Mit Liebe und Safran
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Beschreibung
Amerika in den frühen Sechzigern: Joan Bergstrom, siebenundzwanzig, versucht, als Autorin im Frauen-Ressort einer Zeitung in Los Angeles Fuß zu fassen. Währenddessen lebt die neunundfünfzigjährige Imogen Fortier, erfahrene Kolumnistin eines Lifestyle-Magazins, zurückgezogen auf Camano Island nahe Seattle. Als begeisterter Fan ihres Letter from the Island schreibt Joan Imogen einen Leserbrief und schickt ihr etwas Safran von einer Reise in den Fernen Osten sowie ein passendes Rezept. Der Auftakt eines Briefwechsels, der über Jahre andauern soll und beide Frauen zu neuen kulinarischen Entdeckungen anregt, aber auch darüber hinaus ihren Horizont erweitert. Über frischen Knoblauch, der im Nordwesten Amerikas noch eine Seltenheit ist, und die Suche nach dem perfekten Rezept für Carne Asada entsteht eine innige Freundschaft. Ihr gemeinsamer Glaube an die Kraft von Essen und Liebe auch in düsteren Tagen schafft es sogar, Imogens Mann Francis zu erreichen, der mit seinen Erfahrungen aus dem Ersten Weltkrieg kämpft. Indem er ebenfalls das Kochen für sich entdeckt, kommt auch sein Lebenshunger zurück.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Kim Fay ist in Seattle, Washington geboren und verbrachte ihre Kindheit damit, Nancy Drew-Spin-offs zu schreiben. Ihren Traumjob beschrieb sie damals mit der Figur der Pinky Tuscadero aus der Fernsehserie Happy Days. Mehr oder weniger nahe daran lag ihr erster Schritt ins Berufsleben als Buchhändlerin. Durch ihr Erwachsenenleben ziehen sich vor allem die Themen Essen und Reisen. Einige Jahre in Vietnam inspirierten sie zu ihrem Debüt Communion. A Culinary Journey Through Vietnam. Fay gilt als wahre Expertin innerhalb der Reiseliteratur, so gab sie die Reihe To Asia with Love heraus und arbeitete über zehn Jahre lang als Hotel- und Reiseredakteurin für die Lifestyle-Webseite Gayot. Heute lebt sie als Redakteurin in Los Angeles.
Beiträge
Wunderschön!
"Mit Liebe und Safran" Von Kim Fay ist ein wunderschöner Roman, den ich nicht mehr weglegen wollte und der viel zu schnell gelesen war. Joan Bergstrom, 27 , lebt in Los Angeles und ist Autorin im Frauen-Ressort einer Zeitung. Sie ist Fan der "Briefe von der Insel" von Imogen Fortier, 59, einer Kolumnistin, die auf Camano Island mit ihrem Mann Francis lebt. Eines Tages schreibt Joan ihr einen Leserbrief und legt ein Päckchen Safran bei, dazu ein passendes Rezept. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich trotz des Altersunterschieds eine tiefe Freundschaft, die sich auch auf Francis auswirkt, der an einem Kriegstrauma leidet. Dieser Roman hat mich sehr berührt. Er schildert in Briefen das Leben der beiden Frauen, die sich gegenseitig ihr Leben schildern. Hier wird auch auf politische Gegebenheiten und die Rolle der Frau in den 60er Jahren in den USA eingegangen. Die Handlung wird angereichert mit Rezepten und Kochtipps. Nein, es ist kein Kochbuch in Romanform, auch wenn der Titel darauf schließen lässt. Es ist ein tiefgründiger Roman, der sehr viel bietet und auch an traurigen Stellen immer Hoffnung durchblitzen lässt. Unbedingt auch nach dem Nachwort der Autorin weiterlesen, die Geschichte ist hier nicht zu Ende. Obwohl die beiden Frauen "nur" Briefe schreiben, habe ich zu ihnen eine Verbindung gespürt und sie mir gut vorstellen können. Manchmal musste ich auch lachen, Appetit auf leckeres Essen rundet den Roman ab.. Also bitte nicht hungrig lesen.... Ein Roman über Freundschaft, Liebe, Kochen und noch viel mehr zwischen den Zeilen. Eine Autorin, die ich mir merken werde! Auch wenn der Roman recht kurz ist, wird er sicher zu meinen Highlights 2025 zählen und ich empfehle ihn sehr gerne weiter, denn ich fand ihn einfach nur großartig! Sehr gute 5 Sterne gibt es von mir dafür!
Herzerwärmend
“Dann kamst Du und decktest Schichten in mir auf, von deren Existenz wir beide überhaupt nichts geahnt hatten.” S. 130 Bei “Mit Liebe und Safran” habe ich mit einem Wohlfühlbuch gerechnet, doch es ist so viel mehr. Der Briefroman beginnt mit einem “Fanbrief” der 27-jährigen Joan aus Los Angeles an die 59-jährige Imogen, die auf Camano Island bei Seattle bereits seit zehn Jahren ihre erfolgreiche Kolumne “Letter from the Island” schreibt. Anfangs noch voller “Plaudereien” wird der Briefwechsel im Laufe der Zeit immer inniger und eine wundervolle Freundschaft entsteht. Es werden Rezepte ausgetauscht, über den Alltag geschrieben, aber auch Probleme besprochen. Beide entdecken neue Seiten an sich, was nicht nur für Joan und Imogen bereichernd ist, sondern auch für ihre Familien und Freunde. Der Roman spiegelt wunderbar den Zeitgeist der 1960er in den USA wider und beim Lesen hatte ich die Filme mit Doris Day vor Augen. Doch dieses Buch ist keine leichte Komödie, sondern beschäftigt sich en passant auch mit der damaligen gesellschaftlichen Stellung der Frau und - insbesondere - der mexikanischen Bevölkerung sowie den noch immer nachhallenden Kriegserfahrungen von Francis, dem Mann von Imogen, und vielem mehr. “Mit Liebe und Safran” ist ein herzerwärmendes Buch, das zu mehr Neugier und Offenheit gegenüber Neuem anregt.
Beschreibung
Amerika in den frühen Sechzigern: Joan Bergstrom, siebenundzwanzig, versucht, als Autorin im Frauen-Ressort einer Zeitung in Los Angeles Fuß zu fassen. Währenddessen lebt die neunundfünfzigjährige Imogen Fortier, erfahrene Kolumnistin eines Lifestyle-Magazins, zurückgezogen auf Camano Island nahe Seattle. Als begeisterter Fan ihres Letter from the Island schreibt Joan Imogen einen Leserbrief und schickt ihr etwas Safran von einer Reise in den Fernen Osten sowie ein passendes Rezept. Der Auftakt eines Briefwechsels, der über Jahre andauern soll und beide Frauen zu neuen kulinarischen Entdeckungen anregt, aber auch darüber hinaus ihren Horizont erweitert. Über frischen Knoblauch, der im Nordwesten Amerikas noch eine Seltenheit ist, und die Suche nach dem perfekten Rezept für Carne Asada entsteht eine innige Freundschaft. Ihr gemeinsamer Glaube an die Kraft von Essen und Liebe auch in düsteren Tagen schafft es sogar, Imogens Mann Francis zu erreichen, der mit seinen Erfahrungen aus dem Ersten Weltkrieg kämpft. Indem er ebenfalls das Kochen für sich entdeckt, kommt auch sein Lebenshunger zurück.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Kim Fay ist in Seattle, Washington geboren und verbrachte ihre Kindheit damit, Nancy Drew-Spin-offs zu schreiben. Ihren Traumjob beschrieb sie damals mit der Figur der Pinky Tuscadero aus der Fernsehserie Happy Days. Mehr oder weniger nahe daran lag ihr erster Schritt ins Berufsleben als Buchhändlerin. Durch ihr Erwachsenenleben ziehen sich vor allem die Themen Essen und Reisen. Einige Jahre in Vietnam inspirierten sie zu ihrem Debüt Communion. A Culinary Journey Through Vietnam. Fay gilt als wahre Expertin innerhalb der Reiseliteratur, so gab sie die Reihe To Asia with Love heraus und arbeitete über zehn Jahre lang als Hotel- und Reiseredakteurin für die Lifestyle-Webseite Gayot. Heute lebt sie als Redakteurin in Los Angeles.
Beiträge
Wunderschön!
"Mit Liebe und Safran" Von Kim Fay ist ein wunderschöner Roman, den ich nicht mehr weglegen wollte und der viel zu schnell gelesen war. Joan Bergstrom, 27 , lebt in Los Angeles und ist Autorin im Frauen-Ressort einer Zeitung. Sie ist Fan der "Briefe von der Insel" von Imogen Fortier, 59, einer Kolumnistin, die auf Camano Island mit ihrem Mann Francis lebt. Eines Tages schreibt Joan ihr einen Leserbrief und legt ein Päckchen Safran bei, dazu ein passendes Rezept. Zwischen den beiden Frauen entwickelt sich trotz des Altersunterschieds eine tiefe Freundschaft, die sich auch auf Francis auswirkt, der an einem Kriegstrauma leidet. Dieser Roman hat mich sehr berührt. Er schildert in Briefen das Leben der beiden Frauen, die sich gegenseitig ihr Leben schildern. Hier wird auch auf politische Gegebenheiten und die Rolle der Frau in den 60er Jahren in den USA eingegangen. Die Handlung wird angereichert mit Rezepten und Kochtipps. Nein, es ist kein Kochbuch in Romanform, auch wenn der Titel darauf schließen lässt. Es ist ein tiefgründiger Roman, der sehr viel bietet und auch an traurigen Stellen immer Hoffnung durchblitzen lässt. Unbedingt auch nach dem Nachwort der Autorin weiterlesen, die Geschichte ist hier nicht zu Ende. Obwohl die beiden Frauen "nur" Briefe schreiben, habe ich zu ihnen eine Verbindung gespürt und sie mir gut vorstellen können. Manchmal musste ich auch lachen, Appetit auf leckeres Essen rundet den Roman ab.. Also bitte nicht hungrig lesen.... Ein Roman über Freundschaft, Liebe, Kochen und noch viel mehr zwischen den Zeilen. Eine Autorin, die ich mir merken werde! Auch wenn der Roman recht kurz ist, wird er sicher zu meinen Highlights 2025 zählen und ich empfehle ihn sehr gerne weiter, denn ich fand ihn einfach nur großartig! Sehr gute 5 Sterne gibt es von mir dafür!
Herzerwärmend
“Dann kamst Du und decktest Schichten in mir auf, von deren Existenz wir beide überhaupt nichts geahnt hatten.” S. 130 Bei “Mit Liebe und Safran” habe ich mit einem Wohlfühlbuch gerechnet, doch es ist so viel mehr. Der Briefroman beginnt mit einem “Fanbrief” der 27-jährigen Joan aus Los Angeles an die 59-jährige Imogen, die auf Camano Island bei Seattle bereits seit zehn Jahren ihre erfolgreiche Kolumne “Letter from the Island” schreibt. Anfangs noch voller “Plaudereien” wird der Briefwechsel im Laufe der Zeit immer inniger und eine wundervolle Freundschaft entsteht. Es werden Rezepte ausgetauscht, über den Alltag geschrieben, aber auch Probleme besprochen. Beide entdecken neue Seiten an sich, was nicht nur für Joan und Imogen bereichernd ist, sondern auch für ihre Familien und Freunde. Der Roman spiegelt wunderbar den Zeitgeist der 1960er in den USA wider und beim Lesen hatte ich die Filme mit Doris Day vor Augen. Doch dieses Buch ist keine leichte Komödie, sondern beschäftigt sich en passant auch mit der damaligen gesellschaftlichen Stellung der Frau und - insbesondere - der mexikanischen Bevölkerung sowie den noch immer nachhallenden Kriegserfahrungen von Francis, dem Mann von Imogen, und vielem mehr. “Mit Liebe und Safran” ist ein herzerwärmendes Buch, das zu mehr Neugier und Offenheit gegenüber Neuem anregt.






