Blick ins Buch

Krimis

Lost Places

3,4(37)
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Über das Buch

Ein Wald nahe Essen: Ein verwahrloster Obdachloser liegt tot in seinem Zelt. Ein gediegenes Mietshaus in der Essener Innenstadt: Eine alte Frau wird tot in ihrer Wohnung entdeckt. Ein leer stehendes, verfallenes Krankenhaus in Bochum: Hier werden hinter einer frisch gemauerten Wand drei Leichen entdeckt, eine davon bereits skelettiert. Dass alle drei Fälle zusammenhängen, erkennen Staatsanwältin Camilla Lopez und Kriminalhauptkommissar Deniz Müller erst, als sie einen Tipp von ihrem Freund, dem Journalisten Alexander Rahn, erhalten. Zu dritt kommen sie einer Mordserie auf die Spur – während die Täter bereits ihr nächstes Opfer im Visier haben …

Editionen (1)

ISBN9783641301194
VerlagGoldmann
Erscheinungsdatum01.06.24
Seitenzahl336

Rezensionen & Bewertungen

37 Bewertungen

11 Rezensionen

3,4

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  • _buecherpfoten_
    _buecherpfoten_

    146 Follower

    3,0

    Für mich war dieses Buch ein solider Kriminalroman. Wirklich mitreißen konnte mich die Geschichte aber leider nicht. Es gab spannende Momente aber auch mehrere Längen. Große Überraschungen oder Twists gibt es hier nicht. Die Charaktere waren interessant und ein außergewöhnliches Ermittlungstrio. Aber die romantischen Gefühle zwischen der Staatsanwälte sowohl zu dem Kommissar als auch zu dem Journalisten fand ich eher unpassend... Die Ermittlungsarbeit ist sehr ausführlich, was auch damit zu erklären ist, dass der Autor selbst Kriminalkommissar ist. Hier gab es für mich zu viele Zwischendetails, die den Lesefluss eher gestört als bereichert haben. Der Titel des Buches, also die Lost Places, spielen doch eher eine untergeordnete Rolle. Alles in allem war es okay, aber die Reihe werde ich leider wohl eher nicht weiterverfolgen.

    7. Sept. 2024

  • goedi
    goedi

    83 Follower

    4,0

    Guter Krimi

    Ich habe zu diesem Krimi gegriffen, weil er bei mir um die Ecke spielt. Es ist schon ein Mehrwert, wenn man sich die Örtlichkeiten vorstellen kann. Mir hat er richtig gut gefallen. Gut fand ich, dass das Augenmerk nicht nur auf den titelgebenden Mord gelegt wird. Es wird die Polizeiarbeit im Ganzen beschrieben. Es werden auch Fälle erwähnt, die ebenfalls vom Ermittlerteam zu bearbeiten sind, neben dem im Zentrum der Handlung stehenden Fall. Der Fall war gut durchdacht und realitätsnah umgesetzt. Die, teilweise stakkatohafte, Schreibe fand ich erfrischend. Sie passt zum Pott. Mit Alex, Deniz und Camilla (und ihren Hintergründen) hat NH ein sympathisches Ermittler-Trio geschaffen. Ich bin so gespannt wie es mit ihnen weiter geht, dass ich gleich mit dem 2. Band begonnen habe.

    27. Mai 2026

  • library_of_dennis
    library_of_dennis

    817 Follower

    3,5

    Lost Places - Wo die Toten schweigen / Norbert Horst / Krimi / 2024 / 336 Seiten / Goldmann Verlag Rezensionsexemplar Es handelt sich um den ersten Band einer neuen Reihe, welche sich um die drei Hauptprotagonist*innen Deniz Müller (Leiter der Mordkommission), Alexander Rahn (Journalist) und Camilla Lopez (Staatsanwältin) dreht. Die drei haben gemeinsame Vergangenheiten, was immer mal wieder angedeutet wird. Alle drei haben ein Thema, was im Buch immer wieder angesprochen wird. Diese sind sehr unterschiedlich. Zwischen Running Gag und Verwunderung über einen deutschen Nachnamen ist alles dabei. Leider laufen diese Situationen immer wieder gleich ab und haben zu wenig Varianz, auch wenn ich es gut finde, das bestimmte Dinge hervorgehoben werden, da sie leider die Realität wiederspiegeln (Stichwort Alltagsrassismus). Ich war sehr gespannt, wie das Thema Lost Places in diesem Krimi eingebaut wird und muss leider sagen, dass es nicht so die übergeordnete Rolle spielt, wie ich gehofft hatte. Es gibt zu Beginn mehrere Handlungsstränge mit sehr vielen PoV-Wechseln. Nicht nur denen mit den Hauptfiguren sondern noch viele weitere. Es gibt leider euch welche, wo ich mir jetzt zum Ende hin gar nicht wirklich sicher bin, was die mit dem Fall zu tun hatten bzw. um wen es da überhaupt ging. Ich musste ab und zu aufpassen, nicht den Überblick zu verlieren. Der Haupt-Fall selbst ist ziemlich klassisch und solide. Ich wurde leider nicht groß überrascht und hatte die ganze Zeit gehofft, dass noch eine Art Twist kommt, mit dem ich nicht gerechnet hätte. Darauf liegt auch gar nicht so sehr der Fokus in meinen Augen. Der Grund, warum dieser Krimi dennoch interessant und spannend ist und bei der Stange hält, ist, wie die Ermittlungsarbeit dargestellt wird. Man merkt durch und durch, dass der Autor vom Fach ist, denn er war selbst Kriminalhauptkommissar. Der ganze Ablauf, wie er geschildert wird, wirkt daher so Realitätsgetreu, dass man denken könnte, es wäre genau so passiert. Und das, ohne das der Schreibstil drunter leidet. Dieser ist angenehm und flüssig. Das sind auch für mich die Gründe, warum dieses Buch im Gesamten doch relativ gut abgeschnitten hat und ich mir vorstellen könnte, auch Band 2 zu lesen. 3,5/5 bzw. 7/10 🧓🧓🧓🧓🧓🧓🧓

    7. Aug. 2024

3 von 11 Rezensionen

Autorin / Autor

Über Norbert Horst

Norbert Horst war Kriminalhauptkommissar und hat in zahlreichen Mordkommissionen ermittelt, bevor er sich ganz dem Schreiben widmete. Der Autor ist verheiratet und hat zwei Kinder. Seine Kriminalromane wurden mit dem Friedrich-Glauser-Preis und dem Deutschen Krimipreis ausgezeichnet und standen monatelang auf der Krimibestenliste.

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