Melody of Life
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Beschreibung
Buchinformationen
Beiträge
Zu wenig Nahbarkeit, Tiefe und Gefühl. Ich bin bereits skeptisch an dieses Buch herangegangen, da es sich hierbei um einen Einzelband mit einem Umfang von nur knapp 300 Seiten handelt, was im Fantasybereich in meinen Augen meistens problematisch ist und leider wurden meine Bedenken bestätigt. Wie sooft kam hier etwas zu kurz oder vielmehr alles ein bisschen. Vanessa Krust adaptiert hier eine gängige Idee, die per se aber definitiv nicht schlecht ist, zumal ich gerne Geschichten mit und über Engel lese, jedoch lässt die Ausarbeitung des vorgestellten Worldbuildings meines Erachtens zu wünschen übrig. Man wird als Leser:in vor vollendete Tatsachen gestellt und die Hintergründe bleiben dabei schwammig. Es wird wenig bis gar nichts erklärt und manches ergab für mich so einfach keinen Sinn. Die Autorin hat es sich hier meiner Meinung nach an vielen Stellen zu leicht gemacht. Generell geht hier alles sehr schnell und leicht über die Bühne, was wiederholt für ein paar Seiten mehr plädiert. Viele Handlungen der Charaktere sind zu hinterfragen und die Problemlösungen fallen zu fix und einfach aus. Trotzdem ist der Spannungsbogen insgesamt eher flach, wobei ich mich jetzt auch nicht gelangweilt habe, dazu ist diese Geschichte viel zu kurzweilig und schnelllebig - Und naja, eben auch schnell vorbei. Das größte Manko besteht für mich persönlich aber definitiv in der hier fehlenden emotionalen Tiefe, welche gerade bei dieser Geschichte so, so wichtig gewesen wäre. Theoretisch ist die Handlung dieses Buches hoch emotional und ergreifend, praktisch hat sie allerdings so gut wie nichts in mir ausgelöst, was mir geradezu grotesk erscheint. Ich habe nicht mitgefühlt, mitgefiebert oder mitgelitten. Obwohl die Geschichte aus der Sicht von Thea und Natalis erzählt wird, habe ich mich den Charakteren nicht nahe gefühlt. Beide Protagonist:innen wirkten auf mich eindimensional, blass und seltsam leer. In ihnen war kein Leben, kein Gefühl und keine Persönlichkeit zu erkennen. Ich konnte weder sie selbst noch ihre Gedanken und Gefühle so richtig fassen. Ihr Beziehungsaufbau kam für mich überstürzt und irgendwie auch zu gestellt daher. Ich konnte ihre Liebesgeschichte nicht nachvollziehen und glauben, habe ihnen ihre Gefühle füreinander nicht abgenommen. Trotz Innensicht hat mich diese Geschichte schlicht und ergreifend nicht erreicht, was bei dieser Thematik für mich das Ende bedeutete, zumal es so viele gefühlvollere Inszenierungen ähnlicher Geschichten gibt. Der Schreibstil war mir persönlich ebenfalls viel zu kalt, distanziert und emotionsarm. Die Worte der Autorin haben mich nicht erreicht oder ergriffen, sondern sich für mich vielmehr holprig und gestelzt angefühlt. Ich hätte mir mehr Leben, Tiefe, Intensität und Gefühl gewünscht. Das Ende kam dann sehr schnell und war für mich leider auch unzufriedenstellend. Der abrupte Abschluss wirft eine Vielzahl neuer Fragen auf, welche anschließend natürlich nicht mehr beantwortet wurden. Für mich war dieses Buch insgesamt leider eine große Enttäuschung und ich hoffe sehr, dass es euch mehr überzeugen kann als mich! 2/ 5 Sterne ⭐️

Thea hat ihr tödliches Schicksal akzeptiert. Doch Natalis ist nicht gewillt aufzugeben. Er breitet seine Flügel aus um um Theas leben zu kämpfen. Bis zum bitteren Ende. Doch reicht Liebe aus um den Fängen göttlicher Vorbestimmungen zu entfliehen? Zusammen arbeiten die beiden Theas ToDo Liste ab, was sie unbedingt noch machen möchte bevor sie stirbt. Der Schreibstil war schön angenehm und flüssig zu lesen. Was die Charaktere angeht so hat mir Thea sehr gut gefallen durch ihre dennoch mutige Art. Auch Natalis war mir sympathisch. Theas Eltern hingegen konnte ich oftmals nicht ganz nachvollziehen. Prinzipiell war das Buch sehr spannend da man zum einen immer mit Thea und Natalis mitfiebert aber auch da nicht viel im Klappentext verraten wird. Das Cover ist sehr schlicht und fällt dadurch nicht unbedingt ins Auge. Aber dadurch passt es auch wieder gut zum Buch.
“Melody of Life” von der deutschen Autorin Vanessa Krust handelt von der Krebskranke Thea und einen Schutzengel Nataniel. Als der Engel Nataniel mitbekommt das Theas Lebensmelodie sich plötzlich verändert hat, fliegt er auf die Erde. Als er allerdings nicht herausfinden kann, warum die Lebensmelodie so plötzlich von ihrem Schicksal abweicht, kehrt er zum Wolkenschloss zurück. Aber Theas Schicksal lässt ihn nicht los. Und so kehr er heimlich zurück, um ihr die letzten Tage so angenehm wie möglich zu machen. Zusammen hacken sie einen Punkt nach den anderen von Theas Liste ab. Bei ihrem letzten Wunsch, sich zu verlieben, ist Thea sich allerdings sicher, dass auch Nataniel ihn nicht erfüllen kann. Der Schreibstil ermöglicht ein schnelles Lesen. Wodurch die Story nur so an einen vorbeizieht. An manchen Stellen würde ich den Stil schon fast poetisch nennen. Beispielweise im ersten Absatz, als das Gefühl von den Büchern unter Natalis Fingern beschrieben wird. Ansonsten war die Geschichte sehr flüssig zu lesen. Von den Charakteren hat mir Thea am besten gefallen, da ich immer sehr gut nachvollziehen konnte, wie sie sich gerade füllt. Auch Natalis war ein tiefgründiger Charakter. Theas Eltern konnte ich allerdings gar nicht verstehen und nur schwer nachvollziehen. Die Handlung an sich, war anders als erwartet. Wodurch wieder Spannung entstand. Es gab ein bis zwei Situationen, wo man sich durchaus gefragt hat, warum das passiert ist, da es nachträglich keinerlei Rolle mehr gespielt hat. Auch hätte es mir persönlich besser gefallen, wenn der Epilog weggefallen wäre. Das hat für mich ein wenig den guten Schluss zerstört. Wobei das komplette Geschmackssache ist. Das Cover ist sehr schlicht gehalten. In den Farben wie in den Motiven. Wodurch es sehr gut zum Inhalt des Buches passt. Für mich wäre es aber kein Eyecatcher.
Einfach wundervoll! Der Schreibstil der Autorin lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen, sodass man gar nicht richtigt merkt, wie die Seiten nur so dahin fliegen. Generell hat der Schreibstil auch etwas sehr "ruhiges", was dafür sorgt, dass man sich trotz der sehr emotionalen Thematik in der Geschichte einfach wohlfühlt. Geschrieben ist die Geschichte in der Ich-Perspektive abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten, Thea und Natalis. Dies ermöglicht einem einen tiefen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden. Theas Schicksal ist schrecklich. Sie wird sterben. Umso beeindruckender finde ich, wie stark sie mit dieser Situation umgeht und trotzdem primär an die Personen in ihrem Umfeld denkt, anstatt sich komplett auf sich selbst zu fokussieren. Ich fand sie von Anfang an sympathisch und konnte mich gut in sie hineinfühlen. Ich fand es toll, wie sie mit ihrer Situation umgegangen ist und im Laufe der Geschichte gerlernt hat, wie schön das Leben trotz allem sein kann. Natalis gehört mein Herz. Er ist die Gutherzigkeit in Person und liebt zudem auch noch Bücher. Was will man da noch mehr? Er ist loyal, schüchtern und selbstlos, was ihn zu einer unglaublich tollen Person macht, die man einfach nur lieben muss. Thea ist sehr leidenschaftlich, Natalis hingen unglaublich romantisch veranlagt, was die beiden wirklich perfekt füreinander macht, weshalb ich die Liebesgeschichte auch sehr genossen habe. Aufgrund des Klappentextes wurde mir nicht direkt ersichtlich, um was es in dieser Geschichte geht. Trotzdem oder vor allem deswegen hat er mich unglaublich neugierig gemacht. Und ich wurde auch definitiv nicht enttäuscht! Theas Schicksal hat mich von der ersten Seite an tief berührt. Die Thematik wurde auf sehr deutliche und tiefgründige Weise beschrieben, sodass man die Gefühle und Empfindungen aller Art der Protagonistin sehr gut verstehen und sich in ihre Situation hineinversetzen kann. Auch der Fantasy-Aspekt hat mir sehr gut gefallen, wobei ich sagen muss, dass sich die Tatsache, dass der Klappentext nicht wirklich viel darüber verrraten hat, positiv auf dieses Empfinden ausgewirkt hat. Deswegen werde ich auch nicht genauer darauf eingehen, um euch dieses Erlebnis ebenfalls zu ermöglichen. Allerdings kann ich sagen, dass mich der Aufbau des Fantasy-Anteils wirklich begeistern konnte, da es für mich ein ziemlich neues Konzept war. So hatte man viel zu entdecken, aber trotzdem ohne dabei den Überblick zu verlieren. Besonders toll fand ich dabei außerdem, dass die Fantasy-Elemente so gestaltet wurden, dass sie in der realen Welt wirklich ebenfalls exestieren könnten. So konnte ich mich persönlich noch viel besser in die Geschichte hineinträumen. Die Beziehung zwischen Thea und Natalis emofand ich als sehr süß. Man konnte die Anziehungskraft zwischend den beiden regelrecht spüren, sodass man richtig mit ihnen mitgefiebert hat. Zudem waren sie allgemein so facettenreich und vielschichtig beschrieben, dass man durchgehend das Gefühl hatte, mit ihnen vor Ort zu sein. Allerdings muss ich leider sagen, dass ich den Grund, wegen dem sie vermehrt Zeit miteinander verbracht haben, als etwas zu gewollt empfunden habe. Meiner Meinung nach wäre Natalis Anwesenheit dabei überhaupt nicht notwendig gewesen, da Thea sich auch alleine in die Nacht hätte hinausschleichen können. Natürlich ist es toll, dass Natalis dabei war, er hat das ganze wahrscheinlich auch etwas einfach gemacht. Alles in allem habe ich die Geschichte als sehr emotional empfunden, was alleinschon an der bewegenden Thematik liegt. Zusammen mit den wohlüberlegten Worten der Autorin, die durch die Charaktere zum Leben erweckt werden, blieb kein Auge trocken. Vor allem das Ende hat mich zudem ziemlich geschockt. Ich fand es für die Geschichte unglaublich passend, muss aber auch sagen, dass mein Herz besonders dadurch ziemlich in Mitleidenschaft gezogen wurde. Alles in allem hat mir die Geschichte also wirklich sehr gut gefallen, weshalb das Buch von mir auch 4,5 Sterne bekommt. P.S.: Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Rezension (spoilerfrei) - Rezensionsexemplar Wir begleiten den Engel Natalis, welcher auf die Erde geschickt wird, um dem Schicksal der totkranken Thea auf den Grund zu gehen. Dass sie sich dabei ineinander verlieben, hatte keiner von ihnen erwartet. Diese ungewöhnliche Geschichte kann nicht gut ausgehen. Oder doch? Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe, war ich direkt angefixt und ich wurde nicht enttäuscht. Obwohl die Thematik mit Engeln normalerweise nicht meinem üblichen Schema entspricht, konnte mich das Buch absolut überzeugen. Natalis war ein toller Charakter. Seine unbeholfene und liebevolle Art hat ihn sehr sympathisch gemacht. Thea war eine starke Protagonistin, die mich mit ihrer Stärke total berühren konnte. Auch die Chemie der beiden hat mir gut gefallen. Die Nebencharaktere waren mir leider alle etwas zu flach, aber dennoch sympathisch, lediglich Theas Mutter konnte ich absolut nicht leiden. Der Schreibstil war sehr schön leicht und flüssig zu lesen. Besonders gut gefallen hat mir der Unterschied im Schreibstil zwischen Theas und Nates Gedanken, welcher nochmal betont hat, dass Nate eben „anders“ ist. Die Settings haben mir auch gut gefallen und wurden schön beschrieben, sodass man sich alles vorstellen konnte. Insgesamt hätte ich mir noch ein bisschen mehr zum Kennenlernen gewünscht. So kam mir die Lovestory der beiden etwas zu schnell. Trotzdem hat mich das Buch letztendlich total überzeugt. Es war eine schöne, rührende Geschichte mit einer Handlung, die ich so noch nie gelesen habe. Eine absolute Empfehlung!
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Zu wenig Nahbarkeit, Tiefe und Gefühl. Ich bin bereits skeptisch an dieses Buch herangegangen, da es sich hierbei um einen Einzelband mit einem Umfang von nur knapp 300 Seiten handelt, was im Fantasybereich in meinen Augen meistens problematisch ist und leider wurden meine Bedenken bestätigt. Wie sooft kam hier etwas zu kurz oder vielmehr alles ein bisschen. Vanessa Krust adaptiert hier eine gängige Idee, die per se aber definitiv nicht schlecht ist, zumal ich gerne Geschichten mit und über Engel lese, jedoch lässt die Ausarbeitung des vorgestellten Worldbuildings meines Erachtens zu wünschen übrig. Man wird als Leser:in vor vollendete Tatsachen gestellt und die Hintergründe bleiben dabei schwammig. Es wird wenig bis gar nichts erklärt und manches ergab für mich so einfach keinen Sinn. Die Autorin hat es sich hier meiner Meinung nach an vielen Stellen zu leicht gemacht. Generell geht hier alles sehr schnell und leicht über die Bühne, was wiederholt für ein paar Seiten mehr plädiert. Viele Handlungen der Charaktere sind zu hinterfragen und die Problemlösungen fallen zu fix und einfach aus. Trotzdem ist der Spannungsbogen insgesamt eher flach, wobei ich mich jetzt auch nicht gelangweilt habe, dazu ist diese Geschichte viel zu kurzweilig und schnelllebig - Und naja, eben auch schnell vorbei. Das größte Manko besteht für mich persönlich aber definitiv in der hier fehlenden emotionalen Tiefe, welche gerade bei dieser Geschichte so, so wichtig gewesen wäre. Theoretisch ist die Handlung dieses Buches hoch emotional und ergreifend, praktisch hat sie allerdings so gut wie nichts in mir ausgelöst, was mir geradezu grotesk erscheint. Ich habe nicht mitgefühlt, mitgefiebert oder mitgelitten. Obwohl die Geschichte aus der Sicht von Thea und Natalis erzählt wird, habe ich mich den Charakteren nicht nahe gefühlt. Beide Protagonist:innen wirkten auf mich eindimensional, blass und seltsam leer. In ihnen war kein Leben, kein Gefühl und keine Persönlichkeit zu erkennen. Ich konnte weder sie selbst noch ihre Gedanken und Gefühle so richtig fassen. Ihr Beziehungsaufbau kam für mich überstürzt und irgendwie auch zu gestellt daher. Ich konnte ihre Liebesgeschichte nicht nachvollziehen und glauben, habe ihnen ihre Gefühle füreinander nicht abgenommen. Trotz Innensicht hat mich diese Geschichte schlicht und ergreifend nicht erreicht, was bei dieser Thematik für mich das Ende bedeutete, zumal es so viele gefühlvollere Inszenierungen ähnlicher Geschichten gibt. Der Schreibstil war mir persönlich ebenfalls viel zu kalt, distanziert und emotionsarm. Die Worte der Autorin haben mich nicht erreicht oder ergriffen, sondern sich für mich vielmehr holprig und gestelzt angefühlt. Ich hätte mir mehr Leben, Tiefe, Intensität und Gefühl gewünscht. Das Ende kam dann sehr schnell und war für mich leider auch unzufriedenstellend. Der abrupte Abschluss wirft eine Vielzahl neuer Fragen auf, welche anschließend natürlich nicht mehr beantwortet wurden. Für mich war dieses Buch insgesamt leider eine große Enttäuschung und ich hoffe sehr, dass es euch mehr überzeugen kann als mich! 2/ 5 Sterne ⭐️

Thea hat ihr tödliches Schicksal akzeptiert. Doch Natalis ist nicht gewillt aufzugeben. Er breitet seine Flügel aus um um Theas leben zu kämpfen. Bis zum bitteren Ende. Doch reicht Liebe aus um den Fängen göttlicher Vorbestimmungen zu entfliehen? Zusammen arbeiten die beiden Theas ToDo Liste ab, was sie unbedingt noch machen möchte bevor sie stirbt. Der Schreibstil war schön angenehm und flüssig zu lesen. Was die Charaktere angeht so hat mir Thea sehr gut gefallen durch ihre dennoch mutige Art. Auch Natalis war mir sympathisch. Theas Eltern hingegen konnte ich oftmals nicht ganz nachvollziehen. Prinzipiell war das Buch sehr spannend da man zum einen immer mit Thea und Natalis mitfiebert aber auch da nicht viel im Klappentext verraten wird. Das Cover ist sehr schlicht und fällt dadurch nicht unbedingt ins Auge. Aber dadurch passt es auch wieder gut zum Buch.
“Melody of Life” von der deutschen Autorin Vanessa Krust handelt von der Krebskranke Thea und einen Schutzengel Nataniel. Als der Engel Nataniel mitbekommt das Theas Lebensmelodie sich plötzlich verändert hat, fliegt er auf die Erde. Als er allerdings nicht herausfinden kann, warum die Lebensmelodie so plötzlich von ihrem Schicksal abweicht, kehrt er zum Wolkenschloss zurück. Aber Theas Schicksal lässt ihn nicht los. Und so kehr er heimlich zurück, um ihr die letzten Tage so angenehm wie möglich zu machen. Zusammen hacken sie einen Punkt nach den anderen von Theas Liste ab. Bei ihrem letzten Wunsch, sich zu verlieben, ist Thea sich allerdings sicher, dass auch Nataniel ihn nicht erfüllen kann. Der Schreibstil ermöglicht ein schnelles Lesen. Wodurch die Story nur so an einen vorbeizieht. An manchen Stellen würde ich den Stil schon fast poetisch nennen. Beispielweise im ersten Absatz, als das Gefühl von den Büchern unter Natalis Fingern beschrieben wird. Ansonsten war die Geschichte sehr flüssig zu lesen. Von den Charakteren hat mir Thea am besten gefallen, da ich immer sehr gut nachvollziehen konnte, wie sie sich gerade füllt. Auch Natalis war ein tiefgründiger Charakter. Theas Eltern konnte ich allerdings gar nicht verstehen und nur schwer nachvollziehen. Die Handlung an sich, war anders als erwartet. Wodurch wieder Spannung entstand. Es gab ein bis zwei Situationen, wo man sich durchaus gefragt hat, warum das passiert ist, da es nachträglich keinerlei Rolle mehr gespielt hat. Auch hätte es mir persönlich besser gefallen, wenn der Epilog weggefallen wäre. Das hat für mich ein wenig den guten Schluss zerstört. Wobei das komplette Geschmackssache ist. Das Cover ist sehr schlicht gehalten. In den Farben wie in den Motiven. Wodurch es sehr gut zum Inhalt des Buches passt. Für mich wäre es aber kein Eyecatcher.
Einfach wundervoll! Der Schreibstil der Autorin lässt sich sehr angenehm und flüssig lesen, sodass man gar nicht richtigt merkt, wie die Seiten nur so dahin fliegen. Generell hat der Schreibstil auch etwas sehr "ruhiges", was dafür sorgt, dass man sich trotz der sehr emotionalen Thematik in der Geschichte einfach wohlfühlt. Geschrieben ist die Geschichte in der Ich-Perspektive abwechselnd aus der Sicht der beiden Protagonisten, Thea und Natalis. Dies ermöglicht einem einen tiefen Einblick in die Gefühls- und Gedankenwelt der beiden. Theas Schicksal ist schrecklich. Sie wird sterben. Umso beeindruckender finde ich, wie stark sie mit dieser Situation umgeht und trotzdem primär an die Personen in ihrem Umfeld denkt, anstatt sich komplett auf sich selbst zu fokussieren. Ich fand sie von Anfang an sympathisch und konnte mich gut in sie hineinfühlen. Ich fand es toll, wie sie mit ihrer Situation umgegangen ist und im Laufe der Geschichte gerlernt hat, wie schön das Leben trotz allem sein kann. Natalis gehört mein Herz. Er ist die Gutherzigkeit in Person und liebt zudem auch noch Bücher. Was will man da noch mehr? Er ist loyal, schüchtern und selbstlos, was ihn zu einer unglaublich tollen Person macht, die man einfach nur lieben muss. Thea ist sehr leidenschaftlich, Natalis hingen unglaublich romantisch veranlagt, was die beiden wirklich perfekt füreinander macht, weshalb ich die Liebesgeschichte auch sehr genossen habe. Aufgrund des Klappentextes wurde mir nicht direkt ersichtlich, um was es in dieser Geschichte geht. Trotzdem oder vor allem deswegen hat er mich unglaublich neugierig gemacht. Und ich wurde auch definitiv nicht enttäuscht! Theas Schicksal hat mich von der ersten Seite an tief berührt. Die Thematik wurde auf sehr deutliche und tiefgründige Weise beschrieben, sodass man die Gefühle und Empfindungen aller Art der Protagonistin sehr gut verstehen und sich in ihre Situation hineinversetzen kann. Auch der Fantasy-Aspekt hat mir sehr gut gefallen, wobei ich sagen muss, dass sich die Tatsache, dass der Klappentext nicht wirklich viel darüber verrraten hat, positiv auf dieses Empfinden ausgewirkt hat. Deswegen werde ich auch nicht genauer darauf eingehen, um euch dieses Erlebnis ebenfalls zu ermöglichen. Allerdings kann ich sagen, dass mich der Aufbau des Fantasy-Anteils wirklich begeistern konnte, da es für mich ein ziemlich neues Konzept war. So hatte man viel zu entdecken, aber trotzdem ohne dabei den Überblick zu verlieren. Besonders toll fand ich dabei außerdem, dass die Fantasy-Elemente so gestaltet wurden, dass sie in der realen Welt wirklich ebenfalls exestieren könnten. So konnte ich mich persönlich noch viel besser in die Geschichte hineinträumen. Die Beziehung zwischen Thea und Natalis emofand ich als sehr süß. Man konnte die Anziehungskraft zwischend den beiden regelrecht spüren, sodass man richtig mit ihnen mitgefiebert hat. Zudem waren sie allgemein so facettenreich und vielschichtig beschrieben, dass man durchgehend das Gefühl hatte, mit ihnen vor Ort zu sein. Allerdings muss ich leider sagen, dass ich den Grund, wegen dem sie vermehrt Zeit miteinander verbracht haben, als etwas zu gewollt empfunden habe. Meiner Meinung nach wäre Natalis Anwesenheit dabei überhaupt nicht notwendig gewesen, da Thea sich auch alleine in die Nacht hätte hinausschleichen können. Natürlich ist es toll, dass Natalis dabei war, er hat das ganze wahrscheinlich auch etwas einfach gemacht. Alles in allem habe ich die Geschichte als sehr emotional empfunden, was alleinschon an der bewegenden Thematik liegt. Zusammen mit den wohlüberlegten Worten der Autorin, die durch die Charaktere zum Leben erweckt werden, blieb kein Auge trocken. Vor allem das Ende hat mich zudem ziemlich geschockt. Ich fand es für die Geschichte unglaublich passend, muss aber auch sagen, dass mein Herz besonders dadurch ziemlich in Mitleidenschaft gezogen wurde. Alles in allem hat mir die Geschichte also wirklich sehr gut gefallen, weshalb das Buch von mir auch 4,5 Sterne bekommt. P.S.: Danke an den Verlag für das Rezensionsexemplar!

Rezension (spoilerfrei) - Rezensionsexemplar Wir begleiten den Engel Natalis, welcher auf die Erde geschickt wird, um dem Schicksal der totkranken Thea auf den Grund zu gehen. Dass sie sich dabei ineinander verlieben, hatte keiner von ihnen erwartet. Diese ungewöhnliche Geschichte kann nicht gut ausgehen. Oder doch? Als ich den Klappentext des Buches gelesen habe, war ich direkt angefixt und ich wurde nicht enttäuscht. Obwohl die Thematik mit Engeln normalerweise nicht meinem üblichen Schema entspricht, konnte mich das Buch absolut überzeugen. Natalis war ein toller Charakter. Seine unbeholfene und liebevolle Art hat ihn sehr sympathisch gemacht. Thea war eine starke Protagonistin, die mich mit ihrer Stärke total berühren konnte. Auch die Chemie der beiden hat mir gut gefallen. Die Nebencharaktere waren mir leider alle etwas zu flach, aber dennoch sympathisch, lediglich Theas Mutter konnte ich absolut nicht leiden. Der Schreibstil war sehr schön leicht und flüssig zu lesen. Besonders gut gefallen hat mir der Unterschied im Schreibstil zwischen Theas und Nates Gedanken, welcher nochmal betont hat, dass Nate eben „anders“ ist. Die Settings haben mir auch gut gefallen und wurden schön beschrieben, sodass man sich alles vorstellen konnte. Insgesamt hätte ich mir noch ein bisschen mehr zum Kennenlernen gewünscht. So kam mir die Lovestory der beiden etwas zu schnell. Trotzdem hat mich das Buch letztendlich total überzeugt. Es war eine schöne, rührende Geschichte mit einer Handlung, die ich so noch nie gelesen habe. Eine absolute Empfehlung!









