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Triggerwarnung: Kindsverlust
Nachdem Magos und Joseph ihren Sohn verloren haben, klammert sich Magos an das letzte, was von ihm geblieben ist: ein Stück seiner Lunge. Sie nährt und pflegt es, hält daran fest, bis daraus etwas Neues entsteht. Etwas, das vielleicht ein Mensch sein soll, aber keiner ist. Denn es, beziehungsweise er, folgt anderen Regeln. Hat andere Bedürfnisse, andere Gelüste. Und auch sein Körper passt nicht in das, was wir als menschlich begreifen. So entfaltet sich Monstrilios Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Die Geschichte kommt ruhig und tief daher, ist dabei aber voller innerer Widersprüche und weirder Momente, die das Buch zu etwas ganz außergewöhnlichen machen. Leid, Trauer, Fetische und der Versuch, sich anzupassen, sind ständige Begleiter. Aber auch Liebe, Familie und queere Charaktere finden hier ihren Platz. Es gibt Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe, und einen flüssigen, besonderen Schreibstil, der durch das Buch trägt, gespickt mit blutigen Momenten. Wer Lust auf eine Mischung aus Friedhof der Kuscheltiere und Frankenstein hat und gleichzeitig etwas ganz Eigenes sucht, wird hier mit einem ungewöhnlichen Highlight belohnt. Ich kann sagen, dass ich so etwas noch nie gelesen - und ein neues Highlight für mich gefunden habe.
21. Apr. 2026
Triggerwarnung: Kindsverlust
Nachdem Magos und Joseph ihren Sohn verloren haben, klammert sich Magos an das letzte, was von ihm geblieben ist: ein Stück seiner Lunge. Sie nährt und pflegt es, hält daran fest, bis daraus etwas Neues entsteht. Etwas, das vielleicht ein Mensch sein soll, aber keiner ist. Denn es, beziehungsweise er, folgt anderen Regeln. Hat andere Bedürfnisse, andere Gelüste. Und auch sein Körper passt nicht in das, was wir als menschlich begreifen. So entfaltet sich Monstrilios Geschichte aus verschiedenen Perspektiven. Die Geschichte kommt ruhig und tief daher, ist dabei aber voller innerer Widersprüche und weirder Momente, die das Buch zu etwas ganz außergewöhnlichen machen. Leid, Trauer, Fetische und der Versuch, sich anzupassen, sind ständige Begleiter. Aber auch Liebe, Familie und queere Charaktere finden hier ihren Platz. Es gibt Wendungen, mit denen ich nicht gerechnet habe, und einen flüssigen, besonderen Schreibstil, der durch das Buch trägt, gespickt mit blutigen Momenten. Wer Lust auf eine Mischung aus Friedhof der Kuscheltiere und Frankenstein hat und gleichzeitig etwas ganz Eigenes sucht, wird hier mit einem ungewöhnlichen Highlight belohnt. Ich kann sagen, dass ich so etwas noch nie gelesen - und ein neues Highlight für mich gefunden habe.
21. Apr. 2026








