Meinetwegen
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Beschreibung
Die siebzehnjährige Katharina ist Anfang der 1970er Jahre in einer geschlossenen Einrichtung für Jugendliche untergebracht. Sie wurde straffällig. Mindestens einmal pro Woche muss sie mit einem Psychiater sprechen, um die Hintergründe ihres Deliktes zu ergründen. Erstaunlicherweise gelingt es ihr dabei, dem Arzt »ihre« Gesprächsregeln aufzuzwingen. Die »Delinquentin« wird zur »Regisseurin«. Er darf nichts fragen, sich nicht einmal räuspern. Das würde Katharina zu sehr von sich selbst »wegtreiben«.
Der Psychiater lässt sich darauf ein. Später erhält er die Erlaubnis, mit selbst beschrifteten Kärtchen in einen Dialog zu treten. Stück für Stück erfährt man, was Katharina erlebt hat.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Dagmar Schifferli wurde 1951 in Zürich geboren. Sie studierte Sozialpädagogik, Psychologie sowie Gerontologie und war viele Jahre als Dozentin in diesen Fachgebieten tätig. Seit 1996 veröffentlicht sie Romane, Erzählungen und Essays, darunter Anna Pestalozzi-Schulthess. Ihr Leben mit Heinrich Pestalozzi, das ihr große Anerkennung einbrachte. Es folgten Wiborada, Verwandte Gefühle, Leben im Quadrat sowie Wegen Wersai, Meinetwegen und zuletzt Auch Fische können ertrinken.
Beiträge
Geschickt geschrieben und viel Raum für eigene Interpretationen
Ich habe mich von der Erzählform an „Der Gott des Gemetzels“ erinnert gefühlt aber auf eine eigene innovative Art. Das Buch wirkt erst sehr herzlich und mitfühlend aber auf den zweiten Blick könnte man eine zweite Ebene erahnen. Das muss man für sich entscheiden. Die Frage ist, ob Katharina authentisch ist oder ein manipulativer Charakter. Mit einer Gewissheit lässt einen das Buch nicht zurück.

Katharina ist 17 Jahre alt und in einer geschlossenen Einrichtung für Jugendliche. Wegen einer durch sie begangenen Tat ist sie verpflichtet sich regelmäßig mit einem Psychiater zusammenzusetzen und zu sprechen. Aber Katharina ist die einzige die spricht. In einem Monolog beginnend erzählt sie von sich, von der Beziehung zu ihrer sogenannten Tante und ihrem Vater. Der Psychiater darf kein Ton sagen, kein Geräusch, nichts was Katharina aus dem Konzept bringen könnte. Doch dann erlaubt sie ihm mit Kärtchen mit ihr zu kommunizieren. Schifferli schafft es in dem kleinen Buch viel intimes Preis zu geben und das ziemlich kunstvoll. Katharina ist für ihr Alter ziemlich klug und tiefsinnig, sie hinterfragt Dinge und weiß genau was sie möchte. Auf den paar Seiten bin ich fasziniert von ihr. Ich mochte diese spezielle Atmosphäre und den Monolog.
Beschreibung
Die siebzehnjährige Katharina ist Anfang der 1970er Jahre in einer geschlossenen Einrichtung für Jugendliche untergebracht. Sie wurde straffällig. Mindestens einmal pro Woche muss sie mit einem Psychiater sprechen, um die Hintergründe ihres Deliktes zu ergründen. Erstaunlicherweise gelingt es ihr dabei, dem Arzt »ihre« Gesprächsregeln aufzuzwingen. Die »Delinquentin« wird zur »Regisseurin«. Er darf nichts fragen, sich nicht einmal räuspern. Das würde Katharina zu sehr von sich selbst »wegtreiben«.
Der Psychiater lässt sich darauf ein. Später erhält er die Erlaubnis, mit selbst beschrifteten Kärtchen in einen Dialog zu treten. Stück für Stück erfährt man, was Katharina erlebt hat.
Buchinformationen
Autorenbeschreibung
Dagmar Schifferli wurde 1951 in Zürich geboren. Sie studierte Sozialpädagogik, Psychologie sowie Gerontologie und war viele Jahre als Dozentin in diesen Fachgebieten tätig. Seit 1996 veröffentlicht sie Romane, Erzählungen und Essays, darunter Anna Pestalozzi-Schulthess. Ihr Leben mit Heinrich Pestalozzi, das ihr große Anerkennung einbrachte. Es folgten Wiborada, Verwandte Gefühle, Leben im Quadrat sowie Wegen Wersai, Meinetwegen und zuletzt Auch Fische können ertrinken.
Beiträge
Geschickt geschrieben und viel Raum für eigene Interpretationen
Ich habe mich von der Erzählform an „Der Gott des Gemetzels“ erinnert gefühlt aber auf eine eigene innovative Art. Das Buch wirkt erst sehr herzlich und mitfühlend aber auf den zweiten Blick könnte man eine zweite Ebene erahnen. Das muss man für sich entscheiden. Die Frage ist, ob Katharina authentisch ist oder ein manipulativer Charakter. Mit einer Gewissheit lässt einen das Buch nicht zurück.

Katharina ist 17 Jahre alt und in einer geschlossenen Einrichtung für Jugendliche. Wegen einer durch sie begangenen Tat ist sie verpflichtet sich regelmäßig mit einem Psychiater zusammenzusetzen und zu sprechen. Aber Katharina ist die einzige die spricht. In einem Monolog beginnend erzählt sie von sich, von der Beziehung zu ihrer sogenannten Tante und ihrem Vater. Der Psychiater darf kein Ton sagen, kein Geräusch, nichts was Katharina aus dem Konzept bringen könnte. Doch dann erlaubt sie ihm mit Kärtchen mit ihr zu kommunizieren. Schifferli schafft es in dem kleinen Buch viel intimes Preis zu geben und das ziemlich kunstvoll. Katharina ist für ihr Alter ziemlich klug und tiefsinnig, sie hinterfragt Dinge und weiß genau was sie möchte. Auf den paar Seiten bin ich fasziniert von ihr. Ich mochte diese spezielle Atmosphäre und den Monolog.






