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Jugendbücher

Louisa May Alcott, Little Women. Betty und ihre Schwestern - Erster und zweiter Teil. Schmuckausgabe mit Goldprägung

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Über das Buch

Teil I und II des amerikanischen Klassikers in edler Schmuckausgabe mit Goldprägung. Neuengland in den 1860er-Jahren: Die Schwestern Meg, Jo, Betty und Amy halten eng zusammen, denn ihr Vater ist als Pastor im amerikanischen Bürgerkrieg, und finanziell ist die Familie nicht auf Rosen gebettet. Die vier so ganz verschiedenen Mädchen durchleben ihre Jugend mit allem, was sie ihnen bietet und zumutet – Nachbarjungs und Moralapostel, Theatergänge und Sonntagsschule, Glück und Leid. »Little Women« erzählt von den verschlungenen Wegen, auf denen die vier jungen Frauen ihren Platz in der Welt erobern.

Einzigartig: Band I und II als Schmuckausgabe Intelligente und humorvolle Lektüre über und für starke junge Frauen Vier Mädchen behaupten sich im 19. Jahrhundert und zeigen: Es ist immer möglich, seinen Weg zu gehen

Ausstattung: Surbalin Linea mit Goldprägung

Editionen (30)

ISBN9783730612170
VerlagAnaconda Verlag
Erscheinungsdatum15.03.23
Seitenzahl608

Merkmale

1 Bewertungen

HerzerwärmendLangsamGlaubwürdigEntwickelndKomplexAnschaulich

Rezensionen & Bewertungen

1178 Bewertungen

171 Rezensionen

4,1

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  • antoniaa_
    antoniaa_

    149 Follower

    5,0

    Ein Wohlfühlbuch ✨🫧🌾🪷

    Das Buch wurde mir von meiner Schwester @emilia._kn empfohlen und ihre Rezension fasst es wirklich perfekt zusammen - folgendes sind meine Gedanken zum Buch: Es handelt sich um ein absolutes Wohlfühlbuch - dabei lernt man die vier Schwestern so intensiv kennen, dass man die Entwicklung mitfühlt und sich nur das Beste für alle wünscht. Natürlich sind viele der „Tipps“, die die Mutter den Vieren gibt sehr veraltet, trotzdem ist das Buch erstaunlich aktuell, obwohl es bereits in den 1860ern spielt. Viele Charaktere scheinen der Zeit voraus zu sein und gerade bei den Themen, die die Autorin später im Buch anschneidet, musste ich schmunzeln. Das Buch beleuchtet die wichtigen Dinge im Leben, die „die kleinen Frauen“ trotz und gerade aufgrund ihrer Armut erkennen, das Thema Leid und Tod sowie Feminismus. Gerade Jo hat auch mir am besten gefallen, ich fand ihre Art so erfrischend angenehm und ich denke es wäre gut, wenn viele Menschen etwas direkter wären, so wie sie, und sich weniger in eine gewisse Rolle stecken lassen würden. Zur Hälfte des Buchs hat sich meine Meinung zu Amy gänzlich geändert und auch sie wurde eine meiner Lieblingsfiguren. Ihre Entwicklung hat mir so gut gefallen und irgendwie wurde sie zu einer total inspirierenden Frau. Was ich vom Ende zwischen A. und L. halte, wusste ich zuerst nicht. Ich denke jeder, der es gelesen hat, weiß sofort, welchen Gedanken ich gerade habe, anfangs hat sich das Ganze sehr falsch angefühlt. Letztendlich konnte ich die beiden zusammen jedoch so ins Herz schließen, auch aufgrund des Endes für J., dass ich mit dem Abschluss des Buchs richtig glücklich war. Was ich noch nicht ganz verstehe ist, wieso das Buch den Untertitel „Beth und ihre Schwestern“ trägt. Weiß das jemand? Zu ihr bin ich tatsächlich am unentschlossensten, sie ist ein unglaublich lieber Charakter, jedoch scheinen mir ihre Wünsche etwas „klein“. Oder muss ich selbst die Lektionen der Marchs auch noch lernen? „[…] denn die Liebe kann die Angst vertreiben und Dankbarkeit den Stolz besiegen.“ „Du weißt ganz genau, ich hab mir nie aus irgendjemandem was gemacht - außer aus Jo.“ „Ich würde es mit Fassung tragen, um wenigstens geachtet zu werden, wenn ich schon nicht geliebt werden kann.“ „[Ihr] Vortrag hatte [ihm] gutgetan, auch wenn er es sich natürlich lange nicht eingestehen wollte. Das tun Männer nur ungern, denn wenn Frauen die Ratgeber sind, nehmen die Herren der Schöpfung den Rat solange nicht an, bis sie sich selbst davon überzeugt haben, dass es genau das ist, was sie ohnehin die ganze Zeit vorgehabt hatten.“ „Vielleicht braut sich etwas Geniales zusammen - ich lasse es mal brauen, wer weiß“ „In jedes Leben muss Regen fallen. Mancher Tag muss trübe sein.“

    Ein Wohlfühlbuch ✨🫧🌾🪷

    2 Tage vor

  • kellys.welt
    kellys.welt

    76 Follower

    3,5

    Seiner Zeit weit voraus, aber ja ne…🙈

    Mit dem Gedanken, wann dieses Buch geschrieben wurde: top. Die Denkweise & alles lässt mich erahnen warum dieses Buch ein Klassiker ist. Nichtsdestotrotz hat mich die Story jetzt nicht sooooo sehr mitgerissen. Die Dynamik fand ich aber wahnsinnig toll, nur Laurie ging mir zum größten Teil echt auf den Nerv😅 Schön mal einen Klassiker gelesen zu haben. Kann man noch mal machen, aber es wird bei Ausnahmen bleiben🙈😅

    4 Stunden vor

  • luzifer
    luzifer

    361 Follower

    4,0

    „Ich glaube nicht, dass feine junge Damen mehr Spaß haben als wir. Trotz angesengter Haare, alter Kleider, nur einem guten Handschuh pro Person und zu engen Schuhen, in denen man sich die Knöchel verstaucht, wenn man dumm genug ist, sie anzuziehen“, antwortete Jo. Und damit hatte sie vollkommen recht.

    „Little Women“ ist für mich ein zeitloser Klassiker, der größtenteils eine absolute Wohlfühlgeschichte erzählt – und dann plötzlich mit erstaunlich harten, tief berührenden Momenten trifft. Natürlich ist die Geschichte nicht mehr in allen Punkten zeitgemäß und bei manchen Passagen wusste ich trotz der für ihre Zeit durchaus fortschrittlichen, feministischen Haltung der Familie nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Manche Werte und Ansichten teile ich heute einfach nicht mehr. Trotzdem verliert das Buch dadurch kaum an emotionaler Wirkung. Besonders beeindruckend ist der liebevolle, detailreiche Fokus auf die Familie March, vor allem auf die Mädchen, ihr Umfeld und ihre persönliche Entwicklung. Man lernt jede einzelne Figur unglaublich gut kennen und begleitet sie von der Kindheit bis ins Erwachsenenleben – mit all den typischen Schmerzen, Sorgen, Verlusten, aber auch Erfolgen, Hoffnungen und schönen Momenten. Die kleinen Projekte der Mädchen wie Briefe, Gedichte, Kurzgeschichten, erfundene Spiele, Theaterstücke und eigene Zeitschriften sind mit so viel Wärme beschrieben, dass einem dabei regelrecht das Herz aufgeht und es einfach eine Menge Spaß macht, daran teilzuhaben. Vor allem Laurie und Beth haben mich tief berührt und mir sowohl Freudentränen als auch bittere Trauertränen beschert. Insgesamt finde ich es bemerkenswert, wie eine eigentlich ruhige, alltägliche und auch nicht gerade kurze Geschichte eine solche emotionale Achterbahnfahrt auslösen kann, ohne jemals langweilig zu werden. Selbst wenn ich nicht jede Haltung teile, ist fast jede Figur auf ihre eigene Weise sympathisch. Besonders schön ist, dass man scheinbar gemeinsam mit den Figuren erwachsen wird: Die Geschichte wird dunkler und ernster, verliert dabei aber nie ganz ihren kindlichen, warmen und wunderschönen Charme. Ein berührender Klassiker, der trotz kleiner Schwächen absolut lesenswert bleibt.

    „Ich glaube nicht, dass feine junge Damen mehr Spaß haben als wir. Trotz angesengter Haare, alter Kleider, nur einem guten Handschuh pro Person und zu engen Schuhen, in denen man sich die Knöchel verstaucht, wenn man dumm genug ist, sie anzuziehen“, antwortete Jo. Und damit hatte sie vollkommen recht.

    11. Jan. 2026

3 von 171 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Louisa May Alcott

Louisa May Alcott wurde am 29. November 1832 in Germantown, Pennsylvania geboren. Gemeinsam mit ihren Geschwistern wuchs sie in ärmlichen Verhältnissen auf. Später verdiente sie sich u. a. als Lehrerin, Näherin und Haushälterin ihren Lebensunterhalt. Ihre Begeisterung für das Schreiben begann jedoch früh, teilweise veröffentlichte sie auch unter Pseudonym (A. M. Barnard). »Little Women«, das auf eigenen Kindheitserlebnissen beruht, zählt zu den erfolgreichsten Jugendbüchern aus dem englischsprachigen Raum. Es wurde in 27 Sprachen übersetzt und brachte ihr weltweite Berühmtheit. Am 6. März 1888 verstarb sie in Massachusetts.

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