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Mehr Lametta für Oma“ ist ein eher stilles Buch über Einsamkeit, Freundschaft und kleine Wunder, dass man manchmal gerade dort Liebe findet, wo man sie am wenigsten erwartet. Oma Feline ist eine ganz eigenwillige, warmherzige Frau, die sich nicht wirklich darum schert, was andere von ihr denken – und auch gleichzeitig eine zarte Seite hat, die sie gut zu verstecken weiß. Ich mochte es hier sehr, ihre Art, mit den Tieren zu sprechen, besonders mit dem kleinen Fuchs Anton. Ihre Einsamkeit konnte mich berühren. Dann sind da Jonte und Jelda, die achtjährigen Zwillinge, die man einfach ins Herz schließen muss. Ich mochte, wie unterschiedlich sie sind – Jelda eher nachdenklich und feinfühlig, Jonte impulsiv und voller Ideen – und wie sie gemeinsam etwas schaffen, was die Erwachsenen längst aufgegeben haben: Hoffnung. Ihre kindliche Neugier. Hajo hat mir ebenfalls gut gefallen. Er ist einer dieser Menschen, die wenig sagen, aber viel fühlen. Sein gebrochener Kontakt zu seinem Sohn Maik gibt der Geschichte eine etwas traurige Note, die mich bewegt hat. Was mir gut gefallen hat, war die Atmosphäre. Diese Mischung aus norddeutscher Nüchternheit, winterlicher Stille und dem Schimmer von Weihnachten – ohne Kitsch, aber mit ganz viel Herz. Ich mochte den feinen Humor der Autorin sehr gerne, der immer wieder zwischen den Zeilen aufblitzt – nie platt, sondern liebevoll beobachtend. Nicht ganz so toll fand ich, dass manche Szenen für meinen Geschmack etwas zu schnell aufgelöst wurden. Gerade gegen Ende hätte ich mir gewünscht, dass das große Weihnachtswunder etwas weniger vorhersehbar passiert. Auch die Dialoge zwischen den Dorfbewohnern hätten ruhig ein bisschen mehr Tiefe haben dürfen. Aber das sind Kleinigkeiten, die den Gesamteindruck kaum dadurch trüben. Fazit: Für mich ist es das richtige Buch für graue Wintertage – zum Lesen, Träumen und ein bisschen auch zum Nachdenken. Ein Buch, das Herz und Humor richtig toll verbindet.
24. Okt. 2025
Mehr Lametta für Oma“ ist ein eher stilles Buch über Einsamkeit, Freundschaft und kleine Wunder, dass man manchmal gerade dort Liebe findet, wo man sie am wenigsten erwartet. Oma Feline ist eine ganz eigenwillige, warmherzige Frau, die sich nicht wirklich darum schert, was andere von ihr denken – und auch gleichzeitig eine zarte Seite hat, die sie gut zu verstecken weiß. Ich mochte es hier sehr, ihre Art, mit den Tieren zu sprechen, besonders mit dem kleinen Fuchs Anton. Ihre Einsamkeit konnte mich berühren. Dann sind da Jonte und Jelda, die achtjährigen Zwillinge, die man einfach ins Herz schließen muss. Ich mochte, wie unterschiedlich sie sind – Jelda eher nachdenklich und feinfühlig, Jonte impulsiv und voller Ideen – und wie sie gemeinsam etwas schaffen, was die Erwachsenen längst aufgegeben haben: Hoffnung. Ihre kindliche Neugier. Hajo hat mir ebenfalls gut gefallen. Er ist einer dieser Menschen, die wenig sagen, aber viel fühlen. Sein gebrochener Kontakt zu seinem Sohn Maik gibt der Geschichte eine etwas traurige Note, die mich bewegt hat. Was mir gut gefallen hat, war die Atmosphäre. Diese Mischung aus norddeutscher Nüchternheit, winterlicher Stille und dem Schimmer von Weihnachten – ohne Kitsch, aber mit ganz viel Herz. Ich mochte den feinen Humor der Autorin sehr gerne, der immer wieder zwischen den Zeilen aufblitzt – nie platt, sondern liebevoll beobachtend. Nicht ganz so toll fand ich, dass manche Szenen für meinen Geschmack etwas zu schnell aufgelöst wurden. Gerade gegen Ende hätte ich mir gewünscht, dass das große Weihnachtswunder etwas weniger vorhersehbar passiert. Auch die Dialoge zwischen den Dorfbewohnern hätten ruhig ein bisschen mehr Tiefe haben dürfen. Aber das sind Kleinigkeiten, die den Gesamteindruck kaum dadurch trüben. Fazit: Für mich ist es das richtige Buch für graue Wintertage – zum Lesen, Träumen und ein bisschen auch zum Nachdenken. Ein Buch, das Herz und Humor richtig toll verbindet.
24. Okt. 2025






