Blick ins Buch

Fantasy

Luyánta

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Über das Buch

Jolantha ist im Bergurlaub von ihrer dauerwandernden Familie ebenso genervt wie diese von ihrer anstrengenden Tochter. Doch wer piepst da eigentlich ständig nach ihr? Äußerst merkwürdige Boten! Sie führen das Mädchen in eine faszinierende fremde Gegend, wo sie auf einmal Luyánta heißt und verzweifelt erwartet wird: Denn in der Unselben Welt herrscht Krieg zwischen den Fanesleuten und dem grausamen Adlerprinzen.

Weit und gefährlich ist die Reise, aber ihr Doppelwesen als Prinzessin und Weißes Murmeltier macht Luyánta zu einer einzigartigen Kriegerin, und in Laleh findet sie eine treue Gefährtin. Zugleich droht ein verhängnisvoller Fluch sie von innen zu verbrennen. Und was hat es mit den verschwundenen unfehlbaren Pfeilen und dem Weißen Schwert auf sich? Der entscheidende Kampf um das Schicksal der Unselben Welt wird auch einer um zwei höchst gefährdete Seelen: die eines geliebten Menschen und ihre eigene.

Ob man mit Bastian in die «Unendliche Geschichte» eintauchte oder mit Bilbo im «Hobbit» aus dem Auenland aufbrach – das Überschreiten der Schwelle zum Erwachsenwerden war schon immer ein Stoff für große Leseerleb- nisse. Albrecht Selge entführt uns mit «Luyánta» in eine phantastische Welt. Die Geschichte eines besonderen Mädchens – und ein außergewöhnliches Abenteuer.

Editionen (2)

ISBN9783737101349
VerlagRowohlt Berlin
Erscheinungsdatum08.03.22
Seitenzahl784

Merkmale

1 Bewertungen

MittelMittelMinimalistischUngewöhnlichGlaubwürdigSympathisch

Rezensionen & Bewertungen

45 Bewertungen

17 Rezensionen

2,6

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  • escalin
    escalin

    10 Follower

    4,0

    Wow ok, das war stellenweise etwas langatmig aber auf jeden Fall ANDERS! 100% Fantasy, aber kein Funken vom klassischen Mittelalter-Epos. Die teilweise kruden Namen (waren das Hommagen an Orte/Bekannte des Autors?) und der stetige Stilmix hat einen Punkt Abwertung zur Folge. Das war öfters Mal 'too much'. Man braucht durchaus Durchhaltevermögen für das Buch, nicht unbedingt wegen der 800 Seiten, sondern eher wegen den teilweise sehr sehr ausgeführten Beschreibungen. 100 Seiten weniger, hätten dem Buch und insbesondere dem Spannungsbogen meiner Meinung nach gut getan. Aber für den Einfallsreichtum und die ganz andere Herangehensweise gibt es einen großen Daumen hoch!

    10. Aug. 2025

  • so_leviosa
    so_leviosa

    225 Follower

    2,0

    Schöne Welt, die aber zu viel Raum einnimmt

    Q: Quält ihr euch durch Bücher? Ich muss sagen, dass ich dies seit geraumer Zeit nicht mehr mache. Gefällt mir das Buch nach 100 - 200 Seiten nicht (je nach Seitenanzahl), breche ich es ab. Ich habe nicht die Zeit, mich durch Bücher zu quälen, die mir nicht gefallen und mir die Lust am Lesen nehmen. Davon abzugrenzen sind Rezensionsexemplare, die ich immer beende. Ich versuche natürlich auch das Positive an Büchern zu bemerken, aber, wenn ich so gar nicht reinkomme, muss es leider gehen. So war es leider bei diesem Exemplar hier, obwohl ich so viel Hoffnung in dieses Buch legte 🤣 @fernwehwelten 🤣 Es war nicht mal schlecht. Fabelhaftes Setting und detailverliebter Schreibstil - aaaaber: es war langatmig. Zu sehr verlor sich der Autor in seiner Welt. Außerdem hat mir die Sprache der Charaktere gar nicht gefallen. Ich komme mit Jugendsprache klar, aber wenn in einem Absatz 15 Mal "Digga, Alter oder Bruder" fällt, nervt es. Großen Respekt an dieser Stelle an die Sprecherin, die das wunderbar umgesetzt hat. Leider leider, aber dieses Buch war nicht meins. 😪

    Schöne Welt, die aber zu viel Raum einnimmt

    22. Dez. 2022

  • punzie_bia
    punzie_bia

    43 Follower

    2,0

    "Wohin führt 'mich' 'mein' Weg?", das fragt sich Jolantha in diesem Buch immer wieder.

    Definitiv eine Geschichte, die eine sehr besondere Atmosphäre hat, die für alle Ästheten, die 'folkclore' lieben, vielleicht auf jeden Fall mal einen Blick wert. Aber gerade aufgrund der Außergewöhnlichkeit der Geschichte ist dieses Buch nicht für jede*n Leser*in gemacht. Ich bin ganz ehrlich, ich habe dieses Buch ganz allein in der Buchhandlung entdeckt, ohne dass es mir jemand anderes empfohlen hätte, und dort habe ich etwas vollkommen anderes hinter der Geschichte erwartet. Der Humor, mit dem die Figuren agieren, ist ebenfalls nicht so meins. Ich bin zwar wirklich großer Fan der teilweise sehr schönen Beschreibungen von der Natur, also vor allem, wenn Jolantha durch Wälder und Berge wandert, um ihre Reisen zu bestreiten. Das fand ich tatsächlich ziemlich toll. Doch was mir speziell gefehlt hat, war der rote Faden. Mir ist immer noch nicht klar, was mir die Geschichte sagen wollte und mit welcher Intention sie, wohin wollte. Es ist schade für alles, was die außergewöhnliche Atmosphäre so hergibt, doch das ist eben auch nicht alles, was eine gute Geschichte ausmachen sollte. Vielleicht bin ich auch einfach zu beschränkt, um das volle Ausmaß zu verstehen? Wer weiß? Wie gesagt, definitiv eine Geschichte, die ihre leidenschaftlichen Anhänger suchen muss. Sie ist vielleicht nicht für die breite Masse ausgelegt, dafür aber bestimmt für einen kleinen Kreis an Leser*innen, die es absolut in ihr Herz schließen werden.

    13. Jan. 2024

3 von 17 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Albrecht Selge

Albrecht Selge, geboren 1975 in Heidelberg, studierte Germanistik und Philosophie in Berlin und Wien. Sein begeistert aufgenommenes Debüt «Wach» (2011) wurde für den Alfred-Döblin-Preis nominiert und mit dem Klaus-Michael-Kühne-Preis des Harbour Front Literaturfestivals Hamburg ausgezeichnet. Die folgenden Romane «Die trunkene Fahrt» (2016), «Fliegen» (2019) und «Beethovn» (2020) wurden nicht weniger gelobt. 2022 erschien sein Jugendroman «Luyánta – Das Jahr in der Unselben Welt». Albrecht Selge lebt als freier Autor und Musikkritiker mit seiner Familie in Berlin.

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