagen wir Einhalt zu gebieten. Er selbst lässt kaum etwas unversucht, um ihr nahe zu sein und wird schließlich doch nur eine Spielfigur in einem heimtückischen Plan seines Vaters. An dem Schreibstil der Autorin habe ich wirklich nicht zu bemängeln und auch die Erzählweise an sich war wirklich gut gewählt, allerdings habe ich ein wenig die Tiefe des Buches vermisst, das schaurige Ambiente, welches auf dem Buchrücken so schön angepriesen wurde. Zum Ende mag ich gar nicht soviel sagen. Es gibt irgendwie ein Happy End, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob ich es angemessen finde oder nicht. Jedenfalls kann man das Buch meiner Meinung nach zwar gut zwischendrin lesen, muss es aber nicht zwingend tun.
Beschreibung
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Marie Hermanson, 1956 geboren, lebt in Göteborg und hat etliche Jahre ihres Lebens als Journalistin gearbeitet. Sie debütierte mit einer Sammlung von Erzählungen, die, so ein schwedischer Kritiker, Zeichen sind »einer großen, sich entwickelnden Autorin, welche die altnordische Saga mit den besten Exempeln angloamerikanischer Fantasy und Science-Fiction zu vereinen versteht und deren Wurzeln bis hin zu Poe reichen«. Sie erhielt für ihren Roman Die Schmetterlingsfrau (1995) den renommierten schwedischen August-Preis. Mit ihrem Roman Muschelstrand (1998) gelang ihr der internationale Durchbruch.
Beiträge
Holger Haglund gilt als der "Pilzkönig". Niemand kennt sich besser mit Pilzen aus als er und immer, wenn er eines seiner berühmten Seminare abhält, liegen ihm die Frauen förmlich zu Füßen. So auch Madeleine, eine welterfahrende Schlossbesitzerin, welche Holger später sogar heiratet. Sehr zum Leidwesen seines Sohnes, welcher sich ebenfalls in Madeleine verschossen hat. Während Gunnar versucht, Herr über seine Gefühle zu werden und sich Madeleine doch nicht richtig entziehen kann, reift in Holger, dessen Liebe zu ihr abgekühlt ist, ein heimtückischer Plan. Ich muss ehrlich sagen, dass mir der Schreibstil zwar wirklich gefallen hat, aber dass ich auf der anderen Seite doch etwas.. ich will nicht sagen, dass ich enttäuscht bin, aber irgendwie.. habe ich ein bisschen etwas anderes erwartet. Wirklich sympatisch war mir von Charakteren her eigentlich anfangs nur Holger. Er ist ein Meister seines Fachs und man hat wirklich viel von seinem Wissen erfahren. Man hat deutlich gemerkt, dass Pilze quasi sowas wie sein Leben sind. Es gab sogar einige Passagen, an denen mich überrascht hat, was er alles über Pilze erzählen konnte. Ich weiss nicht, woran es lag, aber Madeleine und Gunnar waren mir dann wirklich weniger sympatisch. Vielleicht lag es daran, dass Madeleine nicht mal wirklich Anstalten gemacht hat, Gunnar irgendwie.. sagen wir Einhalt zu gebieten. Er selbst lässt kaum etwas unversucht, um ihr nahe zu sein und wird schließlich doch nur eine Spielfigur in einem heimtückischen Plan seines Vaters. An dem Schreibstil der Autorin habe ich wirklich nicht zu bemängeln und auch die Erzählweise an sich war wirklich gut gewählt, allerdings habe ich ein wenig die Tiefe des Buches vermisst, das schaurige Ambiente, welches auf dem Buchrücken so schön angepriesen wurde. Zum Ende mag ich gar nicht soviel sagen. Es gibt irgendwie ein Happy End, aber ich bin mir noch nicht sicher, ob ich es angemessen finde oder nicht. Jedenfalls kann man das Buch meiner Meinung nach zwar gut zwischendrin lesen, muss es aber nicht zwingend tun.





