Thriller

Mein Mann, der Mörder

2,8(38)
Sprache
Deutsch
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Über das Buch

Er tötete neun Frauen. Neun, von denen wir wissen ...

Serienmörder Edward sitzt seit 27 Jahren im Gefängnis - und ist nun bereit, auch jene Morde zu gestehen, die ihm nie nachgewiesen werden konnten. Aber er besteht darauf, nur mit seiner Ex-Frau Maggie zu sprechen. Nachdem diese endlich wieder ein halbwegs normales Leben führt, will sie jedoch mit Edward nichts mehr zu tun haben. Aber die Ermittler stehen unter Druck und überreden Maggie zu einem Treffen. Während ihrer Besuche redet Edward jedoch nur über ihre Ehe und ihre Söhne und lässt Maggie dabei mit mehr Fragen über die gemeinsame Vergangenheit zurück, als ihr lieb ist. Langsam dämmert ihr, dass Edwards letzte Enthüllung eine sein könnte, die sie lieber nie hören würde ...

Ein raffinierter psychologischer Thriller um die Frage: Kennt man die Person, die man geheiratet hat, jemals wirklich?

Editionen (2)

ISBN9783404196586
VerlagLübbe
Erscheinungsdatum29.06.26
Seitenzahl320

Merkmale

1 Bewertungen

LangsamMittelSpannendSympathisch

Rezensionen & Bewertungen

38 Bewertungen

16 Rezensionen

2,8

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  • book_fairy04
    book_fairy04

    113 Follower

    3,0

    Starke Idee

    Ein Serienmörder auf dem Sterbebett. Eine Ex-Frau, die seine letzten Geheimnisse entschlüsseln muss. Klingt nach einem Thriller-Highlight, oder? Edward sitzt im Gefängnis, wird sterben und möchte vor seinem Tod weitere Morde an Frauen gestehen, allerdings nur seiner Ex-Frau Maggie. Allein dieser Gedanke hat mich sofort neugierig gemacht. Ich habe einen atmosphärischen Psychothriller voller Spannung und raffinierter Wortgefechte erwartet. Leider brauchte die Geschichte für meinen Geschmack viel zu lange, um wirklich in Fahrt zu kommen. Die ersten rund 100 Seiten drehen sich überwiegend um Maggies Alltag und ihre Söhne. Das nahm dem eigentlichen Handlungsstrang viel Tempo. Hinzu kam, dass Maggie für mich stets auf Distanz blieb. Ich konnte keine echte Verbindung zu ihr aufbauen, wodurch mich vieles emotional kaum erreicht hat. Am spannendsten waren für mich die Besuche bei Edward im Gefängnis. Er spielt mit Maggie ein undurchsichtiges Spiel. Anstatt wie versprochen über die Morde zu sprechen, drehen sich seine Gespräche häufig um die gemeinsame Ehe, ihre Söhne und die Familienurlaube. Obwohl man spürt, dass hinter seinen Erinnerungen mehr steckt, fehlte mir in den Dialogen die psychologische Tiefe und die unterschwellige Bedrohung, die ich mir von diesem Setting erhofft hatte. Nach und nach werden einige Fundorte weiterer Opfer bekannt, während Edward über eine andere Tat beharrlich schweigt. Stattdessen drängt er Maggie zu weiteren Erinnerungen, lenkt ihre Aufmerksamkeit zu einer besonderen Reise. Als Maggie schließlich zu verstehen beginnt, worauf er hinauswill, entsteht endlich ein bisschen mehr Spannung. Leider kam dieser Moment für mich zu spät. Insgesamt wollte sich das Thriller-Gefühl nie richtig einstellen. Für mich war es eher ein ruhiger Krimi mit psychologischen Ansätzen, die jedoch an der Oberfläche blieben. Die Geschichte hätte so viel Potenzial gehabt, wenn die Figuren mehr Tiefe bekommen und die Spannung konsequenter aufgebaut worden wäre. Der Schreibstil ist angenehm und lässt sich flüssig lesen, auch wenn einige Passagen etwas langatmig wirken. Das Ende konnte mich ebenfalls nicht vollständig überzeugen. Es war weder besonders aufregend noch hinterließ es den nachhaltigen Eindruck, den ich mir nach dieser vielversprechenden Ausgangslage gewünscht hätte. Eine starke Idee, die mich sofort gecatcht hat, deren Umsetzung für mich aber leider nicht das gehalten hat, was sie versprochen hat.

    Starke Idee

    11. Juli 2026

  • 2,0

    Mein Mann der Mörder Ich hatte mir deutlich mehr von diesem Buch versprochen. Die Grundidee war zwar reizvoll, doch die Umsetzung konnte mich kaum fesseln. Das Cover und der klappentext haben mich angesprochen und ich hatte positive Erwartungen, leider konnte es mich nicht überzeugen . Hier fehlte die Spannung und ein roter Faden. Ich habe das Buch bis zum Ende gelesen, weil ich immer gehofft habe, dass es doch noch besser wird. Leider ist dieser Moment für mich nie gekommen. Die Geschichte hatte zwar ein paar gute Ansätze, insgesamt konnte sie mich aber nicht wirklich mitreißen. Der Serienmörder Edward will nach 27 Jahren Haft weitere Morde gestehen – allerdings nur im Gespräch mit seiner Ex-Frau Maggie. Widerwillig lässt sie sich auf die Treffen ein, doch statt über seine Verbrechen spricht Edward vor allem über ihre gemeinsame Vergangenheit und ihre Familie. Nach und nach kommen verdrängte Geheimnisse ans Licht, und Maggie erkennt, dass Edwards letztes Geständnis ihr Leben für immer verändern könnte. Auch mit den Figuren bin ich nicht richtig warm geworden. Keiner ist mir besonders im Gedächtnis geblieben. Der Schreibstil ist zwar flüssig, aber mir hat einfach das gewisse Etwas gefehlt. Es gab keine Momente, die mich überrascht oder berührt haben. Selbst das Finale konnte mich nicht überzeugen.

    8. Juli 2026

  • angi_molly
    angi_molly

    253 Follower

    2,5

    Meinung: Die Grundidee dieses Thrillers hat mich sofort neugierig gemacht: Ein Serienmörder sitzt seit 27 Jahren im Gefängnis und will plötzlich weitere Morde gestehen, allerdings nur seiner Ex-Frau Maggie gegenüber. Das klang interessant, denn so eine Ausgangssituation kannte ich bisher noch nicht. Das Buch setzt jedoch weniger auf actionreiche Szenen oder überraschende Wendungen, sondern vielmehr auf eine ruhige Atmosphäre. Im Vordergrund steht nicht der Täter, sondern Maggie, die sich mit ihrer Vergangenheit und der Frage auseinandersetzen muss, ob sie den Mann, den sie einst geliebt hat, jemals wirklich gekannt hat. Mit dem Schreibstil bin ich allerdings nicht richtig warm geworden. Woran es genau lag, kann ich gar nicht sagen. Zwar lässt sich das Buch flüssig und zügig lesen, emotional hat es mich aber leider nicht erreicht. Was mir außerdem gefehlt hat, war die Spannung. Die Geschichte konnte mich nie so richtig packen oder mitreißen. Auch die Charaktere blieben für mich zu distanziert und zu blass, sodass ich weder mit ihnen mitfiebern noch mitfühlen konnte. Besonders Maggie konnte mich leider nicht überzeugen ihre Art ging mir mit der Zeit sogar etwas auf die Nerven. Am meisten enttäuscht hat mich jedoch, dass es keine Einblicke in die Gedankenwelt des Serienmörders gab. Ich hatte sehr darauf gehofft, mehr über seine Motive oder Beweggründe zu erfahren. Vielleicht war es eine bewusste Entscheidung der Autorin, den Fokus ausschließlich auf Maggie zu legen. Mir persönlich hat dieser Blickwinkel aber gefehlt. Die Auflösung war für mich in Ordnung und nachvollziehbar, konnte meine Erwartungen insgesamt aber nicht mehr ausgleichen.

    4. Juli 2026

3 von 16 Rezensionen

SocialReads

Seitenbasierte Kommentare

Seite 4815%
mrslaurie
mrslaurie6 Tage vor

Also der Schreibstil holt mich aktuell nicht ab. Finde es echt holprig zu lesen 🫪

Seite 8326%

1 Kommentar verdeckt

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1 Kommentar verdeckt

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Autorin / Autor

Über Charlotte Barnes

Charlotte Barnes ist Autorin und lebt in Worcester, Großbritannien. Sie liebt die ganze Bandbreite des Spannungsgenres und schreibt Geschichten, die vom klassischen Detektivroman bis hin zu psychologischen Thrillern reichen.

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