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Eine Buchreihe, die ich im Auge behalten werde.
Meinung: Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut. Und der Einstieg in diese Geschichte gefiel mir sehr. Der Mordfall gestaltete sich recht interessant, wenn auch auch sehr vorhersehbar, was ich aber nicht schlimm fand. Die Beschreibungen Londons zum Ende des 19. Jahrhunderts waren detailreich. Die Armut der Menschen wird schonungslos dargestellt. Ich hatte ein wenig Probleme mit den beiden Hauptakteuren. Sowohl Grice als auch Marsh sind extrem überzogen dargestellt. Grice ist Vegetarier (sehr löblich) pflegt seine Teestunden und ist extrem geizig. Marsh ist emanzipiert, weil sie (Obacht!) " nicht schön ist, nicht ein bisschen " (so wird es ihr bei jeder Gelegenheit ungefragt mitgeteilt), sie hat eine Schwäche für Gin und Tabak. Das ist alles nicht weiter schlimm, wenn Sidney Grice nicht so ätzend wäre. Mir ist schon klar, das er absichtlich so gestaltet wurde, um ein wenig an Sherlock Holmes zu erinnern. Nur leider fehlen Grice die genialen Fähigkeiten eines solchen. Seine übermäßige Selbstverliebtheit und selbsternannte Fehlerlosigkeit machen seine Ermittlungen sehr willkürlich, vorurteilsbeladen und alle Ermittlungsergebnisse, die nicht in seine Vorstellungen passen, werden ignoriert. Auch Marsh wird als dumm und hysterisch von ihm beschrieben, immer dann, wenn sie den entscheidenden Hinweis vorgibt. Ist es Absicht, das Grice so dermaßen lächerlich rüberkommt und wenn ja, warum? Ich hoffe, das sich in dieser Reihe die Charaktere weiter entwickeln. Vor allem Grice würde das gut zu Gesicht stehen, denn die Geschichte hat ihren Reiz und mir gefällt die Idee. Fazit: Trotz des übertrieben schwierig dargestellten Protagonisten, mochte ich die Geschichte und werde auf jeden Fall noch Band 2 lesen. Von mir gibt es: 5 von 6 Sterne
28. Dez. 2024
Eine Buchreihe, die ich im Auge behalten werde.
Meinung: Auf dieses Buch habe ich mich sehr gefreut. Und der Einstieg in diese Geschichte gefiel mir sehr. Der Mordfall gestaltete sich recht interessant, wenn auch auch sehr vorhersehbar, was ich aber nicht schlimm fand. Die Beschreibungen Londons zum Ende des 19. Jahrhunderts waren detailreich. Die Armut der Menschen wird schonungslos dargestellt. Ich hatte ein wenig Probleme mit den beiden Hauptakteuren. Sowohl Grice als auch Marsh sind extrem überzogen dargestellt. Grice ist Vegetarier (sehr löblich) pflegt seine Teestunden und ist extrem geizig. Marsh ist emanzipiert, weil sie (Obacht!) " nicht schön ist, nicht ein bisschen " (so wird es ihr bei jeder Gelegenheit ungefragt mitgeteilt), sie hat eine Schwäche für Gin und Tabak. Das ist alles nicht weiter schlimm, wenn Sidney Grice nicht so ätzend wäre. Mir ist schon klar, das er absichtlich so gestaltet wurde, um ein wenig an Sherlock Holmes zu erinnern. Nur leider fehlen Grice die genialen Fähigkeiten eines solchen. Seine übermäßige Selbstverliebtheit und selbsternannte Fehlerlosigkeit machen seine Ermittlungen sehr willkürlich, vorurteilsbeladen und alle Ermittlungsergebnisse, die nicht in seine Vorstellungen passen, werden ignoriert. Auch Marsh wird als dumm und hysterisch von ihm beschrieben, immer dann, wenn sie den entscheidenden Hinweis vorgibt. Ist es Absicht, das Grice so dermaßen lächerlich rüberkommt und wenn ja, warum? Ich hoffe, das sich in dieser Reihe die Charaktere weiter entwickeln. Vor allem Grice würde das gut zu Gesicht stehen, denn die Geschichte hat ihren Reiz und mir gefällt die Idee. Fazit: Trotz des übertrieben schwierig dargestellten Protagonisten, mochte ich die Geschichte und werde auf jeden Fall noch Band 2 lesen. Von mir gibt es: 5 von 6 Sterne
28. Dez. 2024






